Krankheit Annehmen

Akzeptieren von Krankheiten

Die Akzeptanz einer Krankheit bedeutet nicht unbedingt, sie als unerlässlich zu betrachten. Diejenigen, die die Krankheit akzeptieren, leben besser. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "accept a disease" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Erkrankung ist eine Frage des Glücks oder des Schicksals, sie läuft Gefahr, eines Tages auch krank zu werden. "Man muss die Krankheit akzeptieren".

Selbstheilungskräfte - Umgang mit Krankheit

Disease Management ist in der Psyche tief verwurzelt. Das bedeutet die gelungene, individuelle Herangehensweise, ein gutes, zufriedenstellendes und erfolgreiches Disease Management zu führen, um die durch die Krankheit verursachten Änderungen und Begrenzungen zu akzeptieren und in das eigene Lebensumfeld bestmöglich zu integrieren. 3.

Wenn man mit der Diagnostik einer ernsten Krankheit zu tun hat, geht man in der Regel durch unterschiedliche Phasen von Reaktions- und Verarbeitungsmustern: Am Beginn steht oft ein Erschrecken, der bis hin zur Leugnung, der "Unkenntnis" einer Diagnostik, gehen kann. Letzteres wird in der Regel durch einen Angriff hervorgerufen, eine Gefährdung des vertrauten Selbstverständnisses ("Ich kann nicht mehr wie bisher arbeiten, was meine ganze Persönlichkeit in Zweifel zieht").

Kann man diese Phase bewältigen, kann die eigene Krankheit zum ersten Mal akzeptiert werden. Die vorhergehenden Etappen können auch mehrfach durchlaufen werden, bis ein stabiler Friede mit den Änderungen kommen kann. Es sind alle Etappen und Empfindungen von Bedeutung, um unter geänderten Bedingungen ein ausgewogenes Verhältnis zu haben.

Weitere Konsequenzen sind Rücktritt oder Bitterkeit und ein stark gestörtes Seelenfrieden. Dies führt zu einer Verankerung auf unangenehme, krankheitsbezogene Begrenzungen; ein "Tunnelblick", in dem die positiven Anregungen und Erfahrungen im eigenen Dasein nicht mehr als unwichtig empfunden werden. Der große Einblick der psychoneuroimmunologischen (die Lehre, die die Wechselwirkung von Geist und Seele untersucht) ist, dass die negativen Belastungen und die damit verbundenen negativen Empfindungen wie Ärger, Kummer, Neid und Ohnmacht unser Abwehrsystem langfristig deutlich abschwächen.

Andererseits wirken Freuden, Fröhlichkeit und Zuversicht immunstärkend. Bei der Annahme und dem Umgang mit der eigenen Krankheit - wie auch immer sich diese im Einzelnen entwickeln mag - werden so auch physiologisch Heilkräfte frei, die sich positiv auf den Verlauf der Krankheit auswirken können.

Wenn man die Aufgabe des Lebens, die Krankheit zu bewältigen", aus einer übergeordneten, spirituelleren Sicht sieht, entsteht der Gedanke der Annehmen. Das Akzeptieren ist eine der grössten Aufgaben im Alltag. Dort, wo wir üblicherweise wunderschöne "Zufälle" und Ereignisse im Alltagsleben für gegeben halten, ist die Anerkennung von Leiden, Hürden und Schlägen des Schicksals für uns mehr als schwierig. Auf eine schwere Krankheit, die wir in der Regel schnellstmöglich loswerden wollen", antworten wir mit Ja", Ja" zu Schmerz, Einschränkung und Behinderung - ist das überhaupt möglich?

Akzeptanz ist immer das ausschlaggebende Eingangstor zur Genesung - so widersprüchlich es zunächst auch klingt. Nur in der Übernahme der Krankheit kann sich der Betreffende, wenn er dafür offen ist, jener Lernaufgabe bewußt werden und Anforderungen verändern, die im Einzelnen mit einer Krankheit zusammenhängen können. Die Akzeptanz einer Krankheit bedeutet nicht unbedingt, sie als unerlässlich zu erachten.

Für mich bedeutet die Vermutung einer ernsten Krankheit, sie als aktuellen Teil des eigenen Alltags zu erlernen. Das Vertrauen in eventuelle Änderungen, Verbesserungen oder gar die Heilungshoffnung (in welcher Ausprägung auch immer, wie umfangreich und greifbar sie im Einzelnen sein mag) kann und sollte beibehalten werden. Mit dem Erlernen einer solchen inneren Einstellung wechseln wir von der Akzeptanz zur Hingabe: Wir meistern das, was in unserer gegenwärtigen eigenen Kraft steckt, und lassen den übrigen Teil dem Dasein.

Widmung bedeutet, die möglichen Änderungen des Lebensflusses zu verlassen kann durch eine glücklichere und entspanntere geistige und spirituelle Einstellung, die einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung oder Genesung leisten kann kann zu einem befriedigten Dasein trotz und mit der eigenen Krankheit verhelfen. Auch wenn man aufgibt und vielleicht durch Krankheit (vorübergehend oder dauerhaft) viel leiden muss - es gibt beinahe immer Bereiche des Alltags, in denen Genuss, Lebensfreude und Selbsterkenntnis erfahrbar sind.

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