Kontakt zu Verstorbenen Herstellen

Ansprechpartner für verstorbene Hersteller

"Die Kontaktaufnahme kann nur erfolgen, wenn vorher Angaben über den Verstorbenen gemacht werden." Mit der Zeit lernst du viele Menschen als Kontaktmedium mit dem Leben nach dem Tod besser kennen, die in ihrer Kummer nach jedem Tropfen, der spart, greift. Darüber hinaus gibt es in vielen Gemütern noch immer Befürchtungen oder Sorgen über den Kontakt mit dem Diesseits. Eine Kontaktaufnahme kann nur erfolgen, wenn vorher Angaben über den Verstorbenen gemacht werden.

"Im Prinzip benötigt ein Datenträger keine Vorabinformation, um einen Kontakt aufzunehmen. Soziale Netzwerke behaupten, dass es für einen Kontakt unabdingbar ist, alle Angaben wie z.B. Geburtsdatum, Todesdatum, Vor- und Nachname zu haben. Andernfalls wäre ein Kontakt nicht möglich. Auf den Tag, an dem die Trauernden einen ganzen Fragenkatalog mit einem Foto füllen müssen, bevor sie Kontakt mit dem Jenseits aufnehmen.

Bei der Kontaktaufnahme mit der anderen Welt arbeite ich zunächst mit dem Verstorbenen an der Information über Erscheinung, Wesen oder Todesursachen. Falls der Kunde mir dies vorab mitteilt, werden diese Fakten als Kontaktnachweis weggelassen. Desto weniger ein Träger vor der Versammlung weiss, desto besser ist es möglich, dem Überlebenden zu beweisen, dass der Tote noch anwesend ist.

Wer diese These ins Dasein rief, ist mir nicht bekannt, aber ich kann aus meiner Praxis heraus feststellen, dass die Verstorbenen kurz nach dem Tode sehr anwesend sind und so rasch wie möglich mit ihren Überlebenden kommunizieren wollen. Forschend, erfährt man immer wieder Aussagen, braucht der Tote nur eine gewisse Akklimatisierungszeit oder würde eine gewisse heilende Nachtruhe einlegen.

Bislang habe ich weder die eine noch die andere Begründung für diese vermeintliche Wartefrist von einem Verstorbenen erhalten. Beispielsweise, dass das Mittel und der Tote nicht übereinstimmen. Schon zu Beginn meiner medialen Tätigkeit durfte ich mit mehreren Selbstmördern in Kontakt treten und keiner von ihnen war in einer Übergangswelt verfangen oder nicht ins Spiel gebracht worden.

Für mich war dieses Leuchten von Beginn an nur ein weiterer Begriff für die spirituelle Lebenswelt und ich wundere mich, warum die spirituelle Lebenswelt eines ihrer "Kinder" ausschließt, nur weil sie sich für Selbstmord entschieden hat. Scheint der irdischen, materiellen Lebenswelt eine Menschenseele zu schrecklich, dann kann es vorkommen, dass das Sehnen nach der geistlichen Lebenswelt, unserer himmlischen Heimat, so groß wird, dass sich dieser Mensch entschließt, sein eigenes zu töten.

Das ist für die Trauernden wahrscheinlich das Schlechteste, was es gibt. Als verantwortungsvolles Mittel, wie kann ich dann der Verletzung etwas hinzufügen, indem ich die Trauernden davon überzeugen kann, dass die Menschen in einer Falle sitzen und für den "Selbstmord" bezahlen müssen? Die Verstorbenen, die sich für den Suizid entschieden haben und mit denen ich Kontakt haben durfte, wurden klar und eindeutig darauf hingewiesen, dass sie ihre Wahl bedauern und es vorziehen würden, sie umzukehren.

Sie sind oft gefühlsbetonter als andere, denn die Verstorbenen bitten mehrfach um Entschuldigung für ihre Taten und wollen nicht, dass sich die Trauernden selbst die Schuld geben. Der verstorbene Mann ist schon wieder verkörpert. "Das erste, was mich viele Hinterbliebene fragen, ist, ob wir unsere Vorgänger wieder sehen werden, wenn wir selbst umkommen.

Es gibt nur eine eindeutige Beantwortung dieser Frage: Ja! Die verstorbenen Verwandten warten auf uns oder nehmen uns mit, wenn wir umkommen. In der Presse wird behauptet, der Mann sei bereits wieder geboren und laufe als Kind um seinen ehemaligen Wohnsitz herum. Wie kann ein vermeintlich Medienschaffender eine solche Erklärung abgeben?

Es geht hier darum, dass nicht ich als Mittel die Verstorbenen dazu zwinge, mit mir zu sprechen, sondern sie tun es selbst und verhältnismäßig oft. Vor allem im Ort, wo die Gemeinde oft noch einen großen Einfluß hat, wird man als Mittel für das, was man macht, verdammt und es entstehen laute Äußerungen.

Oft wird nicht begriffen, dass der Verstorbene sprechen will. Sie sind bestrebt, den Angehörigen zu beweisen, dass sie noch da sind. Wer die geistige Lebenswelt mit Achtung behandelt, erhält davon Achtung zurück. Zum Beispiel, wenn ich ein abenteuerlicher Jugendlicher bin, der denkt, dass es "cool" ist, dann ist Kontakt unvermeidlich.

Keiner der Verstorbenen hat mich bisher belästigt, attackiert oder so etwas. Dies kann auch daran gelegen haben, dass ich den Verstorbenen, den ich für unerfreulich halte oder dessen Kraft nicht zu mir paßt, abweise. Während einer Sitzung hörte ich einmal das Folgende aus der spirituellen Welt: Medienkompetenz heißt auch Disziplin, aber auch Ausdauer und die Bereitwilligkeit, weiter zu studieren und Erfahrung zu machen.

Doch am Ende ist das Mediale ein solches Begabung. Es darf jedoch nicht übersehen werden, dass die Kontaktaufnahme mit dem Jenseits nur ein kleiner Teil der facettenreichen und wundervollen medialen Erlebniswelt ist. Denjenigen, die immer auf ihre Gefühle achten, empfehle ich, ihnen zuzuhören. Solange wir uns auf der stofflichen Fläche befinden, werden wir Menschen nie in der Lage sein, die spirituelle Umwelt vollständig zu verstehen, sondern immer nur in Fragmenten.

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