Komfortlesegerät

Komfortableser

Für die Nutzung der Online-ID-Funktion genügt ein Basisleser, für die Signaturfunktion wird ein Komfortleser benötigt. In Zweifelsfällen ist es besser, einen Komfortleser zu wählen - auch wenn Sie die Signaturfunktion des neuen Personalausweises nicht nutzen wollen. Moderner Ausweis Aus: Björn Steiners, Initiativkreis D21 e. V. Die Verwendung von Internetangeboten erfolgt nach einfachsten Regeln: Je höher das Verbrauchervertrauen, umso öfter wird dieses auch in Anspruch genommen.

Ein Weg, dieses Verbrauchervertrauen zu stärken, ist der Einsatz des neuen Personalausweises mit seiner Online-Identifikationsfunktion. Der neue Identitätsausweis ("nPA") existiert seit dem 11. Oktober 2010 und weist gegenüber dem bisherigen eine Reihe von neuen Funktionen auf.

Und vor allem besteht die Chance, den konventionellen Einsatz von ID-Karten aus der "Papierwelt" in die Digitalwelt zu überführen. Neben der üblichen ID-Kartenfunktion hat der neue Ausweis auch eine für die Onlinewelt ("eID-Funktion"). Diese Identitätsnachweise ermöglichen eine sichere und eindeutige Identifikation im Netz (oder an Geldautomaten), wo immer individualisierte Dienstleistungen - also Dienstleistungen, die unmittelbar auf den jeweiligen Benutzer zugeschnitten sind - erbracht werden.

In der Regel sind die Benutzerdaten nicht besser gesichert. Doch da sich auch Dienstleister identifizieren müssen, gibt der Einsatz des neuen Ausweises den Nutzern die Sicherheit, dass ihr Ansprechpartner im Web wirklich der ist, der sie vorgeben zu sein. Selbstverständlich wurden mit der neuen ID-Karte nicht alle Internetangebote auf das neue Vorgehen umstellt .

Der Einsatz der Online-Identifikationsfunktion ist eher als Ersatz für das herkömmliche Anmeldeverfahren zu sehen. Dies hat den Vorteil, dass der Karteninhaber selbst entscheidet, welche Angaben an sein Gegenüber übertragen werden. Leistungserbringer im Netz identifizieren sich gegenüber dem Benutzer durch ein Zertifikat. Darin enthalten sind Angaben darüber, welche Angaben, z.B. Name, Adresse, Geburtstag usw., erwünscht sind.

Danach bestimmt der Benutzer des Dienstes, ob und welche Informationen er mitteilt. Erst nach der Passworteingabe durch den Benutzer werden die Angaben freigegeben. So kann sich der Benutzer z. B. in einem Forum oder Chat anmelden, ohne personenbezogene Angaben machen zu müssen.

Möglich wird dies dadurch, dass der Diensteanbieter den Benutzer anhand der pseudonymisierten Identifikation des neuen Ausweises (!) wiedererkennen kann, ohne z.B. den Namen angeben zu müssen. Die Bestätigung von Lebensalter und Wohnsitz ist ebenfalls bequem. So kann der Benutzer sein Lebensalter oder seinen Wohnsitz überprüfen, ohne dass er diese Angaben preisgeben muss.

Statt des genauen Termins wird lediglich ein simples "Ja" oder "Nein" vom neuen Ausweis an den Provider übertragen. Mit dem neuen Ausweis kann die elektronische Signatur verwendet werden. Aber die Signaturfunktion kann nur genutzt werden, wenn Sie die zugehörige Baugruppe - das Signatur-Zertifikat - erwerben und auf Ihren Ausweis aufladen.

Zusätzlich werden eine Signatur-PIN und ein Kartenleser mit PIN-Pad und Anzeige verlangt. Doch seit Ende Juli 2017 ist es nicht mehr möglich, ein neues Signaturzertifikat für den Ausweis zu beantragen. Bereits auf dem Identitätsausweis befindliche Signatur-Zertifikate sind jedoch nicht beschränkt und können bis zu ihrem Verfallsdatum noch regelmäßig für die digitale Signatur verwendet werden.

Künftig wird die Bundesdruckerei für Personalausweise und elektronische Aufenthaltsgenehmigungen eine eIDAS konforme Remote-Signatur auf der Grundlage der Identifikation mit der Online-Identifikationsfunktion zur Verfügung stellen. 2. Die Verwendung der Online-Identifikationsfunktion und der Signaturfunktion ist optional. Für die Online-Identifikationsfunktion und die Signaturfunktion braucht der Anwender einen Kartenleser, der für die ( "kontaktlose") Karte konzipiert ist.

Ein Basisleser genügt für die Online-Ausweisfunktion. Gouverneur Gouvernement führt auch eine Anzahl geeigneter NFC-fähiger Android-Geräte auf, die auch zum Lesen von ID-Karten verwendet werden können. In Zweifelsfällen ist es besser, einen Komfortleser zu verwenden - auch wenn Sie die Signaturfunktion des neuen Ausweises nicht verwenden wollen. Der Einsatz eines Basislesers ist mit einem wesentlich höheren Risiko verbunden, da die Eingabe der Messdaten über die übliche Bildschirmtastatur des PCs erfolgen muss.

Sollte der Rechner nicht ausreichend abgesichert sein, können die Informationen von Dritten eingesehen werden. Darüber hinaus braucht der Anwender ein Programm, um eine gesicherte Kommunikation zwischen dem Ausweis, dem Kartenleser und dem Provider, dessen Online-Service er in Anspruch nehmen möchte, herzustellen und zu ermöglichen. Dieses Programm - die sogenannte IDApp2 - muss auf dem Rechner aufgesetzt werden.

Beim Beantragen einer ID-Karte erhält der Benutzer eine PIN ("Personal Identification Number" oder PIN), einen PUK ("Personal Unblocking Key" oder auch eine Entsperrungsnummer) und ein Sperrpasswort. Die PIN für die Online-Identifikation braucht der Anwender, um die Daten freigabe an den entsprechenden Provider zu ermöglichen. Um die Signatur-Komponente des neuen Personalausweises nutzen zu können, braucht der Anwender eine weitere Signatur-PIN, die er selbst auswählt.

Bei zweimaliger Fehleingabe der PIN muss der Benutzer den dritten Anlauf mit der so genannten Zugriffsnummer, die sich auf der ID-Karte selbst befindet, aktivieren. Der Benutzer kann diese Verriegelung nur mit dem PUK entfernen. Hauptkritikpunkt am neuen Identitätsausweis sind die bereits in der "Basisversion" - also ohne eID-Funktion - anfallenden Mehrkosten.

Das Ausstellen des neuen Identitätsausweises ist mit 28,80 EUR (unter 24 Jahren 22,80 EUR) verbunden. Das erste Freischalten der Online-Identifikationsfunktion erfolgt kostenlos, die anschließende Freischaltung beträgt 6 EUR. Zusätzlich braucht der Anwender ein Gerät wie oben erwähnt. Dies sollte aus Gründen der Sicherheit ein komfortables Ablesegerät sein.

Bei einem Komfortleser mit eigener PIN-Eingabe muss der Anwender jedoch mit bis zu 100 Euro kalkulieren. Bei Verlust des Ausweises kann die Online-ID-Funktion des neuen Ausweises ab dem 1. Jänner 2014 über die zentrale Sperr-Notrufnummer 116 116 per Telefon gesperrt werden.

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