Kirchliche Eheberatung

Gemeinde Eheberatung

Sie finden die Beratungsstellen im Telefonbuch oder im Internet im Verzeichnis der Beratungsstellen der Katholischen Eheberatung. Wilde Arbeiten in der kirchlichen Beratungsstelle für Paare und Familien in Langnau i. E. und als Pfarrer im Inselspital Bern. In jeder Gemeinde können Sie mit einem Pastor über Glaubens- und Lebensfragen, Konflikte und Krisen sprechen.

Bildungsberatung; Familienberatung; Jugendberatung; Eheberatung oder Paarberatung; Lebensberatung; Trauerarbeit. Die katholische Eheberatung in der Weimarer Republik.

Heirat und Partnerschaften

Sind die Pärchen auseinandergewachsen, streiten sie sich oft? Diese Ehepaare werden von der Gemeinde nicht allein gelassen, sondern sie bieten Heirats-, Familien- und Lebensberatungen vor Ort an. Sind die Ehepaare auseinandergewachsen, gibt es oft Streitereien, vielleicht sogar Kämpfe? Die Retreats führen das Paar auf den Weg des Vertrauens und ermöglichen es den Paaren, die Heirat zum ersten Mal oder wieder als "durch die Anwesenheit von Gott geheiligter Raum" zu erleben.

Zusätzlich gibt es, wie vom Bistum Berlin geboten, ein Konversationstraining für Ehepaare, bei dem man sich unverwechselbar ausdrücken und richtig zuhören kann. Die Ehepastoral fängt schon vor der Ehe an, und zwar dann, wenn Ehepaare sich entscheiden zu heiraten. Die kirchliche Trauung erfordert ein persönliches Beratungsgespräch mit einem Pastor: Hier werden auch Kurse wie zum Beispiel Klettertage des Kölner Bistums durchgeführt, in denen Ehepaare auf dem Weg zur Ehe erleben, was es bedeutet, aufzuhören, sich gegenseitig zu trauen und Begrenzungen zu kennen.

Kirche Eheberatung: Viele junge und mehr Ältere

Die Eheberatung und Eheberatung der baden-württembergischen Gemeinden ist gefragt: An vielen Orten gibt es Wartezeiten, manche Orte sind überfüllt. Die Anzahl der Beratungssuchenden im südwestlichen Teil ist seit Jahren vergleichsweise stabil. Auffällig ist aber, dass Ehepaare in letzter Zeit sehr frühzeitig in die Beratungszentren kommen - und auch, dass immer mehr ältere Menschen Unterstützung in Anspruch nehmen, führte zu einer Anfrage der Bundespresseagentur bei den evangelistischen Staatskirchen und den Bistümern der Katholiken.

Waehrend Ehepaare in badischen Beratungszentren in der Regel innerhalb eines Monates einen Gesprächstermin erhalten, muessen sie in Schwaben monatelange Wartefristen in Kauf genommen haben: "Wir haben Probleme mit den Paaren", sagt Susanne Bakaus, Bezirksleiterin der Seelsorgezentren in der württembergischen Kirche.

"Immerhin gibt es im Bistum Rottenburg-Stuttgart einen Treffpunkt für Ehepaare in Krisensituationen. "Zwischen Partnerschaftsideal und Wirklichkeit klafft eine Diskrepanz", haben auch Consultants aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart festgestellt. So lange sind Ehepaare noch nie zusammen gewesen: "Die Menschen werden alt, der Lebensalltag wird härter", sagt Bakaus.

Eheprobleme bei älteren Menschen werden immer häufiger diskutiert, aber auch Vereinsamung. "Das Altersspektrum hat sich sowohl im jüngeren als auch im älteren Bereich erweitert", sagt Ursula Bank, die für die Beratungszentren der EKD in Baden zuständig ist. Das Alter der meisten Ehepaare liegt zwischen 35 und 55 Jahren.

"In Freiburg besteht vor allem nach dem Urlaub Beratungsbedarf: "Paare sind auch saisonbedingt gefragt, zum Beispiel nach dem Weihnachtsfest oder nach den Ferien, wenn Ehepaare oder Familie mehr Zeit zusammen sind und sich Verspannungen im Alltagsleben abzeichnen", sagt eine Diözesansprecherin. Um so mehr setzen sich die Gemeinden dafür ein: "Die Gemeinde übernimmt den mit Abstand grössten Teil der Kosten für die Paarberatung", sagt der Karlsruher Orkan.

Alleine in Baden gab die Gebietskirche im vergangenen Jahr 1,56 Mio. EUR für 16 Beratungszentren aus. Das Erzbistum Freiburg hingegen hat seit 2016 eine weitere Mio. EUR für unabhängige Beraterinnen und Berater aufwendet. Im Jahr 2016 suchten 959 Ehepaare Beratung in den Zentren der Evangelisch-lutherischen Kirche in Württemberg, etwas weniger als im Jahr zuvor (1062).

Die Anzahl der Beratungssuchenden ist in den vergangenen Jahren nahezu flächendeckend nahezu gleichbleibend - auch weil die Kapazität nicht ausreicht. In Baden verzeichnete er im vergangenen Jahr 767 rein paarweise Beratungen. Nimmt man die Lebens- und Familienberatung hinzu, ist die Anzahl der Beratungssuchenden hier, wie auch in anderen Stadtteilen, im 5.

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