Kartenlesegerät Online Banking

Online-Banking mit Kartenleser

Auch EC-Kartenleser in Supermärkten sollten in diese Klasse fallen. Viele unserer Kunden kennen Chipkartenleser durch ihre Online-Banking-Anwendung. Unterschiedliche Chipkartenleser für das Online-Banking Beim Thema Finanzen sollte die Sicherheitslage so hoch wie möglich sein. Online-Banking kann mit einer Chipkarte sicher sein. Chipkartenleser in der Tastatureinheit sind ideal für den Einsatz bei intensiver Nutzung.

Ausschlaggebend für die Absicherung im Online-Banking sind die Eigenschaften der entsprechenden Sicherheitsstufe des Chipkartenlesers. Leser dieser Sicherheitsstufe haben keine speziellen Sicherheitsfunktionen.

Bei solchen Geräten wird die eingesetzte Chip-Karte einfach an den Rechner angeschlossen. Der Benutzer muss bei der Eingabe einer PIN die Computertastatur verwenden. Durch die Akzeptanz der PIN durch den Rechner gilt das Lesegerät der Kategorie 1 als nicht besonders geschützt. Auch auf dem Rechner eingeführte Malware, wie so genannter Key-Logger, könnte die PIN lesen und an Schwindler versenden.

Ein Chipkartenleser muss über eine eingebaute Folientastatur verfügen, damit er in diese Kategorie gehört. Über diese rechnerunabhängige Codetastatur kann die PIN vom Leser auf die eingesetzte Chip-Karte umgeschaltet werden. Die PIN wird also nicht an den Rechner übermittelt. Malware auf dem Rechner kann mit dieser Technik in der Regel nicht die PIN ausspionieren.

Für das Online-Banking werden aufgrund dieses Sicherheitsvorsprungs Leser der Kategorie 2 bevorzugt. Neben einer eingebauten Klaviatur verfügen die Leser der Baureihe 3 über ein eigenes Display. Bei einer Banküberweisung werden z.B. der Begünstigte und der zu bezahlende Geldbetrag ausgeben. So kann der Benutzer überprüfen, ob auf dem Rechner installierter Schadcode den Adressaten oder den Umfang geändert hat.

In einem solchen Falle könnte die Übertragung am Leser gestoppt werden. Bei Geräten der Sicherheitsstufe 3 ist die Bezahlung mit einer EC-Karte vorgesehen. Durch die zusätzliche Darstellung bringt es aber auch einen weiteren Sicherheitsvorsprung beim E-Banking. Chipkartenleser der Sicherheitsstufe 4 sind nicht für den Privatgebrauch bestimmt. Leser dieser Kategorie werden z.B. in Geldausgabeautomaten installiert.

Auch EC-Kartenleser in Verbrauchermärkten sollten in diese Kategorie einfallen. Wer seine Online-Banking-Sicherheit mit Hilfe eines Kartenlesers steigern will, sollte zumindest ein Gerät der Sicherheitsstufe 2 verwenden. Leser der Sicherheitsstufe 3 mit eigener Folientastatur und Display sind für Privatanwender am besten geeignet, da alle sicherheitsrelevanten Vorgänge, wie die Eingabe einer PIN oder die Bestätigung einer Banküberweisung, nicht am Rechner ablaufen.

Dies verhindert auch, dass die PIN von Malware auf dem Rechner bespitzelt wird. Nachteilig an der Hochsicherheitsklasse ist der Kaufpreis dieser Geräte: Kartenleser der Kategorie 3 werden als die teuerste, Kartenleser der Kategorie 1 als die billigsten angesehen.

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