Job Coaching Methoden

Job-Coaching-Methoden

Jobcoaching Das Coaching ist durch seine hohen Konnektivität im professionellen Kontext gekennzeichnet und könnte sich daher vor allem im geschäftlichen Kontext etablieren - als Beratungsform für Geschäftsführer und Vorgesetzte. Das so genannte Job-Coaching basiert ebenfalls auf individuellen fachlichen Belangen. Einige Job-Coaches engagieren sich jedoch für eine ganz andere Zielgruppe: Die Langzeitarbeitslosen sollen bei ihrer Eingliederung in den Erwerbsleben gefördert werden.

Das wirft manchmal die Fragen auf: Wie kann sich ein Trainer benehmen, wenn seine Hilfe nicht erwünscht ist? Egal ob es sich um Familien-, Berufs-, Sozial- oder Selbstdarstellung handelt, wer zum Trainer geht, hat meist ein Problem, das ihn betrifft. Ein professionelles Coaching unterstützt die Reinigung dieses Fensters und konzentriert sich ganz auf die Erarbeitung der individuellen Lösungskompetenzen für den Kunden.

Die Herangehensweise von Business Coaching ist - wenn man die Definition der großen Coachingverbände wie dem Bund für Coaching e. V. nimmt. DBVC und der Deutsche Coaching Verein e. V. DCV - eindeutig definiert und basierend auf der Förderung der eigenen Potenziale: durch maßgeschneidertes und persönliches Coaching.

Vor allem im professionellen Umfeld kann Coaching Orientierungshilfe und Wegweiser sein. Der gute Trainer hat einen trainierten Außenblick und hilft dem Kunden, seine eigenen Lösungsansätze zu verwirklichen und professionelle Konzepte zu erarbeiten. Das Jobcoaching ist bei der Agentur für Arbeit und den Arbeitsämtern eine Promotion. Im Regelfall wird ein Jobcoaching von bis zu 50 Std. an Personen vergeben, die seit einiger Zeit keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit mehr ausüben können.

Hemmnisse für die Mediation seitens der Kunden sind z.B: Beim Job-Coaching spielen die psychischen Bedingungen des Kunden eine ausschlaggebende Rolle und erfordern ein hohes Maß an Zuwendung, Fingerspitzengefühl und die Befähigung des Coaches, mögliche psychotherapeutische Bedürfnisse zu erkennen und darauf kompetent zu antworten. Bei psychischer Belastung und Instabilität des Kunden muss der Jobcoach verantwortlich handeln:

Das Coaching mit Geisteskranken (insbesondere ohne psychotherapeutische Zulassung) ist sowohl moralisch als auch juristisch sehr bedenklich und sollte vom Jobcoach unbedingt zurückgewiesen werden. Zudem muss der Jobcoach oft eine spezielle Eintrittshürde überwinden: Weil einige der Kunden nicht ehrenamtlich kommen, sondern sich von der Arbeitsvermittlung oder der Agentur für Arbeit als " kompetent " empfinden und im Extrem "gezwungen" sind, sich an der Massnahme zu beteiligen.

Mangelnde Leistungsbereitschaft, Frustration und eine ausgeprägte Defensivhaltung prägen daher manchmal den Anfang eines Jobcoachings. Auch beim Job-Coaching gibt es die Formulierung "keine Verwandtschaft - kein Coaching". Aber auch im Job-Coaching ist die gute Arbeit, also das Verhältnis zwischen Coach und Auftraggeber, die Grundvoraussetzung für eine gelungene Kooperation. Dem Jobcoach als Repräsentant der Coaching-Institution fällt eine schwere Arbeit zu.

Es ist die Drehscheibe für die Vertragsgestaltung zwischen den Behörden, dem Auftraggeber und dem Verantwortlichen der Massnahme. Einerseits werden die Anforderungen der Behörden anerkannt. Andererseits hat er eine Fürsorgepflicht gegenüber dem Kunden, persönliche Belange zu wahren und benötigt eine vertrauenswürdige Grundlage, um den Coachingprozess durchzuführen. Vertrauen schaffende Massnahmen wie z. B. eine transparente Prozesssteuerung und die Würdigung der Kundenpersönlichkeit sind dabei von grosser Bedeutung.

Zu Beginn des Verfahrens steht daher oft die Entwicklung der notwendigen Einsatzbereitschaft und Leistungsbereitschaft mit dem Kunden im Vordergrund. Wenn keine ehrenamtliche Tätigkeit möglich ist, hat der Jobcoach zunächst die Funktion, den Vorteil des Coaching zu erläutern und zusammen mit dem Auftraggeber den eventuellen Zusatznutzen der Kooperation zu eruieren.

Dabei kann der Jobcoach persoenlich verstaerkt in die Vorauszahlung gehen: Hierzu zählen unter anderem Angaben zur eigenen Berufsbiographie, zur Trainings- und Arbeitsmethode des Coaches sowie zum Offenheitsangebot in der Kundenbeziehung. Schafft es der Jobcoach, eine Vertrauensbasis zu bilden, entwickelt sich die Kooperationsbereitschaft mit dem Kunden.

Sollte dies nicht gelingen, kann der Jobcoach zunächst in den - tatsächlich nachgeschalteten - Trainingsprozess eintreten (siehe Kapitel "Der Jobcoaching-Prozess"), um durch die Gemeinschaftsarbeit eine Verbindung aufzusetzen. Bei dauerhafter Ablehnung kann der Trainer wiederum die Kooperation auflösen. Wenn dies der Fall ist, ist eine klare und konsistente Herangehensweise des Coaches notwendig, die den Kunden darauf aufmerksam macht, dass auch er die Prozessverantwortung hat.

Daher ist der Auftraggeber vorab über die bevorstehende Kündigung zu unterrichten und über die möglichen Folgen zu unterrichten. Hier wird auch der schnelle Informationsaustausch zwischen dem Trainer und dem Verantwortlichen der Agentur für Arbeit oder der Agentur für Arbeit gezeigt. Diese Massnahme ist in der Regel auch für den Trainer ein Spagat, der viel Sensibilität und vor allem Unabhängigkeit erfordert.

Sie möchte die Ursachen für die Abtreibung wissen. Hier kann der Trainer als Kommunikationsschnittstelle nur dafür sorgen, dass sich die Front zwischen dem Verantwortlichen und dem Kunden nicht weiter verhärtet. Eine klärende Diskussion zwischen Sachbearbeiterin und Auftraggeber über die Ursachen der fehlenden Einsatzbereitschaft, da im Einzelfall eine Überbrückung in den Coachingprozess eingebaut wird.

Die Beendigung der Kooperation kann je nach Situation für den Auftraggeber merkliche Konsequenzen haben, die als moralische Herausforderungen des Jobcoachings, insbesondere im Hinblick auf die Freiwilligenarbeit, zu verstehen sind: Wenn es möglich ist, das Potenzial von Coaching im Prozess zu interessieren, ist der erste Arbeitsschritt getan. In den ersten Sessions merkt der Kunde oft, dass diese Massnahme auch eine Möglichkeit ist.

Dazu zählt auch die Erklärung des kompletten Coachingprozesses, der die Struktur und den Verlauf der Meetings einbezieht. Mit ihm werden die Punkte erörtert, die der Kunde im Hinblick auf das angestrebte berufliche Veränderungsziel erfährt. Bereiche, auf die der Kunde feinfühlig und rücksichtsvoll eingeht, werden vom Trainer sorgfältig und rücksichtsvoll zur Kenntnis genommen und zunächst nicht weiter in den Mittelpunkt gestellt.

Der Jobcoach erklärt die Randbedingungen und macht sie nachvollziehbar. Er ist nicht dazu angehalten, die Coachinginhalte der Agentur für Arbeit und der Agentur für Arbeit detailliert mitzuteilen und sollte diesbezügliche Fortschritte des Verantwortlichen klar ablehnen. Nur die relevanten Prozessresultate werden dem Arbeitsamt übermittelt und können zu einer besseren Verständigung zwischen Auftraggeber und Behörden beitragen.

So können z.B. die Mediationsvorschläge, die der Verantwortliche dem Kunden vorlegt, an die Resultate des Coachingprozesses angepaßt werden. Eine geplante Fortbildung ist auch ein mögliches Argument für ein Gespräch zwischen Kunde und Kunde. Idealerweise arbeiten Autorität, Kunde und Jobcoach zusammen. Tatsächlich ist die besondere Aufstellung hier die größte Tücke, da die im Coaching erarbeiteten Lerninhalte und deren Implementierung in hohem Maße von der Bereitschaft zur Mitarbeit der Verantwortlichen abhängt.

Ist die Freischaltung des Kunden erfolgreich, kann das Job-Coaching anlaufen. Während des Arbeitsprozesses ändert der Jobcoach seine Funktion. Weil die Zahl der Coaching-Stunden von der Agentur für Arbeit oder dem Arbeitsamt bestimmt wird, ist eine zielgerichtete Arbeitsmethode des Coaches von Bedeutung. Damit wir uns einen ersten Überblick über die Kundensituation verschaffen können, nehmen wir zunächst eine Standortbestimmung vor (Säule 1: Beurteilung der Ist-Situation).

Weil sich die Kunden oft von der gegenwärtigen Lage überwältigt fühlten oder keine lösungsorientierte Handlungsmöglichkeit für sich sahen, besteht die Hauptaufgabe des Coaches darin, einen Perspektivenwechsel zu initiieren und die bereits verfügbaren Mittel zu mobilisieren (2: Aktivierung). Der Klient wird sich seiner eigenen Leistungen, Fertigkeiten und positiven Qualitäten wieder bewußt und der Trainer hilft ihm, diese für sich zu akzeptieren.

Die anschliessende intensivere Wertarbeit hilft, den eigenen Messestand zu ermitteln und zu konsolidieren. Ein erfolgreiches Zielformulieren (3: Zielsetzung), das sich aus der Zusammenarbeit mit Zielvorstellungen und Lebensentwürfen ergibt, ist sehr zukunftsweisend und profitabel für die Mitarbeiter. Welche Maßnahmen der Kunde ergreifen kann, hängt davon ab, wie sein persönliches Arbeitsumfeld ist.

Häufig gibt es Familienverstrickungen oder andere Einschränkungen, die den Coachingprozess immer wieder behindern und das Job-Coaching an seine Grenze treiben. Nichtsdestotrotz hat der Kunde am Ende des Verfahrens oft eine gute Erfahrung, von der wir uns erhoffen, dass sie zu einem späteren Termin vielleicht Erfolg haben wird. Ist das Job-Coaching gelungen und der Kunde in einem einfallsreichen Stadium, ist auch der Ausblick auf die beruflichen oder partiellen Zielsetzungen offen.

Der Jobcoach hat die Aufgabe, den Kunden in seiner persönlichen Zielsetzung zu begleiten, was nicht immer selbstverständlich ist. Die Klientin oder der Klient muss sich vom Trainer akzeptiert und ernst genommen wissen, damit sich ein schöpferischer Erkenntnisprozess entwickeln kann. Dabei kommen verschiedene Methoden und Methoden unterschiedlicher Coachingansätze zum Tragen.

Klassisches Coaching in Gestalt einer reinen Begleitperson mit der Neutralität des Coaches hört in der Regel nach der Erarbeitung der Zielsetzung auf. Anschließend ändert der Jobcoach seine Funktion und wird in erster Linie Consultant und Ausbilder. Geführte Recherche und Auswertung von Stellenausschreibungen, Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf, Formulierungshilfe, Feedback sowie die Erstellung eines E-Mail-Accounts, Xing-Profilerstellung etc. sind aktive Inputformen des Jobcoaches.

Der fünfte Schritt besteht darin, dem Kunden Fähigkeiten zu vermitteln, die ihn befähigen, sich selbstständig zu bewerben (5: Training) und ihn zu einer Weiterführung seiner Tätigkeit auch nach Abschluss des Coachingprozesses zu bewegen. Desweiteren kann es sinnvoll sein, den Kunden auf eventuelle Auseinandersetzungen im Privatleben einzustimmen und diese zu stimulieren.

Diese Eingriffe geben dem Kunden die nötige Absicherung, um die weiteren Maßnahmen ohne Trainer durchführen zu können. Wenn die Coaching-Branche - oft aus Marketinggründen - eine Fülle von neuen Begriffen produziert, darf man sich fragen: Inwieweit weicht das Job-Coaching von bereits bestehenden Formen ab, die sich der professionellen Weiterentwicklung und dem Werdegang der Kunden zuwenden?

Sie haben sich bereits im Voraus überlegt, wie eine berufliche Laufbahn aussieht und kommen im Unterschied zu vielen Job-Coaching-Kunden auf freiwilliger Basis und mit Motivation. Der Mandant befindet sich in der Regel im Arbeitsablauf und die erforderlichen Voraussetzungen für eine Änderung sind bereits vorprogrammiert.

Nichtsdestotrotz ist der systematische Zugang sowohl im Job-Coaching als auch im Karriere-Coaching nützlich.

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