I Gong

Ich Gong

Gebrauchsanweisung für Übungen mit Qi Gong Bällen. Die Qigong-Bälle lernen. Ein Tutorial für Anfänger und Fortgeschrittene. I Ging, das Buch der Wandlungen. I Ging ist eine alte chinesische Orakelkunst.

Ost-West-Geist

Ich Gong, wie T'ai Chi Ch'uan, stammt aus der Taoistradition. Sie sind Teil der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), einer Theorie der Harmonie, die die Polarenergien Yin und Yang ins Gleichgewicht bringen. Durch die Übung wird die Lebensenergie aktiviert, vitalisiert und harmonisiert (CH' I). I-Gong ist eine heilende Kunst, bei der Bewegungs- und Atmungsübungen zur Kräftigung der selbstheilenden Kräfte verwendet werden.

Es werden kleine Übungsfolgen und Übungsserien vermittelt. Darunter sind Übungsabläufe für die fünf Phasen der Transformation (Wasser, Wald, Brand, Erde and Metall). Durch die Übung wird die Permeabilität der Energiekanäle (Meridiane) erreicht und der kleine und große Energiezyklus aktiviert und geöffnet. Die folgenden Übungsserien und -sequenzen werden gelehrt:

Das Qi Gong - Wie es wirkt und gegen was es wirkt

Das Qi Gong ist eine traditionelle Bewegungsübung und Mediation in China. Das Qi Gong hat viele Nachfolger in China, es ist quasi eine populäre "Bewegung". Über das Thema des Sports zu reden, würde dem Qi Gong nicht genügen. Die Qi Gong Übungen sind in China wichtig, um die eigene Energie zu erhalten und den Fluss der Lebenskraft (Qi) zu vereinheitlichen.

Das Qi Gong hat einen guten Ruf in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und ist dort eine bedeutende Therapie. Der Ursprung des Qi Gong von heute reicht weit in die Geschichte zurück: Bereits im vierten Jh. v. Chr. schildern mehrere Schriftsteller "Übungen zur Lebenspflege" (Yangsheng), die bereits an das heutige Qi Gong erinnernd sind.

Das Qi Gong wurde später weiter entwickelt, besonders in der späteren Zeit des Zhou-Dynastie (ca. 400 bis 200 n. Chr.). Das Qigong wurde in den 1950er Jahren, später wieder in den 1980ern, sehr populär. Die Bezeichnung Qi Gong (oder auch Qigong, Chi Gong) leitet sich von "Qi" (Chi) für Lebenskraft und "Gong" (Kung) für Praxis ab.

Es handelt sich hierbei gewissermaßen um "Energiearbeit". Die Praktizierenden betrachten es als eine Art, Erkrankungen zu bekämpfen und ein längeres Überleben zu haben. Was ist Qi Gong? Die Lebenskraft "Qi" oder "Chi" hat in der traditionell geprägten Volkskultur einen hohen Stellenwert. Man kann sich vorstellen, wie Lebenskraft durch Energiekanäle (die Meridiane) fliesst und die unterschiedlichen Organsysteme speist.

Mangelt es an Lebenskraft oder sammelt sie sich in einigen Organsystemen an, heißt das Unbehagen und Erkrankung. Die Praktizierenden des Qi Gong bemühen sich, das "Qi" durch Bewegungen und Konzentrationen zu vereinheitlichen und (wieder) zum Fliessen zu bewegen. In der Regel trägt die Vielfalt der traditionellen Übungsformen poetische Bezeichnungen wie "Unterstützung des Himmels mit den Händen".

Jedes dieser Verfahren sollte eine gewisse Auswirkung auf die Lebenskraft haben. Wo wird Qi Gong geübt? Im Qi Gong ist es besonders darauf angewiesen, die Bewegungen exakt zu lernen und auf die richtige Atemtechnik zu achten. Hierzu sind verschiedene Qi Gongübungen geeignet, wie z.B. Ruhe- und Bewegungsübungen, Haltungsübungen, Konzentrations- und Atmungsübungen.

Qigongübungen können im Lügen, Setzen, Stehen und Gehen durchgeführt werden. Das Qi Gong basiert auf der natürlichen Umgebung - die Praktizierenden denken, dass sie wie ein Wurzelstock wurzeln oder ihre Flügel wie ein Vögelchen ausbreiten. Das Brokat ist im Qi Gong bekannt und eignet sich besonders für Einsteiger, da es leicht zu lernen ist und viele individuelle Körperbereiche anspricht.

Die erfahrenen Lehrkräfte berücksichtigen auch physische Probleme wie Knie- oder Rückenbeschwerden und wählen für sie besondere Gymnastik. Wie kann Qi Gong helfen? Das Qi Gong wird seit jeher zur Gesundheitsvorsorge, Erholung und Prävention eingesetzt. Es gibt im engen Sinn der TCM eine Vielzahl von Übungsformen, die gezielt auf die einzelnen Venen (z.B. Gallenblasen-Meridian, Lungen-Medidian oder Blasen-Nieren-Meridian) ausgerichtet sind und somit bei sehr spezifischen Erkrankungen eingesetzt werden.

Bei Qi Gong sind keine Neben- und Kontraindikationen bekannt. Sie können aber auch bei vorhandenen Krankheiten zur Unterstützung der Therapien angewendet werden. Qi Gong wird als Begleitmaßnahme in der Schmerzbehandlung, Krebstherapie, Burnout und Reha nach schwerwiegenden Krankheiten angewendet.

Qi Gong und Tai-Chi Chuan (auch Tai Chi, Taiji oder Taijiquan) haben eine lange Geschichte und wurden im Lauf der Zeit in China weiterentwickelt. Beides basiert auf dem Ansatz des Taoismus und der traditionell chin. Die Lebenskraft Qi und die Ausgewogenheit der verschiedenen Kräften (Yin und Yang, die fünf Elemente) spielen eine große Bedeutung.

Betrachtet man eine Reihe von Tai Chi Chuan Übungen, ist es schwer zu glauben, dass es sich um eine Kampfkunst handelt, die im antiken China zur Notwehr und zum Kampf im Nahbereich entwickelt wurde. In Tai Chi Chuan (oft auch "Schattenboxen" genannt) gibt es unbewaffnete Figuren und Bewegungsabläufe, die mit Hilfe von Waffe und Objekten wie z. B. Schwertern, Fächern oder Stöcken ablaufen.

Inzwischen wird Tai-Chi Chuan aber auch in China hauptsächlich aus Gesundheitsgründen betrieben. Tai-Chi Chuan beinhaltet auch Meditationen und gewisse Bewegungssequenzen, in denen sich der Praktizierende gleichermassen auf seine Atem- und Bewegungsfähigkeit konzentrier. Das Tai-Chi Chuan benutzt Qi Gong Komponenten, aber es gibt auch lange Tai-Chi Chuan Figuren, d.h. Bewegungssequenzen, die aus mehreren Komponenten bestehen.

Das Qi Gong und Tai-Chi Chuan sind sehr ähnlich, für einen Menschen der abendländischen Kultur sind die subtilen Differenzen kaum wahrnehmbar, die übergänge sind fließen. Qi Gong und Tai-Chi Chuan werden deshalb oft in Kombinationskursen in Erwachsenenbildungszentren, Sportvereinen, Fitnessstudios und anderen Institutionen durchgeführt.

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