I ging Orakel

Ich ging Orakel

I ging-Karten interpretieren Orakel und lernen das Wissen aus dem alten China kennen, prognostizieren mit I Ging Orakeln und hinterfragen die Zukunft. Sie beantwortet die entscheidende Frage: "Was soll ich tun? Bezeichnung und Struktur der Sammlung">Edit | /span>Quelltext bearbeiten]>

Der I Ging, histor. Heute ist Yijing (Chinesisch ?? / ??, Pinyin Yìj?ng, W.-G. I-Ching'Book of Changes or Classics of Changes') eine Kollektion von Tickmarks und zugehörigen Ausdrücken. Die Arbeit ist im Volksmund auch unter dem Namen Zhouyi bekannt (??, Zh?uyì ?Transformation von Zhou'). Die Yì ist in 64 Reihen zu je sechs kontinuierlichen oder gestörten Zeilen unterteilt (yáo, ?).

Bei der herkömmlichen Gliederung ist die Seite Zh?u aus zwei Büchern zusammengesetzt, wobei das erste die ersten dreißig und das zweite die Buchstaben 31 bis 64 hat: Jedes einzelne ist nach einem gemeinsamen Muster dargestellt: Darüber hinaus beinhaltet das Werk seit dem zweiten Jh. v. Chr. eine Serie von beigefügten Schriften, die die Zehn Tragflächen (Shí Jì, ??) oder "Kommentar zum Jì" (Yì Zhùan, ??) genannt werden und aus zehn Schriftstücken in sieben Abschnitten zusammengesetzt sind.

2] In einigen neueren Editionen wurden die ersten beiden Anmerkungen geteilt und jedem Charakter zugewiesen. Urspruenglich entstammen die Spuren des Orakelteils der Praxis des Orakels in China, naeher am Orakel der Schafgarbe, die Sprichwörter jedoch aus der Sprechtradition und der rituellen Praxis. Der andere suchte eine philosphische Interpretation (z.B. Zheng Xuan, Wang Bi, Kangbo ) und machte das Werk als kosmologische, philosphische und politische Erkenntnisquelle zum Thema intensiver Philosophie.

4 ] Die populäre Verwendung von Yì als Oracle-Buch ging jedoch nie aus dem Rahmen und das Verstehen des Texts als eines philosophischen "Weisheitsbuches" hat auch die europ. Der I Ging beinhaltet 64 unterschiedliche Zahlen (Hexagramme). Eine Zeichenfolge setzt sich aus sechs Zeilen zusammen, von denen jede in zwei unterschiedlichen Typen auftauchen kann:: Sie werden aus 2 × 3 Zeilen, also aus zwei "Trigrammen", abgeleitet.

Als durchgezogene Striche werden die durchgezogenen und hellen Striche betrachtet, als gestrichelte und dunkle. Je nach ihrer Position im Hexagramm (von oben nach unten betrachtet ) haben die Zeilen unterschiedliche Rangfolge und Bedeutungen. Der akzentuierte Strich des Unterhalbzeichens tritt in das Schild ein, "kommt", der akzentuierte Strich des Oberhalbzeichens "geht".

Der tiefste und der höchste Teil eines Buchstabens sind immer mit anderen Buchstaben verbunden und zählen nicht zu den Kernbuchstaben. Die 64 Abbildungen können je 6 zusätzliche Noten enthalten, je nachdem, ob eine Zeile bei der Bestimmung des Charakters als sich ändernd ("dynamisch") oder nicht ("stabil") erkannt wurde (abhängig von der Orakelform).

Weil jedes der 64 Buchstaben in alle anderen durch Ändern einer oder mehrerer Zeilen gehen kann, gibt es 64 64 = 64. 096 unterschiedliche stillschweigende übergänge oder Änderungsmöglichkeiten einer Situaton. Die Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten ließ die Verfasser des I Ging davon ausgehen, dass die Kombinationsmöglichkeiten der Symbole alle Veränderungsmöglichkeiten in der Erde repräsentieren kann.

So wurden die für die Erfassung der numerischen Werte erforderlichen aufwändigen arithmetischen Operationen zur Basis einer auf dem I Ging basierenden Zahlensymbolie. Das I Ging ist zwar geschichtlich viel Ã?lter als die Yin-Yang-Lehren (?? / ??, Y?n Yáng), aber die folgenden Zuweisungen fÃ?r die beiden "Linien" (??, Li?ng Yí) sind mit der Zeit Ã?blich geworden:

Verschiedene Perspektiven (I): Die beiden Zeilen können als Bestandteile eines dualen Systems betrachtet werden. In der Darstellung der Zeichen in UNCode ( "Unicode") hingegen korrespondiert die fortlaufende Reihe mit der binären Zahl 0 und die gestrichelte Reihe mit der binären Zahl 1, ergänzend zu der oben genannten Paritätszuordnung. Richard Wilhelm beschrieb in seinem 1925 erschienenen Kommentar'Die Laotse' den weltanschaulichen Kontext wie folgt, der Begriff'Urzeichen' bezeichnet die Zeichen (Richard Wilhelm,'Laotse'.

Im Jahre 1910', Ausgabe: Das Buch vom Weg des Lebens', Lübbe/Bergisch Gladbach, 2nd Edition: January 2003; Orig. Eugen Diederichs-Verlag, 1910): "The world is constantly changing and changing. Doch wie alles, was vergangen ist, gibt es keinen Anlass zu sagen: "Es ist alles sehr eitel"; denn das gleiche Änderungsbuch beweist auch, dass alle Änderungen nach festgelegten Gesetzmäßigkeiten durchgeführt werden.

Die ganze Phänomenwelt basiert auf einem polarisierten Kräftegefälle; das Kreative und das Rezipierende, das Eine und das Beides, das Lichte und der Schatten, im Positiven und im Negativen, das Maskuline und das Feminine, alles sind Phänomene der Polarkräfte, die alle Veränderung und Veränderung bewirken.

Der Blick auf das Wandlungsbuch ist weit weg von jedem universalen Zweikampf. Dies wird im Wandlungsbuch dadurch repräsentiert, dass sich die ungetrennte Zeile des Kreativen und die getrennte Zeile des Empfängers zu den acht dreigliedrigen Ur-Zeichen zusammenfügen, aus deren Verknüpfungen sich die ganze Vielfalt der Zeitaufstellungen zusammensetzt.

"Aus den beiden Zeilen können vier unterschiedliche "Bilder" ("Die vier Xiàng", ??, Sì Xiàng) zusammengesetzt werden. Gegenüber den hier genannten Auffassungen aus dem Werk I Ging (Seite 295) von Richard Wilhelm weisen sowohl die Bücher von Marcel Granet und Zhouyi Zengyi (????, X? ) als auch das Werk Das Chinese Denken von Zhu Xi (??, Zh? X?) die Begriffe entgegen.

Aus den vier Xiáng (??, B? Guà) werden durch Hinzufügung eines Yang oder Y?n acht Zeichen oder "Orakel" erzeugt. Das Hexagramm besteht also aus zwei Zeichen. Jedes Zeichen erhält eine Stellung in der Gruppe gemäß der Linie männlich (durchgehend) oder weiblich (unterbrochen). Die Zeichen werden von oben nach unten ausgelesen, dabei sind die sogenannten Reihen 1-4, 2-5, 3-6 der beiden Zeichen in Zusammenhang zu sehen.

In der Vergangenheit sind mehrere Zeichenfolgen entstanden. Ein weiterer Orden ist nach dem Mythos Fu Xi genannt (??, Fú X?), geht aber auf Shao Yong (aus der Song-Dynastie) zurück; er ist so angeordnet, dass die Buchstaben als eine Sequenz von Binärzahlen gesehen werden können. Ein aus zwei identischen Triagrammen bestehendes Diagramm - ein so genanntes Doppelbuchstabe - leitet eine aus acht Diagrammen bestehende Hexagrammgruppe, bei der das oberste Diagramm innerhalb einer Gruppierung gleichbleibend ist und das unterste Diagramm sich nach einer gewissen Sequenz ändert.

In allen acht Trigrammen gilt die gleiche Sequenz der Untertrigramme, unterscheidet sich aber von der der Obertrigramme: - Sequenz der Obertrigramme (die Leiter der 8 Hexagrammgruppen): - Sequenz der Untertrigramme (zyklisch verschobener Anfang): Daraus resultiert die folgende Sequenz: Gruppe: 1.Himmel, 2.Erde/Himmel, 3.Berg/Himmel usw. Gruppe: 9.Berg/Berg; 10.See/Berg usw.

Zum I Ging gibt es über sechzig Anmerkungen, obwohl nicht alle bekannt sind. Das I Ging war in Europa seit dem XVII. Jh. durch die teilweise Übertragung von Richard Couplet SJ (Konfuzius Sinarum philosophus, 1687) bekannt,[17] unter anderem Leibniz würdigte es sehr: Dass I Ging zu einer größeren Resonanz geführt hat, verdankt er jedoch vor allem dem dt. Symphoniker Richard Wilhelm, dessen prägende Übersetzungen er nach eigenen Aussagen mit Unterstützung und Führung seines "verehrten Lehrers Lau Nai Süan", einem der "wichtigsten Chinesen der Altschule " 1923 (erschienen 1924 bei E. Diederichs; siehe Vorwort zur Urausgabe von Richard Wilhelm, Peking, 1923), durchführte.

Das I Ging wurde nicht zuletzt durch Wilhelms Übersetzungen, die wiederum in andere Weltsprachen, auch ins Deutsche, übersetzt wurden, zum berühmtesten aller chinesischer Werke, die in Millionenauflage verteilt wurden. Bei seiner Einführung in das I Ging (Richard Wilhelm: I Ging. Die Bibel der Veränderungen. Er kommentiert: "Aber nachdem das Wandlungsbuch unter Zin Schï Huang seinen Ruf als Wahrsager- und Magiebuch bestätigte, ging ihm die ganze Zauberschule ( "Fang Schï") während der Zin- und mobilen Dynastie nach, und die von Dsou Yen entwickelte und später von Dungdschung Schu und Liu Hin und Liu Hiang kultivierte Yin-Yang Lehre zelebriert, hat in der Erläuterung des Wandlungsbuches ihre Orgie gefeiert.

Über die Bedeutung des Buches der Veränderungen hat er als Weisheits- und nicht als Oraclebuch geschrieben. Schon bald entdeckte er Imitation, und statt der magischen Lehren der Yin-Yang-Lehrer folgte nun mehr und mehr die entstehende Staatenphilosophie dem Bibelbuch. Zur Zeit der Sung wurde das Werk als Grundlage für die - wohl nicht chinesischen - Tai-Gi-Tu-Spekulationen verwendet, bis der Ältere Chong Dsï einen sehr gut ausgearbeiteten Text über das Werk vorlegte.

Damit war das Werk nach und nach zum Schulbuch der Staats- und Lebensweisheiten geworden. Dort versuchte Dschu Hi seinen Orakelcharakter zu bewahren und publizierte nicht nur einen kleinen und genauen Bericht, sondern auch eine Einleitung zu seinen Untersuchungen zur Wahrsagerei. Auch die geschichtliche Kritik der vergangenen Zeit wurde vom Book of Changes aufgegriffen, hatte aber weniger Erfolg in der Ablehnung der Jung-Wissenschaftler und im Versuch, die dem Schreiben des Book of Changes nahe stehende Kommentatoren hervorzubringen, als in der Auseinandersetzung mit den anderen Klassikern.

"Der schweizerische Schriftsteller Alfons Karl Zwicker hat " Geheimnis " komponiert (2006-2007, 8 Stück nach dem Original I Ging für Violoncello und Kontrabass). Nach dem Kennenlernen des I Ging entstanden "Music of Changes" (1951) und andere Arbeiten nach dem Zufallsprinzip, die dem Orakel ähneln. Das 1967 von der englischen Rockband Pink Floyd veröffentlichte Werk The Piper at the Gates of Dawn enthält einen Titel namens Kapitel 24, der Textmodule der von Richard Wilhelm (Übersetzung ins Deutsche von Cary F. Baynes) und James Legge enthält.

Die 1962 veröffentlichte Studie "The Man in the High Castle"[23] von Philipp K. Dick bezieht sich ebenfalls auf das I Ging. Carl Gustav Jung, einer der Vorläufer der heutigen tiefenpsychologischen Forschung und Gründer der Analysepsychologie, mochte das I Ging sehr und sah darin eine Zugangsmöglichkeit zum Unterbewusstsein.

Im Jahr 1930 benutzte er in seinem Freundesnachruf (C. G. Jung, Gesammelte Werke, Bd. 15: Über das Phänomen des Geistes en Kunste und Wissen, Edition 2001, Walter Verlag, ISBN 978-3-530-40715-0) zum ersten Mal in der Öffentlichkeit den Terminus synchrone Prinzip: "Die Lehre des I Ging basiert nicht auf dem kausalen Prinzips, sondern auf einem bisher ungenannten Prinzips - weil es hier nicht auftritt - das ich experimentell als synchrone Prinzips beschrieben habe.

"C "C.G. Jung bedankt sich in seinem englischsprachigen Vortrag zu'The I Ging, or Book of Changes' (Wilhelm-Baynes, Pantheon Books, New York, 1950) herzlich bei R. Wilhelm und betont die für seine Arbeiten wichtige Verbindung zwischen dem Unbewußten und dem Orakel des I Ging: "Ich bin Wilhelm sehr dankbar für das Licht, das er auf das komplizierte Problem des I Ging geworfen hat, und auch für die Einsicht in seine praktische Anwendung.

Ich bin bereits mit dem I Ging vertraut, als ich Wilhelm Anfang der 20er Jahre kennenlernte; er bestätigte, was ich bereits wusste, und lehrte mich noch viel mehr. Seit mehr als dreißig Jahren interessiere ich mich für diese Orakel-Technik - oder für die Erkundung des Unterbewussten.

Schon als ich Richard Wilhelm Anfang der 20er Jahre kennenlernte, war ich mit dem I Ging recht gut auskennend. Richard A. Kunst: Hellmut Wilhelm: Acht Aufsätze über das I Ging. Übersetzung von William L. MacDonald Tsuyoshi Hasegawa und Hellmut Wilhelm.

Acht Aufsätze über das I Ging. Richard Rutt: Stanford 2015, S. 162. Richard J. Smith: Jesuiteninterpretationen von Yijing aus historischer und vergleichender Perspektive (Memento vom 16. Janvier 2012 im Internetarchiv). www. Wilhelm, Hellmut (1955): Der I Ging. S. 7. ? deutsch: "Das Orakel des Berges".

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