Hypnose

Vermutung

Das ist Hypnose? - Im Griechischen bedeutet "hypnos" Schlafen. Nichtsdestotrotz ist Hypnose nicht wirklich Schlafen. Die Hypnose ist dem Stand zwischen Schlafen und Wachwerden sehr nahe. Die hypnotische Trübung ist vor allem ein entspannter, entspannter und furchtloser Staat, der mit einer geänderten Eigenwahrnehmung, mehr Phantasie und Schaffenskraft sowie einer besseren Vorstellungskraft impliziert ist.

Das Tranceerlebnis ist zum Teil mit einer geänderten Auffassung von Zeit verknüpft. Im Normalzustand des Bewusstseins nimmt man immer unterschiedliche Stimuli simultan wahr, in der hypnotischen Trance wird die Erkenntnis auf eine gewisse Empfindung oder Idee gelenkt, so dass man die verbleibende Umwelt mehr oder weniger aus den Augen verloren hat. Es ist daher Alltag, etwas "wie in Trance" zu tun.

Mehrmals am Tag ist jeder Mensch in "Hypnose", zum Beispiel jeden Morgen beim Aufwachen, d.h. im Stadium zwischen Aufwachen und Schlafen, beim Laufen, beim Lesen eines aufregenden Buchs oder bei einer intensiven Einarbeitung. Das ist exakt der Stand, der bei der Hypnose auftritt. Auf dem Gebiet der Delta- und Theta-Wellen ( "unter 8 Hz") sind wir im Naturschlaf.

Durch Hypnose kann dieser Wertebereich nur in Ausnahmefällen erschlossen werden. Hypnotischer Trance ist mit einer beruhigenden und harmonisierenden Wirkung der Innenrhythmen assoziiert.

Das ist Hypnose?

Das ist Hypnose. Was ist das? Immer wieder wird diese Fragestellung von Hypnose- und Hypnotherapeuten aufgeworfen und jeder, der sich mit Hypnose näher beschäftigt hat, weiss, dass sie nicht mit wenigen Wörtern beantwortet werden kann. Hypnose ist ein wirklicher Weltraum von Zuständen des Bewusstseins, Induktionsverfahren, Trance-Anwendungen und erklärenden Modellen, die weit über die Begrenzungen einer kurz gefassten und prägnanten Begriffsbestimmung hinausreichen.

Die Hypnose ist eine Trance-Technik, mit der man innere Änderungen in einer kürzeren Zeit erwirken kann. Die Hypnose ist eine besonders tiefe Kommunikationsform.

Dies ist auch nur eine kleine Selektion von Fragen, die sich auf die Hypnose beziehen. Oft ist eine solche Lösung auch deshalb ausreichend, weil der Fragesteller tatsächlich nur Informationen will - und keinen Vortrag. Nichtsdestotrotz werden sie der Hypnose schlichtweg nicht gerecht. 2. Man kann davon ausgehen, dass der Besucher auf einer Webseite wie TherMedius' umfangreichere Informationen möchte, die ihm einen echten Einblick geben, was Hypnose ist.

Daher wollen wir auf dieses Problem näher eingehen und auf eine Vielzahl von Aspekten hinweisen, die die Hypnose bilden. Der Unterschied in den oben genannten Beispielen deutet bereits darauf hin, dass Hypnose mehrere unterschiedliche Gesichtspunkte miteinander verbindet und aus mehreren voneinander abweichenden Bereichen bestehen kann.

Hypnose ist in der Tat nicht als einheitliches Verfahren zu verstehen, sondern als eine Ansammlung verschiedener Verfahren, die alle das Bestreben haben, eine Art Transce zu generieren, mit deren Hilfe im Hypnotisand (d.h. demjenigen, der sich hypnotisieren lässt) eine gewisse Wirkung erzielt werden kann. Unterschiedliche Methoden, denn nicht jede Ekstase ist gleich.

So wie die unterschiedlichen Hypnosetechniken sich voneinander abheben, so sind auch die möglichen Trance-Zustände unterschiedlich. All diese Trance-Zustände sind Hypnose. Viele Hypnoseanwendungen bieten Zugriff auf die verschiedensten Funktionalitäten des humanen Nervenapparates und diese Erkenntnis legt auch nahe, dass hinter der Hypnose mehr steht als ein simpler, immer ähnlicher Dämmerungszustand, in dem dem dem Kunden etwas, was nicht echt ist, "eingeflüstert" werden kann.

Ganz im Gegenteil: Die Hypnose wirkt ganz konkret, bei manchen Applikationen wie z.B. einer gelungenen Neurodermitis auch auf den Unterleib. Der Effekt der Hypnose ist also keine imaginäre, sondern eine schwierige, ärztlich bewiesene Tatsache. Dabei kommt man rasch zu dem Schluss, dass Hypnose nicht immer dasselbe sein kann, denn der Gegensatz zwischen einem psychologischen Problem wie einer Angsterkrankung und einer physischen Applikation wie der Schmerzlinderung beim Arzt ist tatsächlich zu klar, als dass beide über exakt die gleichen Wege behandelt werden könnten.

Dies gibt uns bereits einen Anhaltspunkt, dass Hypnose ein Ansatz ist, aber was sie auslösen kann, kann sehr verschieden sein. Wenn man sich über Hypnose informieren will, sollte man zunächst die Funktionsweise des Hirns als Nagen erwägen. Es ist kein gleichförmiges und immer gleichwertiges Gehirnsystem.

Besonders dann, wenn es um logische Betrachtungen geht, wird der für die Lösung von mathematischen Aufgabenstellungen zuständige Gehirnbereich besonders lebendig. Das hilft uns, das Wesentliche der Hypnose besser zu verstehen. Bei der Hypnose werden Hirnaktivitäten angeregt und "Programme gestartet", die in diesem Augenblick nicht von selbst stattfinden würden.

Interessanterweise sind die Effekte der Hypnose auf ein EEG (Messgerät für die Hirnaktivität) zu betrachten. Sie sehen hier, dass die verschiedenen Hypnoseanwendungen ganz andere Effekte auf die Gehirnaktivität haben. In hypnotischer Transition können so reale Wandlungsprozesse virtuell ausgelöst werden, da sie den Bezug zur Realität der jeweiligen Center verändern und den Zugang zu tief sitzenden Funktionalitäten und Prozessen ermöglichen, die nur unter diesen besonderen Voraussetzungen zugänglich sind.

Hypnose schafft im Gehirn einen "Erhaltungszustand", der weit mehr erlaubt als die Erzeugung von Illusionen, wie es z.B. in der Showhypnose der Fall ist. Durch das Sprechzentrum (denn Hypnose erfolgt meist in Gestalt des Sprechenden ) werden die Gebiete, in denen eine Änderung gewünscht wird, spezifisch angesprochen und erregt.

Sie können Hypnose noch besser nachvollziehen, wenn Sie sich z. B. die AVS-Therapie ansehen. Die AVS-Therapie erzielt durch Frequenz, Hypnose durch Sprechen und Phantasie. Es geht aber noch viel weiter, denn es geht nicht nur um Staaten und Empfindungen, sondern auch um komplizierte Prozesse.

Nachdem das Hirn die Trübsal erreicht hat, befindet es sich in einem kritischen Stadium, in dem es die gesprochenen Wörter in Ideen umsetzt und sie als echt aufnimmt. Wenn zum Beispiel der Hypnoseur dem Kunden vorschlägt, dass er Piano spielt, nimmt das Hirn diese Idee bis zu einem bestimmten Grade als echt an und schaltet die für das Klavierspiel notwendigen Mitten ein.

Wenn dabei eine neue Erkenntnis entsteht (z.B. indem der Mensch ein besonders schweres Werk inszeniert, das er bisher nur mit viel Bühnenangst spielen konnte, weil er befürchtet, sich völlig locker und flüssig verlieren zu können), akzeptiert das Hirn diese Erkenntnis als echt und bewahrt sie als Erleben.

Wenn es um eine vergleichbare Ausgangssituation geht, in der der Kunde dieses Werk einem Zuschauer präsentieren möchte, merkt sich das Hirn die gelungene Durchführung dieser Arbeit in der quasi hypnotischen Umgebung und setzt diese Erfahrungen ein, um ein verbessertes Resultat in der Realität zu erwirken. Dies ist natürlich nur ein Beispiel für viele der möglichen Anwendungen der Hypnose.

Hypnose paßt die aktive Funktion an das jeweilige Theme an. Manche Fachleute sind der Ansicht, dass Hypnose grundsätzlich alle Aufgaben des Nervenapparates adressieren und steuern kann. Sicherlich gibt es hier gewisse Grenzen, denn der Mensch verfügt über eine Reihe von Sicherheitssystemen, die dafür Sorge tragen, dass man lebenswichtige Funktionalitäten wie den Herzrhythmus nicht nur " manipulieren " und damit vielleicht gar die gesamte Funktion des Körpers beeinträchtigen kann, aber dennoch kann man mit der Hypnose auch eine Pulsverlangsamung üben, wenn dies zum Beispiel aus ärztlicher Perspektive Sinn macht.

"Virtuelle m Lernen" - das Aufgreifen von Erlebnissen, die nur in der Phantasie passieren, aber vom Hirn als echt angesehen werden, ist wahrscheinlich eine ziemlich genaue Beschreibung, wie viele Hypnoseanwendungen funktionieren. In einem Trancezustand können auch Erlebnisse gemacht werden, die im wirklichen Leben vielleicht gar nicht möglich sind, weil der Kunde (noch) nicht über die notwendigen Fertigkeiten verfügt oder es schlichtweg keine Möglichkeiten gibt, eine wirkliche Lage so zu entwerfen, dass die Erlebnisse auch wirklich erlebt werden können.

Realitätssituationen können auch in einer veränderten Gestalt erfahren werden - so, dass das Hirn sie wirklich "erleben" kann (d.h. so, dass alle damit verbundenen Hirnareale so werden, als ob eine solche gerade passiert wäre) -, in die der Patient sonst vielleicht nicht willentlich gehen würde (z.B. wenn es sich um mit Befürchtungen verbundene Sachverhalte handelt).

Bei Hypnose oder in gewissen Trancezuständen kann das Hirn diese Erlebnisse als reale Erlebnisse und damit als realen Lern-Effekt abspeichern und später in der Wirklichkeit so einsetzen, als ob es sie schon einmal gemacht hätte. Das liegt daran, dass das Hirn durch den Einfluss des Trancezustands seine Fähigkeit zu beurteilen, ob eine erlebte Tatsache wirklich oder nicht ist.

Durch die niederfrequente Hirnaktivität während der Trance ist das Hirn in der Lage, Erfahrungswerte unmittelbar im Langzeitspeicher zu hinterlegen, der sonst nur die richtige Atmosphäre für tiefere Speichervorgänge im Schlaf vorfindet. Unter Hypnose kann man also ein wenig Zugang zum Langzeitspeicher und damit zu den tiefer liegenden internen Gedächtnisstrukturen erhalten und so die gewünschte Programmierung in einer sonst im Wachzustand fast undenkbaren Tiefenwirkung einbauen.

Auch diese Erläuterungen zur "virtuellen Realität" unter Hypnose zeigen deutlich, was während der Show-Hypnose passiert. Der Verstand ist bereit, die Vorschläge des Hypnostikers anzunehmen. Die Bewusstheit des Probanden ist so stark eingetrübt, dass er die virtuelle Situation als echt akzeptiert und die vorgeschlagenen Bedingungen nach innen "erfährt".

Aber hier ist eine bedeutende Begrenzung der Hypnose zu malen. Weil der Kunde während einer Show-Hypnose sehr empfänglich für die Vorschläge des Hypnostikers ist, meinen viele Menschen, dass ihm in diesem Stadium Änderungen vorgeschlagen werden können, die für eine lange Zeit anhalten. Aufgrund der offenkundigen Stärke dieses Trancezustands sind viele Menschen der Meinung, dass es die besten Voraussetzungen ist, eine Person zu hypnotisieren.

Dies ist jedoch nicht korrekt, da sich dieser Befund nach einiger Zeit auflöst und die darin enthaltene Wahrnehmung in der Regel nicht länger in die geistigen Prozesse des Testpersonen einfließen kann.

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