Hiv test Kosten

Hiv-Testkosten

Mit dem aktuellen HIV-Test werden Antikörper gegen das HIV-Virus nachgewiesen. Der Preis für einen HIV-Test hängt davon ab, wo der Test durchgeführt wird und welche Testmethode verwendet wird. Nur wenn der Arzt den HIV-Test für notwendig hält, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Ein HIV-Test ist bei hohem und niedrigem Risikoverhalten jedoch immer eine Stresssituation. Allerdings, da die Materialkosten pro Test in Höhe von ca.

1,5 Mio.

HIV-Test: Suche nach dem HIV-Virus

Kurzum: Der aktuelle HIV-Test detektiert Abwehrstoffe gegen das HIV-Virus. Allerdings benötigt der Organismus bis zu drei Monaten, um diese zu bilden. Daher kann dieser Test nur verlässlich sagen, ob der Betroffene vor mehr als drei Monate mit HIV angesteckt wurde. Oft sind sie schon nach etwa zwei Wochen sinnvoll.

Deshalb wird der Test oft als Aidstest beschrieben. Das ist jedoch nicht richtig, denn der Test sagt nichts darüber aus, ob die Erkrankung bei einem Menschen ausbricht, sondern nur darüber, ob er das Krankheitserreger in seinem Organismus hat. Doch auch nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder wenn es eine andere Möglichkeit einer HIV-Infektion gab, kann ein Test aussagefähig sein.

Heute hat das Wissen um eine HIV-Infektion in einem frühen Stadium große Auswirkungen auf die Gesundheit. Zeitnahe HIV-Therapie kann die Ansteckung nicht verhindern, aber sie kann das Abwehrsystem vor dem Erreger bewahren. Bei verspäteter Erkennung einer Erkrankung hat das Erregervirus oft schon schwere Schäden am Organismus angerichtet. Und wie läuft der Test ab?

Der Patient wird für einen HIV-Test entnommen und im Prüflabor untersuchte. Der Test fragt nach HIV-Antikörpern im Gehirn. Bei den Antikörpern handelt es sich um spezielle Blutproteine, die alle gegen einen Krankheitserreger gerichtet sind. Häufig sind sie nach sechs bis acht Monaten auffindbar. Deshalb wurde ein Bereich von zwölf Schwangerschaftswochen definiert, um ein verlässliches Resultat für so viele Menschen wie möglich zu erzielen.

Der Test kann daher keine Aussage über eine Entzündung in den vergangenen drei Monate machen, sondern nur über den Vorzeitraum. Diese sind früher sinnvoll - etwa zwei Wochen nach einer eventuellen Erkrankung. Das ELISA Screening ist so sensitiv, dass es schon kleine Antikörpermengen nachweist, aber in Ausnahmefällen auch auf andere Körper reagiert und einen Falschalarm auslöst.

Falls keine Antikoerper nachgewiesen werden, ist der Test positiv. Dies bedeutet, dass die Testperson bis drei Monaten vor dem Test keine Erkrankung hatte. Allerdings kann keine exakte Angabe über die vergangenen zwölf Kalenderwochen gemacht werden. Durch neuere Prüfverfahren (siehe oben) verkürzen wir diese Zeit auf ca. zwei Monate.

Der ELISA-Test ist bei Nachweis von Antikörpern ein Plus. Für den Test wird die gleiche Blutentnahme benutzt, so dass keine neue Blutentnahme vonnöten ist. Ist das Resultat auffällig, wird eine zweite Blutentnahme auf ihre Unbedenklichkeit hin überprüft, die von der ersten Probe getrennt wurde - um Verwechslungen vorzubeugen. Nur wenn alle Konfirmationstests Antigene gegen HIV feststellen, wird der Patient über das Resultat "HIV-Antikörpertest positiv" oder "HIV-positiv" informiert.

HIV-positiv bedeutet, dass HIV-Antikörper im Blute nachweisbar sind. Allerdings ist diese Infektion nicht dasselbe wie HIV. Wie kann ich mich prüfen und was kosten? Im Regelfall stellt der behandelnde Arzt die Kosten als individuellen Gesundheitsdienst (IGeL) in Rechnung, so dass der Kranke selbst dafür aufkommt.

Der HIV-Test ist in der Regel zwischen 25 und 50 EUR kostenpflichtig. Alle Gesundheitsämter können den Test kostenfrei und in anonymisierter Form durchlaufen. Allerdings sind sie weniger verlässlich als der ELISA-Test. Im Unterschied zum ELISA-Test werden hier nicht die HIV-Antikörper, sondern die Nucleinsäure der eigentlichen Erreger detektiert.

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