Hiv Hotline 24 Stunden

Hiv-Hotline 24 Stunden

oder per E-Mail an: interaktion@ifi-infektiologie.de Auflistung der Kliniken, die ein HIV-PEP 24 Stunden am Tag halten. Rettung 24 Stunden am Tag (Notruf). HIV-Station des AKH (4 Süd). ((01) 40 400 4240.

HIV-Station SMZ Otto Wagner Krankenhaus.

Jeden Monat erreichen uns zwischen 70 und 100 Gespräche aus ganz Deutschland.

Jeden Monat erreichen uns zwischen 70 und 100 Gespräche aus ganz Deutschland. Natürlich werden wir Sie auf Anfrage auch zurückrufen. Amelong und Manfred Böttger: Wenn Sie lieber mit einer Dame reden wollen, wird Mr. Amelong natürlich eine unserer 5 Mitarbeiterinnen im Board nachfragen.

Aidsberatung in Berlin aus dem Telefonverzeichnis Branchensuche

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DAS NEUE SICHERE GESCHLECHT

Ist der HIV-positive Sexualpartner eine funktionsfähige Behandlung und liegt er " unter der Nachweismarke? Möglicherweise getrunken oder auf andere Weise und keine Idee, was denn das war? - Bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr ist es am besten, ruhig zu bleiben: Eine Ansteckung kann auch später noch mit Arzneimitteln vermieden werden, wenn man unverzüglich handelt.

PEP ist eine kurzzeitige medikamentöse Behandlung: Nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder anderen HIV-Übertragungssituationen werden 30 Tage lang Medikamente genommen, um die Virusvermehrung im Organismus zu unterdrücken. Es ist weder eine Prävention noch ein Substitut für Verfahren, die eine HIV-Übertragung vermeiden sollen: wie z. B. die Verwendung von Kondomen, "Schutz durch Therapie" (Nicht-Infektiosität von HIV-positiven Menschen mit effektiver Therapie) oder die Prophylaxe vor der Exposition PrEP (Schutz durch Vorabmedikation).

Im Falle von PEP muss eine Kombination von Medikamenten regelmässig für 30 Tage unmittelbar nach einer eventuellen Entzündung genommen werden (vorzugsweise nach zwei Stunden oder mindestens innerhalb der folgenden 24 Stunden, spätestens nach 48 Stunden). Das HIV-Medikament verhindert die Vermehrung des Erregers in den Immunabwehrzellen, nachdem es in genügender Zahl in den Organismus eindringt.

Auf diese Weise unterstützen die Wirkstoffe das Abwehrsystem bei der wirksamen Bekämpfung der Erreger. Je später die Behandlung beginnt, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, eine Ansteckung zu vermeiden. Im Einzelfall kann die Behandlung auch ohne ersichtlichen Anlass scheitern. Eine weitere Ursache für das Scheitern kann der frühzeitige Abbruch des Medikaments sein.

Ist der Gegenüber bekannt, dass er beim Geschlechtsverkehr HIV-positiv ist, seine Virusbelastung aber unter der Detektionsgrenze ist ( "nicht nachweisbar und nicht infektiös"), wird kein PEP geboten. Ist Ihr Partner HIV-positiv und seine Virusbelastung über 50 Kopien/ml, so dass er nicht mehr unauffindbar ist (unterhalb der Nachweisgrenze), wird PEP immer für Anal- oder vaginalen Verkehr angeraten.

Wenn sich herausstellt, dass ein PEP nicht notwendig ist, werden keine weiteren Arzneimittel eingenommen. Doch wer bereits gut unterrichtet ist und die Wahrscheinlichkeit einer HIV-Übertragung realistischerweise abschätzen kann, muss nicht unnötigerweise zur Beruhigung ein Medikament mitnehmen. Dann können alle Fragestellungen zusammen erörtert werden. Sie erhalten eine erste Medikamentendosis und eine Einweisung in eine auf diesen Bereich spezialisierte Arztpraxis.

Sie werden medizinisch versorgt, Ihr Blutentnahme erfolgt regelmässig (nach zwei Wochen) und Sie werden am Ende wieder auf HIV geprüft. Hierfür werden die Präparate in der Regel gut vertragen. Wo und wie PEP in Deutschland praktiziert wird, erfahren Sie am Handy der Aids-Hilfe.

Am besten ist es, vorab herauszufinden, wo PEP im Spital stattfindet und dort anzurufen. Häufig muss man nach den Internisten im Dienst nachfragen. Informieren Sie sich, wie Sie weiter verfahren müssen, ob Sie zuerst in die Unfallstation gehen müssen, etc. Nehmen Sie diese Informationen mit und zeigen Sie sie an.

Allein die 4-wöchige Behandlung kostete rund 1500 EUR/1800 CHF plus medizinische Beratung und Laboruntersuchungen. Bei Notfallbehandlungen müssen die Ausgaben in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen (KV), in der Schweiz von der Basisversicherung übernommen werden. Manche Krankenversicherer sind nach zwei Therapien nicht mehr gewillt, zusätzliche Ausgaben zu erstatten.

Nichts davon sollte Sie davon abbringen, nach einem PEP zu verlangen und die anfallenden Gebühren zu übernehmen. Es gibt oft Individuallösungen (z.B. gestiftete Medikamente). Es wird empfohlen, auch ohne Krankenkasse sofort und ohne Verzögerung in die Hauptpraxis/Notaufnahme zu gehen und dort nach einer entsprechenden Regelung zu suchen. Finden Sie heraus, wo PEP für Menschen ohne Krankenkasse erhältlich ist.

Sie muss die anfallenden Gebühren wie die gesetzliche Krankenkasse erstatten. Die privaten Auslandskrankenkassen (Kosten 10EUR/Jahr) decken diese in der Regel ab (vorher anfragen!). EU-Bürger*, die hier leben (ohne Krankenkasse ) und Touristen* aus der EU werden von ihrer örtlichen Krankenkasse für Sofortmaßnahmen entschädigt. Unmittelbar nach unsicherem Geschlechtsverkehr kann die Infektionswahrscheinlichkeit je nach Lage und Region des Körpers reduziert werden:

Möchten Sie dieses geringe Restrisiko noch weiter verringern, spülen Sie Ihre Mundhöhle ab. Falls Spermien ins Augeninnere gelangen: Spülen Sie die Augen ab. Sie werden sich in einem Augenblick, der rasche Entscheide verlangt, die Frage stellen, ob Sie gewillt sind, für einen ganzen Tag regelmässig Arzneimittel und Restriktionen einzunehmen.

Allerdings sind aufgrund der kurzfristigen Aufnahme keine bleibenden Schäden am Körper zu befürchten. Einer ist HIV-positiv und der andere nicht: PEP kann auch nach einer unsicheren Lage eine HIV-Übertragung vermeiden. - Langfristig sind die schützende Wirkung einer Arbeitstherapie ("unterhalb der Nachweisgrenze"), Kondomverwendung und/oder PrEP (Pre-Exposure Prophylaxe) geeignet.

Nebenbei bemerkt: Nehmen Sie nicht nur die Medikation Ihres Partners für ein PEP! Die PEP ist kein Safe Sex, sondern ein guter Weg, um eine Ansteckung nach unsicherem Geschlechtsverkehr zu vermeiden. Wo PrEP (Pre-Exposure Prophylaxe) bereits erhältlich ist, wird empfohlen, diese neue, drogenbasierte HIV-Prävention nach wiederholter PEP in Erwägung zu ziehen.

Die HIV-positiven Sexualpartner* im Inneren können Sie nachfragen, ob ihre Behandlung gut wirkt und ob sie überzeugt sind, dass sie nicht auffällig sind. Bei ihnen kann man leicht auf Präservative oder PrEP verzichtet werden, wenn man sich regelmässig auf STIs (sexuell übertragene Krankheiten) untersuchen läßt und seinen HIV-Status kennt.

Ein PEP zu erhalten ist jedoch nicht so leicht, wie es sein könnte: Wenn Sie keine Krankenkasse haben, brauchen Sie auch einen leichten PEP! All das kann besser gehen und ist die Aufgabenstellung einer fortschrittlichen Gesundheitspolitik: PEP ist eine viel zu gute Möglichkeit, neue HIV-Infektionen zu vermeiden! Ihre Hotline 0180 33 19 411 (bundesweit, max. 9ct/min. Festnetz) ist Mo-Fr 9-21h und Sa-So 12-14h umgeschaltet.

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