Hilfe in Lebenskrisen

Lebenskrisenhilfe

Eine Krise ist Teil des Lebens und kann jeden in jeder Lebensphase treffen, schämen Sie sich nicht, professionelle Hilfe zu suchen. Der Krisenhilfe Münster e. V. bietet Hilfe für Menschen in Lebenskrisen und Selbstmorden.

Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V.

Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V. Krisensituationen gehören zum Alltag und können jedem Menschen in jeder Lebenslage begegnen. Die seelische Not ist keine Erkrankung, aber sie kann lebensgefährlich werden, wenn sie von Selbstmordgedanken begleitet wird. Auf der anderen Seite kann es ein Anreiz sein, dem Menschen eine neue Wende zu ermöglichen. Dies kann zu einer heftigen innerlichen Spannung, Furcht, Wut, Trauer bis hin zur Hoffnungslosigkeit und Lebensüberdruss führen führen.

Mentale und physische Kräfte sind an das Phänomen, das die Ursache der Krankheit ist, geknüpft. So können häufig die Ansprüche des täglichen Lebens nicht mehr zu bewältigt werden. Wenn sich die Krisensituation nicht aus eigener Kraft bewältigen lässt und wenn keine pünktliche Unterstützung, kann das Ergebnis Selbstmordgedanken sein. Längerfristig kann zu seelischen oder psychologischen Störungen führen (z.B. Depression, Angst, Sucht).

Der Auslöser einer Krisensituation kann ganz anders sein: Traumatisierte Krisensituationen entstehen durch plötzliche Vorkommnisse, deren Schmerzhaftigkeit gemeinhin erkannt wird: Todesfall oder Ausfall einer nahen Persönlichkeit, lebensbedrohliche Krankheit, Arbeitsplatzverlust oder durch andere Schicksalsschläge Diese können schwerwiegende Konsequenzen haben, da sie das übliche Anpassungsfähigkeit der/desjenigen sind.

Lebensveränderungskrisen werden durch Veranstaltungen des üblichen Lebensverlaufs ausgelöst, die zu veränderten Lebensumständen führen,. Diese können sein: Austritt, Übersiedlung, Heirat, berufliche Weiterentwicklung, Übersiedlung der Kleinen, Pensionierung, Übersiedlung in ein Altersheim, etc. Die Ursache dieser Krisensituation ist für das gesellschaftliche Umfeld und häufig auch für die Sorgen der Betreffenden nur mit Mühe zu verstehen und zu übernehmen.

Die Vorstellung, dass man sich selbst das eigene Schicksal überlassen kann, präsentiert sich dann als Erlösung in Nöten. Diese Überlegungen können in späteren Stadien immer drängender und kaum beherrschbar werden, so dass sich die Selbstmordabsicht festigt und zur Gestaltung und Durchführung einer Selbstmedikation führt. Auslöser für Selbstversuche sind dann oft kleine, von außen unspektakulär auftretende Sachverhalte, die aber bei den Betreffenden funktionieren wie der berühmte Drop, der das Faß zum Überlaufen bringen.

Personen mit einer Geisteskrankheit wie Depressionen, Sucht, Persönlichkeitsstörungen oder psychotischen Erkrankungen sind anfälliger für eine Krise und haben daher ein erhöhtes Selbstmordrisiko. Selbstmordgedanken können als Hilfeschrei aufgefasst werden. Durch die selbstmörderische menschliche Hilfe und Unterstützung erfährt kann die Selbstmordgefahr oft umgangen werden.

Help und Unter-stützung können dazu beisteuern, dass Suizidalität eine vorübergehende Lebensphase ist.

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