Hilfe bei Psychischen Problemen

Bei psychischen Problemen helfen

Medizinische Hilfe bei psychischen Erkrankungen. kann mit ihren üblichen Problemlösungsstrategien umgehen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Angehörige psychisch kranker Menschen Rat suchen. Bei psychischen Problemen sind dies mögliche Anlaufstellen: Diskutieren Sie Probleme mit Ihrem Hausarzt.

Möglichkeiten der Psychotherapie: Wo kann man helfen?

Im Falle von psychischen Problemen oder Krankheiten wissen viele Menschen jedoch nicht, an wen sie sich richten sollen. Außerdem gibt es oft Bedenken, über Geisteskrankheiten zu reden. Es werden verschiedene Behandlungsoptionen aufgezeigt, erläutert, wer wann der geeignete Gesprächspartner ist und welche praktischen Fragestellungen sich ergeben können, wenn eine psychotherapeutische Behandlung vonnöten ist. Wen kann ich bei psychischen Problemen zuerst kontaktieren?

Wenn Sie aufgrund von psychischen Problemen Hilfe benötigen, können Sie sich zunächst an Ihren Arzt, eine psychologische Beratungseinrichtung oder unmittelbar an eine Psychotherapie- oder Psychiatriepraxis wenden. 2. Im Notfall gibt es auch Psychiatriepraxen mit Rettungsdiensten oder psychiatrischen Einrichtungen. Zu den psychosozialen Beratungszentren gehören beispielsweise Familien-, Frauen-, Bildungs-, Lebens- oder Suchtstationen.

Angestellte verschiedener Fachgruppen wie z. B. Mediziner, (Sozial-)Erzieher, Psychologinnen, Psychotherapeutinnen, Sozialarbeiterinnen, und besonders geschultes Pflegepersonal stehen den Beratungssuchenden bei ihren Problemen zur Seite. Hauptsächlich werden Menschen mit akutem oder chronischem psychischen Leiden betreut und begleitet. Darüber hinaus bieten wir Ihnen Beratung und Unterstützung in den Bereichen Gesundheit und Betreuung, psychotherapeutische und sozialpädagogische Betreuung.

Verwandte, Bekannte und Arbeitskollegen können sich auch an den psychiatrischen Sozialdienst wenden, wenn sie das Bedürfnis verspüren, dass jemand um sie herum Hilfe braucht. Angestellte der psychiatrischen Dienste und psychosozialer Beratungszentren sind wie Psychotherapeuten zur Vertraulichkeit verpflichtet. Wie und wann ist es möglich?

Die erste Person, die den Ausdruck "Psychotherapie" gehört hat, mag an jemanden denken, der auf einer Liege lag und über seine Jugend spricht, während der Psychotherapeut neben ihm saß und ihm zuhörte. Diese Vorstellung wird uns oft in Form von Film oder anderen medialen Mitteln übermittelt, wenn es um psychotherapeutische Maßnahmen geht. Aber es gibt viele verschiedene Formen der psychotherapeutischen Behandlung, die mit sehr verschiedenen Methoden ablaufen.

Psychotherapeutische Behandlungen sind nicht nur für psychische Krankheiten gut verträglich, sondern werden auch zur Therapie chronischer körperlicher Krankheiten verwendet. Der Psychotherapeut kann die Therapie auch dann verweigern, wenn aus seiner Sicht keine therapiebedürftige Krankheit besteht oder die psychotherapeutische Therapie nicht ausreicht. Psychologinnen, Psychiatrie, Psychotherapie- wer ist wer?

In der Psychotherapie gibt es in Deutschland unterschiedliche, manchmal unübersichtliche Berufsbilder - es ist nicht ganz leicht, sich hier zurechtzufinden. Zum Beispiel stellen viele Menschen PsychotherapeutInnen mit einer Psychologin gleich. Allerdings dürfen die Absolventen eines Psychologiestudiums nicht ohne weiteres therapeutische Maßnahmen ergreifen. Zu diesem Zweck müssen sie zunächst eine mehrere Jahre dauernde psychotherapeutische Praxisausbildung absolvieren, die mit einem Staatsexamen endet.

Psychologisch-Psychotherapeuten: Psychologin mit psychotherapeutischer Ausbildung. Zum Beispiel werden Menschen mit Angstzuständen, Depression oder anderen psychischen Krankheiten in einer Psychotherapiepraxis behandelt. Anders als medizinische Psychotherapeutinnen dürfen sie keine Arzneimittel einnehmen. Medizinische PsychotherapeutInnen (auch PsychotherapeutInnen genannt): Sie müssen eine psychotherapeutische Zusatzausbildung oder eine geeignete Fachausbildung haben, bevor sie als PsychotherapeutInnen tätig werden können.

Der überwiegende Teil der medizinischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten hat eine Fortbildung zum Spezialisten für psychiatrische und therapeutische Behandlungen absolviert. Diese Fachärzte betreuen vor allem psychische Krankheiten, bei denen die Arzneimitteltherapie eine große Bedeutung hat, wie z.B. Schizophrenie oder Depression. Weil psychiatrische Ärzte auch mit psychotherapeutischen Methoden arbeiten können, ist es schwer, die Fachbereiche für psychiatrische und medizinische Therapien präzise zu unterteilen.

In der Psychiatrie nannte man sich früher "Spezialisten für Neurologie". Allerdings gibt es diesen Grad, der keine besondere Psychotherapieausbildung beinhaltete, nicht mehr. Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie: Mit dieser Fortbildung werden vor allem physische Erkrankungen behandelt, die voraussichtlich durch psychologische Störungen hervorgerufen oder teilweise verursacht werden.

Medizinische Psychotherapeuten: Die Psychotherapeutin behandelt nur seelische Krankheiten oder Beschwerden, die mit dem eigenen Spezialgebiet zu tun haben. Dies können Gynäkologen sein, die beispielsweise Patientinnen mit einer unterstützenden psychotherapeutischen Therapie bei der Brustkrebsbehandlung unterstützen. Was ist der Unterscheid zwischen medizinischen und psychologischen Therapeuten? Der Hauptunterschied zwischen den beiden Berufsgruppen ist, dass medizinische Therapeuten auch Arzneimittel zur Therapie psychischer Krankheiten (Psychopharmaka) einführen.

Psychologisch arbeitende Psychotherapeut/innen dagegen beschäftigen sich ausschliesslich mit Konversationen, psychischen Prozeduren, Entspannungsmethoden und anderen nichtmedikamentösen Techniken. Wenn Sie sich einer Psychotherapie unterziehen und zusätzliche Arzneimittel benötigen, können Sie diese von einem Facharzt verordnen lassen. Idealerweise arbeitet die medizinische und psychische Psychotherapie zusammen.

Viele medizinische Psychotherapeut/innen wenden tiefe psychologische oder analytische Behandlungsmethoden an. Ungefähr die Hälfe der Psychopsychotherapeuten sind in Verhaltenstherapien geschult, die andere Hälfe in tiefgreifenden psychotherapeutischen Abläufen. Sind Kinderpsychologen und Kinderpsychiater da? Die psychischen Krankheiten, die im Kindes- und Jugendbereich auftauchen, sind zum Teil anders als bei Erwachsenen.

Deshalb gibt es psychotherapeutische Fachkräfte, die sich auf die Problematik der Jugendlichen einlassen. Zusätzlich zu den Psychologinnen und -wissenschaftlern können auch (Sozial-)Erzieherinnen und Erzieher zu Kindern und Jugendlichen zu psychotherapeutischen Fachkräften ausgebildet werden. Mediziner können sich auf Jugendpsychotherapie oder Jugendpsychiatrie konzentrieren, indem sie eine Spezialausbildung in Kinderpsychiatrie und Jugendpsychotherapie durchlaufen.

Medizinische Psychotherapeutinnen und Kinderärzte können auch eine Zusatzausbildung für die Psychotherapie von Kinder und Jugendliche erlernen. Wo kann ich einen Therapeuten oder eine Psychiaterin finden? Verschiedene Institutionen unterstützen die Suche nach einem psychotherapeutischen Berater, z.B. Krankenversicherungen, Psychosozialen Beratungszentren, Sozialpsychiatrischen Diensten. Die Kassenärztliche Vereinigung bietet hier beispielsweise eine Arzt- und Psychotherapie-Suche an.

Die meisten Kammern der Psychotherapeutinnen und -therapeuten haben auch einen solchen Dienst. Mit welcher psychotherapeutischen Behandlung oder welchen Medikamenten kann ich bei meiner Krankheit zurechtkommen? Inwieweit dauert die mögliche psychotherapeutische Behandlung und wie oft sind Praxisaufenthalte notwendig? Ist es ausreichend, wenn ich anderswo Hilfe suche, zum Beispiel bei einer Psychosozialberatung? Eine vertrauensvolle Beziehung zum Therapeuten ist eine unabdingbare Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche psychotherapeutische Behandlung.

Man muss offen über die Problematik und die Schwierigkeit sprechen können. Aus diesem Grund können bis zu vier Probestunden in einer Psychotherapiepraxis auf Rechnung der GKV durchgeführt werden ("Probestunden"). Nur wenn die Therapieentscheidung getroffen ist, muss der Behandler einen Therapieantrag bei der Krankenversicherung des Patienten einreichen.

Inwieweit dann ein neues Therapiegesuch eingereicht werden muss, muss mit der Krankenversicherung geklärt werden. Was muss ich tun, um eine psychotherapeutische Behandlung bei meiner Krankenversicherung zu beantragen? Zusätzlich zum Antrag auf Therapie benötigt die GKV ein ärztliches Gutachten. Das Gutachten soll gewährleisten, dass physische Ursache der Leiden ausgeklammert werden und es keine psychotherapeutischen Einwände gibt.

Das Therapiegesuch muss zusammen mit dem Arztbericht vor Therapiebeginn bei der GKV einreichen. Ob eine Behandlung zugelassen ist, wird von der GKV auf der Basis eines Sachverständigengutachtens entschieden. Ein Experte mit speziellem Training überprüft anhand des Antrages und des medizinischen Berichtes, die anonym zur VerfÃ?gung stehen, ob eine psychotherapeutische Behandlung zielsicher ist.

Wenn dies der Fall ist, werden die anfallenden Gebühren von der Krankenversicherung erstattet. Der Krankenversicherer bekommt nur die für die Verrechnung der Behandlung relevanten Daten vom Experten. Die Bedingungen, unter denen die privaten Krankenversicherungen psychotherapeutische Leistungen erbringen, sind vielfältig. Was sind die psychotherapeutischen Leistungen der GKV? Prinzipiell zahlen die GKV die Psychotherapie für alle psychischen Krankheiten und Beschwerden, die als therapiebedürftig erachtet werden.

Selbst wenn eine physische Krankheit zu erheblichem Leid wie z. B. Ohrensausen oder Krebs führen sollte, die oft mit einer Depression einhergehen, können die Psychotherapiekosten gedeckt werden. Allerdings zahlen die Krankenkassen nicht alle Formen der psychotherapeutischen Behandlung. Gegenwärtig gibt es drei von den Krankenkassen zugelassene Psychotherapien: Analysepsychotherapie, verhaltenstherapeutische Therapie.

Bis Sie einen Behandlungsplatz in einer Psychotherapiepraxis erhalten, kann es mehrere Wochen bis zu Monaten dauern. 2. Oftmals kann jedoch ein erster Beratungstermin zur Feststellung, ob eine Geisteskrankheit vorhanden ist, kurzfristig vereinbart werden. Für dringende Fälle steht der sozialpsychologische Service, eine Psychosozialberatung, eine psychiatrische Notfallpraxis oder eine Psychiatrie zur Auswahl.

Und wie lange hält die psychotherapeutische Behandlung an? Die Dauer der psychotherapeutischen Behandlung ist abhängig von der Krankheit und der verwendeten Therapiemethode. Bis zu 80 Behandlungsstunden für die verhaltenstherapeutische Behandlung, bis zu 100 Behandlungsstunden für die tiefenpsychologische Therapie und bis zu 300 Behandlungsstunden für die analytische Therapie werden von den GKV übernommen.

Die Tatsache, dass die verhaltenstherapeutische Therapie in der Regel weniger Zeit in Anspruch nimmt als die psychotherapeutische Analyse, ist darauf zurückzuführen, dass die VT ein praxisorientierteres Vorgehen ist, das sich in erster Linie mit der konkreten Problemlösung befasst. In der analytischen Therapie hingegen geht es darum, ein vertieftes Verstehen der eigenen Problematik und der Lebensgeschichte zu erreichen.

Ebenso wie Mediziner und Krankenschwestern sind auch Psychotherapeut/innen an die Vertraulichkeit gebunden. Über alles, was ihnen von ihren Kunden im Zusammenhang mit der psychotherapeutischen Behandlung übertragen wird, sind sie zur Geheimhaltung gehalten. Ein Psychotherapeut darf nur dann Auskunft geben, wenn der Kunde zuvor seine schriftliche Zustimmung gegeben hat. Sowohl der Psychotherapeut als auch der Arzt sind dazu angehalten, ihre Behandlung in schriftlicher Form zu belegen.

Wie kann ich vorgehen, wenn es mir nicht leicht fallen sollte, bei psychischen Problemen Hilfe zu holen? Manche Leute finden es schwierig, einen Therapeuten wegen ihrer Beschwerden zu sehen. Manche haben Befürchtungen, als geisteskrank beschrieben zu werden oder sind unsicher, weil sie nicht wissen, was während der psychotherapeutischen Behandlung abläuft.

Oftmals wird jedoch nach dem Start oder Beendigung einer Therapiesitzung berichtet, dass man am liebsten früher Hilfe hätte holen wollen: Zuerst sollte man sich das Praxishaus ansehen - oft ist ein erster Blick in die nähere und weitere Informationen über den Behandlungsablauf in der Klinik vonnöten. die Arztpraxis aufsuchen. ein Familienmitglied, einen Bekannten oder einen Bekannten für das erste Vorstellungsgespräch dabeihaben.

Inwieweit eine der von uns geschilderten Optionen im konkreten Fall wirklich Sinn macht, kann in Absprache mit einem Facharzt erörtert werden.

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