Heiler Brasilien

Heilpraktikerin Brasilien

Mensch und steht der Heilerszene sehr kritisch gegenüber. Die Organisatoren berichten über den Heiler aus Südamerika. Heilungsreisen zu Joao de Deus, dem berühmtesten spirituellen Heiler Brasiliens.

Ich heiße Maria Sawade und möchte Sie zu einem Streifzug durch meine Website auffordern. Nach Abadiânia in Brasilien geht es zur Casa de Dom Inacio, einem Platz, der von viel Herzlichkeit und Freundlichkeit geprägt ist. Ab 2009 fahre ich alle 2 Monaten zu diesem gesegneten Platz und führe die Gruppe nach Casa de Dom Inacio.

Tödlicher Glauben an die Wunderheilerin Hugo Stamms

In der vergangenen Handelswoche machten mehrere hundert Krebspatienten, gelähmte und blinde Menschen aus ganz Europa eine Wallfahrt zu den Winterthurer Aulenhallen. Auch die Rettung oder ein Wundermittel wurde erwartet: João de Deus, das bekannteste Fulltrance-Medium (Selbstdarstellung), erschien zum ersten Mal in der Schweiz und elektrifizierte die esoterische Szene. Die Heilerin gab uns die Möglichkeit, auch tödliche Erkrankungen zu heilen.

Lob für den 70-jährigen Brasilianer und seine Heilkraft im Netz. In den letzten 50 Jahren haben ihn mehrere tausend Menschen in seinem Haus Casa Dom Inacio in Abadiania, Brasilien, besucht, und eine ähnliche Zahl hat ihn auf seinen Heilungsreisen rund um die Erde besucht. Joao de Deus leitet ein großes Unternehmen mit einem Millionenumsatz.

Alleine in Winterthur wird ein Umsatzvolumen von CHF 1 bis 2 Mio. erwartet. Eine lukrative Angelegenheit mit der Furcht und dem Verlangen der Kranke und spirituell Suchenden. Darauf beziehen sich die 36 Lebewesen der geistlichen Lebenswelt, auf die sich João de Deus, im Englischen Johannes von Gott nannte.

Der zwölfstündige Heilmarathon braucht vor allem etwas Ruhe, um Johannes von Gott zu sehen. Sie müssen bei der Anreise in einer von vier Schlangen geordnet werden: eine Zeile ist für erstmalige Gäste vorgesehen, eine weitere für Wiederholungsbesucher, die Operationszeile ist für Gäste vorgesehen, die einen "spirituellen Eingriff" wollen, und die Revisionszeile für Personen, die sich früher einer Operation unterzogen haben und nun ihren Gesundheitszustand prüfen wollen.

Stundenlanges Abwarten und Nachdenken. Dann werden die spirituell Suchenden in den Weltraum der Wesen geleitet, wo der Augenblick der Enthüllung naht: Die Heilssuchenden machen eine Pilgerfahrt an João de Deus vorbei und empfangen eine Diagnostik oder Nachricht von dem Geist, der gerade durch Johannes von Gott redet. Nächster Halt auf der Pilgerfahrt durch die Éulachhallen ist der Gebetssaal, der der geistlichen Läuterung diente.

Je nach Diagnose werden einige der Gäste zur Kristallbettsitzung mitgenommen. Einige Teilnehmende werden zur geistlichen Arbeit einladen. Andere sind in das brasilianische Center geladen, wo João de Deus auch echte Interventionen durchführt: Doch in Winterthur muss der Heiler auf dieses Verfahren verzichtet werden, da in der Schweiz nur Ärzten erlaubt ist, physische Interventionen durchzuführen.

Ist der Heiler wirklich ohne Anästhesie zurechtzukommen? Wenn Joao de Deus dies zugeben würde, könnte er auch die Arbeiten in der Winterthurer Innenstadt durchziehen. Es hat sich gezeigt, dass sie Tierblut und Tiergewebe benutzen, um die Patienten zu betrügen. Zur Vermeidung von Konflikten mit dem Gesundheitsrecht nimmt Joao de Deus die Wunderheilungen nicht für sich in Anspruch.

Sie würden also zu 25 % zu den Wesen, zu 25 % zu Gott und zu 50 % zu den Besuchern selbst zurückkehren, sagt der Heiler. "Die einzige Frage ist, warum er selbst als großer Heiler geehrt wird. Sie verweilten zwölf Stunde am Tag in den geheiligten Sälen und trafen nach stundenlangen Wartezeiten den großen Heiler nur für ein paar Augenblicke.

Das Ereignis zeigt die große Hoffung und das Verlangen, auch von lebensbedrohlichen Erkrankungen auf wunderbare und schonende Weise behandelt zu werden. Würden spirituelle Heiler wirklich in der Lage sein, Krebse, Multiple Sklerose, Lähmung und andere schwerwiegende Erkrankungen zu behandeln, würden es übernachtende Zeugnisse von Hunderttausenden geben und die Krankenhäuser wären überflüssig. Man kann davon ausgehen, dass dieselben Kranke, die enttaeuscht gegangen sind, bald zum naechsten Heiler aufbrechen werden.

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