Hannelore Traugott

Traugott Hannelore

Die Astrologin Hannelore Traugott, deren Astrologie zunächst hauptsächlich psychologischen Hintergrund hatte, arbeitet heute mehr und mehr auf der Basis der reinen Archetypentheorie. Außerdem die Astrologin Hannelore Traugott im Gespräch mit der Zeitschrift "Die Oberösterreicherin". Über den Astrologen Als Astrologe bin ich zunächst mit einem starken psychologischen Background tätig, aber seit Jahren geht es immer mehr über die reine psychologische Forschung hinaus. Aus dem archetypischen Weltanschauungsbild der Sternenkunde entstand eine ergänzende Beschäftigung mit Maske und Mythos sowie Theater- und Bühnenarbeiten, die ich seit Jahren auf- und ausbauen und auch für die Gruppendynamik in Betrieben anbieten kann.

Es werden Grundausbildungen und diverse Fortbildungen in den Bereichen Astrophysik, "Psychologie für Astrologen" und ein Seminarseminarzyklus "Archetypen und Maskentheater" angeboten.

"Wo bist du, Eros?"

"Hannelore, viele Sterndeuter behaupten, wenn sie deinen Name erfahren, ist das der mit dem Lilith-Buch, und sie machen dich zur Blackmoon-Priesterin. Traugott: Ganz und gar nicht. Nicht umsonst habe ich darüber berichtet. merCur: Lassen Sie mich nachfassen. Traugott: Nun, ich mache mir allgemein Sorgen um das Mondähnliche und seine Nachtseite.

Lilith Positionen zeigen auch oft auf einen Vorfahren, der der Scapegoat in der Gastfamilie war und den ich mit nach Hause nehmen möchte. Mit Lilith haben wir vor allem die magische Stufe des matriarchalischen Bewußtseins. merCur: Wollen Sie das patriarchalische durch das matriarchalische Bewußtsein abwechseln?

Traugott: Unsinn. Ein alter Gemeinplatz, den wir in unserer von Uran beeinflussten Zeit verstehen sollten. merCur: Da wir mit Zeiteigenschaften sind. Welchen Stellenwert hat Ihrer Ansicht nach die Sterndeutung in unserer Zeit? Traugott: Nehmen wir das Image des Sündenbocks wieder auf. Tatsache ist, dass Astrophysik längst ein gesellschaftlicher Prügelknabe ist.

Wie C.G. Jung sagte, schiebt die Sterndeutung die Türen der Hochschulen. Oft erfahre ich das bei Sterndeutern, dass sie irgendwann einmal sehnsuchtsvoll in den Schoss des erkannten Fachwissens zurückkehren wollen. Eine Sündenböcke, die von der Bevölkerung nicht gewollt werden, werden in die Sahara getrieben.

Sogar viele, die Astrologe werden wollen. So lange sie vor allem von außen anerkannt werden, ernähren sie die älteren Herrscher - vor allem - und erklären sich damit einverstanden, immer wieder in die Sahara zurückgeschickt zu werden. merCur: Sie haben jetzt eine totale Katastrophe beschrieben. Traugott: Das ist eines dieser Dinge mit den entsprechenden Lösungsansätzen.

Noch mehr Berufsausbildung ist nötig: in Form von reinem Spezialwissen, aber auch in der Beratung und im Kontakt mit Menschen. Vor allem die Astrologie appelliert an eine magisch-mythologische Stufe und untergräbt damit gelegentlich den Widerstand des Menschen, der zu Instabilität führen kann. Obwohl ich mir das Fach Astrophysik kaum ausmalen kann.

Wir müssen unsere Erziehung im Allgemeinen ändern - besonders unter Pluto in Sagittarius. Eine gute Bildung muss ihren Tribut fordern. merCur: Sehen Sie nicht wieder die Fallen, dass wir die traditionelle Fachkompetenz nur dazu benutzen, um von der patriarchalischen Seite anerkannt zu werden? Traugott: Nein, darum geht es nicht.

Viele Astrologe suchen im Wissenschaftsolympus Beachtung, weil sie sich selbst und ihre Handlungen nicht schätzen. Das reduziert, im besten Falle eliminiert es Abteilungen wie "hier lernt man das Astrologische und da draussen gibt es Leben". merCur: Aber hängt unser Handeln und unsere Forderungen nicht auch davon ab, welchem Gremium wir dienen wollen?

Traugott: Natürlich. lch sprach hier von einer Ausbildung zum Berater für Astrologe. Hinzu kommen die reinen Esoteriker, die sich wenig um den psychischen Zugang sorgen, ganz zu schweigen von der gesamten Medienastronomie. Es interessiert die Sterndeutung nicht, wie wir sie benutzen. In der Regel wird allerdings etwas "erkannt".

Musikanten sind in der Regel nicht ausgeschlossen und haben daher keinen Druck hinsichtlich ihrer Existenzberechtigung. merCur: Neben Ihren Vorstellungen und Vorstellungen. Traugott: Ich bedauere eine bestimmte Unehrlichkeit, denn viele Sterndeuter halten nicht daran fest, dass sie mit ihrer Tätigkeit etwas erreichen wollen. Meiner Meinung nach sollte es mehr geschätzt werden, dass professionelle Astrologe von ihrem Berufsstand lebt, und ich denke, es ist ganz gut, dass wir gut wohnen wollen.

Es ist natürlich großartig, als Maler und Altruist Material aus dem Ganzen zu ziehen - aber das ist nicht immer so. Wenn wir Vollzeitastronomie betreiben, müssen wir uns auch mit den Gesetzen eines Handwerks beschäftigen. Ich habe gesagt, dass dieses Problem in vielen heilenden Berufen von Bedeutung ist. merCur: Gibt es auch Astrologe, die das Sterben durch Sternenkunde ausweichen?

Traugott: Klar. Das ist eine ausgezeichnete Methode, sie betäubt sie, und wir verschieben das ganze Geschehen in die Schublade und die Ideen. Außerdem: Viele Sterndeuter haben Kontaktängste, vor allem unter sich selbst. merCur: Woher kommen diese Kontaktängste? Traugott: Ich nehme an, aus mangelndem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen habe ich das schon erklärt. Aber es gibt hier viel Furcht, und daraus ergibt sich dieses Territorialdenken und dieses "Ich habe den richtigen Weg und die richtige Astrologie".

Astrologe ist ein Austausch für Überzeugungen, und ich wundere mich, ob Astrologe nicht gerade jene Kolleginnen und Kollegen vermeiden, die sie im Prinzip am meisten wertschätzen. Traugott: Ja, mir geht es genauso. Das Schimpfwort fehlt hier buchstäblich, diese Ausdrucksweise ist schlichtweg machtlos und sapless. merCur: Das führt mich zu einem wunderschönen Übergang: zu Ihrem Mastentheater.

Hat dieses Werk nicht auch die Vorstellung, die astrologische Welt lebhafter und emotionaler zu machen, indem es sie mit veralteten Partien verbindet? Traugott: Ich mag vor allem die Mytologie. Mythos und Archetyp - darauf basiert die Sterndeutung. Sie beginnt ein tieferes Verständnis, viele Wörter wässern hier unten. merCur: Haben Sie eine Vorstellung von Sterndeuter?

Traugott: Ich habe keine Vorstellung, nur Wunsch. Sie streben nach Offenheit, mehr Aufrichtigkeit, vor allem in Bezug auf unsere Bedürfnisse und Befürchtungen, und sie streben eine noch bessere Ausbildung und neue, lebhaftere Formen der Astrokommunikation an.

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