Gesundheit

Bekömmlichkeit

mw-headline" id="Definitionen">Definitionen="mw-editsection-bracket">[Bearbeiten> | | | Quellcode editieren]> In diesem Beitrag wird die Gesundheit als individuelle oder kollektive Erscheinung betrachtet. Zur Ausrufung Gesundheit! s. die gleichnamige Sendung des Bayrischen Radios s. Gesundheit!

Unter Gesundheit, in Bezug auf den Menschen, versteht man einen physischen und/oder psychischen Wohlbefindenszustand. Gesundheit bedeutet für die Bevölkerung eine geringstmögliche Krankheitsbelastung.

Die Gesundheit hat eine eigene Subjektivität und scheint auf der anderen seite bei Nichtvorliegen einer ärztlichen Befundung auch nachvollziehbar. Die Gesundheit ist ein kulturell und historisch komplexer Gedanke. Sie wird je nach Wissenschaftsdisziplin anders aufgefasst, und auch der individuelle Gesundheitsverständnis ist sehr verschieden, z.B. je nach Lebensalter, Gender, Bildung und Kultur.

Einer wissenschaftlich begriffenen Enge der Gesundheit nach dem biomedizinischen Vorbild steht heute ein ganzheitliches Gesundheitskonzept gegenüber. Die Gesundheit kann sich auf den Menschen bezogen sein und kann als körperliches und geistiges Wohlbefinden oder als körperliche und geistige Funktion und Leistung verstanden werden. Die Gesundheit kann auch als das Gegenteil von Erkrankung verstanden werden und bezeichnet dann den erwünschten "normalen" Gesundheitszustand als das Fehlen von Erkrankung.

Die Gesundheit kann auch mit einem kollektiven, z.B. der Grundgesamtheit, verbunden sein und bezeichnet dann das Ausmass einer niedrigen Krankheitsbelastung in einer Bevölkerungsgruppe. Eine Reihe von Definitionen der Gesundheit lässt sich anhand ihrer Grundannahmen differenzieren. Begriffsbestimmung der Weltgesundheitsorganisation: Dem Denker Friedrich Nietzsche wird folgende Begriffsbestimmung zugeschrieben: "Gesundheit ist der Grad der Erkrankung, der es mir noch ermöglicht, meine essentiellen Berufe auszuüben.

"Gesundheitsforschung: Krankenpflegewissenschaftliche Definition: befasst sich mit subjektiver Gesundheitsdefinition von Kinder und Jugend. Ihr Gesundheitsbegriff ist abstrakt[13] und wird als negative Unterscheidung zwischen Krankheiten aufgefasst. Psychologische Aspekte ("mach dir keine Sorgen") sind jedoch bereits in der Pubertät ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitsbegriffs. Geschichtliche Begriffsbestimmung von der Altertumsgeschichte bis ins neunzehnte Jahrhundert:

Unterschiede in der Gesundheitsbelastung, z.B. Belastung am Arbeitplatz, Unterschiede in der Gesundheitsversorgung, z.B. Arzt-Patienten-Kommunikation. Aus Sicht der Chancengleichheitsforschung ist die Gesundheitsfrage nicht nur ein gesundheitliches, sondern immer auch ein gesellschaftspolitisches Thema. Um die Gesundheit zu entmystifizieren. Becker: Psychologische Grundlagen der psychischen Gesundheit.

Hamburg/Göttingen 1982 Jürgen Bengel, Regine Strittmatter, Hildegard Willmann: Was hält die Menschen intakt? BZgA, Cologne 2001 Gro Harlem Brundtland (Ed.): Basic right health. Universitätscampus, Frankfurt 2000 mit den Kursbüchern Renate Daimler, Andrea Ernst, Krista Federspiel, Vera Herbst, Kurt Langbein, Hans-Peter Martin, Hans Weiss.

Wohlergehen und Gesundheit. Die Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011, ISBN 978-3-462-03593-3 Josef W. Egger: Gesundheit - Gesichtspunkte eines komplizierten bio-psychosozialen Konstruktes und sein Zusammenhang mit Zuversicht und Glück. Gesundheitsmythologie - zur Einbindung von Gesundheit und Krankheitsbild. Der Carl Auer-Systeme-Verlag, Heidelberg 2007, Klaus Hurrelmann: Medizin. Springer, Heidelberg 1999. Klaus Hurrelmann: Soziologie der Gesundheit.

Juventa, Weinheim 2010, Klaus Hurrelmann, Oliver Razum (Hrsg.): Handbook Health Sciences. Regen Lutz, Norbert Mark (Hrsg.): Wie gut sind die Kranken? Über die psychische Gesundheit von Geisteskranken. und Gesundheitsbeschreibung - ein Blick in die Krankengeschichte. Zürcher 1991       Gesellschaft für gesundheitspolitische Fragen SGGP. Hochsprung ? Frank, Alexa: Gesundheits- und Krankheitsmodelle.

Begriffsbestimmung von Gesundheit und Krankheiten im Licht der amerikanischen Werte und Sozialstruktur. Hannover 2012, S. 210 (Erstausgabe 2004, S. 144), ISBN 978-3-89993-271-3. Hochsprung ? Heinrich Schipperges ?: Gesundheit.

Mehr zum Thema