Geistig Behinderte menschen

Menschen mit geistiger Behinderung

Bei vielen geistig behinderten Patienten ist die Untersuchung nach einem bestimmten Schema nicht einfach. Menschen mit einer geistigen Behinderung sind keineswegs eine einheitliche Gruppe mit klar definierten Merkmalen. Weil Menschen mit geistiger Behinderung wie alle anderen auch psychisch krank werden können.

Geistesbehinderte Menschen sind empfindlicher für Psyche.

Daß Larissa die Stimme vernimmt, kam dieser Argwohn erst nach und nach zur Mutterschaft. Aber wie erkennt der Arzt mentale Erkrankungen bei Menschen, die kaum sprechen? Larissas Vater besuchen. Die US-Autorin Anton Dosen geht davon aus, dass Menschen mit Behinderungen eine besondere Diagnose und Therapie benötigen. Er brüllt, weil er zurückgeblieben ist.

Bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist es seit langem Brauch, dass Mediziner in enger Verbindung mit dem Elternhaus und der Universität stehen. Diese externe Beurteilungspraxis sollte auch häufiger bei Menschen mit Behinderungen angewendet werden, die sich oft auch auf kognitiver und emotionaler Ebene bewegen. Viele Jahre lang war er Chefarzt der Bethel-Stiftung für Behinderte.

Es ist für ihn nicht ungewöhnlich, dass Menschen mit geistigen Behinderungen weniger gut betreut werden, nur weil das Problem in der Schulung nicht ausreichend detailliert erörtert wird. Außerdem würden die Spitäler für die zusätzlichen Kosten, die durch die Versorgung von behinderten Kindern anfallen, nicht ausreichen. Um Leuten wie Larissa zu helfen. Die Anfangsbedingungen waren für Larissa optimal.

Sie wurde von ihren Müttern unterstützt und mit Liebe behandelt. Man kannte sie in der Nachbarschaft. Zu den Kindern der Rudolf-Steiner-Schule gehörte auch Larissa. Mit 13 Jahren entstand jedoch nach und nach eine Lücke zwischen den nicht körperbehinderten Frauen ihrer Schule und Larissa. Das war nicht bösartig, aber Larissa wurde ausgelassen.

Sie fragt intuitiv: "Larissa, spricht jemand mit dir? Larissa erzählt in kindlicher Form von der teuflischen Stimmung in ihrem Schädel. Sie wusste, wie viel Schiss Larissa vor dieser Gesangsstimme hatte und dass es ihr schwer fiel zu sagen, was es war. Da sind noch mehr Stimmen:

Larissa hat verzweifelt nach Verbündeten gesucht. Sie blasen sie weg, schütteln sie aus dem Sichtfenster oder spülen sie die Toiletten runter. In die Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie Freiburg wurde Larissa aufgenommen. Und Larissa hat viel geweint. Doch es gibt immer noch Zeiten, in denen Larissa vor Furcht brüllt.

Ein unabhängiges und unabhängiges Dasein. Lebt in der Villa La Palma - einem sozialen Wohnungsbauprojekt für behinderte Menschen. In ihrem Schlafzimmer liegt Larissa auf dem Bette und lauscht den Sperlingen von Kastelruth. Heute ist Larissa ruhig. Ihre Betreuerin Frieder Prüsse berichtet uns, dass sie sich zuvor mit ihrer Zimmergenossin auseinandersetzte. Larissa war ihre Stimme zu stark.

Deshalb ist es so wichtig, die Wohngemeinschaft zu wechseln und am Wohnen teilzuhaben. Und Larissa geht zwei Mal die ganze Zeit ins Fitness-Studio. Frieders Handtücher. "Schauen Sie in die Kuche, Larissa", sagt Frieder. Larissa setzt sich auf dem Weg zur Turnhalle ruhig ins Fahrzeug. Nur auf dem Parkdeck vor der Turnhalle kommt das ganze Jahr über das ganze Land zurück.

Das hat Larissa erst letzte Woche herausgefunden. "Betreuerinnen und Betreuer ändern sich im Alltag von Menschen mit Behinderungen sehr oft, weil sie mit ihnen beruflich umgehen müssen", erläutert Frauke Werther, Heilpraktikerin und Heilpraktikerin. Es ist Larissa offenbar egal. "Es werden viele Beschlüsse über die Grenzen von Menschen mit Behinderung gefasst", sagt Frauke Werther.

Der Psychotherapeut erklärt, warum psychische Erkrankungen bei Menschen mit Behinderungen öfter auftreten können. "Ähnlich wie bei Nichtbehinderten können diese natürlich erblich sein. "Behinderte Menschen sind z.B. öfter von Grenzübergängen betroffen und verteidigen sich weniger häufig gegen sie. Menschen mit Behinderungen sprechen oft nicht darüber, was sie antreibt.

Selbst wenn die Diagnosen und Therapien für behinderte Menschen mehr Zeit und Kosten erfordern und für viele Mediziner nicht rentabel sind, geschieht etwas. Die Kostenquote für die Ambulanzdiagnostik und behindertengerechte Versorgung wird seit Anfang diesen Monats im Zuge des Gesundheitsförderungsgesetzes angehoben. Trotzdem fehlen nach wie vor spezialisierte Fachbereiche für Behinderte.

Und Larissa tritt immer noch in die Fußstapfen ihrer Trainingsmaschine. Larissa hatte nach ihrem Einzug in die Waubanaise lange Zeit Angst, ihre Mutter zu sehen. Larissa will ja ihr eigenes Schicksal haben.

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