Familientherapeut

Familientherapeutin

Die Familientherapeutin zeigt Hilfe auf und findet gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen zur Konfliktvermeidung. Therapeuten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Familientherapeutin ist gefragt, wenn es in der Familie Konflikte gibt, die nicht allein gelöst werden können. Sie möchten eine Weiterbildung zum Familientherapeuten beginnen? Therapeutin für Einzelpersonen, Paare und Familien.

So werden Sie Paar- und Familientherapeut? - Karrieresprung

Wenn Sie ein Paar und Familientherapeut werden wollen, können Sie zwischen unterschiedlichen Disziplinen auswählen. Die Hamburgerin Antje Randow-Ruddies hatte eine Lehre als Pädagogin, arbeitete als freiberufliche Publizistin und studierte Sozialpädagogin. Sie hat vor ein paar Jahren mit der Behandlung begonnen. Das tat sie, weil sie dachte, dass sie am Anfang hoffen würde, ihrer schwer unter Neurodermitis leidenden Tocher weiterhelfen zu können - wenn die Erkrankung etwas mit familiären Bindungen zu tun hätte.

"Es war so eine Erfahrung, dass ich mich entschieden habe, eine Paar- und Familiestherapeutin zu werden", sagt Antje Randow-Ruddies. Die Weiterbildung erfolgt in allen vier großen Bereichen der Psychotherapie: Psychodynamische Psyche, Systemische Psychotherapie, Verhaltenstherapie und Humanistische Psychotherapie. Die Paar- und Familiestherapie ist eine der so genannten Setting-Varianten, ebenso wie die Einzel- oder Kombinationstherapie, erläutert Astrid Riehl-Emde, Professur für klinische Psyche und Paartherapie am Uniklinikum Heidelberg.

Der Grundgedanke der Psychodynamik ist, dass die Erfahrung der frühkindlichen Erziehung das Zusammenleben und damit jede nachfolgende Verbindung prägt; eine davon ist die psychoanalytische Analyse nach Sigmund Freud. Die humanistische psychotherapeutische Arbeit, die auch von einem ressourcenbezogenen Blick auf den Menschen ausging, umfasst unter anderem die Gestalt-Therapie. In der Systemtheorie stehen "Systeme" im Zentrum der Therapie, d.h. das Verhältnis zu Lebensgefährten, Familienmitgliedern, Kindern und eventuell auch zu Mitmenschen.

"Wer mit Pärchen zusammenarbeiten will, kommt der systemischen Behandlung oft am nächsten", so Riehl-Emde. "Auch Antje Randow-Ruddies verfolgte diese Logik: "Ich selbst habe erfahren, wie nützlich es ist, das Ganze, die Zusammenhänge und Zusammenhänge zu betrachten, und nicht nur das Individuum.

"Sie hat sich für einen Lehrgang am Hamburger HISW (Institut für Systemweiterbildung) angemeldet. Das inhaltliche Spektrum reichte vom systemischen Nachdenken über die Wiederherstellung der eigenen Familien bis hin zu interkultureller Kompetenz. Es ging immer wieder auch um das eigene Dasein, die eigene Abstammung, die eigene Familie. "Das Kennenlernen ist wichtig", sagt Randow-Ruddies.

Aber auch, dass die Behandlung kein Spaziergang zu Ostern ist.

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