Familienberatung

familienberatung

Die nicht heilende Familientherapie wird auch als Familienberatung bezeichnet. Bildungs- und Familienberatung ist Teil der sozialen Grundberatung im Kanton St.Gallen und steht allen Familien zur Verfügung. Familien haben es manchmal schwer miteinander. stoßen Sie im Familienleben an Ihre Grenzen.

In der Familie kommt es wie in anderen Lebensbereichen immer wieder zu Konflikten und Auseinandersetzungen.

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Bei Familientherapien handelt es sich um ein seelisches Vorgehen für Angehörige, bei dem die familiäre Situation als Sozialsystem im Mittelpunkt der seelischen Interventionen steht. Wenn Familientherapien heilende Wirkung haben, ist es eine Art Gruppen-Psychotherapie. Nicht heilende Familientherapien werden auch als Familienberatung bezeichnet. Träger der familientherapeutischen Behandlung sind Psychotherapeutinnen, Psychologinnen und Psychologinnen sowie Spezialisten aus anderen gesellschaftswissenschaftlichen Fächer.

Die Familienberatung wird auch von Institutionen durchgeführt. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen" sind auch Familienberater. Die kybernetischen und systemtheoretischen Sichtweisen haben seit den 70er und 80er Jahren alle Bereiche der Therapie der Familie stark beeinflusst, so dass in der heutigen Form der Therapie die ganze Menschheit immer als ein Gesamtsystem begriffen wird, in dem die Interaktionen zwischen den Familienmitgliedern von großer Wichtigkeit sind.

Unter der Annahme, dass seelische Krankheiten durch Strukturen der Familienbeziehungen, auch aus früheren Familiengenerationen, verursacht werden, untersucht die psychoanalytische Therapie sowohl die Wechselwirkungen zwischen Familienangehörigen als auch die intrapsychische Abwehrstruktur der Einzelgeneration. Manche Familientherapieschulen sind von Elementen der Geistespsychologie beeinflusst. Im Unterschied zur psychoanalytischen Therapie steht in diesen Einrichtungen die Erfahrung im Hier und Jetzt im Mittelpunkt.

In der Familientradition sind viele Verfahren der Therapie erprobt. Hierzu gehören Familienrekonstruktionen, Arbeiten mit Bildern, Meditationen, Tranceinduktion und Familienplastiken. Der Gedanke der Kreisförmigkeit und Kreisfragen, paradoxe Rezepte und familiäre Rituale wurden hier ebenfalls mitentwickelt. Die heute vermittelten Familientherapien basieren auf einer Vielzahl von psychoanalytisch und humanistisch orientierten Ansatz.

In familienfremden Gebieten wie z. B. bei Gruppentherapien, Teamentwicklungen und Organisationsberatungen kommt die Systemfamilientherapie oder die Systemtherapie zum Einsatz. Auch viele der im Zuge der Systemtherapie erarbeiteten Verfahren sind auf ihre Eignung für die individuelle Behandlung und das Einzelcoaching hin umgestellt. Der Familienunterricht folgt ebenfalls diesem Konzept. Strukturierte Familiestherapie In der von Salvador Minuchin erarbeiteten Strukturierten Familiestherapie wird besonderer Wert auf Struktur (Generationen, z.B. Vater und Kind) und Abgrenzung ( "zwischen den Generationen") gesetzt.

Mailand Das Mailand-Model der Arbeitsgruppe um die Kinderanalystin Mara Selvini Palazzoli entwickelt besondere familiäre therapeutische Einstellungen, um die Wechselwirkungsmuster der Familien spezifisch zu ändern. Auch heute noch hat das mailändische Vorbild einen großen Einfluß auf die Ernährung. Strategisches Vorgehen Der Strategieansatz zur Therapie der Familien wurde vom Ethnologen Gregory Bateson am Mental Research Institute (MRI) in Palo-Alto eingeleitet.

Konstruktivistische Herangehensweise Die jüngste Weiterentwicklung der Systemfamilientherapie wurde von Ernst von Glasersfelds radikaler Konstruktivismusphilosophie mitbestimmt. Steve de Shazer und Insoo Kim Berg haben aus dem konstruktiven Zugang die Lösungstherapie entwickelt. Harry Goolishians narrativer Zugang basiert ebenfalls auf dem konstruktiven Denken und unterstreicht die Wichtigkeit der Worte für die Gestaltung einer erfahrenen Realität.

Meistens begleitet die familientherapeutische, manchmal aber auch zentrale, kommunikative psychologische Verfahren und Schulungen. Hansen: A bis C von Eingriffen in der Paar- und Familiestherapie. Des Gruyter, Berlin 1999, ISBN 978-3-11-11-11-014498-7 (books.google. de - Chapter 4. 7: Family therapy, S. 328 ff. Chapter 4. 8: Family therapy in children and young people, S. 332 ff.;).

Micheal Wirsching: Paare und Familien-Therapie. Springer, Berlin 2002, ISBN 978-3-540-41857-3 (books.google. de - Chapter 1: Von der familientherapeutischen zur Systemperspektive, S. 7 ff.; Chapter 6. 1: Die Erarbeitung von Familientherapiekonzepten im deutscht. Die bewußtlose Nachkommenschaft. Schulbuch der Psychoanalyse der Familientherapie. Kleine Klett Cotta, Munich 1995, ISBN 978-3-608-89645-9. Michael Wirsching: Paar- und Familientherapie: Grundlagen, Methoden, Zielsetzungen.

C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-50861-8. ? Herbert Goldenberg, Irene Goldenberg et al. : Familientherapie im Überblick.

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