Erzengel Michael

Erzbischof Michael

Archangel Michael: Beschreibung des Erzengels Michael, seine Eigenschaften, Meditationsvorschlag, Anrufung seiner Hilfe, Bilder und Kunstwerke. In der Offenbarung wird Erzengel Michael als der mächtige Engel bezeichnet, der den Satan vom Himmel auf die Erde gebracht hat. Eintauchen in die faszinierende Welt von Erzengel Michael! Erzbischof Michael, hier erfahren Sie alles über den Erzengel Michael, seine Aufgaben und seine Lichtenergien.

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Er ist Erzengel nach dem Tanacher und tritt in den Überlieferungen des Christentums, des Christentums und des Islam auf. Im Gegensatz zum christlichen Glauben erhält der Erzengel Michael im Jüdischen Reich nie "Attribute der Göttlichkeit". 1] In Johannes' neutestamentlicher Enthüllung erscheint Michael in einem endzeitlichen Zusammenhang als der Eroberer des Satans, den er zur Welt stürzt (Offb. 12,7-9 EU).

Nach der Siegesschlacht bei den Lechfeldern am 11. September 955 wurde der heilige Michael zum Schutzheiligen des Ostfränkischen Reiches und später Deutschlands erklÃ?rt. Die Koranliteratur und Arabistik erhielt die Figur des Erzengel Michael seit dem siebten Jh. n. Chr. unter dem Titel Michael oder Il.

Der Himmelsmensch Michael wird sowohl im Alttestament als auch im Neuen und in der Tanache genannt. In der EU bekämpft er den "Engelprinzen des Persischen Reiches", auf den Daniel seine Visionen bezieht. In ihm taucht Michael wieder als Beschützer des Gottesvolkes auf. Der Erzengel Michael schlägt in der Neu-Testamentlichen Schatologie, Off 12,7 EU nach Johannes, den Teufels in Form eines Drachees und drückt ihn auf die Erde: "Im Paradies brach ein Drache aus.

Die Drachen und seine Engeln stritten, aber sie konnten sich nicht festhalten, und sie verlor ihren Sitz im Paradies. Man stürzte ihn, den großen Drachen, die altertümliche Schlangenschlange, genannt Teufel oder Satan, und verführte die ganze Menschheit; der Drachen wurde zur Erdoberfläche geworfen, und mit ihm wurden seine Engeln niedergeworfen.

"Das Schreiben des jüdischen Volkes, eine kurze Erinnerung an das Neue Testament und ein Trostschreiben, erzählt von einem Streit zwischen Erzengel Michael und dem Satan über Moses' Leiche (Jud 9 EU). "Der Erzengel Michael richtete den Satan und kämpfte um den Leib Moses, er traute sich nicht, den Satan zu verleumden und zu verdammen, sondern sagte: "Der Herrgott hat dich an deine Stelle gesetzt".

"Das apokryphe I. Johannesbuch (1:20) nennt Michael den vierten der sieben Erzengel und Schutzheiligen Israels und beschreibt ihn als "barmherzig und langmütig" (2:40). Gott beauftragte Michael in Verse 1,11, den gefallene Engels Semyasa und sein Umfeld "für 70 Generationen" zu fesseln, die "Geister der Verworfenen" zu zerstören und "alle Gewalt und Unreinheiten von der Welt zu tilgen".

Michael ist auch Henochs Wegweiser und Lehrmeister und zeigt ihm unter anderem den Lebensbaum (1:24) und "alle Mysterien der Gnade und Rechtschaffenheit, (....) alle Mysterien der Himmelsenden und alle Gefäße aller Gestirne und Lichter" (2:70). Michael hat auch eine wichtige Funktion in der Apokalypse des Mose.

Zum Beispiel übergibt er mehrmals Nachrichten von Gott an Adam und seinen Sohne Seth ((3,2; 13,2)). Gemäß Vers 22,1 pustet Michael die Posaune zum Urteil des Herrn über den sündhaften Adam. Aber es ist auch Michael, der Adam dann auf Befehl des Herrn in den "dritten Himmel" führt (37,4) und ihn dort mit Wäsche und Salböl versorgt (40,1).

Das apokryphische Evangelium des Nikodemus führte zu der Idee, dass Michael der Wächter des Paradies-Tores ist. Michael ist auch mit dem "Engel des Gesichtes" verbunden, der nach dem apokryphischen Jubiläumsbuch zuerst von Gott zum Chronisten der Geschichte der Welt ernannt wurde (Jub 1,27), dann aber auf Befehl von Gott den Auftrag erhielt, die Geschichte der Schöpfung für die Menschheit aufzuschreiben ("Jub 2,1").

Michael wird in den 1947 gefundenen Rollen vom Totes Meer als " Prinz des Lichtes " beschrieben, der das Wirtshaus des Hl. In den Engeln, die dem Bileam-Esel im Weg standen (Num 22,22 EU), im "Fürsten über das Wirt des Herrn " (Jos 5,13-15 EU), im Engels, der die drei jungen Männer vor dem Ofen von Nebukadnezar rettete (Dan 3,20 EU).

In der jüdischen Geschichte wird Michael zusammen mit ihm bildlich als Beschützer des israelischen Volks bezeichnet. In Daniels Werk spricht der Erzengel Daniel in einer Vision: "Aber zuvor will ich euch sagen, was im Wahrheitsbuch steht. Aber niemand außer deinem Engelsprinzen Michael kann mir energisch gegen sie helfen.

"In den endzeitlichen Geschichten des Buchs Dan hat Michael eine Schlüsselrolle für das Israel. "Damals erscheint Michael, der große Fürst der Engel, der sich für die Kinder deines Volks einsetzt. "In der jüdischen und christlichen Überlieferung wird Michael auch die Erbringung von Gottesdiensten zugeschrieben.

Eine rabbinische Geschichte besagt, dass Michael vollständig aus Neuschnee bestehe, weshalb das Metallsilber mit ihm in Verbindung gebracht werde. Jahrhundert ), Abteibibliothek, Im christlichen Glauben wird Michael als Eroberer des Drachens (Höllenfall) und Führer der göttlichen Heere (Archistrátegos dynameon Kyriou) angesehen, die im Orient vor dem Königsthron aufstehen.

Michael wurde schon frühzeitig als Wächter des Paradies-Tores inszeniert. Die eschatologische Erzählung des Buchs hat für ihn eine Schlüsselrolle, da er die Apokalypse von Daniels Vorstellungen entziffert (im Jüdischen wird er nicht als Weissager angesehen) und damit eine Botschafterfunktion für das israelische Volke übernimmt. Auch in Daniels Vorstellungen wird Michael "Israels Schutzengel" genannt.

3 ]"Und in dieser Zeit wird Michael erscheinen, der große Prinz, der sich für die Nachkommen deines Volks einsetzt. "Der Begriff "Söhne" oder "Kinder deines Volkes" führte in der kirchlichen Überlieferung fälschlicherweise dazu, dass Michael als Schutzheiliger der Kinde angesehen wurde. Michael hat auch eine große Bedeutung im Volk.

Michaels Idee wurde hauptsächlich durch die Johannesoffenbarung (Offb 12,7 EU), aber auch durch Überlegungen aus dem ersten Henochbuch und anderen apokrypha beeinflußt. Schliesslich ist Michael als seelischer Führer und Seelenfremder mit Hermes Psychopompos[4], den samoastrischen Gottheiten Sraosha und Raschnu, den Ägyptischen Gottheiten Horus und Anubis und den Mandaeischen Gottheiten Habil und Abathur vergleichbar.

Für Juden und Christen gilt Michael als einer der vier Erzengel, die anderen sind Raffael, Rafael und Urol. Während Salmeron, Robert Bellarmin und Basilius der Große und andere Griechen ihm den ersten Platz unter den Engel zuerkennen, sieht Bonaventure ihn beispielsweise nur als das Oberhaupt der Seraphen, den ersten der neun Engelchöre.

Der Sage nach stammen die Cherubim aus den Rissen des Erzengel Michael, die er über die Schuld derer vergieß. Der Erzengel Michael wurde in der mormonischen Lehre im ersten Menschen Adam verankert; hier gilt er als Abbild des Herrn. 5 ][6] Nach den Augenzeugen Jehovas ist Michael sowohl mit dem Gotteswort (vgl. Johannes 1,1 EU) als auch mit Jesus gleich.

Dabei wird Jesus Christus trotz der Gleichung mit Michael als " Gott der Gott der Sohne " und damit als Teil der Dreifaltigkeit betrachtet. In Konstantinopel besuchte der heilige Michael laut Tradition die Stadt. Im Jahre 490 auf dem Berg Sant'Angelo im Gargano-Gebirge in Apulien gibt es mehrere Traditionen der Erscheinungen des Heiligen Michael.

Erzengel Michael trat dann vor den Bischoff und erzählte, dass er dieses wunderbare Werk vollbracht hatte, um ihm ein Refugium in dieser Grotte zu bauen. Als der heilige Michael (590-604) die römische Hauptstadt von der Seuche befreite, soll der Erzengel 590 über dem Hadrian-Mausoleum aufgetaucht sein und sein Degen in die Vagina gelegt haben, woraufhin die Seuche unterging.

Im Jahre 1752 wurde auf der Burg eine Bronzestatue des Erzengel des Flamen Anton Verschaffelt aufgestellt. Im Jahre 708 wurde der Erzengel Michael nach der Sage nach dem heiligen Aubert, dem Bischoff von Avanches ("Normandie"), dargestellt. Im Jahre 1425 soll der Erzengel Michael der Madonna von Orleans begegnet sein und sie gebeten haben, Frankreich zu retten.

1429, im Okt. soll der Erzengel Michael die Stadt Bautzen vor den angreifenden Hussen gerettet haben. Erzengel Michael wurde zusammen mit anderen Heiligtümern wie dem hl. Georg, Sergius und Mauritius als Schutzpatron der Kämpfer und Kämpfer angebetet. Der heilige Michael ist seit 2002 auch Schirmherr der schweizerischen Miliz.

7 ] Er wird als Sinnbild der Ekklesia-Milizen, der befestigten Gemeinde angesehen: Prinz Miliz coelestis quem honourificant angelorum cives ("Prinz der göttlichen Heerscharen"; wegen dieses Spitznamens wird er auch als Schutzheiliger der Fallschirmspringer angesehen). Auch der heilige Michael soll in verschiedenen Kämpfen teilgenommen haben: Er soll in die Schlacht gegangen sein: Zum Beispiel wird der Triumph der Lombarden von Sepontum (Manfredonia) über die Griechen in Neapel am  8. und 663. Mai auf seine Intervention zurück geführt - weshalb an diesem Tag in großen Bereichen der westlichen Kirchen, seit Pius V. Apparitio S. Michaelis, ein weiteres Fest des heiligen Michael gefeiert wird.

Der Erzengel soll Konstantinopel zwei Mal gerettet haben: 626 vor den Avaren und 676 vor den Arabern. Der heilige Michael wurde nach der Lechfeldschlacht 955 zum Schutzheiligen des römisch-deutschen Reichs und später Deutschlands. Laut einer russischer Geschichte hat sich Großherzog Dmitri Donskoi vor seinem Sieg gegen den Mongolenkhan Mamaj 1380 auf dem Kulikowo-Feld zu einer Legende des "Himmlischen Leiters und Archistrategen" Michael niedergestreckt.

Er spielte eine weitere wichtige Partie im 100-jährigen Kriege zwischen England und Frankreich. Michael wurde im späten Mittelalter zusammen mit dem hl. Georg zum Schutzpatron des Ritters und besonders der Orden von Saint-Michel (Frankreich, 1469) und von St. Michael und St. Georg (England, 1818) ernannt. Der heilige Michael wird auch als Heiler, paradiesischer Doktor und Schutzpatron der Erkrankten angesehen.

Wie der Patriarch von Konstantinopel berichtet ( 427), entstand beispielsweise im dritten Jh. eine wunderbare heilende Quelle im Phrygienischen Kalkutta, später Chonai, um die herum eine Pfarrkirche für den Erzengel errichtet wurde. Der Erzengel Michael kam auf die Fürsprache des hl. Einsiedlers Archippos (vgl. Kol 4,17 EU) "wie eine Feuersäule" vom Paradies herunter und sprengte einen Fels, wonach die Wassermengen unter der Erde herabflossen und die ungeheuerlichen Völker wegführten, ohne der Heilsquelle und der Gemeinde etwas zuzufügen.

Chonae wurde zum Zentrum eines ausgesprochenen Erzengel-Kults in ganz Phrygien, dessen Exzesse der Rat von Laodizea (363) zu kontrollieren suchte. In Pythia in Bithynien und anderen Ortschaften Kleinasiens gibt es ebenfalls heisse Sprudelwasser. Bis zu fünfzehn Gemeinden wurden in Konstantinopel vorübergehend dem hl. Michael gewidmet.

Die bedeutendste, die Basilika des Kaisers Constantin des Großen aus dem Jahr 314, befindet sich in der Nähe der Innenstadt von Sostenion. Es ist die Älteste christliche Gemeinde, die dem heiligen Erzengel Michael geweiht ist. In der Nähe des Arcadiusbades steht eine weitere bekannte St. Michaeliskirche innerhalb der Mauern. Laut dem Zeitgenossen Prokopios wurden sechs Michailskirchen allein von Kaisers Justinian I. in Dienst gestellt.

Auf einem ehemaligen Kleopatra-Tempel wurde in Alexandria eine St. Michael-Kirche erbaut. Seitdem ist der Hauptschrein von Michael der Berg Sant'Angelo in Gargano (Apulien), wo der Erzengel 493 auftauchte. Älteste berühmte Kirche auf deutscher Erde ist die 748 erbaute Stiftskirche St. Michael des Benediktinerklosters Mondsee in Oberösterreich. In Hamburg wurde 913 die bekannteste deutsche Michealskirche erbaut, die wichtigste ist die Hildesheimer Michealiskirche, die kurz nach der Jahrhundertwende (1010 bis 1033) erbaut wurde.

Sie liess es nach dem Modell der neun Engelchöre bauen und liess die berühmte Bronzeabgüsse der christlichen Tür (Bernwards Tür) und Säule (Bernwards Säule) verzieren. Bernward liess nach der Interpretation von Uwe Wolff fünf bronzene Engeln an der bronzenen Tür neben zentrale Darstellungen aus dem AT und NT als menschliche Lebensgefährten[10], darunter den Erzengel Michael mit dem Degen, aufstellen.

Bernward bezeichnete die Michailskirche in Hildesheim als sein eigenes Gräberfeld. Jahrhundertelang wurde auf dem Michaelsberg für die Rettung des Gründers und aller mit der Pastoral betrauten Menschen gebetet. Eine weitere Beispielkirche, deren Aufbau in engem Zusammenhang mit der Anbetung des Erzengel Michael zu sehen ist, ist der Spießer Münster.

Studien haben gezeigt, dass sich der Domchor von Speyer an dem Sonnenaufgang am Erzengel-Michael-Fest 1027 orientiert. 11 ][12] St. Michael ist einer der fünf Mäzene des Speyerer Domes. Einer der berühmtesten Michaels-Schreine steht am Mont-Saint-Michel in der Nordnormandie. St. Michael's Mount ist das englische Pendant zum Mont-Saint-Michel, der Italiener ist die Sakra di San Michele im piemontesischen Raum.

Die Kathedrale St. Michel in Brüssel, die Michelskirche in Luxemburg, die Orsanmichele in Florenz, die Michelskirche in Prag, St. Michael (München) in München, die Michelskirche in Ko?ice, der Erzengel Michael Dom in Moskau, das Erzengel Michael Panormitis-Kloster in Symi (Griechenland), die Engelsburg in Rom und der Michael Skyline in Istanbul.

Im Jahre 493 feierte der heilige Michael der Erzengel und alle Engeln am Tag der Einweihung der St. Michaelskirche in der Via Salaria in Rom. Die Feierlichkeiten zum Heiligen Michael werden von römisch-katholischen, angelsächsischen und einigen evangelischen Gemeinden gefeiert. Heute feiert die Östliche Pfarrkirche das Michaelsfest am Abend des achten Monats, nachdem die Daten des achtzehnten Monats (18. Juli, 27. Juli, Oktober u. Dez.) im antiken byzantinischen Raum, je nach Pfarrkirche, verwendet wurden.

Das Erzengelgebet wird in Ägypten am 11. Oktober gefeiert. In der Umgangssprache hieß der Tag des Gedenkens Michaelis oder Michaeli. Der Michaelis-Tag war ein beliebtes Datum für die laufenden Miet- oder Zinsenzahlungen und, wie Mariä Lichtmess, ein traditionelles Datum für die Anstellung von Dienern oder Dienstmädchen, sowie der Anfang des Winter- und Schuljahres an den Hochschulen oder das Schulsemester an den Hochschulen, wenn das Jahr noch von Ostern in die Osterzeit fiel.

In der Region ist die Überlieferung, St. Michaelsbrot[15] oder Michaelsbrot aus frischen Getreide zu braten, bis heute intakt. Die Sakramente der Papstes Leo der Große (6. Jahrhundert; "Natale Basilikae Angeli via Salaria"), Geldesius I. (7. Jahrhundert; "S. Michaelis Archangeli") und Gregor der Große (8. Jahrhundert; "Dedicatio Basilionis S. Angeli Michaelis") beinhalteten bereits wichtige Michaelgebete.

Johannes XIII. schrieb: "Sancte Michael Archangele, verteidigt Nr. in prophetischer Weise gegen Nequitiam und insidias diaboli est opresidium. "Erzengel Michael, beschütze uns im Kampf; gegen die Boshaftigkeit und Verfolgung des Dämons.

"Wegen der bedeutenden Arbeit, die Michael für die Toten beim Verlassen des Körpers zukommt, wurde den Christen geraten, ihn in der Todesstunde zu rufen. In der Offertoria des Requiem wird Michael als Signifikant, d.h. als Überbringer des Feld-Zeichens oder der Norm, die den Toten ins Morgengrauen führen soll, aufgerufen: "Domine Jesu Christe, rex gloriae, liba, anima omnio fidelium defunctorum de poenis inferni et de profundo lacu; liba eas de ore leonis, ne absorbeat eas tartarus, ne cadant in obscurum. an.

Der Signifikant Sanctus Michael repräsentiert eas in lucem sanctam, quam olim Abrahae promisisti et semini eius. "O "O du herrlicher Herrscher Jesus Christus, erlöse die Seele aller Toten von der Strafe der Höllen und vom Tiefensee; errette sie vor dem Mund des Loewen, damit sie nicht die Hoelle verschlingen, damit sie nicht in die Dunkelheit fallen; aber der Träger der Feldzeichen, der hl. Michael, fuehre sie in das geheiligte Lichte, wie du Abraham und seinen Nachfahren verheißen hast.

"Im Jahre 1172 gründet der portugiesische Kaiser Alfons I. im Kampf gegen die Araber den St.-Michael-Orden, der noch heute als Herrscherorden des Geschlechts von Bragança existiert. Im Jahre 1818 folgten in England der St. Michael und St. Georgordensorden. Im Jahre 1693 gründet der damalige bayerische Prinz Erzbischof von Köln, Joseph Clemens von Wittelsbach, den nur für den Adeligen offenen St. Michael-Orden und als bürgerlichen Gegenpart dazu die Erzbrüderschaft St. Michael, zu der bald etwa 100.000 Gemeindemitglieder gehören.

Ende des 19. Jh. bestand der St. Michael - Club deutscher Edelleute für die Erhaltung der Historie und die Bewahrung geschichtlich begründeter Berufsinteressen, dessen Präsident Friedrich Fr. von Gaisberg-Schöckingen unter anderem der Guttenberg und Mülheim war. Für den Verband entwirft der berühmte Heraldikant Gustav Adolf Closs eine undatierte Ex-Libris, die in zwei Säulen am rechten und rechten Bildrand die zwölf Wappen der teilnehmenden Gender umrahmt.

Im Jahre 1910 widmete P. Bronis?aw Markiewicz seine "Gesellschaft für Moderation und Arbeit" dem hl. Michael. Sie wird seit ihrer geistlichen Würdigung im Jahre 1921 als St.-Michael-Erzengel-Kongregation (St.-Michael-Orden, Michaeliten) bezeichnet. In Marburg wurde am 28. August 1931 eine Bruderschaft St. Michael als Teil der Berner Volksbewegung, einer evangelischen Gemeinschaft von Theologinnen, Wissenschaftlern und Lauren, ins Leben gerufen.

Den Gründungstag feiert die 1945 am Michealistag ins Leben gerufene Europäische Union jedes Jahr mit einer Michealisakademie. Der von Paul Kuhn begründete Verein St. Michael hat seit 1971 eine eigene Gemeinde in Dozwil, Kanton Thurgau, Schweiz, als "Gnadenort" mit einer Kapazität von rund 1000 Menschen. Im Jahre 1999 wurde vom österreichischen Konsul Prof. Dr. Helmut Vejpustek der Freiherren- und Ritterorden von St. Michael auf der Grundlage des Portugiesenordens gegründet.

Michael ist in der Arabistik als Mika' il oder - im Qur?an - als Michael bekannt. Als einer der vier Erzengel steht er an zweiter Position in ihrer Hierarchie: Jibrail (Gabriel) als Träger des Wortes des Herrn taucht achtmal im Qur?an auf; Michael wird nur einmal genannt (Sure 2,98); die beiden verbliebenen Erzen, Azrael und Israelfil, sind nur in der außerkoreanischen Überlieferung zu sehen.

Sura 2,98 beinhaltet Bedrohungen gegen die Feinde Gottes, Seine Gesandten und Gesandten und besonders Gabriel und Michael. Er lebt im 7. Weltkrieg und soll nach einer anderen nicht bestätigten Sage grüne Schwingen haben. Der Tradition nach baute Gott ein Paradieshaus für die Einwohner des Paradieses (al-Bayt al-Ma`mur), zu dem die beiden Pilger jeden Tag fünf Mal zum Gebet und Lobpreis anreisen.

Laut unbestätigter Quelle agiert er wie ein Schreier, also wie ein Schreier, aber Michael wie ein lmam (Gebetsleiter). Der Synagoge der Erzengel Michael und Gábriel ist der Tag der Erinnerung an den heiligen Michael in der rechtgläubigen Gemeinde (8. November). In Chonae wird am sechsten Septembers das Geheimnis des Erzengel Michael gefeiert.

Der Erzengel Michael wird in der östlichen Kirchenikone als Ganzes oder als Büste wiedergegeben. Er flankierte als Diktator zusammen mit ihm den inthronisierten Christus Pantokrator (alle Herrscher) oder den bereits existierenden Einwanderer, zum Beispiel im bekannten Museumsmosaik über dem kaiserlichen Portal der Hagia Sophia in Konstantinopel. Hauptmerkmale des Erzengel sind Stock, Degen und Sphaira (Globus).

Als Schutzpatron der Byzantiner wurde der heilige Michael angesehen, dessen Flaggen auch sein Denkmal zierten. Das Titelbild von Proskynesis, die Kapelle St. Michael in der Reichskirche des Heiligen Grabes in Constantinopel, stellt Michael als "unkörperlichen Erzengel des Erlösers" dar. Ganze Michaeliten waren auch in der östlichen Ikonografie der Kirche populär und stellten eine Menge von Handlungen und Wundertaten des Erzbischofs dar, wie den Krieg um die Seelen Moses, die Leiter des Jakobs, den Krieg mit Jakob, die drei jungen Männer im Flammenofen, die Offenbarung vor Jeschua, die Befreiung Lot aus Sodom, den Siegeszug über Sanherib, das Chonä-Wunder und so weiter.

Solche Bilder auf Symbolen sind verhältnismäßig rar; ein Beispiel aus dem Jahr 1399 ist in der Erzengel Michael Kathedrale des Kremls von Moskau zu bewundern. In der Ikonografie der lateinamerikanischen Kirchen sind die Bilder von Michael als Eroberer des Dämonischen. "Der Erzengel Michael hat auf Befehl des Herrn den gefallene Geiste in die Tiefe geworfen."

ist die Inschrift einer südlichen russischen Statue aus der Zeit um 1800 Nach dem griechischen Glauben können nur die Sterbenden und die Verstorbenen Michaels Antlitz erblicken. Berühmte Bildnisse kommen von Albrecht Dürer (Holzschnitt von 1498), Raffael (1518), Pieter Brueghel d.Ä. (1563), Jacopo Tintoretto (1592), Peter Paul Rubens (1620), Johann Michael Rottmayr (1697), Giuseppe Castiglione (18.

Skulpturale Versionen dieses Motives findet man in den Hamburger, Münchner und Wiener Filialen von Michel, aber auch am Pariser Prachtstraßen. Auch als Seelenhüter mit Schwertern und Schuppen wurde Michael im Hochmittelalter oft porträtiert, zum Beispiel in der "Alsatian Legende aurea" (13. Jahrhundert), in Bildern von Guariento di Arpo (1354), Hans Memling (1470) und dem Kartäusermeister (15. Jahrhundert), auf einem Altaraufsatz in der Gemeindekirche von St. Georgen (1523) und im Palazzo Carrara in Padua.

Zusammen mit den beiden anderen Engeln Gabriel und Raphael wurde Michael auch von Lucas von Leyden oder Sebastiano Ricci als Wächter am Tor zum Paradies von Sebald Beham (16. Jahrhundert) malt. Michael kämpft auf einem Farbholzschnitt des Ritter von 1493 mit dem Teufel um die Seelen der Ritterfrau.

In der mittelalterlichen Schrift "Leben, Sterben und Wundertaten des heiligen Hieronymus", geschrieben um 1500, befindet sich eine kleine Darstellung von Michael mit Sinnbildern der Gemeinde und des Glauben. Michael spielte eine Hauptrolle in John Miltons Vers-Epos Paradise Lost, wo er die himmlische Heerschar als Prinz der Engel gegen den Teufel in den Kampf führte.

Im G'schicht vom Branderschen Kaserne und dem ewig" lebt von Franz von Kobell von 1871, vor allem aber in Kurt Wilhelms Theater- und Fernsehversion von 1975 tritt Michael - von Heino Hallhuber vorgetragen - als unerbittlich strenger Soul-Richter und damit als dramaturgisches Gegenstück zu ihm auf. Ein amerikanischer Jesuitenbischof erzählt in seinem Terminkalender vom Teufelsexorzismus eines 13-jährigen Jungen, in dem der Erzengel dem Kinde in einer Erscheinung erschien und den Teufels aus seinem Leib getrieben haben soll.

Der Erzengel Michael war außerdem die Titelrolle der 1996 entstandenen Komödie Michael John Travolta spielte hier einen eigenwilligen und auf die Welt gekommenen Erzengel. In Michaels 2003 erschienenem Buch Seduction der Österreicherin Sabine M. Gruber ist der Angel Michael ein ironisch-naiver Geschichtenerzähler und zugleich das Alt-Ich der Hauptperson, ein junger Dichter, der zu einem schlauen Werbetextautor Mike und zum erschöpften Mickeys.....

Michael erscheint auch in Wolfgang Hohlbeins Roman War of the Angels, in dem er mit einem Knaben gegen Asasel kämpft. Der Erzengel Michael (verkörpert von Paul Bettany) befreit die Menschen. Michael erscheint auch in der TV-Serie Supernatural, um Lucifer zurück in die Hoelle zu bringen. Für das Michealisfest 1726 hat Johann Sebastian Bach die Kantate E. Erhub sich ein Streit, BWV 19, komponiert, in der der geistige Wettstreit des Erzengel Michael mit musikalisch-dramatischen Mittel der Barockepoche entwickelt wurde.

1971 kreierte Robert Blum eine Hymne an den Erzengel Michael nach dem Auftakt des Oratoriums Erzengel Michael für gemixten Gesang, Orchester und Organ. Die Hymne von St. Michael, einem unüberwindlich starken Helden des 30jährigen Krieges, wird Friedrich Spee zuerkannt. Benjamin Schmolke schrieb den Songtext für das Michealisfest mit zehn Versen Du Herrn der Seraphinen, der zur Musik von Nun ruen alle Wälder sang.

Aus Augsburg 2000, S. 11, 38, 157, 197, 207, 327, 346, 420, 465, 485-487 Heinrich Krauss: Kleine Enzyklopädie der Engeln. Den Erzengel Michael. Der Christiana Verlagshaus, Berlin 1996, ISBN 3-7171-0609-0 Manfred Müller: "St. Michael - der deutsche Patron? "der Ehrfurcht vor dem Erzengel in Vergangenheit und heute.

Bernhardus Verlag, ISBN 3 934551-89-0, 2005 Wilhelm Lueken: Michael. Präsentation und Vergleich der Juden und der orientalisch-christlichen Überlieferung des Erzengels Michael = Collection de l'Ecole française de Rome, Band 316 Rom: Die französische Schule von Rom, 2003, ISBN 2-7283-0670-2. Michael Mach: Artikel. Michael. Leid, Boston, Köln, 21999, 569-572. Michael Wolffsohn: Michael Biograf.

Artikel in der Fachzeitschrift der Katholischen Akademie in Bayern, 6/2007 Wolfgang Urban (Kurator): Der Erzengel Michael in Glauben und Zeitgeschichte. sadifa-Medien, Sadifa-Media, Köln 2010, ISBN 978-3-88786-419-4. Donata Dörfel: Michael. Mit: Michaela Bauks, Klaus Koenen, Stefan Alkier (ed.): The Scientific Bible Dictionary on the World Wide Web (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff.

Hochsprung Max Höfler: St. Michaelsbrot. Hochsprung Max Höfler: St. Michaelsbrot. Vorlesung, GA 102, Rudolf Steiner-Verlag, Berlin 1908, ISBN 3-7274-1020-5 Die Sendung Michaels.

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