Enttäuscht vom Partner

Er ist enttäuscht von seinem Partner.

Ist uns eine Person wichtig & wir haben Erwartungen an sie, können wir enttäuscht sein. Der Partner ist eine große Enttäuschung. Denn das Leben ist - oder ob Sie früher oder später wieder enttäuscht werden? Das ist unrealistisch, von deinem Partner zu erwarten, dass er dich glücklich macht. Es ist Ihnen sicher schon passiert, dass Ihr Partner oder andere Menschen Ihr Vertrauen enttäuscht oder sogar missbraucht haben.

Anforderungen und Anforderungen an den Partner. Meine Partnerin verlangt zu viel.

In einer Beziehung geht es darum, enttäuscht zu sein. Wenn wir in einer Pärchenbeziehung völlig ohne Traum, Gefühl und Hoffnung zueinander indifferent wären, dann würde uns nichts mehr entäuschen. Erhält ein Partner* (auch) viel und verkündet stets enttäuschte Erwartungshaltungen und kann auch enttäuscht reagieren - hartnäckig, gemein, durch Exerzitien oder mit heftigen Wörtern - ist es nicht ungewöhnlich, dass eine ungesunde Situation auftritt.

In einem solchen Partnerschaftskonflikt kann der Anschein erweckt werden, dass die persönlichen Freiheiten eingeschränkt sind. Die Fokussierung auf Partnerschaft ändert sich ebenfalls: Der Schwerpunkt liegt zunehmend auf einer Defizitperspektive. Vielleicht sind beide Partner* mit diesen Problemen nicht zufrieden. Der " attackierte " Partner* befürchtet Befreiung und Aufrichtigkeit. Angesichts der Vorherrschaft und Heftigkeit des "anspruchsvollen" Teils geht man in die Verteidigung oder den Exit.

Der" anspruchsvolle" Partner* ist minderwertig, weil er sich schlecht betreut fühlte. Ein Partner*Flieht bewußt, geht zurück, nimmt Mauern ein und beschließt, sich zurückzuziehen. Nicht mit dem Partner zu reden kann dann eine Aufforderung sein, in einen Teufelskreis der Kommunikation einzutreten. Manchmal aber auch, um nicht aufgeben zu müssen, d.h. um seine eigene Unversehrtheit zu wahren.

Auf jeden Fall haben Sie vielleicht schon das Grundgefühl: Mein Partner* kann mich (mehr) nicht verstehen. Je nachdem, wie und in welcher Stärke Erwartungshaltungen und Anforderungen kommuniziert werden, kann es auch zu Abwehr und Widerstand seitens des Betroffenen kommen. Der " attackierte " Partner kann sich durch konstante Anforderungen gereinigt fühlen.

Vielleicht hat er die Idee: Das Zurückziehen und Einmauern eines Teils bringt einen aufsteigenden und sprachlichen Klang und Klarheit. Zum Beispiel mit der folgenden Idee: Ich werde nicht angehört und nicht verstand. Zwischen den Partnern* drinnen ist etwas geschehen, an dem sie beide mitwirken. Anders ausgedrückt: Es kommt etwas vor, das beide Partner* involviert hat.

Das " attackierte " Teil wechselt mehr und mehr zum Tiefgang und seinen Gefühlen für die " anspruchsvolle " Abnahme. Die " Herausforderin " überwältigt die "Angeschlagenen" mit Gedanken, Taten, Wünsche, Vorstellungen und Äußerungen über die enttäuschten Traums. Im Enttäuschungszyklus und auch im Gegensatz dazu "Die anderen tun es so und so besser...." sterben jede kleine Bewegung der Weiterentwicklung oder Eigeninitiative der "Angegriffenen".

Der " anspruchsvolle " Teil entzieht sich der Öffnung und Affinität der Partnerschaft, die er braucht, um die kleinen, in der Regel bereits vergrabenen Anzeichen von Zuneigung aus dem " attackierten " Teil zu unterscheiden. Der " anspruchsvolle " Partner ist oft nicht mehr in der Lage, die kleinen Liebesmeldungen des oder der anderen Partner zu hören*In.

Ein verfolgter Partner zieht sich zurück und flüchtet buchstäblich. Eingezwängt, in die Ecke gedrängt und im Gegenzug. Es kann nicht länger eine Option für ihn sein, sich aus freiem Antrieb an den verfolgten Partner zu wenden. Zunächst einmal hat er das Gefühl, engstirnig, kritisch, attackiert zu sein, weil er eine Frau oder ein Mann ist.

Der verfolgte Partner, der sich einschränken und negativ kritisieren kann, will nicht, dass sich der Partner zurückzieht. Möglicherweise ist das der Grund, warum er sich ratlos vorkommt? Jeglicher Abzug des belästigten und bemängelten Geschäftspartners beunruhigt und fordert uns zunächst auf, noch mehr aufzusteigen. Auch hier sollte man sich die Frage stellen, wie der scheidende Partner dem suchenden Partner mithelfen kann.

Die Erwartungshaltung und die Anforderungen an den Partner müssen nicht aufgeben werden. Statt zu beleidigen, zu verallgemeinern - immer, nie - und zu enttäuschen, sollten die konkreten Bedürfnisse und Vorstellungen ausgearbeitet werden. Markieren und loben Sie wenn möglich, wo Ihr Partner Sie glücklich machen könnte. Die Partner wollen diesen negativen Zyklus von Erwartungshaltung (aggressive Haltung gegenüber Forderungen) und Abzug (Verteidigung und Widerstand) in der Regel überwinden, abschwächen oder schließlich aufgeben.

Oft hält ein Partner mehr oder weniger eine Scheidung, als letztes Verhältnis, für eine längere Suche nach Wegen aus einem permanenten Feuer der kritischen Auseinandersetzung. Das Ehepaar sollte sich mit den Fragen der Erwartung und Vermittlung von Wunschvorstellungen in der Partnerschaft beschäftigen, auch in einem frühen Stadium und nicht nur bei der Ankündigung von Trennungsszenarien. Wie soll der andere Partner vorgehen?

Aber ich fordere Sie auch auf, sich eine andere Sichtweise anzuschauen, und zwar die der damit verbundenen Empfindungen, Überlegungen und letztendlich auch die des Wie. Anforderungen und Erwartungshaltungen sollten sowohl inhaltlich als auch emotional gerechtfertigt sein. Wieso wünschst du dir etwas? Der Gedanke ist, dass man dem Partner, indem man ihm die Empfindungen zeigt, eine andere Sicht auf die ihm geäußerten Bedürfnisse bietet.

Dies würde mir viel sagen, denn als mein Mann und Partner sorge ich mich um Sie! Dann können Sie Lob und Anerkennung aussprechen und nachweisen, dass Sie das angestrebte Benehmen bei Ihrem Partner bereits mitbekommen haben. Ich möchte Sie zu einer Debatte über folgende Schritte einladen, zum Beispiel anhand der folgenden Fragen: Ist es vorstellbar, dass der sehr "anspruchsvolle" Partner seinen Fokus ändert und nicht auf alles von seinem Partner hofft?

Weshalb werden vom anderen Partner gewisse Anforderungen gestellt? Bestehen aus der Zeit der bisherigen Zusammenarbeit oder früher irgendwelche Unklarheiten, die für die aktuellen Anforderungen mitverantwortlich sind? lst es so bedeutsam oder ist es das dazugehörige Etwas? Besteht die Vorstellung, dass die Leute nicht aufeinander hören wollen? Weshalb ist Hören so wichtig[um ein logisches Verständnis von Inhalt zu erlangen oder z.B. für Wertschätzung und Wertschätzung zwischen den Menschen]?

Kann es sein, dass der "angegriffene" Partner ein Versprechen gibt? Einen milderen Ausdruck auswählen oder von einem ablehnenden Refugium absehen? Wissen die beiden Partner vielleicht, wie eine andere, neue, andere Art der Kommunikation in ihrer Zusammenarbeit auszusehen hat? Wie könnten wir mehr Halt und Geborgenheit in der Zusammenarbeit bekommen, von der aus wir anders über unsere Anforderungen denken und reden könnten?

Welche Wertpapiere schenken wir als Einzelpartner nur uns selbst? Aber welche Sicherheit und Erfüllung erwarten wir vom Partner? Ehepaare und individuelle Partner sollten sich darum kümmern, eine geänderte Verständigung (mehr Anerkennung und konkrete situative Formulierung), eine Entspannung in der Partnerschaftsbegegnung (weniger unmittelbare Auseinandersetzung, mehr Respekt und Konstruktivität) und eine geänderte Grundeinstellung (Fokuswechsel) zu erarbeiten.

Jeder Partner und jedes Ehepaar ist anders und kann unterschiedliche Vorstellungen für ein solches Veränderungsvorhaben mitbringen. Erwartungshaltungen und Anforderungen an den Partner können zunächst als bedrohliche und gefährdende Beziehungen betrachtet werden. Auf der positiven Seite heißt das aber auch, dass ich dem verfolgten Partner ein wichtiges Anliegen bin. Erwartungshaltungen und Anforderungen an den Partner zeigen:

Ihm erscheint es wesentlich, dass ich - gerade ich, nicht der eine oder andere - ihm Gutes tue. Ich bin der Empfänger seiner Hoffnungen und Nachfragen. Möglicherweise haben wir jedoch noch keine Mitteilung vorgelegt, die es uns ermöglicht, gleichberechtigte Partner zu sein. Da ich mich zurückgezogen habe, hat mein Verfolger die Befürchtung, nicht von Bedeutung zu sein, vielleicht auch nicht.

Vielleicht ist er auch ratlos und besorgt. Er kümmert sich um mich und will mich nicht verlierer. Die Rücknahme eines Teils kann die Intention sein, sich selbst zu beschützen und nicht einem mutmaßlichen Missverständnis ausgesetzt zu sein. Bei positiver Interpretation geht es nicht um Strafe und Abneigung, sondern auch um eine beschützende Spende einer Gegenseite.

Generell finde ich eine systemisch und konstruktivistisch orientierte Sichtweise wichtig: "Es könnte auch anders sein!

Mehr zum Thema