Engel

Schutzengel

Angel (lateinisch angelus, gotisch angilus; aus dem Altgriechischen ????

??? ángelos "Bote", "Gesandter". Die drei Engel Gabriel, Michael und Raphael werden in der Bibel namentlich erwähnt und in der katholischen Kirche als Heilige verehrt.

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Angel (lateinisch angelsächsisch, Gothic angelsächsisch; aus dem Altgriechischen ??????? à angelos "messenger", "envoy". 2 ] In den Belehrungen der abrahamischen, religiösen Monotheisten des Christentums, des Christentums und des Islam sind Engel geistige Wesen in (geflügelter) menschlicher Gestalt, von Gott geschaffen, ihm unterstellt und als seine Gesandten den Menschen gegenüber auftreten. Die geistliche Auffassung von Engel und ihrer Funktionsweise und Ordnung ist größtenteils dem Tanache, dem Neuen Testament aber auch dem Qur?an nachempfunden.

Außer den Schriftstücken des biblischen Kanons zählten auch spätantik ale und frühmittelalterliche Heilige, Predigten, Wunder- und Volksgeschichten wie Legenden und Erzählungen zu den Vorbildern. Die Mythographien von Babylonien und die heilige Schrift des Soroastrismus weisen vergleichbare Vermittler zwischen Gott und Erde auf. Bilddarstellungen stellen Engel in der Regel als beflügelte Lebewesen dar.

Engelfiguren in solchen Glaubensrichtungen sind daher keine vollen Götter, sondern gehören zur Gruppe der Demigoden. Gelegentlich werden auch in vielgestaltigen Weltreligionen gottähnliche, aber nicht himmlische Lebewesen, die das Übernatürliche transportieren können, mit Engeln, z.B. Deva, den Halbgöttern und Göttern Indiens, umgerechnet. In der Umgangssprache sind Engel jedoch Botschafter eines einzelnen Gott, einer der Monotheisten.

Malachim sind Gesandte des moralischen Willens an die Menschheit. "Engelsdarstellungen " findet man zum Beispiel in den königlichen Palästen der babylonischen oder assyrischen Bevölkerung in Nineveh, Nimrud oder Major Sharrukin. Neben dem Erzbischof Michael, der die Armeen des Herren führt, den Erzengeln Gabriel, dem Gesandten von Gott, Raffael und Urol.

Engelbeschreibungen und Lehren von Engel sind auch außerhalb der wichtigsten Schriften ihrer Religionszugehörigkeit zu sehen, die von jüdischer oder christlicher Seite anerkannt werden. Beispielsweise ist das wahrscheinlich aus dem dritten Jh. v. Chr. stammende und möglicherweise auf alten Vorlagen basierende Werk Henoch eine ausführliche Erzählung über eine "Reise durch die zehn Himmel" und über Engel, ihre Bezeichnungen, ihre Aufgabe und ihre Charakteristika.

Unter den Millionen von Engelchen werden in der Heiligen Schrift unterschiedliche Spezies erwähnt[11]. 12] Sie standen dort ohne eindeutige Hierarchien, aber Nachfolger aller drei abrahamischen Glaubensrichtungen hatten eine Variante von Engelshierarchien entwickelt. Die Engelslehre (Angelologie) der Pseudo-Dionysius-Areopagita hat sich im Laufe des Mittelalters aus dem sechsten Jh. verbreitet. 14] Nach Pseudodionysius können unterschiedliche Typen von Engel unterschieden werden, die in neun Chören aufgeteilt sind.

In der Gemeinde Jesu Christi der Allerheiligsten ("Mormonen") werden "Engel" als Botschafter von Gott verstanden. Dem Gründer der Moroni, Joseph Smith, soll der Engel Moroni begegnet sein. Darüber hinaus erschien ihnen der aufgehende Papst zwischen 1927 und 1994 als Engel als zwei Kirchenmitglieder und brachte "Das Worte des Herrn".

Darstellungen von Engeln haben eine lange Geschichte und waren vor allem in der kirchlichen Ikonografie anzutreffen. Engel wurden auch in antiken Abbildungen aus islamischen Kulturkreisen dargestellt. In der frühchristlichen Malerei werden Engel als junge Männer und noch ohne Schwingen dargestellt. 38] Auch wenn von Christen dieser Zeit Engel bereits als beflügelte Lebewesen wie Tertullian genannt werden,[39] fängt die Malerei erst über hundert Jahre später an, sie mit Schwingen wiederzugeben.

Meistens sind die Engel mit einer weissen Uniform gekleidet. Vor allem in den facettenreichen Darstellungen der Rennaissance mit der Mariä-Verkündigung oder der Heiligen Schrift werden der Erzengel Gabriel oder lobende Engelgruppen gezeigt. So sind die im Stile der damaligen Zeit entstandenen Engel beispielsweise durch die Gemälde von Johannes und Raffaelo bekannt.

Noch im Barockstil sind Engel in ihrer Pracht prächtig dargeboten, aber auch die Kinder-Engel (Putten), die auf hellenistischen und byzantinischen Vorbildern beruhen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Spätestens seit Caravaggio vermischt sich die Engelsdarstellung mit der des Liebesgottes Amor/Eros. Unter dem Einfluß des Erleuchtungszeitalters ging die Abbildung von Engel in der bildenden Künste zurück.

Seit der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert wurden in der bildende Künste oft die weiblichen Engel -Darstellungen anstelle der klassischen jungen Darstellungen - verwendet. Beispielhafte Darstellungen von Engeln in der Moderne des zwanzigsten Jahrhundert sind bei Paul Klee oder Ernst Fuchs zu sehen. Wolfgang Braunfels (ed.): Encyclopedia of Christian iconography.

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