Empfehlung Kartenlegerin

Kartenlegerin

Aber was der Wahrsager sagte, war unglaublich. Wir freuen uns über Ihre Empfehlung und Ihren Beitrag. Kannst du jemanden aus guter Erfahrung persönlich empfehlen? Hallo, ich bin neu hier und ein Wahrsager. Auf Empfehlung meiner Tochter hatte ich Mitte Mai einen Termin bei Corinna.

Wahrsager / Barkeeper Empfehlung?

Die ganze Sache ist mit Bedacht zu genießen; man sollte nie zu viel Gewicht auf die Angaben der Karte legen oder sie sogar "klammern". Es haben sich genug Menschen so sehr an die Äußerungen klammern müssen, dass nichts, aber nichts passieren konnte. Lassen Sie sich nicht von guter Bewertung im Stile von "You are an angel on earth who do soo well with you at Gespräche" blendern.

Alle guten KLs erkennen Geschichte und Moderne, aber die Zukunftschancen sind so etwas wie für selbst, da haben sich die meisten dann geirrt.

Welchen Wahrsager können Sie mir weiterempfehlen? Ich bin hier, um Sie zu beraten, esoterisch.

Ich kann sie weiterempfehlen, ich kann etwas tun. Eine Wahrsagerin ist so etwas wie ein Priester ohne Religionszugehörigkeit oder wie ein Diplompsychologe ohne Berufsausbildung, weil er mit seinem Klienten eine Gewissensfrage durchführt und ihm zuhört, welche Antworten der Klient gerne hat. Die Wahrsagerin verrät ihrem Klienten diese Lösung als Warheit.

Bislang konnte kein "Wahrsager" in einem ernsthaften Versuch eine bisher unbekannte und aus anderen Gründen nicht bekannte Realität aufdecken. Im Grunde genommen beinhalten diese Wahrsager alles, was so tut, als könne man die Wirklichkeit aus allem nachlesen. Die Unterschiede zwischen Kristallkugeln, Spielkarten, Würfeln, Rune, Horoskop, Sternstellung, Hilfslinien, Tierdärmen sind völlig gleich.

Ein Blick in die Karte Ihres Partners - Wie weit können Sie beim Lesen der Karte gehen?

Wenn ein netter Wahrsager¹ zur Verfügung stand, riefen wir sie an. Wenn sie besonders freundlich war, gab sie uns auch Informationen - vielleicht nicht genau die, die wir erwarteten oder wollten, aber zumindest eine Information, die unsere qualvolle Unduldsamkeit etwas beruhigte. Das Lesen der Karten für andere Menschen hat seine Fallstricke und Eigenheiten, und damit sind zu Recht moralische Probleme verknüpft.

Daher die allerwichtigste Anfangsfrage: Darf man überhaupt die Karte für die abwesenden Menschen ablegen - also klassisch den Ehepartner oder ehemaligen Teilhaber? Prinzipiell werden alle Fragen und Angaben zum Fragesteller in einem großen Kartenbogen dargestellt - zum Beispiel im "Grand Tableau" der Lenormandkarten oder im kompletten Skat-Display.

Der große Kartenausschnitt, der immer für ein komplexes Thema empfohlen wird, stellt alle Bereiche des Lebens und die damit zusammenhängenden Dinge, Gefühle und Menschen dar. So ist es nicht überraschend, dass "seine" Persönlichkeit und seine Tätigkeiten und Sehnsüchte auch in "seinem" Bild erscheinen, denn er ist mit ihr in Verbindung und er ist oder war in einer Verbindung mit ihr.

Grundvoraussetzung ist auch die Frage nach "seinem" Bezug zu ihr und "seinen" Empfindungen für sie, und in vielen Kartenkonsultationen bilden sie sozusagen das Speisesalz in der Brühe, weil sie exakt die Dinge enthalten, die wir so gerne wissen wollen. Aber auch der Fall, in einer Beziehungs- oder Heiratskrise, in der es vielleicht schwierig ist, den Ehepartner und seine Empfindungen mit dem Kartenmaterial besser zu verstehen, ist vollkommen gerechtfertigt und solche Fragestellungen sind gestattet.

Allerdings sind der Akzeptanz und Kompetenz der Beratung mit der Karte gewisse Einschränkungen gesetzt, die leicht übertroffen werden können. Landkarten sind ein Spiegelbild des Unterbewussten und der Außenwelt, d.h. des Mikrokosmos und des Makrowelt. In der großen Karte sehen Sie deshalb nie nur "ihn" und ihn zusammen, durch die Personenkarte wie "König der Herzen" und "Königin der Herzen", sondern meist auch eine ganze Reihe anderer Menschen, die mehr oder weniger eng mit dem Fragesteller verbunden sind.

Andere mit dem Fragesteller verbundene Menschen, wie ihre Familienangehörigen (wenn sie noch am leben ist), ihre eigenen vier Wände, ihre Freundinnen oder Arbeitskollegen, können und werden oft auf ihrer Karte erscheinen. Wenn der so genannte gesellschaftliche Bezugsrahmen des Fragestellers auf der Karte erscheint - was beinahe immer der Fall ist, da niemand auf der bekannten Wüsteninsel lebt -, dann ist das ein ganz gewöhnlicher Vorgang und hat nichts mit "Spionage" in der Außenpolitik zu tun.

Ebenso sind Anfragen zu diesen Menschen, die im Landkartenbild erscheinen und an die Sie bei der Formulierung Ihrer Anfrage vielleicht nicht denken, legitim und erwünscht. Bei der Kartenlektüre steht nämlich immer die Fragende selbst im Mittelpunkt, und soweit ihr ein Netzwerk sozialer Zusammenhänge angehört, ist dies auch im Bilde mit inbegriffen.

Dies ist gut und richtig, und die Fragende kann durch diese Information viel über sich selbst lernen, zum Beispiel, ob sie eine gewisse Persönlichkeit geschädigt hat oder ob sie ihr Benehmen verändern sollte. Eine solche soziale Rundumsicht im Landkartenbild richtet sich nach der Wahrhaftigkeit gesellschaftlicher Verhältnisse - die wir aus unserer Sicht teilweise etwas verdreht wahrnehmen - und ist daher ein normaler Nebeneffekt des Kartenlesens, der als Spiegelbild des Fragestellers immer auch seine Umgebung erhellt.

Wenn Beschreibungen von Menschen in der Karte an der Bedeutung festhalten, die sie im wirklichen Leben für den Fragesteller haben, und die über sie gestellten Fragestellungen im Kontext unserer wirklichen Verhältnisse stehen, ist es erlaubt und auch unterhaltend, sie zu befragen. Auf jeden Fall ist es am besten, wenn der Wahrsager eine spontane Erzählung hat und wartet, um zu sehen, wie sich diese ganz natürlich abspielt, ausgehend von den Personenausweisen und ihre Verwandtschaft zueinander und möglicherweise auch zu anderen Menschen zu beschreiben und zu analysieren.

Es gibt aber auch solche Umstände, in denen die Bedenken des Fragestellers über den "sozialen Klatsch" hinausgehen, d.h. als soziale Aufgabe sprechen, wie sie in jeder einzelnen Gemeinschaft und jeder einzelnen Gruppierung auftritt. Dies sind die Beispiele, in denen eine Anfrage an die Karte wirklich in Gebiete eindringt, die man etwas zynischerweise auch als geheimnisvolle Bespitzelung beschreiben könnte.

Will eine Schwägerin zum Beispiel wissen, welche Empfängnisverhütungsmethode die Schwägerin anwendet oder wann der gewünschte Nachkomme endlich fertig ist, oder will eine Ex-Frau herausfinden, ob sich der frischgeliebte Ehemann mit der neuen Partnerin gut verträgt, dann werden Grenzwerte deutlich übertroffen - Grenzwerte des Wohlgeschmacks, Wahrnehmungsgrenzen, aber auch Grenzwerte für Bildung und Anstand.

Also kannst du dich erinnern: Du solltest die Karte nicht nach Sachen erkundigen, die du nicht gleich danach fragst. Weil es eine private und eine intime Sphäre gibt, die man sich schützen möchte und die man aus Fairnessgründen auch gegenüber anderen Menschen schützen sollte. Die Frage nach Gesundheit, Geschlecht und dem eventuellen Tode anderer Menschen sollte für jeden Fragesteller ein Tabuthema sein!

Es kommt auch vor, dass ein Elternteil von seinen (erwachsenen) Kinder nicht gehemmt wird und mit Unterstützung der Karte, die ihn auch als Vater nicht betrifft, schamlos in den privaten Bereich eindringen will. Manche Wahrsager weigern sich daher entschieden, die Frage der Erziehungsberechtigten nach ihren ausgewachsenen Kinder zu stellen, vor allem, wenn die Erziehungsberechtigten offenbar zu weit gehen und sich nicht abschrecken lassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist: Welche Intention und welche Motive hat der Fragesteller? In letzterem Falle sollten die Karte nicht missbräuchlich verwendet werden. Gewöhnlich werden hier die Bezeichnungen "Wahrsagerin" statt "Wahrsagerin" und "sie" statt "er" wegen der häufigen Statistik der Vertreterinnen dieses Berufes gewählt.

Eine Bewertung ist damit nicht verknüpft. Was gesagt wird, trifft auch auf die Menschen zu, die als Wahrsager mitarbeiten.

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