Ehetrennung

Ehescheidung

Ehescheidung ist eine veraltete Institution, die praktisch nicht mehr angewendet wird. Gerichtliche Trennung ist für Ehegatten gedacht, die sich aus persönlichen Gründen nicht scheiden lassen wollen. Alles über umstrittene Ehen erfahren Sie hier: Ehescheidung oder gerichtliche Trennung ist nicht zu verwechseln mit der Regelung von getrennten Lebens- oder Eheschutzverfahren. Und was ist eine "richtige Ehetrennung"?

Es gibt mehrere Ursachen (Achtung der religiösen Grundsätze, nationales Recht lässt keine Ehescheidung zu), warum die Ehegatten legal heiraten, aber auseinanderlebten.

Die Eheleute sind aus mehreren Gründen (Achtung der religiösen Grundsätze, das nationale Recht lässt keine Ehescheidung zu) rechtmäßig miteinander verbunden, wollen aber separat aufwachsen. Ehescheidung ist eine überholte Einrichtung, die kaum noch Anwendung findet. Es folgen die gleichen Grundsätze und Voraussetzungen, die für die Ehe gültig sind (vor allem kann es nicht ohne gemeinsamen Wunsch gefordert werden, es sei denn, die Ehepartner haben bereits seit 2 Jahren auseinander gelebt).

Die Trennung der Ehe führt wie bei der Ehescheidung zu einem eigentumsrechtlichen Streit und zur Entschädigung der SNB. Schließlich hat die Trennung die gleichen Ursachen und Auswirkungen wie die Ehescheidung, aber die Eheleute sind weiterhin amtlich untereinander verbunden. Eine Wiederverheiratung ist daher nicht möglich, und im Falle des Todes des einen Ehepartners wird der andere erben.

Abspaltungen, die nicht im Zusammenhang mit einer Ehescheidung stattfinden, werden durch "Eheschutzmaßnahmen" (mehr dazu....) und nicht durch "Abspaltung" reguliert. Eine Trennung ist daher sehr wenig verbreitet, und zwar dann, wenn die Eheleute die Ehescheidung vor allem aus religösen Erwägungen verweigern. Es gelten die selben Bedingungen wie bei einer Ehescheidung ("Art. 117 BGB").

Vor allem muss auf gemeinsamen Antrag eine Trennung beantragt werden. Gibt es keine Vereinbarung über die Trennung als solche, muss man zwei Jahre de facto warten, bevor man die Trennung fordert (Artikel 114 des Bürgerlichen Gesetzbuches). Unterhaltszahlungen ( "Renten") an einen Ehegatten sind grundsätzlich ausgenommen, es sei denn, eine der Voraussetzungen des Artikels 125 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist erfuellt (mehr dazu....).

Heiratstrennung bedeutet die Trennung des Vermögens (Art. 118 ZGB) und damit die Streitigkeit um das Vermögensrecht. Praktisch wird die Trennung nur in Ausnahmefällen beantragt: Gibt es begründete Hoffnungen in Bezug auf die Ehe oder dauert es zwei Jahre, weil einer der Ehepartner die Ehescheidung verweigert, sind Maßnahmen zum Schutz der Ehe zu ergreifen.

Hat das Verhältnis offenbar keine Zukunftsperspektive mehr, ist es besser, der Ehescheidung ein Ende zu bereiten, als weiter ohne gemeinsame Basis zu heiraten. Eine Ehescheidung kann jedoch nicht erfolgen, wenn kein gemeinsamer Antrag gestellt wird oder wenn die Ehepartner tatsächlich seit zwei Jahren nicht mehr auseinander gelebt haben (und in diesem Fall "eheliche Schutzmaßnahmen" getroffen werden, während sie auf das Ende der zwei Jahre warten).

Eine Trennung ist nur aus besonderen Gründen sinnvoll.

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