Eheberatung

Eheberatungsstelle

Die Paartherapie (auch Eheberatung) ist die psychotherapeutische Behandlung von Patienten in einem paartherapeutischen Umfeld. Viele Paare gehen zur Eheberatung, wenn es zu spät ist: wenn die Beziehung zerbrochen ist. Vielleicht möchte mein Mann wieder etwas retten und schlägt eine Eheberatung vor. Die Beraterinnen und Berater sind in den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Sozialpädagogik, Eheberatung und Familienrecht ausgebildet. So können Sie Ihre Ehe ohne Paartherapie oder Eheberatung retten.

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Paare Therapie (auch Eheberatung) ist die Psychotherapie von Patientinnen und Patienten in einem paarweise therapeutischen Umfeld. Bei Paartherapien gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, deren gängige Meinung ist, dass die Beziehung zwischen Menschen einen starken Einfluss auf die Entwicklung und den Krankheitsverlauf haben kann. Paare -Therapie wird als Modifizierung der Familien-Therapie angesehen, trotz derer sie sich zunächst in psychoanalytischer Paararbeit und Eheberatung einzeln ausweiten konnte.

Zwischen Paare-Therapie und Eheberatung sind die Abgrenzungen verschwommen. 2 ] Methodologisch ist die Paare-Therapie für den/die TherapeutIn jedoch oft tiefgreifender und langfristiger als die reine Eheberatung, z.B. in einer Eheberatung. 12 ] Doktor[13] verzeichnet in einer Studie von 400 Menschen mit Angst vor Agoraphobien, dass die Abspaltung oder der Ausfall eines Partner und Probleme in der Beziehung die häufigste Ursache für Angst und Angst sind.

14] Röskamp[15] beweist in ihrer Forschung, dass Paare therapie einen positiven Effekt auf die geistige Gesundheist..... Grundvoraussetzung für eine gelungene Betreuung ist die Annahme des Beraters durch den Berater sowie die Erkenntnis, dass eine problematische Zusammenarbeit nicht nur die "Schuld" eines der Teilhaber ist. Es ist auch nützlich zu verstehen, dass der Pärchentherapeut oder die Eheberaterin weder ein Schlichter noch ein Problembehandler ist, sondern in der Regel Moderatorin und Begleiterin des Paartherapieprozesses[16].

Methodenbeispiele der Paartherapie: Carl Rogers' Interviews, Mediationstechniken, Aufgrund der Vielfalt der psychologischen Denkweisen gibt es auch im Rahmen der Pärchentherapie vielfältige, verschiedene Herangehensweisen. Psychoanalytische Herangehensweisen gehen davon aus, dass chronische Paarkonflikte auf neurotischer Disposition eines oder beider Parteien beruhen. Den Ausdruck Collusion prägte er für die Kombination dieser neurotikalen Veranlagungen wie z. B. Schlösser und Zungen.

19] In diesen Faellen (so Willi) haben beide Seiten gewisse Zentralkonflikte aus frueheren Phasen der psychologischen Entwicklung in ihrer Persoenlichkeit nicht bearbeitet und lebten nun gegenueberliegende, aber zunaechst komplementaere "Loesungen" zu diesen Konflikten. Bei der Erarbeitung seiner Collusionstypen orientierte sich Willi 1975 noch an den psychoanalytischen Phasen der Kindheitsentwicklung - später fügte er noch mehr hinzu.

In Ehepaaren, in denen es beispielsweise um eine narzißtische Erkrankung geht, gibt es oft eine Aufstellung, in der der eine der beiden sich bewundern will und der andere ihn gerne bewundern und idealisieren möchte, indem er seinen eigenen, nicht erlebten narzißten - im Sinn einer zwischenmenschlichen Verteidigung - an den anderen überträgt, während ihm zugleich auch ein Teil seiner grandiosen Reflexion als Lebensgefährten auffällt.

Mit der Zeit führt das Miteinander oft zu einer wachsenden Polarisation innerhalb eines collusiven Neurosenarrangements, mit der Konsequenz, dass die dann gelebte Extremposition für einen oder beide Seiten lästig wird (z.B. wenn der eine immer abhängiger, der andere immer unabhängiger und marktbeherrschender wird). 20 ] Seine Grundannahme ist, dass Nähe und Vertrautheit als treibende Kräfte des frühen Alltags sind.

In der therapeutischen Tätigkeit geht es um die Klärung und Behandlung von narzisstischen Erkrankungen mit paarweise dynamischer Wirkung, die Vermittlung von innigem Austausch über den dialogegebenen Leib, das Fühlen, die Stimme, die Seele und die Zeit sowie um das Verstehen von Sinn und Leben. Emotional fokussierte Paartherapie (EFT) ist eine Maßnahme, die ausdrücklich darauf zielt, die Zufriedenheit eines Paars mit seiner Beziehung zu erhöhen, indem sie seine Verbundenheit untereinander sicherstellt.

Emotionale Paartherapie ist die Herstellung einer liebenden Beziehung zwischen den beiden Partnern. Die beiden Lernpartnerinnen und Lernpartner können mehr Transparenz und gegenseitige Verständigung erlernen. Eine emotionale Therapie[22] ist in der Bindungstheorie[23] fest verwurzelt und sieht die Änderung von Bindungsmustern als essentiell für die Steigerung der Beziehungszufriedenheit an[24].

Besonders differenzierte Vorgehensweisen in der Pärchentherapie besagen, dass eine Beeinträchtigung der Pärchenbeziehung auch eine Verständigung ist und dass dies im Rahmen der Zusammenarbeit immer auch ein Lösungsansatz ist, wenn auch mit hohem Folgeaufwand. Eine eklektische Methode ist die "Imago-Therapie" von Harville Hendrix und Helen Hunt, die Psychoanalyse, tiefenpsychologische Psychologie, Verhaltenstherapie, systemische Theorien, Gestalt- und Transaktionstherapie sowie Kognitionstherapie kombiniert.

Kanadische Vereinigung für Paarberatung, November 2011. ? J. Willi: Die Beziehung zwischen zwei. Der Rowohlt Verlagshaus, Reinbek bei Hamburg 1999, ISBN 3-499-60509-0. ? M. Cllen: Lieben Sie Ihren Lebenspartner wie sich selbst - Möglichkeiten für Ehepaare aus narzißtischen Krisensituationen. Gütsloher Verlagshaus, Gütersloh 2005, ISBN 3-579-06509-2. A. Massin, G. Reich, Eckhard Sperling: Die Mehrgenerationentherapie für die Familie.

Wandenhoeck & Rauprecht, Göttingen 1992, ISBN 3-525-45740-5. I. B. I. B. Nagy, M. Spark: unsichtbar. Klett-Cotta, Stuttgart 1981, ISBN 3-608-91297-5 Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-518-37331-5. computergestützte Paare. Klett-Cotta, Stuttgart 2004, ISBN 3-608-94365-X. Wandenhoeck & Rauprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-45659-X. Körperliche Geschlechtsverkehrstherapie. Zeitschrift für Ehe- und Familientherapie.

Forschung zur Wirksamkeit der Ehe- und Familientherapie. Amerikanische Vereinigung für Ehe- und Familientherapie, 2002, S. 163-190.

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