Divination

Prophezeiung

(....) und alte (römische) Kulturen die häufigste Form der Weissagung.

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Weissagung (AT)

Wenn es um die Weissagung geht, stellt der ganze mediterrane Raum und der antike Osten ein Kulturkontinuum dar, an dem auch die israelisch-jüdische Weissagung teilnimmt. Weissagung ist ein Prozess der Verbindung mit dem Gott. Prinzipiell muss zwischen der deduktiven und der induktiven Weissagung unterschieden werden. Bei der Deduktiven Weissagung werden mediale (z.B. Nebel, Öl) und/oder technische (z.B. Lots, Würfel) Mittel verwendet, um mit dem Gott zu kommunizieren, während die Induktive Weissagung auf solche Mittel verzichten kann und eine direkte Verbindung mit dem Gott erstrebt.

Im Gegensatz zu ihrer Umgebung (z.B. den Lebermodellen von Ugarit) sind aus den alten israelisch-jüdischen Kulturkreisen keine oder nur sehr wenige archäologischen Beweise für eine schlussfolgernde Weissagung nachweisbar. Das Deuteronomium wird vor allem in der Deuteronomistik, aber auch in neueren (priesterlichen) Schriften ( Deuteronomismus) heftig gegen die schlussfolgernde Weissagung protestiert (?). Bei seiner Gleichung der deduktiven Weissagung mit Kinderopfern als heidnische Kultpraxis ist das Beispiel 2Könige 18,9-12 (vgl. 2Könige 17,17; 2Könige 21,6) ein gutes Beispiel.

Der Deuteronomismus der späten Vor- und Exilzeit war so gut, dass die ursprüngliche neutrale oder gar positive göttliche Begrifflichkeit nahezu während der Zeit nach dem Exil negativ bewertet wurde (z.B. die Nutzung der Roots ??? und ???; zur Sache Lange, 2001). Die Erfolge der deuteronomischen Politik zeigen sich auch in den priesterlichen Wahrsagerverboten im Allgemeinen (Lev 19,26) und der Geisterbeschwörung (Nekromantie) im Speziellen (Lev 19,31; Lew 20,6.27).

Als Dt 18,9-12 stellt ? Trito-Isaiah Divination mit Kinderopfern (Jes 57,3-5) gegenüber. Auch in altjüdischen Schriften setzt sich die Absage an die ablehnende Wahrsagerei fort. Im Ethen 8,3 werden die unterschiedlichen Astrologieformen als Teil des Wissen, das die gefallene Schutzengel den Menschen gelehrt haben, ausgeschlossen. Der Schärfegrad der prä- und postexilen Polemik gegen die schlussfolgernde Weissagung lässt vermuten, dass eine mindestens vor dem Exil weit verbreitetes Verfahren abgetan wird.

Wieviel Weissagung in der Zeit vor dem Exil ein Phänomen der Oberschicht war, zeigt auch Pr 16,10: "Ein Orakel auf dem Munde des Königes, sein Munde wird nie der Gerechtigkeit abtrünnig. Die Sehnsucht nach dem Gebet würde die Praxis der induktiven und deduktiven Weissagung im Heiligtum kombinieren. Eine Anspielung auf die Anwendung einer anderen Art der deduktiven Weissagung im präexilen Juda ist in 1Mo 44,5 zu finden: Joseph hat seine Brüder von seinem Verwalter beschuldigt: "Ist das nicht der Kelch, aus dem mein Lieber Gott getrunken hat und aus dem er Wahrsager ist?

"Im antiken Osten wurden becherförmige Gefässe zur Weissagung im Sinne der Lekanomanomanomanomanie (Ölatome) benutzt. Joseph hätte in den mit Mineralwasser befüllten Kelch eingetropft, um aus den Tropfenformen Schlüsse auf den Gotteswillen ableiten zu können (Lange, 2001). Die Totenbeschwörung, die Vernehmung des Toten, ist auch für die Zeit vor dem Exil nicht nur im Spiegelbild der deuteronomistischen Polemik dokumentiert, sondern auch in einem Report darüber, wie Saulus den gestorbenen Protagonisten Samuel befragt hat (1Sam 28), nachdem die in den Augen seines Stellvertreters rechtmäßigen Teilungsformen ( "Traum, Losorakel und Prophezeiung 1Sam 28,6. 15) gescheitert waren.

Abgesehen von dieser Auflistung der indigenen Arten von israelisch-jüdischen Beweisen der deduktiven Weissagung ist mindestens ein einziger Wortlaut bewahrt worden, in dem JHWH verschiedene Arten der deduktiven Weissagung verwenden kann, um mit Nebukadnezar zu sprechen (Ez 21,26-28). Zusätzlich zu den nur in Hinweisen konservierten präexilen deduktiven Wahrsagereiformen haben die deuteronomischen Schriften selbst zwei weitere Arten der deduktiven Wahrsagerei, den Verlierer und den sinnbildlichen (symbolischen) Traum, zweifellos angenommen.

Auch in der Deuteronomistenliteratur findet sich diese Würdigung, wenn das Josua-Buch die Verteilung des eroberten Landes durch den Lossorakel (Jos 13-19) unter den Stämmen Israels wiedergibt. Ein Sonderfall des Loosorakels sind Urim und Tummim, die sowohl in der Deuteronomistik als auch in der nicht-deuteronomistischen Fachliteratur abgeschätzt werden (Ex 28,29f; Num 26,55f; Num 27,21; Num 33,54; Num 34,13; Num 36,2f; Di 33,8; Rí 20,9; 1Sam 14,41; 1Sam 28,6; Ob 11; Naher 3,10).

Schliesslich weist Rif 7,13f darauf hin, dass die Deuteronomisten-Literatur auch die Interpretation von allegorischen Träumen anerkennt. Die Tatsache, dass mehr Neuigkeiten über den Gebrauch der deduktiven Weissagung im Jüdischen Reich aus der persischen und hellenistischen Zeit weitergegeben wurden, ist nicht auf ihre positivere Einschätzung zurückzuführen, sondern wahrscheinlich darauf, dass mehr Quelltexte aus der Bücherei von Qumran im Besonderen beibehalten wurden.

Außerdem beschreibt der essentielle Teil 1QS VI:16.18. 21f (oft als Gemeindevorschrift bezeichnet), wie das Verlierersymbol bei der Bewertung der neuen Gemeindemitglieder benutzt wurde, obwohl die Esser gegenüber der schlussfolgernden Weissagung zweifelhaft waren. Schliesslich kann das Lossorakel in der mythischen Verwandlung von Gott selbst benutzt werden, um das Geschick ganzer Völker oder gar der Kreatur zu bestimmen[4QTanh (4Q176) 16-18.22-23.33. 51 1-3; Is 34,17; dazu siehe Lange, 2000].

Beides beweist die Ablehnung der deduktiven Weissagung an anderer Stelle im Jüdischen System (vgl. ethHen 8,3f; Joh 8,3f; 12,16-20). Der Einsatz des 360-Tage-Kalenders macht klar, dass der Schriftzug "Zodiologie und Brontologie" weder in Qumran benutzt wurde noch wesentlichen Ursprung hat, da dort ein 364-Tage-Kalender benutzt wurde (zum Schriftzug Albani, 1993; ders., 1999; Greenfield / Sokoloff).

In der griechischen Literaturgeschichte des alten Jüdischen Glaubens wird das astrologische Wissen Abrahams besonders hervorgehoben. Prophezeiung und Traumweissagung ( Traum) sind in der israelisch-jüdischen Fachliteratur zwei Arten der induktiven Weissagung, von denen die Prophezeiung am meisten bescheinigt wird. Es ist jedoch keine Eigenart der israelisch-jüdischen Weissagung, sondern auch aus dem nordwestlichen Semitischen (Reisebericht von Wenzel, TUAT III,5, 914-921; Einschreibung von Hamat-Sakkur, KAI 202 und TUAT I, 626-628;

Die israelischen jüdischen Propheten konnten eine Analogie zu den Induktionsorakeln der griechisch-römischen Gesellschaft sein. So wie die biblische Prophezeiung aus der israelisch-jüdischen Prophezeiung hervorgegangen ist, gehen die griechischen Oracle-Bücher auf Propheten wie Musaios, Bakis und Orpheus zurück (Lange, 2006). Im Altertum wird grundlegend zwischen Traum ohne und Traum mit göttlicher Wirkung differenziert.

Im Altertum wurden diese als theoretische und sinnbildliche TrÃ?ume eingestuft (Artemidor, Oneirokritikon I, 1f). Theorieträume sind solche die sofort verständlich sind. Ein Beispiel sind Jacobs Wunschtraum in Bethel, 1Mo 28,10-22, oder die von Hiob's "Freunden" genannten Wünsche, 1Mo 4,12-21; 1Mo 33,15-18. 1Mo 33,15-18 Andererseits sind sinnbildlich kodiert und müssen interpretiert werden.

Obgleich der Wunschtraum selbst eine induktive Weissagung ist, bringt seine Interpretation sinnbildliche Wahrsagerei nahe an die deduktive Weissagung heran. Theoretische wie auch sinnbildliche TrÃ?ume sind in der israelisch-jÃ?dischen Fachliteratur bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels weit verbreiteten. Die dritte Art der Traumvorstellung ist die Bebrütung. Darin wird der Wunschtraum - in der Regel in einem Sanktuarium - in ritueller Weise verwirklicht.

Vor allem in der griechisch-römischen Gesellschaft ist die Inkubationszeit mit der Genesung der Erkrankten assoziiert (Asklepios-Kult; ? Divination in Griechenland; Rosenberger). Auch wenn die Brutzeit sowohl im Altoriental als auch im Mittelmeerraum weitläufig war, gibt es in der israelisch-jüdischen Fachliteratur nur ein Beispiel, das an die Brutzeit erinnern kann, und zwar die Geschichte von Salomos Wunschtraum von Gibeon in 1König 3,4-15 (vgl. 2Chr 1,2-13), der von verbrannten Opfern initiiert wurde.

Diese Omen-Listen sind nicht aus der israelisch-jüdischen Fachliteratur bekannt, sondern aus der Ägyptischen (Hieratic Dream Book[Middle Kingdom; Gardiner]; Demotic Dream Interpretation[Ptolemaic Period; Volten]), Mesopotamien (Assyrian Dreambook[Oppenheim]) und der Griechenlandliteratur (Artemidor, Oneirokritikon[2nd century AD). Diese hermeneutischen Prinzipien der Zerstäubung und Neukontextualisierung werden auch in den Traumdeutungen der israelisch-jüdischen Fachliteratur wiedergegeben.

Das repräsentative Beispiel ist Rif 7,13f. Der Bericht beschreibt, wie Gideon sich vor einer Schlägerei an zwei gegnerische Midianiter heranschleicht und sie belauscht: Und ein Mann sagte seinem Bekannten einen Wunsch. "Die Freundin trennt das umgestürzte Vorzelt von dem midianitischen Wunschtraum (Atomisierung) und setzt es in den Zusammenhang des drohenden Kampfes mit den israelitischen Truppen (Rekontextualisierung).

Im Rahmen der historischen Arbeit von Deuteronomistic unter ? beweist Rif 7,13f, dass in der Zeit vor dem Exil und im Exil die sinnbildliche Traumvorstellung eine auch für deuteronomistische Gedanken annehmbare Art der deduktiven Weissagung war. In Anbetracht der deuteronomischen Annahme der allegorischen Traumvorstellung ist es nicht verwunderlich, dass sie in der narrativen Literatur des persischen und griechischen Judentums öfter dokumentiert wird (z.B.

Bei ? kann die sinnbildliche Traumvorstellung (Gen 37,6-11; Gen 40,6-19; Gen 41,1-36) in der postexilen Reubenschicht der Geschichte (Schmitt) die Weissagungspraxis der Lekanomantik (Ölatome) in Josephs vorexilischer jüdischer Schicht ablösen (Lange, 2001). Die überwiegende Mehrheit der israelisch-jüdischen Schriften über die sinnbildliche Traumvorstellung, die sinnbildlichen Wünsche und ihre Interpretationen sprechen nur für die zukünftige Entwicklung des Traumtänzers.

Pharaonenträume und ihre Wichtigkeit für die ägyptische Zukunftsperspektive (Gen 41,1-36) und Mardochais Wunschtraum (Est 1,1a-l; Ost 10,3a-k) mit ihrer Wichtigkeit für die jüdische Reichsgeschichte zeugen jedoch davon, dass die allegorische Traumdarstellung immer ein supraindividuelles, geschichtliches Potenzial hatte, das sich im alten Judentum durch die Apokalypse und die Pesharim (siehe unten) entfaltete.

Der weitgehende Einsatz sinnbildlicher Traumvorstellungen in der israelisch-jüdischen Fachliteratur sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass auch Kritik zu hören ist. Das Jubiläumsbuch kann seine Kritik an der sinnbildlichen Traumvorstellung endlich durch die Anwendung sinnbildlicher Traumvorstellungen in den alten jüdischen Weltuntergangssituationen prägen (siehe unten). Die sinnbildlichen TrÃ?ume von Joseph (1Mo 37,5-11), dem BÃ?cker und dem Mundschenk (1Mo 40,6-19) und Pharao (1Mo 41,1-36) und deren Interpretationen werden in der nacherzÃ?

Im Beispiel: 1) Protosacharya nutzt auch die hermeneutische Zerstäubung und Wiederzusammenstellung. Durch den metaphorischen Gebrauch von allegorischen Träumen in der post-epxilikalen Prophezeiung wurde in den Apokalypse die Bedeutung von symbolischen Träumen auf die gesamte israelische Geschichtsschreibung ausgedehnt (Dan 2; Dan 7; Dan 8; Eth 85-90; 4QapocrDan ar[4Q246] ii; 1QapGen ar XIII:?

Auch der älteste Kommentar des Jüdischen Glaubens, der so genannte Scharim, spiegelt die hermeneutische Zerstäubung und Neukontextualisierung der Allegorie wieder. Durch die göttliche Lehre der Pesharim werden wir dafür sensibilisiert, dass solche göttlichen Interpretationsstrategien auch schon früher in der israelisch-jüdischen Fachliteratur eingesetzt wurden (Lange, 2005).

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