Depressionen bei Jugendlichen

Die Depression bei Jugendlichen

Eine früh einsetzende Depression bei Jugendlichen wirkt sich auf die gesamte weitere Entwicklung aus und bedarf daher einer besonderen Behandlung. Aufklärung über Depressionen bei Kindern und Jugendlichen, Anzeichen, Symptome, Krankheitsverlauf, Therapiemöglichkeiten und Hilfe. Die Depression ist eine der Krankheiten. Am häufigsten leiden Kinder und Jugendliche. Depressionen können in der Regel gut behandelt werden.

Kindheit und Jugenddepressionen

Welche Auswirkungen hat eine solche Krankheit auf das Kind?

Depressionen sind bei Kinder und Jugendlichen häufiger die Folge von anderen seelischen Krankheiten wie Angstzuständen, somatoformen und ADS. Depressionen werden oft nicht unmittelbar wahrgenommen. Es ist schwer, zwischen "normaler" und jugendlicher Ausprägung zu unterscheiden, da temporäre Depressionen Teil der Geschlechtsreife sind.

Andere Verhaltensprobleme treten in den Hintergrund (z.B. reizbares und ungehorsames Verhalten), so dass Kinder, Erzieher und Mediziner die Depressionen überblicken. Oftmals wird aus Angst vor Stigmatisierungen erst verspätet geholfen. Je nach Lebensalter gibt es bei den Symptomen einer depressiven Verstimmung Besonderheiten: Säuglingsalter (1-3 Jahre): Kinder im Kindergartenalter (3-6 Jahre): Schüler (6-12 Jahre): Adoleszenz und Adoleszenz (13-18 Jahre): Die Diagnose sollte immer von einem Facharzt oder einer Psychotherapeutin (Kinder-, Kinder- und Jugendpsychiaterin) durchgeführt werden.

Die diagnostischen Kriterien sind die selben wie bei der Erwachsenendiagnostik (ICD-10), aber die charakteristischen Beschwerden sind insbesondere bei kleinen Patienten nicht zu erkennen. Weitere Anzeichen einer Depressionen sind Teil der gewöhnlichen jugendlichen Entwicklung: Reizbarkeit oder Geschlossenheit, Langeweile oder Brutalität, Unzufriedenheit mit sich selbst und der anderen. Um eine verlässliche Diagnostik zu gewährleisten, werden auch Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und andere Betreuer in die Bewertung miteinbezogen.

Die Therapie ist in der Regel eine ambulante Therapie und kann aus folgenden Komponenten bestehen: Alters- und Entwicklungsinformationen für das Kind/Jugendliche und die Erziehungsberechtigten über die Krankheit, psychotherapeutische Betreuung unter Beteiligung der Angehörigen und anderer Betreuer, ggf. medikamentöse Therapie, Eingriffe in die Familien (ggf. einschließlich Familientherapie). Selbstmorde sind zwar in der Kindheit noch sehr rar, gehören aber zu den häufigste Ursachen für den Tod im Erwachsenenalter.

Suizidgedanken sind ein Anzeichen für Depressionen: Bei Jugendlichen ist die Gefahr eines selbstmörderischen Verhaltens während einer depressiven Phase (Selbstmordversuch / abgeschlossener Selbstmord) bis zu 20 Mal größer. Der Online-Informationsdienst FIghtingDEpressionOnline ( "FIDEO") ist ein integriertes Gesprächsforum für alle Jugendlichen ab 14 Jahren zum Themenkomplex Depressionen. Telephonische Betreuung und Betreuung per E-Mail für die Kleinen und Jugendlichen durch professionelle Berater oder durch die Jugendlichen für andere Jugendlichen.

Auch Telefonberatung für Erwachsene. Vielfältige Angebote der Eidgenössischen Konferenz für Bildungsberatung für Eltern u. Jugend, Anschriften lokaler Beratungszentren, moderierte Foren, Vorträge. Online Ratschläge von und für die Jugendlichen in der Arbeitsgruppe Life. Die jungen Peer-Berater und Spezialisten helfen jungen Menschen in Krisensituationen. Information und Onlineberatung für Kinder und Jugendlichen unter 25 Jahren in der Krise und im Selbstmordrisiko.

Junge Menschen raten junge Menschen. Information über Depressionen und Selbstmord bei Jugendlichen und Jugendlichen des Förderverein. jugendnotmail. de ist eine der ersten Online-Beratungsstellen für Kinder und junge Menschen im Deutschland . Groen, G., Ihle W., Ahle M. E & Petermann F. (2012): Guide to Sadness, Withdrawal, Depression: Information for Victims, Parents, Teachers and Educators.

Konkrete Unterstützung gegen Depressionen. Naevermann, C. & Reiher, H. (2009): Depression im Kindes- und Jugendbereich. Groen, G. & Petermann, F. (2011): Depressionen bei Kindern und Jugendlichen (2. Auflage). Die Baierl, M. (2009): Alltag in der Familie mit psychologisch markanten Jugendlichen: Kerns, L.L. (1997): Unterstützung für Depressionskinder. Matteyat, F. und Lizofsky, B. (2011): Nicht von schlimmen Eltern: geistig kranke Nachkommen.

Der Reiseführer für seelische Störungen bei Kleinkindern und Jugendlichen - Information für die Betroffenen, für Erwachsene, für Lehrkräfte und Ausbilder. Kinderbuch für geisteskranke Mütter und Väter. Lesebuch für geisteskranke Familien. Seelische Verfassung von Minderjährigen in Deutschland: Resultate der BELLA Studie in der Child and Adolescent Health Survey (KiGGS).

Heranwachsende Unterschwellige Psychopathologie, Funktionsstörungen und erhöhtes Selbstmordrisiko. Prävalenz und Komorbiditäten von Depressionen bei Jugendlichen in Deutschland: Eine Analyse von Krankenversicherungsdaten. Jugendpsychiaterin Psychotherapeutin, 40 (6), 399-404. Preiss, M. Depressionen im Kindes- und Jugendbereich - ein Überblick. Fachzeitschrift für Jugend- und Kinderpsychiatrie und -therapie, 35 (6), 385-397. Deutschsprachige Vereinigung für Jugend- und Kinderpsychiatrie und -therapie u.a. (Hrsg.) (2007).

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