Depression durch Beziehungsprobleme

Niedergeschlagenheit durch Beziehungsprobleme

Die Depression durch Beziehung: Der Faktor Beziehung als Stressfaktor für Frauen. Welchen Einfluss hat Depression auf Liebe und Partnerschaft? Also liebt es, ein Partner mit einer Depression zu sein. Aber das gemeinsame Überleben kann auch die Beziehung stärken. Dies war ihr durch die Therapie bewusst geworden.

Depressionen durch Beziehungen, Partnerschaften

Die Depression ist inzwischen zu einer weit verbreiteten Krankheit geworden. Das war schon wahr, bevor bekannt wurde, dass viele bekannte Personen auch an einer Depression gelitten haben oder sind. Es gibt unterschiedliche Auffassungen in der Heilkunde über die Gründe von Depression. Sicher ist, dass die Erbanlagen eines Menschen das Entstehen von depressiven Erkrankungen durchaus fördern können.

Doch neben dem genetischen Faktor spielt auch die Biochemie im menschlichen Hirn eine wichtige Rolle dabei. Bei meiner Kanzlei für Paare therapie und Heiratsberatung bei Köln stellt sich oft die Fragestellung, in welchem Maße die belastenden Partner und Verhältnisse die Depressionen begünstigen können. Besonders die Frau leidet unter einer Partnerschaft, die sie nicht mit Freude erfüllt.

Wenn sich die unglückliche Lage in der Zusammenarbeit nicht ändert, kann es zu Depressionen kommen. Um zu verstehen, wie hoch das Risiko einer Depression bei einer Frau ist, ist es notwendig, sich nach ihren speziellen Umständen zu erkundigen. Hier wird einem rasch ein wichtiger geschlechtsspezifischer Aspekt bewusst: die signifikant gesteigerte Stressexposition von Frau zu Frau, die sich stark von der eines Menschen abhebt.

Eine Vielzahl von Stressfaktoren treten nur im Alltag einer Patientin auf und können zu Depressionen fÃ?hren. Der wohl bedeutendste Stressfaktor ist die Verhältnisorientierung des Frauensex. In ihren Familien und Partnerschaften fühlt sich die Ehefrau für das Wetter zuständig. Viel öfter als bei Männern geben sie anderen Menschen gefühlsmäßige Hilfe und Betreuung.

Neben dem eigenen Streß tragen sie auch die Sorgen und Nöte anderer Menschen. Sich um andere Menschen zu sorgen, ist an sich kein Problem, sondern wird erst durch ein Missverhältnis, das die Frau in ihrem täglichen Leben sehr oft erlebt, zur Seelengefährdung. In verschiedenen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Ehemänner weniger von Depressionen befallen sind als nichteheliche.

Das Interessante an dieser Studie: Partnerinnen sind viel öfter von psychischen Erkrankungen befallen als alleinstehende Familien. Die Frau leidet mehr unter Streitigkeiten, Eheverspannungen und Verlogenheit ihres Lebensgefährten als der Mann. In unzufriedenen Lebensgemeinschaften lebende Mütter sind drei Mal so häufig von einer Depression bedroht wie Manner.

Auf diese Weise bietet eine Verwandtschaft oder Heirat einen gewisser Grad an Sicherheit für den Mann, nicht aber für die Frau. Beziehungskrise als Ursache für Depression? Ungefähr 50 bis 70 Prozente der an einer Depression leidenden Frau geben Probleme in ihrer Zusammenarbeit an. Immerhin 60 prozentual gesehen sind die Beziehungsprobleme die Ursache für die Depression.

Dies ist besonders tödlich, wenn man bedenkt, dass die positiven und stabilen Verhältnisse eine bedeutende Verteidigungsfunktion gegen Depressionen, insbesondere für das Frauengeschlecht, einnehmen. Wer mindestens eine Person an seiner Seite hat, mit der er über seine Ängste und Bedürfnisse sprechen kann, ist deutlich weniger von Depressionen bedroht als seine Freunde, die sich allein und allein sind.

Hochinteressante Erkenntnisse aus der Entwicklungpsychologie belegen, dass es bereits in der Kindheit deutliche Differenzen zwischen Knaben und Mädchen gibt, so dass die große Wichtigkeit von Frauenbeziehungen nicht allein durch psychische Defizite erklärt werden kann. Beispielsweise reagiert ein Kind schon im Vorschulalter viel stärker emotional auf Geschichten und Bilder mit negativen Inhalten als ein Junge.

Grundschulmädchen betreuen auch viel mehr die kranken Kindern als Buben. Waehrend Jungs dazu tendieren, andere zu stören, tendieren Maedchen dazu, mehr darauf zu achten, was andere Leute wollen. Sie kann diese verschiedenen geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster mit unterschiedlichem Entwicklungsanspruch an Knaben und Frauen aufklären. Eine wichtige Bedeutung kommt vor allem den Ereignissen in der Partnerschaft zwischen Frau und Sohn zu.

Doch mit steigendem Lebensalter werden Knaben und Mädels mit verschiedenen Aufgabenstellungen konfrontiert: Für die Kinder ist es eine große Aufgabe, sich von ihrer intimen Verbindung zur eigenen Familie zu befreien und sich mit einer Figur des Vaters zu verbinden. Das ist für Frauen nicht nötig, sie müssen sich nicht von ihrer eigenen geschlechtsspezifischen Identität abgrenzen.

Dementsprechend entwickelt sich ein " Beziehungs-Selbst ", aber für Knaben sind Selbständigkeit und Autonomie von entscheidender Wichtigkeit für die Entfaltung eines "autonomen Selbst". Schon früh lernen sie Qualitäten, die darauf ausgerichtet sind, sich um ihre Nächsten zu kümmern. Deshalb sind lebhafte und stimmige Verhältnisse für junge Frauen viel bedeutender als für Buben.

Diese Denkweise geht bis ins Erwachsensein und erläutert, warum die Frau viel mehr unter schlechten Verhältnissen und Kooperationen leidet als der Mann. Es ist daher nicht überraschend, dass eine Depression die Langzeitfolge unglücklicher oder unbefriedigender Kooperationen für die Frau sein kann. In vielen FÃ?llen ist der einzige Weg aus der Depression die fachliche UnterstÃ?tzung durch einen versierten Psychotherapeuten oder eine ausfÃ?hrliche GesprÃ?chs- oder Verhaltens-Therapie.

Inzwischen gibt es einen klaren Bezug zwischen Paarbeschwerden und Ursachen sowie dem Ablauf einer Depression.

Deprimierte Menschen erzählen viel öfter von Stress in partnerschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen[3]. Der Schweregrad der Krankheit hängt auch stark mit der Güte der Zusammenarbeit zusammen[4,5]. Im Großen und Ganzen erhöht ein Partnerschaftsproblem das Depressionsrisiko um 30% und auch das Rezidivrisiko bei einer bereits behandelten Depression ist bei einer Negativpartnerschaft sechsmal höher als bei einem Unterstützungspartner[6,7,8,9].

Auch für den Lebensgefährten eines Depressionskranken ist die Lage oft sehr schwer. Durch die Krankheit seines Lebensgefährten leidet er unter hohem psychischem Druck und entzieht sich damit[10,11,12]. Begrenzungen im Alltag, soziale Tätigkeiten, partnerschaftliche und sexuelle Spannungen[13]. Andererseits hat in den meisten FÃ?llen eine gute Zusammenarbeit einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Behandlung.

Damit ist die Zusammenarbeit ein wesentliches Element für die Entstehung, das Fortschreiten und die Rückfall-Eigenschaften von depressiven Erkrankung.

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