Depression Angehörige

Tiefstandverwandte

Ratschläge für Angehörige Depressionen, Behandlung, Ratschläge, wo man Hilfe finden kann, Familie, Freunde. Die Depression ist eine der schwierigsten Lebenserfahrungen. Verwandte und Freunde einer depressiven Person haben es nicht leicht. So helfen Sie am besten depressiven Menschen. Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen können eine Person verändern.

Unterstützung von Angehörigen mit Depressionen: 10 Tips

Jährlich leiden 5,3 Mio. Menschen in Deutschland an Depressionen. Jeder kennt Menschen, die mit Depressionen zu tun haben. Doch viele sind sich nicht sicher, wie sie in diesen schwierigen Zeiten Verwandten wie ihren eigenen Partnern, Familienangehörigen oder Bekannten weiterhelfen können. Uwe Hauck weiss als Erkrankter nur zu gut, wie entscheidend die rechte Hilfe aus der Umwelt bei einer Depression ist.

Mit seiner Depression hat er selbst mehrere Jahre gelebt und weiss deshalb, wie er die Betroffenen mit Freunden und Verwandten ernähren kann. lch bin deprimiert. Früher oder später stellte sich immer die Fragen nach einem Verwandten, einem Freund, einem Freund oder Partner: Was kann ich tun, wie kann ich ihnen weiterhelfen? Das ist nicht ihre Erkrankung, sondern seine.

Es ist natürlich nützlich, einen guten Ansprechpartner an seiner Seite zu haben. Doch niemand kann die Änderung, die Heilung der Krankheitssituation herbeiführen, außer der Betroffene selbst. Doch was wäre ein guter Rat oder ein gutes Benehmen für den Ehepartner oder das Familienmitglied einer Person? Erstens: Akzeptiere, dass es deinem Liebsten schlecht geht.

All dies mag stimmen, aber in den Tiefen der Depression ist es wenig bis gar keine Erleichterung. In der Tat, es macht die Dinge noch schlechter, denn es kann Gefühle von Schuldgefühlen fördern und weiter in Depressionen ausbrechen. Hierbei helfen reines Akzeptieren, das Erkenntnis, dass der Betroffene in schlechter Verfassung ist und dass er Unterstützung benötigt.

Fordern Sie Ihre Familie auf, sich zu helfen. Besonders wenn die betroffene Patientin nur über einen langen Zeitabschnitt von mehr als zweieinhalb Tagen depressiv ist, ist es gut, sie zum Arztbesuch zu ermuntern. Ist dieser eine Arbeitsschritt einmal vollzogen, ist die Chance auf weitere Unterstützung mindestens höher.

Vor allem in einer schlimmen Depressionsphase geht der Betreffende oft zurück, will niemanden mehr treffen, will nichts mehr tun. Depressionen halten Sie in der Dunkelphase so unter Kontrolle, dass selbst die geringsten Aktivitäten oft wie eine fast unmögliche Belastung wirken. Allerdings ist dieser Entzug nicht personenbezogen und jeder Angehörige eines Erkrankten sollte bedenken, dass dieses Vorgehen in den günstigeren Stadien zurückgeschoben wird.

Das ist die Erkrankung, nicht diejenige. Erteilen Sie keine gute Beratung, sondern Hilfe. "Ich würde das alles gern in einer Depressionsphase machen, aber ich kann es nicht. Wenn ich es mache, ist es oft einfach unwirksam, was mich noch deprimierender macht. Hilfreich ist es, dem Betreffenden klarzumachen, dass Sie für ihn da sind, wenn er Sie brauch.

Wenn man aber als deprimierter Mensch jemanden kennt, der gewillt ist zu unterstützen, ohne zu urteilen, ohne vorzugeben zu verstehen, wie es ist, in einem tief gedrückten Schlupfloch zu sein, dann ist das eine wesentliche Unterstützung im Kampf der Erkrankung. Er macht das sowieso nicht, ich habe mehr als einmal in Unterhaltungen über deprimierende Menschen die mit Selbstmord gedroht haben, erfahren.

Wenn Sie ein persönliches Gesprächsthema wünschen, kann es sein, dass auch hier die Auseinandersetzung mit dem Thema den Verstand schwächt, sollten Sie jedoch Vorbehalte haben, wenden Sie sich an einen Experten. Es ist besser, hier einmal zu oft zur Rettung eines Lebens zu helfen, als die Gefahren abzuwenden: "Das wird er nicht.

Depressionen sind nicht alle selbstmörderisch. Meiner Ehefrau zufolge waren für sie die Autobiografien deprimierter Menschen die nützlichsten Werke. Dies ermöglichte ihr zu lernen, was in den Köpfen einer deprimierten Person vor sich geht. Da ich im Verlauf meiner fast 6-monatigen Tätigkeit in Krankenhäusern feststellte, dass es immer noch viele Voreingenommenheiten gegenüber der psychiatrischen Praxis gibt, entstand "Depression to give up", in der ich nicht nur meinen Selbstmordversuch dokumentierte, sondern vor allem, wie die Krankenhäuser und die Experten Ihnen weiterhelfen können und was Sie dort erleben.

Die große Furcht vor vielen Geisteskranken ist das typische Image eines Irrenhauses, das es schon lange nicht mehr gibt. Wenn sie klug werden, können sie dem Betreffenden weiterempfehlen, was ihnen auch nützt. Wenn der Patient aber nicht so technisch veranlagt ist, dann hilft er mit anderen Erinnerungen, anderen Mitteln zur Einhaltung der verschriebenen Medikamente, den alltäglichen Stimmungsprotokollen, die mir in meiner ersten Zeit in den Spitälern vor allem halfen.

Hilfe, wo eine Lücke die Erkrankung verstärken kann. Auch wenn alle denkbaren Hinweise auf andere Heilweisen und Heilmethoden auf den Betreffenden durchschlagen werden. Haben Sie keine Furcht vor der Erkrankung. Nein, ich meine nicht die Furcht vor einer Infektion. Du kannst das nicht tun, weil du keine Depression bekommen kannst.

Die Furcht vieler, dass ein deprimierter Mensch nicht mehr er selbst, nicht mehr effizient ist. lch sag immer: lch habe eine Depression, ich bin nicht die Depression. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass in den meisten FÃ?llen, in denen eine Geisteskrankheit als Grund angegeben wurde, diese in den seltensten FÃ?llen wirklich die Grundursache war.

Doch ein so bescheuerter Bericht, ein halbwegs echter Fernsehbeitrag kann die Furcht vor Stigmatisierungen für alle Beteiligten und die zu überwindende Barriere verstärken. Meine Selbstmordversuche sollten meiner Umwelt nützen. Wenn ich dann etwas mehr über die Seuche hätte reden können, wäre sie sicherlich nicht so weit gegangen.

Meiner Therapeutin zufolge ist es seine eigene Seuche, nicht Ihre. "Wenn Sie Ihr eigenes Schicksal bestimmen, sind Sie nicht allein für die Krankheiten zuständig. Wird es zu viel, ist es kein Fehler, sich an Fachleute wie Ärzte oder Psychotherapeuten zu wenden. Als Verwandter können sie sehr rasch in einen Wirbelsturm eindringen, in dem sie selbst durch die Krankheiten ihres Lebensgefährten oder Verwandten in einen Wirbel gerät.

Was haben Sie mit Verwandten mit einer Depression erlebt? Habt ihr Hinweise zur Unterstützung von Verwandten bei einer Depression?

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