Coaching Studium

Das Coaching-Studium

Informieren Sie sich über die Inhalte, Anforderungen, Studiengänge und vieles mehr des dualen Lebenscoachings an der H:G University! Content: Coaching hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem etablierten und gefragten Instrument der Personalentwicklung entwickelt. Der Hochschullehrgang Coaching ist parallel zur Arbeit nach den Standards des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (DVCT) konzipiert. Sie finden hier alle Informationen zu allen Studiengängen, z.B.

Life Coaching an der H:G University. Consulting und Coaching gehören somit zu den zukunftsorientierten Berufsfeldern.

Lernen Sie Coaching?

Obwohl das Spektrum der Coachingtrainings groß und vielfältig ist, gibt es bisher kaum wissenschaftliche Coachingtrainings. Darüber hinaus eröffnet die Akademie durch ihre wissenschaftliche Vereinheitlichung und Würdigung die Möglichkeit, Coaching als Beruf zu verankern. Coaching hat sich seit den 1990er Jahren in Firmen als persönliche Leistung durchgesetzt. Seitdem ist die Coaching-Ausbildung ein ökonomisch interessanter Betrieb für die Erwachsenenbildung (Rauen, 2007), der zunächst von der Berufspraxis als Zusatzqualifikation zu vorhandenen Berufsabschlüssen erbracht wird.

Seit einigen Jahren kommen neue Akteure hinzu: die Universitäten. Sie stoßen mit ihren wissenschaftlichen Vorschlägen eine Auseinandersetzung über die Qualitäten und Anforderungen des Coachings an: Wie muss ein Trainer dazu in der Lage sein? Welche Kenntnisse und welche Verfahren werden in einer Schulung erlernt? Wird Coaching in Zukunft ein akademischer Beruf sein?

Dies betrifft sowohl das Selbstbild der Trainer als auch das der Trainingsanbieter, wenn es um die zukünftigen Ansprüche der Firmen an die Trainerauswahl geht. Muss der Trainer bald sein Meisterzeugnis auf den Tischen vorlegen, bevor er einen Einsatz hat? Schon seit Jahren gibt es eine wachsende Diversifizierung der Coaching-Dienstleistungen.

Das Coaching scheint sich mit allen Bereichen der Unternehmensberatung, Performance, Potenzialentwicklung und des Lernens zu verbinden. Andererseits stellt diese Vielfältigkeit die Fragen nach den Qualitäten, Normen und einem fachlichen Coachingangebot in den Vordergrund und es ist nicht verwunderlich, dass Coachingverbände erste Normen und Zertifizierungen entwickeln und große Unternehmen eigene Zugangsvoraussetzungen für ihre Coaching-Pools einrichten.

In der Geschichte der Berufsbildung ist eine solche Professionalität immer dann Sinn, wenn eine Aktivität einem sozialen Bedürfnis auf einem gewissen Niveau entspricht. Hierzu zählen die Erarbeitung eines Berufsethos, Qualitätsstandards bei der Tätigkeitsausübung, ein fachliches Grundwissen, eine klare Strukturierung der Weiterbildung, ein gut strukturierter Arbeitsmarkt und feste Abgrenzungen zu anderen Tätigkeitsfeldern wie für Juristen, Mediziner, Pädagogen oder Ingenieur.

Nach unserer Einschätzung ist Coaching auf dem Weg zum Beruf und der damit einhergehenden Weiterentwicklung eines speziellen Wissenskanon (Schiessler, 2010). Aber ist das Wissen über und über Coaching bereits so weit fortgeschritten, dass es den Erfordernissen des wissenschaftlichen Unterrichts entspricht? Die Berufsbiographien vieler aktueller Trainer basieren auf den Gebieten Philosophie, Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik, Betriebswirtschaftslehre oder verwandten Gebieten.

Ungefähr 80% der Trainer haben einen Hochschulabschluss (BCO/ICF, 2012). In der Regel setzen sie Coaching erst nach fünf Jahren Berufspraxis ein (ebd.). So haben viele Trainer ihre eigenen Trainings- und Beratungsleistungen am Arbeitsmarkt um das interessante Coachingangebot ergänzt. Mit der Zusatzqualifikation zwischen vier und zwanzig Tagen wird dieser Gruppe ein praxisnahes, wirtschaftlich geeignetes Training geboten, um ihr Wissen und ihre Kompetenz zu erweitern.

Die meisten dieser Trainer haben bereits ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom), weitere Studienabschlüsse sind für sie nicht wichtig. Vielmehr erscheint es für viele Add-On-Anwenderinnen und -Anwender von Interesse, ihr Coaching-Training mit intensivem Selbstbewusstsein zu verbinden (Stippler & Möller, 2009), was die Abgrenzung zwischen Selbsterkenntnis und Professionalität im Coaching-Training und letztendlich im Coaching schwieriger macht.

Es hat sich in den vergangenen Jahren eine neue Gruppe von Interessenten für die Coaching-Ausbildung herausgebildet, die sicherlich ein grundsätzliches Interesse an wissenschaftlicher Qualifikation hat: Zum einen Bachelor-Absolventen in den Sozialwissenschaften, Pädagogik und Psychologie, die eine fachliche Orientierung der Master-Studiengänge anstreben. Andererseits sind es Menschen, für die ein wissenschaftlicher Grad im Coaching, in einzelnen Fällen auch promoviert, Professionalität im Sinne eines geschäftsorientierten Markteintritts in Firmen ist.

Die dritte Personengruppe besteht aus Menschen, die nach ihrem ersten Studium eine naturwissenschaftlich solide Bildung mit praktischer Erweiterung einer reinen Praxisqualifikation anstreben. Die neuen Perspektiven für die Coaching-Ausbildung können durch die bestehenden Zusatzangebote nicht adäquat genutzt werden, zumal sie keine wissenschaftlichen Abschlüsse oder Promotionen bieten. Der Bologna-Prozess in der Bildungspolitik hat einen tiefgreifenden Wandel in der bundesdeutschen Hochschullandschaft eingeleitet, der zu neuen Karrierechancen und neuen Lerninhalten geführt hat.

Bei der akademischen Qualifikation im Coaching sind folgende Aspekte besonders wichtig: Die Einteilung in Bachelor- und Masterstudiengänge ermöglicht eine klare Unterscheidung zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen. Einem Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaft kann beispielsweise ein Master-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre folgt. Durch den europaweiten Maßstab des ECTS-Punktesystems wird ein länderübergreifender Leistungsvergleich und die Übertragung von Studienleistungen ermöglicht.

Weiterbildungsmasterstudiengänge, in denen die Studierenden erst nach dem Bachelor-Abschluss in eine berufsbegleitende Mehrjahresphase eintreten, haben dieselben Voraussetzungen und Qualifikationsniveaus wie andere Mastersstudiengänge. Darüber hinaus kommen Studenten verschiedener Disziplinen und mit sehr unterschiedlichem beruflichem Hintergrund in Weiterbildungs-Masterstudiengängen zusammen, was dem fachübergreifenden Coachingansatz, dem sich die meisten Coaching-Anbieter verpflichtet fühlen, in vollem Umfang gerecht wird.

Auch für die künftige berufliche Weiterentwicklung ist es von Bedeutung, dass die Reform von Bologna den dritten Hochschulzyklus, die Doktorarbeit, einbezieht - eine weit reichende Sichtweise für die Integration von Studium und lebensbegleitendem Lernen. 3. Dieser Wandel führt zu einer vielfältigen Reorganisation der Studienlandschaft, die die Gestaltung bisher unbekannter Studiengänge erlaubt und eine wachsende Vertiefung insbesondere im Masterbereich vornimmt.

Ausgehend von einer Professionalität des Coachings sollte diese geschichtliche Lage dazu dienen, einen geeigneten Status für das Coaching zu erwirken. Die Universitätsreform beinhaltet neben diversen Strukturveränderungen auch die Anerkennung von Studiengängen. Das Akkreditierungsverfahren setzt voraus, dass die Universitäten ihre Lehrveranstaltungen klar strukturieren, die erlernbaren Fähigkeiten nachvollziehbar formulieren und sich zu den dem Studiengang zugrunde liegenden naturwissenschaftlichen Leitbildern und Thesen klar äußern.

Deshalb muss sich ein Studium einer Überprüfung durch einen Dritten unterziehen und ihn von der Durchführbarkeit, dem wissenschaftlichen Charakter und den anschließenden Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen überzeugt haben. Das Coaching konfrontiert diesen Prozeß mit einer signifikanten Steigerung der Professionalität. Im Rahmen der Coaching-Diskussion lässt sich aktuell eine Kluft zwischen den in der Anwendung zu Hause befindlichen Expertinnen und Spezialisten und den Wissenschaftlerinnen und Forschern, die sich auf erste Forschungsresultate fokussieren, feststellen (Möller et al., 2013).

Dieses Missverhältnis erscheint gegenwärtig nahezu unüberwindlich, aber die Verbindung zwischen wissenschaftlich fundierter theoretischer und praktischer Bildung könnte sie wieder zusammenführen. Das Coachingwissen kann sich gegenseitig ergänzen und neue Einblicke einbringen. schreyögg (2009) weist darauf hin, dass eine ganzheitliche Wissensbasis für Coaching nur aus dem Zusammenspiel der einzelnen Stufen entstehen kann - vom Metamodell bis zur Theorieebene, von grundlegenden methodischen Anleitungen und von der Praxistheorie bis zum realen Vorgehen des Coaches.

Bei der Gestaltung dieser Schulungen muss die Vereinbarkeit zwischen den einzelnen Stufen gewährleistet sein. Es kann dann auch möglich sein, eine fach- oder coachspezifische Methodik zu erlernen. Der selbstständige Business Coach Detlef Wolter: "Aufgrund der Komplexität der Coaching-Settings ist ein umfassender Theoriehintergrund für ein kompetentes Coaching unerlässlich.

Eine entsprechende Studienrichtung war für mich die einzige vernünftige Variante. "Ariane Weber-Woitaß, Bachelor of Business Administration, Financial Analyst: "Nach meinem Bachelor-Abschluss wollte ich einen Master-Abschluss machen, der nicht aus rein betriebswirtschaftlichen Elementen bestehen sollte. Wichtig war für mich, dass ich die theoretische Arbeit im Betrieb gleich verstehen konnte. "Die stellvertretende Bezirksleiterin des Hilfsdienstes Speyer, Frau Arweiler: "Ich habe mich für ein Master-Studium im Bereich Coaching entschlossen, weil ich eine naturwissenschaftlich solide Grundausbildung erhalten und auch den Theoriehintergrund von Coachingansätzen und -methoden kennen lernen wollte.

"Petra Wunderlich, Projektmanagerin, Change Managerin Bayer CropScience: "Der Master-Studiengang gibt mir einen Überblick, auch über die Berufsausbildung. Aus dem Studium bringe ich ein breites Spektrum an Verfahren mit praktischen Hinweisen für meine Arbeiten mit. "Die Akademie des Coachings zielt darauf ab, durch wissenschaftliches Training das höchstmögliche Bildungsniveau zu erreichen und so das Coaching von der "Willkür" der einzelnen Verfahren und Fähigkeiten, die bisher zum Teil anzutreffen sind, zu einem eigenständigen Aufgabengebiet zu machen.

Die Auseinandersetzung mit Coaching als akademisch qualifiziertem Berufsstand stellt derzeit alle Trainer und ihre Institutionen vor die Herausforderung, ihre eigenen Maßstäbe, Verfahren und Anforderungsprofile durchsichtig zu machen, zu rechtfertigen und einer fachdidaktischen Prüfung zu unterziehen. Solche Leitlinien sind auch eine Transfer-Möglichkeit für das Coaching, in dem sich eine wissenschaftliche Bildung eindeutig der Professionalität des Lernens und der Lehre als relevanten Bildungskriterien verschrieben hat.

Das DBVC hat bisher die Voraussetzungen für das Coaching von Lehrkräften unter Mentoren- und Betreuerkompetenz zusammengefasst und in einem ersten Arbeitsschritt diverse praktische Kompetenzen wie z. B. Berufspraxis, Marktpräsenz etc. festgelegt (DBVC, 2012). Um sich für den Bereich der Akademie zu qualifizieren, müssen sich Coaches jedoch mit den Maßstäben der schulischen und beruflichen Bildung und deren Qualifikationsanforderungen auseinander setzen.

Coaching-Trainings müßten dann an diesem unterschiedlichen Kompetenzaufbau sowohl im Kontext der Zusatzqualifikation als auch in der naturwissenschaftlichen Weiterbildung teilnehmen und ihre eigenen Qualitätsmerkmale aktiv in die Auseinandersetzung mit der Berufs- und Hochschulbildung miteinbringen. Das heißt für die Träger der universitären Coachingausbildung in Zukunft, system- und personenbezogene Verfahren und Lerninhalte methodisch und wissenschaftlich zu organisieren und sich an den nachfolgenden Maßstäben zu orientieren:

Im Folgenden wollen wir Ihnen die ersten Resultate der bereits abgeschlossenen Master-Studiengänge als Wegweiser für eine wissenschaftliche Ausbildung vorstellen. Die Absolventinnen und Absolventen nannten folgende Kennzahlen für ihr Studium: "Theoretische Orientierungen, Methodentraining und Projektarbeit, Peer Groups und Networking, Persönlichkeitsentwicklung und Kompetenzerwerb" (Graessner & Strikker, 2012; 46).

Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Gründe für die Bewegung genau dar (siehe Box, S. 38). Als besonders wertvoller, strukturierender Bestandteil des Studiengangs wird die Kombination von Lehre und Beruf betont . Die Statements von Master-Absolventen liest sich ganz anders als die Motive von Teilnehmerinnen und Absolventen ohne Master-Abschluss, die "in erster Linie nicht damit rechnen, ihr Wissen zu vertiefen und bestimmte Fähigkeiten und Vorgehensweisen zu erwerben, sondern ihre Person und ihr Selbstverständnis weiter zu entwickeln" (Stippler & Möller, 2008; 84).

Zusatzqualifikation und Studium sind zwei Formen des Coachings, die zwei unterschiedlichen Gruppen dienen. Davon können die Trainer aus Praktik um und Hochschule profitieren, wenn sie sich gemeinsam an einen Tisch setzen und zukunftsorientierte Ergebnisse für die Professionalisierung des Coachings entwickeln. Die Bedeutung von Coaching kann erhöht werden, wenn es möglich ist, eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung in der Hochschulwelt zu verankern.

Gleichzeitig wäre dies ein zusätzlicher Professionalisierungsschritt. Coaching Umfrage Deutschland 2011 und 2012, Köln. Berufliches Coaching. Professionalität für Trainer. Coaching für Praktik und Forschung - eine unüberwindbare Lücke? Weiterbildungsqualität im Coaching. Das Coaching im neuen Jahrtausend. Coachings als Personalentwicklungsmaßnahme. Der Wissensaufbau des Coachings. Coachingwissen. Berufliche Bildung in der Naturwissenschaft und der Berufspraxis, 39(2), 2.

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