Coaching Studie

Betreuungsstudie

In einer Studie werden interessante Daten und Fakten zum deutschen Coaching-Markt gesammelt. Das Coaching In den vergangenen Jahren hat sich der Coaching-Markt rapide weiterentwickelt und befindet sich nach wie vor im Umbruch. In diesem Zusammenhang enthalten die nachfolgenden Rubriken Zahlen und Daten zum globalen, europäisch und englischsprachigen Coaching-Markt sowie Angaben zu Aufbau, Bewertung, Weitergabe, Zielgruppe und Honorar des Coaching-Beratungsformulars. Darüber hinaus erhalten Sie eine Liste der coaching-relevanten Vereine und weitere Verweise.

Das Coaching hat sich zu einem gefragten und gefragten Personalentwicklungsinstrument in Deutschland entwickelt. Laut der ICF Global Coaching Study 2016 sind rund 53.300 Menschen auf der ganzen Welt als professioneller Coach tätig. Das Verkehrsaufkommen ist von Region zu Region sehr unterschiedlich: Fast drei von vier Bussen (72 Prozent) kommen aus Nordamerika, Westeuropa oder dem ozeanischen Raum - aber die Einwohnerzahl dieser Gebiete beträgt nur etwa 11 Prozentpunkte der Erdbevölkerung.

Nahezu jeder zweite Reisebus kommt aus Europa (43 Prozent), das im Vergleich zu anderen Regionen der Welt die meisten Busse hat. Der überwiegende Teil der 18.800 Reisebusse (35% aller Reisebusse weltweit) hat seinen Sitz in Westeuropa. In Nordamerika gibt es etwa 17.500 Busse.

Auffallend ist die relativ kleine Zahl von Reisebussen im Mittleren und Nahen Orient, in Afrika und Südamerika. Es sind nur etwa zehn. 100 Busse im Einsatz. Die im Jahr 2013 erschienene Studie "Coaching across the Globe" (Frank Bresser Consulting, Köln) zeigt, dass der globale Coaching-Markt wächst und ist mit der ICF Global Coaching Study 2016 einverstanden.

Vor allem der nach wie vor durch eine relativ geringe Busdichte geprägte Asienmarkt soll laut Bressers-Bericht stark wachsen. Marburg Coaching Studie 2013 geht davon aus, dass rund 8.000 Trainer in Deutschland tätig sind. Damit ist Deutschland nach den USA und Großbritannien gemessen an der Zahl der aktiven Trainer die Nr. drei.

Pro 10.060 Einwohnern gibt es in Deutschland einen Bus (Einwohnerzahl Dez. 2012 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes: 80,5 Millionen). Im deutschen Coachingmarkt gibt es einzelne Anbieter (59 Prozent). Marburg Coaching Studie 2013 ist die Anfrage nach diesen Dienstleistungen im Jahr 2011 zurückgegangen.

Während ein (externer) Reisebus einen Anstieg der Beförderungsnachfrage von 17,1 Bestellungen pro Jahr auf 24,4 Bestellungen zwischen 2006 und 2010 verzeichnete, ging die Beförderungsnachfrage 2011 auf 18,6 Bestellungen pro Reisebus zurück. Im folgenden Jahr ist die Beförderungsnachfrage wieder auf 20,9 Bestellungen gestiegen, so dass der vorübergehende Einbruch als zyklisch und zeitweilig einzustufen ist.

Das Ergebnis des Coaching Survey 2013 (jährliche Langfriststudie von Jörg Middendorf, BCO) untermauert dies. Die untersuchten Trainer prognostizieren, dass das Jahr 2013 mit 24,4 Coachingprozessen (Mittelwert) enden wird - eine Zunahme gegenüber den Befragungsergebnissen des Vorjahres. In der Coaching-Befragung 2014 wurde ein weiterer Anstieg auf 25,4 Prozent prognostiziert und damit der gute Verlauf der Entwicklung untermauert.

Der rechnerische Gesamtwert lag im folgenden Jahr (Coaching Survey 2015) bei 22,5 Coachingprozessen. Die durchschnittliche Dauer eines Coachingeinsatzes beträgt laut letzterer Studie 11,3 Std. Die vorübergehend rückläufige Nachfrage nach Aufträgen schlägt sich nicht in der Umsatzentwicklung der Reisebusse nieder. Laut der dritten Marburg Coaching Studie 2013 wird es in den Jahren 2008 bis 2012 ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 10 Prozentpunkten geben:

Im Jahr 2012 betrug der Umsatz eines Business-Coachs im Durchschnitt 41.025,17 EUR (2008: 22.974,39 EUR). Zwischen 2010 und 2011 wurde ebenfalls eine Erhöhung von im Durchschnitt EUR 30.060,30 auf EUR 35.857,97 erlangt. Im Jahr 2011 ging der Prozentsatz der Coaches, die behaupten, nur noch von Coaching-Dienstleistungen zu profitieren, auf 8% zurück (2010: 19%).

Ähnlich ist der Umsatzanteil der Coaching-Dienstleistungen am gesamten Reisebusumsatz gesunken, im Jahr 2012 aber wieder leicht gestiegen. In der Honorarstudie "Weiterbildungsszene Deutschland 2016" (Graf, 2016) wird der Durchschnittsumsatz eines Anbieters im Jahr 2015 mit Coaching-Leistungen auf 15.792 EUR errechnet. Damit wird das Image des Coachings als Teilbetrieb unterstrichen.

Im Jahr 2012 betrug der Durchschnittsstundensatz für einen Business Coach 181,99 EUR (2008: 139,95 EUR) (Quelle: Dritte März-Coaching-Studie 2013). Die in der Coaching-Umfrage 2012 errechnete Zahl ist etwas geringer, beinhaltet aber auch privates Coaching und Business-Coaching. Aber auch hier wird mit 165 EUR der bisher beste Stundenlohn seit der ersten Coaching-Umfrage im Jahr 2002 ausbezahlt.

Die Coaching-Umfrage 2013 ergab mit einem Durchschnittsstundensatz von 161 EUR einen Rückgang von 2,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Diese Zahl blieb jedoch auf hohem Stand und übertrifft den im Jahr 2011 berechneten Durchschnittskurs (156,41 Euro). Laut der Coaching-Studie 2014 wurde 2014 mit 165 EUR wieder der höchste Stand erzielt, was nach den Befragungsergebnissen vor allem auf die Entwicklung der Honorare im privaten Coaching-Bereich zurückgeht (+ 4,4 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2013).

Dabei honoriert der Gesamtmarkt neben langjähriger Berufserfahrung als Trainer auch Weiterbildungsinvestitionen und eine ausgeprägte Coachingspezialisierung. Nach den Ergebnissen der Coaching-Umfrage 2012 honoriert der Gesamtmarkt die Verantwortlichen der Studie vor allem für ihre langjährigen Erfahrungen als Trainer, für Weiterbildungsinvestitionen und eine ausgeprägte Fokussierung auf das Coaching-Beratungsformat mit erhöhten Gebühren.

In der Honorarstudie "Weiterbildungslandschaft Deutschland 2016" wurde für das Jahr 2015 ein Durchschnittshonorar von 168 EUR pro Coaching-Stunde festgelegt. Im Vergleich zu einer Vergleichsstudie für 2012 entspricht dies einer Erhöhung um sechs Euros. Die Studie zeigt eine deutliche Lücke zwischen den Durchschnittsstundensätzen von Teilzeit-Coaches (120 Euro) einerseits und Freelancern (178 Euro) und Institutionen (226 Euro) andererseits.

Bei der Honorarstruktur ist auch zu differenzieren zwischen Coaching im Unternehmensauftrag und Coaching im privatwirtschaftlichen Bereich. Laut der Coaching-Studie 2015 werden im ersten Falle im Durchschnitt 182,55 EUR (2014: 187 EUR) pro Stunde geschätzt, im Vergleich zum Coaching im Privatauftrag.

Dabei konnte ein durchschnittlicher Stundenlohn von 120,72 EUR (2014: 130 EUR) errechnet werden. Diese Unterscheidung macht auch die Studie "Weiterbildungsszene Deutschland 2016". Die Stundensätze für private Auftragscoachings liegen mit 145 EUR weit unter dem Gesamtdurchschnitt (168 EUR). Obwohl Coaching heute auf allen Hierarchiestufen gefragt ist, kann die anvisierte Gruppe vor allem im oberen und oberen Kader angesiedelt sein.

66. 3 Prozent der in der 3. Marburger Coaching-Studie 2013 befragten Coaches gaben an, dass sie ihre Coaching-Leistungen häufig oder sehr häufig im mittleren Management einsetzen. 58,1 Prozentpunkte geben an, dass sie oft oder sehr oft im oberen Kader mitarbeiten. Der Studie zufolge arbeiten 36,8 Prozentpunkte der im Topmanagement untersuchten Trainer häufig oder sehr häufig.

Das Coaching-Studium 2013 ist im Schnitt 50 Jahre jung und hat 11 Jahre Erfahrung. Die meisten Trainer arbeiten mit 47% als Selbstständige. Der Kreis der unabhängigen Trainer mit eigener Firma schließt sich mit 23% an. Der Studie zufolge sind 41% der Trainer in einem Berufsverband zusammengeschlossen.

Bei den Reisebussen gibt es einen leichten Überschuss (55 Prozent). Etwa 60 % der in der Coaching-Umfrage 2013 untersuchten Trainer geben an, über Managementerfahrung zu verfügen. 4. 65% der in der dritten Marburg Coaching Studie 2013 untersuchten Trainer haben einen Universitätsabschluss - oft in Ökonomie oder Psyche. 33% der Trainer haben eine Ausbildung abgeschlossen.

72,2 Prozentpunkte haben eine zusätzliche Coaching-Ausbildung durchlaufen. Nach der DBVC Coaching Marktanalyse 2011 sind die zusätzlichen Qualifikationen von Trainern im Durchschnitt 48 Trainingstage über einen Zeitrahmen von 20 Monate und betragen 6.900 EUR. Laut der ICF Global Coaching Study 2016 wird das weltweite Verkaufsvolumen der Coachingbranche auf rund 2,3 Mrd. US-Dollar im Jahr 2015 veranschlagt.

Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2011 (1,9 Mrd. $ laut ICF Global Coaching Study 2012). In Westeuropa werden für 2015 898 Mio. US-Dollar geschätzt (2011: 830 USD). Im Jahr 2012 hatte der Beratungsmarkt in Deutschland ein Gesamtvolumen von 22,3 Mrd. EUR (2011: 20,6 Mrd. EUR) (Quelle: Facts & Figures zum Beratungsermarkt 2012/2013, BDU e. V., BDU).

Der BDU verzeichnete in seiner Studie Facts & Figures zum Beratungsmarkt 2014/2015 ein Umsatzwachstum von 6,4 Prozent im Jahr 2014 gegenüber 2013. Damit konnte die Industrie ihren Absatz auf 25,2 Milliarden EUR steigern. Auch wenn die Coaching-Gebühren großzügig geschätzt werden, hat die Coachingbranche nur einen sehr kleinen Teil von rund 450 Millionen EUR (Quelle: Dritte Marburg Coaching Studie 2013).

Anhand dieser Werte wird deutlich, welche Wachstumsraten im Coachingmarkt noch möglich sind. Ungeachtet der gelungenen wirtschaftlichen Entwicklungen der Coachingbranche - und sicher auch deshalb - hat die Industrie gleichzeitig mit Nebenwirkungen und der Existenz von undurchsichtigen Angeboten auf dem Arbeitsmarkt zu kaempfen. Dazu beiträgt auch die nicht geschützte Bezeichnung "Coach".

Damit droht die Gefahr, dass " Coaching " zu einem "Containerbegriff" wird, unter dem sich vielfältige Offerten addieren und damit an Ernsthaftigkeit verlieren. Allerdings haben Firmen mit erhöhtem Coaching-Bedarf darauf schon lange geantwortet und eigene Coaching-Pools aufgesetzt. Auf diese Weise wertet Christopher Rauen, Business Coach und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Coaching e. V., die Ergebnisse aus.

Laut Rauen im SWR2-Programm "Zauberwort Coaching" (25.04.2014) hat die Professionalität von Firmen und Personalleitern im Bereich Coaching dazu geführt, dass ein "Scharlatanerieproblem" in den vergangenen zehn Jahren deutlich gelindert wurde. Professionalisierungsbemühungen kommen auch von der Industrie selbst - zum Beispiel von einigen Coachingverbänden: In der vierten, verlängerten Ausgabe des Coaching-Kompendiums "Coaching als Profession" hat der DBVC im Jahr 2012 Coaching festgelegt und den Grundstein für eine ernsthafte Coachingpraxis gelegt.

In ihrem 2014 erschienenen Sonderheft "Den passenden Trainer finden" kommt die Fondation zu dem Schluss, dass Coachingverbände u.a. anhand ihrer Qualitäts- und Zulassungskriterien eine Marktorientierung anbieten können. Im Jahr 2015 hat der Runde Tisch der Coachingverbände (RTC), eine Gemeinschaft von 14 Coachingverbänden, die zur Zeit im deutschen Sprachraum aktiv sind, zum ersten Mal ein Grundsatzpapier vorgelegt.

Dabei haben sich die repräsentierten Vereine auf einheitliche Grundsatzpositionen geeinigt, die u.a. die ethischen Prinzipien, Werte, den Geltungsbereich und die Ausbildungsdauer des Coachings sowie den Aufbau von Coachingverbänden betrafen. Wenn einige Coachingverbände - wie dargestellt - einen positiven Beitrag zur Profilierung der Industrie und Marktorientierung leisten, muss auch eine "Fragmentierung" der Verbändelandschaft identifiziert werden, die eine transparente Sicht auf den Gesamtmarkt schwieriger macht.

Allerdings ist zu beachten, dass bei genauerer Prüfung die Anzahl der einschlägigen Verbände in Deutschland nicht so groß ist wie oft beschrieben. Hinzu kommen viele gemischte Vereine, die sich "auch dem Coaching" verschrieben haben, aber dennoch einen starken Fokus auf Ausbildung, Vertrieb, Beratung, Therapien etc. haben. Dies ist zum Teil eine Folge der Tatsache, dass Coaching oft nicht eindeutig und differenziert von anderen Bereichen war oder ist.

Auch kleine und mittlere Betriebe (KMU), öffentliche Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Hochschulen und Hochschulen fragen verstärkt nach Coaching. Coaching ist in nahezu allen großen Firmen bereits integraler Teil der Personalarbeit. Mittlerweile ist auch der Mittelstand, in dem rund 80 Prozent der Arbeitsplätze angesiedelt sind, verstärkt für Coaching geöffnet.

Marburg Coaching Studie 2013 lassen sich auch erste Anzeichen für eine wachsende, firmenunabhängige Einzelnachfrage und eine wachsende Marktöffnung des Dienstleistungsbereichs erkennen. Wachsende Ansprüche und wachsende Managementkomplexität, zum Beispiel durch den Digital Change, sind aktuell Thema häufiger Mediengespräche - auch im Coaching.

Dabei paßt ein Resultat der Coaching-Studie 2014 ins Bild: Das Themenfeld Burn-out-Prävention oder Stressbewältigung hat laut Umfrage im Jahr 2014 als Coachingschwerpunkt an Gewicht zugenommen. Folgende Veranstaltungen wurden im Zuge der Coaching-Umfrage 2015 als "Top-Themen" im Coaching identifiziert: Es ist zu vermuten, dass die Digitalisierung auch das Coaching selbst umfasst und vor allem die Nutzung der Medien beeinflusst.

Deutscher Verein für Coaching und Training e. V. Bereits 2016 sah dvct eine zunehmende Forderung nach der Einbindung von modernen Kommunikationsmedien in das Coaching als Folge einer Mitgliederumfrage. Nichtsdestotrotz steht das Face-to-Face-Gespräch nach wie vor im Mittelpunkt der meisten Coachingsitzungen, während die elektronischen Mittel in der Regel höchstens eine komplementäre Funktion haben, wie die dvct-Umfrage und die Coaching-Studie 2015 einhellig zeigen.

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