Coaching im Unternehmen

Unternehmens-Coaching

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Unternehmens-Coaching: Unterstützung bei Änderungen

Wenn sich ein Angestellter neuen Aufgabenstellungen stellt, entstehen oft Konflikte. Zahlreiche Manager können auf Kosten des Unternehmens trainiert werden. Bei einem Automobilzulieferer führt Hannes Z. ein kleines Einkaufsteam. Deshalb hat ihm sein Auftraggeber Coaching angeboten. "Es wurde daran gefeilt, wie er besser abschneiden kann", sagt Karin von Schumann, die Hannes Z. trainierte.

So wie Hannes Z. können Angestellte verstärkt auf Kosten des Unternehmens gecoacht werden. "Die Unternehmen sehen Coaching als eine vernünftige und wirksame Möglichkeit, Problemstellungen zu klären und ihre Mitarbeitenden zu unterstützen", sagt Wolfgang Looss, der vor gut 20 Jahren als erster in Deutschland Standards für die damals neue Beratungsform gesetzt hat. "Das Coaching entsteht oft durch Rückmeldungen in einem Beurteilungsgespräch oder Assessmentcenter", sagt Karin von Schumann.

Als Trainerin für mehrere Unternehmen hat sich der Fokus erheblich verändert: Früher wurde Coaching oft als eine Form der Reparatur maßnahme für ineffiziente Mitarbeitende gesehen, heute ist es meist eine Förderung für die besten Mitarbeitenden oder Begabung. Beim Coaching geht es darum, Schwerpunkte zu setzen und manchmal nein zu sagen.

Dies belegt auch die kürzlich erschienene dritte Studie von März er Coaching, in der knapp 1000 Trainer und 133 Unternehmen untersucht wurden. Das Nachdenken über die eigene Führung und das Problemlöseverhalten sind daher die häufigste Coaching-Angelegenheit. Zwar gibt es auf dem Zulieferermarkt immer mehr bedenkliche Trainer, doch sind die Unternehmen in ihrer Wahl wesentlich professioneller geworden.

Zahlreiche haben einen Pool von Coaches gebildet und bieten ihren Mitarbeitenden geeignete Consultants an. Die Personalentwickler testen ihn in der Regel auf Herz und Nieren, bevor ein Trainer akzeptiert wird. Ein fundiertes Coaching-Training, jahrelange Erfahrungen, Hinweise und eigene Weiterbildung sind inbegriffen. Viele HR-Profis haben mittlerweile eine eigene Coaching-Ausbildung durchlaufen.

"Wer als Trainer sagt, dass er mit dem Systemansatz arbeite, muss sehr präzise erläutern können, wie er mit einer Fallstudie verfahren würde", sagt Elke Sulz, Leiter der Organisations- und Personal-Entwicklung beim Münchener Triebwerkhersteller MTU Aero Engines. Dort wird Coaching von Managern aller Stufen genutzt, in Ausnahmefällen auch von Fachleuten.

Es werden dem Arbeitnehmer zwei Trainer angeboten, gefolgt von einem Klärungsgespräch mit dem Personalverantwortlichen, dem Chef, dem Coach und dem Personal. Dazu gehören die Ausgangslage, die Ziele und die Erfolgskriterien als Basis für eine Coaching-Vereinbarung. Am Ende des Coaching stehen alle Teilnehmer zur abschließenden Diskussion über die weitere Entwicklung des Arbeitnehmers.

Die 2800 Manager der bayrischen Hauptstadt München können beispielsweise auch Coachings durchführen. Zukünftig erhalten neuqualifizierte Manager nach ihrer einjährigen Ausbildung einen Coaching-Gutschein, um "weiter an der Implementierung des Erlernten zu arbeiten", sagt Alexander Lendner, Abteilungsleiter Zentrale Ausbildung. Auch in der City wird verstärkt auf interne Coachings gesetzt.

Acht Mitarbeitende sind bereits als Trainer im Einsatz, müssen aber die gleichen strikten Selektionskriterien wie die 25 Aussencoaches einhalten. Gleichermaßen wollen Unternehmen verhindern, dass sich Hobbypsychologen auf angebliche psychologische Schwierigkeiten einlassen. "Meine Aufgabe als Trainerin ist es nicht, tiefe Traumen zu erzeugen, sondern auf der Ebene des Verhaltens zu wirken und den Kunden in seinem Beruf zu stärken", sagt Karin von Schumann.

Häufig wird auch ein Sparringpartner gesucht: "Der Bedarf an Unterstützung für Führungskräfte in kritischen Unternehmenssituationen steigt", sagt Achim Mollbach von der Unternehmensberatung aus dem Hause Svensson. Darüber hinaus benötigt ein Trainer fundiertes Wissen über das Geschäftsumfeld und muss mit Fragen wie Managementprozessen, Controllings oder interner Kommunikation auskennen. Psychologin Mollbach: "Ich kann keinen Fußballspieler trainieren, wenn ich nicht weiss, wie Fussball ist.

Soweit ich sehen kann, nehmen "Trainer" eine ganze Menge Bargeld. Wie die Unternehmensberatung vor fast 20 Jahren. Soweit ich sehen kann, nehmen "Coaches" eine ganze Menge Bargeld. Wie die Unternehmensberatung vor fast 20 Jahren. Diese Herren sind völlig ratlos, ein "Muss" ist hier wohl unangebracht.

Der Gentleman ist völlig resistent gegen Beratungen, ein "Muss" ist hier wohl unangebracht. Oder Coach ist eines der Unworte im Berufs- und Privaten. Dies gilt jedoch nur für das Konto des "Trainers". Was hältst du davon, Coaching, Schulung und Consulting nicht dauernd zu mischen, sondern die Sache beim eigenen Namen zu nennen? Natürlich.

Noch ein kleiner Tipp: Ja, man kann einen Fußballer trainieren, auch wenn man nicht weiss, wie Fußball ist.

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