Coaching Honorar

Beratungsgebühr

Was sind die Faktoren, die die Gebührensätze beeinflussen? Sie verdienen diese Stundensätze als Coach wirklich. Das Honorar ist am Ende so weit im Keller, dass die. Der Coach kann nur mit Bauchschmerzen einverstanden sein.

Nachhilfeunterricht

Wie das Landgericht Kamen mit Beschluss vom 06.05.2005 (12 C 519/03) entschied, kann für Coachingleistungen von einem Netto-Stundensatz von 115 bis 300 EUR auszugehen sein. Hintergründe des Gerichtsurteils sind ein Sachverhalt, in dem es im Zusammenhang mit einem zunächst persönlichen Kontakt zwischen einem Trainer und einer leitenden Person zu einem Gesprächstermin in einem Hotelseminarbereich kam.

Im Rahmen des 3-stündigen Meetings wurden die Berufssituation und Berufsfragen des Managers besprochen. In der Folge leugnete der Manager, dass es sich um ein professionelles Meeting handelte und lehnte es ab, eine Gebühr zu bezahlen, auch unter Hinweis auf die fehlenden Absprachen. Doch das Bezirksgericht Kamen widersprach der Forderung nach einem expliziten oder gar schriftlich erteilten Coachingauftrag.

Aufgrund der Geschäftsatmosphäre und der exakten Leistungserbringung durch den Trainer sollte dem Berater deutlich sein, dass es sich nicht um einen persönlichen Gesprächstermin handelt. Der Zeitplan des Meetings, die intensiven gemeinsamen Anstrengungen und die Zahlung eines Honorars an das jeweilige Hotelzimmer hätten auch einen unternehmerischen Aspekt des Meetings nahegelegt.

Ohne ausdrückliche Zustimmung übernahm das Landgericht letztendlich eine Entschädigung in Höhe von 115 bis 300 EUR netto Stundensatz unter Berufung auf einen Sachverst.

Coaching-Gebühren

Schätzungsweise rund 8000-9000 Business-Trainer wetteifern auf dem Markt für Coaching in Deutschland um die Vorteile potentieller Kunden. Inwiefern haben sich die Coaching-Gebühren in den vergangenen Jahren verändert? Welche Auswirkungen hat die Vergütungshöhe und welche Massnahmen können Trainerinnen und Trainer treffen, um die bestmögliche Entlohnung zu erreichen? Die Leiterin des Amtes für Coaching und Unternehmensentwicklung (BCO, Köln, www.bco-koeln. de) ist Initiatorin des "Coaching Survey Germany", der 2002 gestarteten und seitdem alljährlich stattfindenden längsten Studie zum Coaching-Markt in Deutschland.

Bei der Honorarentwicklung zog Middendorf eine positive Zwischenbilanz aus den Ergebnissen seiner vorangegangenen Coaching-Umfragen, die von den Trainern voraussichtlich allgemein als gut beurteilt werden. Im Jahr 2016 war der Durchschnittsstundensatz (60 Minuten), der sowohl privat als auch firmeninternes Coaching beinhaltet, höher als je zuvor, seit die Gebühren 2004 erhoben wurden.

"Der Stundensatz wurde durch die Finanz- und Wirtschaftskrisen der Jahre 2008 und 2009 gedämpft", so Middendorf. Das Honorar sank von 158 auf 145 EUR. "Aber selbst mit den Resultaten für 2010, die eine Rate von 153 Euros zeigten, begann eine Belebung, die bis 2016 andauerte.

"Doch nicht jeder Trainer erkennt in diesem Zusammenhang Gebühren. In der Tat gibt es sehr große Abweichungen in der einzelnen Honorarstruktur, wie Middendorf deutlich macht: "Der Durchschnittsstundensatz beinhaltet natürlich auch individuelle Tarife von 50 EUR bis zu Spitzenwerten von über 300 EUR, so dass der Durchschnittsstundensatz erheblich von den einzeln erbrachten Leistungen der einzelnen Reisebusse abheben kann.

Was sind die Einflussfaktoren auf die Höhe des Honorars im Coaching? Kurz gesagt: Welche Trainer leisten mehr und welche weniger? Es ist bekannt, dass in einer Aufstellung, in der der Kunde als Kunde auftritt und das Coaching entsprechend finanziell unterstützt, der Coach ein höheres Honorar berechnen kann als in einer Aufstellung, in der der Kunde das Coaching als Eigenzahler besucht.

Wie erwartet, wurden laut Middendorf auch in der aktuellen Coaching-Studie "deutliche Unterschiede" zwischen privatem und betrieblichem Coaching festgestellt: "Im Jahr 2016 lagen die durchschnittlichen Stundensätze für Firmen bei 184 EUR, während die Durchschnittssätze für Privatkunden mit 125 EUR signifikant niedriger lagen. "Dass gerade Firmen gutes Geld verdienen können, beweist auch die Untersuchung "Weiterbildungsszene Deutschland 2016", in der Jürgen Graf von Manager-Seminare die Honorarbeziehungen in Coaching- und anderen Beratungsformen untersuchte.

Damit liegt der Durchschnittsstundensatz für das private Coaching im Jahr 2015 signifikant unter den für das unternehmensbezogene Coaching budgetierten Werten. Was sind die persönlichen Gegebenheiten, die für die Gebührenstruktur besonders entscheidend sind? Die Middendorfer finden eine eindeutige Antwort: "Der entscheidende Punkt bei den erzielten Stundensätzen ist das Alter in Verbindung mit der beruflichen Erfahrung als Bus.

Über dem Alter von sechzig Jahren liegt der Durchschnittssatz bereits bei 211 EUR für das vom Unternehmen bezahlte Coaching und 138 EUR für das private Coaching. Middendorf sieht darin einen positiven Effekt der umfangreichen Praxiserfahrung: "Analog dazu steigt der Stundensatz mit mehr als zehn Jahren Erfahrung überproportional an - sowohl im privaten als auch im gewerblichen Sektor.

"Mit über 20 Jahren Berufserfahrung im Coaching-Geschäft schätzt ein Trainer ein mittleres Honorar von 223 EUR pro Stunde für den Einsatz im Unternehmen, so Middendorf. Überdurchschnittlich hoch ist auch die Quote für privates Coaching mit 169 EUR. In welchem Maße wirken sich Spezialitäten auf die Gebühren der Dozenten aus? Das Ergebnis zeigt, dass die Fachrichtung nicht unbedingt einen Einfluß auf die Höhe der Stundenlöhne hat", erläutert Middendorf und ergänzt: "Es gibt jedoch einige Fachrichtungen, die einen sehr klaren Einfluß auf das Honorar haben.

Es ist daher davon auszugehen, dass der Haupttreiber hier die besondere Gruppe ist, die zu höheren Gebühren verpflichtet ist. "Hinzu kommt, dass Trainer mit einer fachlichen Ausrichtung auf der Führungsebene auch besonders lange - im Durchschnitt über 15 Jahre - als Trainer tätig sind. "Wie bereits erläutert, ist die coachspezifische Berufspraxis einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf das Honorar.

Demgegenüber hat eine Fokussierung auf gewisse Organisations- oder Geschäftsformen des Kunden oder gewisse Fragestellungen und Coaching-Anlässe keinen allgemein günstigen Einfluß auf das Honorar, so Middendorf.... Middendorf weist im Rahmen der Vertiefung Executive Coaching auf eine weitere Spezialität hin und erklärt: "Frauen, die in diesem Bereich tätig sind, erreichen die höchste durchschnittliche Stundensumme von 271 EUR.

Das ist um so beachtlicher, als sonst - wie so oft - auch im Coaching-Bereich finanzielle Nachteile für die Frau bestehen. Die Stundensätze für bezahltes Coaching betragen durchschnittlich 183 EUR. Nach Middendorf erreichen die männlichen Trainer eine überdurchschnittliche Quote von 189 EUR, während die weiblichen Trainer mit einer Gebühr von 179 EUR unter dem Durchschnitt sind.

Ähnlich verhält es sich bei privaten Coaching-Sitzungen: Für Herren 127 EUR und für Damen 123 EUR. Im Durchschnitt beträgt der Gesamtdurchschnitt des Privatcoachings 125 EUR. Eine noch größere geschlechtsspezifische Kluft wurde im Zuge der Studie "Weiterbildungsszene Deutschland 2016" festgestellt. Nach den Umfrageergebnissen haben die männlichen Trainer im Jahr 2015 ein Durchschnittshonorar von 198 EUR erzielt, weit vor ihren Kollegen, die eine Durchschnittsrate von 148 EUR haben.

Wie können Trainer also die Gebühren erhöhen? Einige objektive Gesichtspunkte, die in diesen Betrachtungen zunächst offensichtlich scheinen, sollten laut Middendorf vernachlässigt werden: "Wir wissen aus früheren Untersuchungen, dass die Form der Coaching-Ausbildung, die Verbandsmitgliedschaft oder die methodische Orientierung eines Trainers für den Klienten nicht von besonderer Bedeutung sind.

Stattdessen wird "eine allgemeine Professionalisierung vorausgesetzt, die auch die meisten Trainer einbringen. "Für den Klienten ist jedoch die eigene Erfahrungen mit dem Trainer oder die Weiterempfehlung einer vertrauenswürdigen Persönlichkeit entscheidend, erklärt Middendorf und rät: "Wenn ein Trainer mit gewissen Gruppen zusammenarbeiten will - z.B. solchen, die besonders viel Geld bezahlen - muss er dieser Gruppe die Möglichkeit bieten, ihn durch andere Aktivitäten kennen zu lernen.

"Middendorf meldet in diesem Kontext, dass Coaching etwa ein drittel der gesamten Beratertätigkeit seit dem Start der Coaching-Umfrage ausmacht. Im Regelfall ernährt sich der Trainer nicht nur vom Coaching. Das Fazit: "Man könnte gar behaupten, dass die Coaching-Tätigkeit oft erst durch die weitere Tätigkeit des Consultants möglich wird.

"Das Ergebnis der 1 5. Coaching-Umfrage zeigt. Der überwiegende Teil der Trainer in diesem Land berechnet ihre Busse stundenweise. Middendorf empfiehlt aber vor allem Anfängern, sich von den Stundensätzen zu verabschieden: "Das Stundenhonorarmodell ist aus dem Bereich der psychotherapeutischen Betreuung oder Betreuung nicht mehr wegzudenken und stellt seither ein Hindernis für die Berufsentwicklung dar.

"Jedes Einzelcoaching blockiert den ganzen Tag für andere, zum Teil lukrative Beratungsaufgaben. "Im Hinblick auf ein gutes Gehalt darf Coaching derzeit nur ein drittel der Arbeit in Anspruch nehmen. Sonst erhöhen sich die Kosten für den Trainer zu stark", schlussfolgert der Trainer ernüchternd. Wenn man nach anderen Vergütungsmodellen sucht, die es den Trainern ermöglichen würden, ihren Unterhalt durch Coaching-Aktivitäten zu verdienen, könnte man bei den Managementberatern das finden, was sie suchen, sagt Middendorf und betont den Unterschied: "Sie berechnen nicht für mehrere Arbeitsstunden, sondern für mehrere Jahre.

"Trainer, die exakt dies üben, erkennen im Durchschnitt die hohen (kalkulierten) Stundenlöhne und können teilweise klare Steigerungsraten erreichen, wie der langjährig erfahrene Beobachter auf der Grundlage seiner Coaching-Anfrage einbrachte. Coachs sollten sich bemühen, das Tages- oder Projekt-Modell im Kontext eines bezahlten Coaching umzusetzen. Aber Middendorf weiss, dass das einfacher gesagt als gemacht ist.

Einer der Gründe: "Da das Honorar als einziges Vergütungsmodell in Coaching-Kursen zu oft und ohne Reflexion gelehrt wird und auch viele Personalverantwortliche an diesen Kursen beteiligt sind, ist es vergleichsweise schwer, die Projektidee bei Firmen zu plazieren. Mit Middendorf wird klar: "Wenn man sich in Gesprächen mit einem Betrieb auf einen Stundensatz geeinigt hat, ist es fast nicht mehr möglich, zu einem späteren Termin auf einen Tagessatz oder eine Projektsumme umzuschalten.

"Ein entscheidender Aspekt sollte sein, den Kunden den Vorteil von Coaching noch deutlicher zu machen. Graf, Jürgen (2016). Weiterbildungslandschaft Deutschland 2016. Bonn: ManagerinSeminare. Middendorf, Jörg (2017). Coaching Umfrage Deutschland 2016/2017. Amt für Coaching und Organisatorisches.

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