Burnout Depression

Ausbrennen Depressionen

Burn-out und Depressionen werden oft als die gleiche Krankheit angesehen, aber das ist nicht wahr. Der Burnout wird oft von Depressionen begleitet. Eine Depression und ein Burnout haben ähnliche Symptome. Der Übergang vom Burnout zur Depression kann schrittweise erfolgen. Aber was ist der Unterschied zwischen Burnout und Depression?

Ausbrand und Depressionen

Burn-out und Depression werden oft als die gleiche Erkrankung angesehen, aber das ist nicht wahr. Der Burnout wird oft von depressiven Reaktionen begleitend ausgelöst. Die Betroffenen, aber auch Ärzte und Psychotherapeuten, führen die Ursache des Burnout nicht immer auf den Geisteszustand der Betroffenen zurück. Daher wird hier die Unterscheidung zwischen Depression und Burnout diskutiert.

Burnout-Syndrom sei vielmehr "kontextbezogen", die Ursache des Burnout sei oft arbeitsbedingt. Andererseits sind sie " kontextfrei " und umfassend und können daher alle Lebensbereiche und auch jeden in Mitleidenschaft ziehen. Zudem wird Depression als dauerhafte Erkrankung bezeichnet, während die vom Burnout-Syndrom Betroffenen zum Teil auch sorglose Stadien durchlaufen können.

Burnout-Patienten empfinden und erscheinen oft abgenutzt, stumpf und erschöpft, sind aber zugleich intern verspannt, aufgeregt und erregt. In der Depression dagegen tritt dieses Phänomen in der Regel nicht auf. Eine dritte Besonderheit zwischen Depression und Burnout ist, dass sich die Menschen meist in gewissen Stadien des Burnout wie in einem Streit aufhalten.

Noch bevor die Beteiligten die Niederlage eingestehen, haben sie diese Auseinandersetzungen bereits hinter sich gelassen. Die Bekämpfung der Überforderung an sich selbst wird nicht als Bekämpfung in der Frühphase des Burnout verstanden und man merkt in der Regel viel zu früh, dass der eigene Widerstand nicht gewonnen werden kann und man somit vollkommen erschöpft ist.

Diese Erscheinung tritt in der Depression nicht auf. In fortgeschrittenem Alter ist es kaum möglich, zwischen Burnout und Depression zu unterscheiden. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sich im Zuge der Burnout-Krankheit zunächst in einem einzigen Bereich des Lebens auftretende Beschwerden auf andere ausbreiten. Während man sich in einem Frühstadium des Burnout wenigstens vorübergehend von der Situation distanzieren und entspannen konnte, wird dies mit dem Krankheitsverlauf immer schwerer und später wird die ganze Erde grauer oder gar schwarzer.

Depression ( "depressive Episode", "Melancholie" oder "depressive Störung") ist wohl eine der frühesten Erkrankungen der Menschen und wird in Deutschland ebenso wie das Burnout-Syndrom als weit verbreitete Krankheit angesehen, da etwa 5% der in Deutschland ansässigen Menschen davon betroffen sind. Die Depression betrifft nicht nur den Einzelnen, es gibt mittlerweile mehrere Mio. Deutsche, die bereits einmal oder gar regelmässig Depressionsphasen hatten!

Davon profitieren insbesondere weibliche und männliche Arbeitnehmer, Studierende, Pensionäre, Beamte und Erwerbslose. Man geht davon aus, dass mittlerweile etwa 50 Prozent der deutschen Bürger selbst unmittelbar krank geworden sind oder bereits als Verwandte oder Freunde mit einer Depression zu kämpfen hatten. Etwa 20% sind von einer Depression unmittelbar betroffen. 2. Überraschenderweise wird die Depression in den Kulturen des Westens immer verbreiteter, obwohl es scheint, dass wir im Gegensatz zu den Drittländern verhältnismäßig wenige Nachteile haben.

Eine Depression ist dort aber nicht so üblich. So muss es andere Ursachen als das verhältnismäßig gute Wohlergehen und den guten Lebensstil für depressive Erkrankungen haben. Doch unsere heutige Zivilisation leistet einen Beitrag zur raschen Verbreitung von depressiven Verstimmungen. Bei der Behandlung von Depression ist es erforderlich, das Selbstmordrisiko des Betroffenen zu beobachten und zu klären, da es in diesem klinischen Bild zu oft vorkommt.

Der Patient wird mit einem oder mehreren antidepressiven Mitteln behandelt; bei wahnhaften Erkrankungen kann es notwendig sein, sie mit Neuroleptika zu verknüpfen. Die Depressionsbehandlung umfasst auch die Psychotherapie durch einen Psychotherapeuten.

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