Buchela

Buchweibchen

Die " Seherin von Bonn " ist die berühmteste Deutsche. Das Leben zwischen Buche und Birke. mw-headline" id="Literatur Frau Buchela (* Dezember 1899 in Honzrath; ? August 1986 in Bonn) wurde als " Bonner Weissagerin " und " Pythia vom Rhein " bezeichnet.

Ihr richtiger Name war Margarethe Goussanthier, geborene Margarethe L. G. Merstein. Ihr zufolge wurde sie auf einem Acker unter einer Bucht zur Welt gebracht, was ihren Bühnennamen ausmacht.

Doch in einem früheren Fernseh-Interview im Jahr 1953 gab sie die weniger geheimnisvolle Begründung, dass sie in der Schulzeit oft Buchecker aß und deshalb von ihrem Lehrmeister den Beinamen Buchela erhielt. Sie hat ihre Jugend im Kinderheim verbracht und Adam Goussanthier geheiratet. Ein nach Madame Buchela genannter Springbrunnen wurde 2002 in ihrem Geburtshaus gebaut.

Das Buchela" von Monika Littau. BUCHELLA ("Margarethe Goussanthier", geb. Merstein). Inszenierung: Ursula Koehler-Lutterbeck, Monika Siedentopf: Damen im Rheinland. Hildegard Ginzler: Die Visionärin Madame Buchela (1899-1986). Zwischen Buchen und Birken. 2000, Achweiler 1999, S. 153 Die Visionärin Margareta Goussanthier (1899-1986), "Madame Buchela".

Die Auferstehung von Frau Buchela. Die Hildegard Ginzler: Buchela - die "Pythia des Rheins". In: General-Anzeiger, 22. Februar 2006 Roland Schmitt: Gussanthier Margarethe. In den Fußstapfen von Lennart Wolff, Frau Buchela.

"Geldverschwendung" - "Verrat durch die USA in Not"

1983 hat die so genannte "Pythia von Bonn", die Weissagerin Buchela (gestorben 1986; richtiger Name: Margarethe Goussanthier), ihre Erinnerungen veröffentlicht, die jedoch mit Vorhersagen über die deutsche Zukunftsperspektive durchsetzt sind.... Vor allem im Rheinland war Buchela damals berühmt und dafür bekannt, ganze Generationen von Bonnern zu beratschlagen.

Das, was sie 1983 für Deutschland vorhergesagt hatte, hörte sich damals abwegig an. Buchela schrieb in ihren Erinnerungen, dass auch Bundeskanzler Konrad Adenauer ihr Auftraggeber war. Weniger als eine halbstündige Fahrt von ihm weg lebte Buchela, und wahrscheinlich hätte er in einem Radius von mehreren hundert Kilometer keinen besseren Hellseher vorfindet. Buchela sagte in ihren Erinnerungen voraus - wenn auch mit einer ungenauen Terminprognose -, dass die USA Deutschland eines Tages betrügen würden, wenn es in "Schwierigkeiten" käme.

Buchela ging jedoch nicht näher auf die Natur der Notwendigkeit ein. Nichtsdestotrotz ist ihre Mahnung stark genug: Die Deutsche sollten - wie Buchela vorschlägt - ihre Geschichtsbücher einsehen und dann feststellen, dass die USA jeden "bisher verraten" haben, der sich mit den USA befreundet hat. Es wäre heute völlig unvorstellbar, dass die Erinnerungen eines bekannten Wahrsagers solche anscheinend antiamerikanischen Äußerungen enthalten und zudem von einem großen Verleger wie Droemer-Knaur herausgegeben werden.

Dies war damals nur möglich, weil Buchelas Vorhersagen damals so unglaubwürdig waren, dass sie nicht als Bedrohung galten. Buchela benutzte auch eine etwas blumige und naive Ausdrücke. Fremde Länder sollten Deutschland gegenüber freundschaftlich sein, aber in Wirklichkeit sollten sie es niedrig halten und letztlich in den ökonomischen Graben ziehen.

Buchela redet buchstäblich vom " Schluck der Untauglichkeit ". Wenn Buchela Blondine und naiv gewesen wäre, wäre es leicht gewesen, ihr Antiamerikanismus oder gar Nationalismus zu vorwerfen. Doch Buchela war eine "Zigeunerin", eine Selbstdarstellung. Buchela fügt sich in dieser Hinsicht überhaupt nicht in die üblichen Vorurteile ein. Was Buchela auch genau vorhergesagt hat, sind die explosionsartige Zunahme der Mietpreise, die wachsende Armut älterer Menschen und eine generelle Machtverschiebung weg von der Politik hin zu Bank- und Versicherungsunternehmen, die dann "Paläste" errichten.

Buchela: Keine Sorge! Kein eindeutiger Verweis auf einen künftigen großen europäischen Bürgerkrieg ist in den Erinnerungen zu finden! In diesem Kontext ist es auch bemerkenswert, dass es Deutschland - natürlich in seiner Blumensprache - davor gewarnt hat, sich an Waffen zu beteiligen, die immer wieder durch Menschenrechte und Menschlichkeit gerechtfertigt sind.

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