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Polizeiberichte & Polizeiberichte Braunschweig | Unfallnachrichten heute

Am 15. August 2018 unterzeichneten 51 Einrichtungen im Polizeipräsidium Braunschweig eine Zusammenarbeitsvereinbarung zur Errichtung einer fachübergreifenden Koordinationsstelle für Gewalt im häuslichen Bereich (iKOST HG) für die Braunschweiger Hauptstadtregion, deren Zweck es ist, den Kampf gegen diese Form der häuslichen Gewalt auf der strukturellen Stufe weiter zu verbessern. Opferschutz und -betreuung, Verfolgung der häuslichen Gewalttätigkeit und Vorbeugung sollen weiter konsequent ausgebaut werden.

Bei der Eröffnung der Veranstaltung machte Polizeidirektor Michael Pientka deutlich: "Wir sind heute mehr als 100 Menschen hier, die einen besonderen Bezug zum Themenbereich der häuslichen Gewalt haben. häuslicher Gewalt ist beleidigend, unter Strafe gestellt und keine Privatangelegenheit. Dieses Koordinierungszentrum ist für mich eine Anlaufstelle für Interventionen und Vorbeugung. "Neben dem Polizeipräsidium Braunschweig, der Staatsanwaltschaft Braunschweig und dem OLG Braunschweig sind eine Vielzahl weiterer Einrichtungen aus den Bereichen Judikative, Rechtsberufe, Landes- und Kommunalverwaltungen, Universitäten, Krankenhäuser und verschiedene Einrichtungen zum Schutz der Opfer in unserer Heimatregion Vertragsparteien der Kooperation.

Alle am häuslichen Gewaltbereich beteiligten Einrichtungen haben ein einheitliches Anliegen, koordinieren ihr Verhalten optimal und gehen nach einem festen Schema vor. Die Braunschweiger Polizeipräsidien und die Staatsanwaltschaft Braunschweig haben nach dem in Kraft treten des Gesetzes zum Gewaltschutz im Jahr 2002 und der anschließenden Erarbeitung bundesweiter Maßnahmenpläne zur Gewaltbekämpfung in den letzten Jahren regelmässig gemeinsam fachübergreifende Konferenzen organisiert, die auch über die Braunschweiger Landesgrenzen hinaus überaus positiv aufgenommen wurden.

Mit diesen Ereignissen wurde unter anderem ein dichtes Netz auf kommunaler und überregionaler Ebene mit überregionalen Verbindungen geschaffen, das neben den Polizeidiensten, Staatsanwälten und Gerichten auch Träger wie Jugendamt, Gesundheitseinrichtungen und Beratungszentren einbezieht und eine aktive Opferberatung und den Opferschutz wirksam fördert und ausbaut.

Auf einer Konferenz im September 2017 nahm diese Expertengruppe die Empfehlungen zur Einrichtung einer interdisziplinären Koordinationsstelle für Häusliche Gewalt im Raum Braunschweig auf, die sich speziell mit dem Aus- und Aufbau des Netzwerks zur Häuslicher Gewalt sowie mit der Erarbeitung und Aktualisierung eines diesbezüglichen Gesamtkonzepts auseinandersetzt.

Zum Abschluss der Kooperation im Jahr 2018: "Gerade weil kein Ast mit einer Seite gebunden werden kann, ist es erstaunlich und macht uns auch deshalb besonders glücklich, wie viele Blätter in der Braunschweiger Gegend die vielen Äste für ein so tragfähiges Netzwerk binden. Heute eröffnen wir ein interdisziplinäres Koordinationsbüro für die Braunschweiger Raum.

"Die Parteien sind sich einig, dass ein Begriff zur Abwehr und zum Schutze gegen häusliche Gewalt wesentlich darauf basiert, dass die polizeiliche Intervention in einer akuten Notsituation sofort erfolgt, dass ein umfangreiches Angebot an Beratung für die Betreffenden vorliegt, dass eine lückenlose Strafverfolgung der häuslichen Gewalttätigkeit erfolgt und dass der zivilrechtliche Rechtsschutz, wie etwa Verfügungen nach dem Gesetz zum Schutze gegen Gewalttätigkeit, rechtzeitig erfolgt und konsequent durchgesetzt wird.

Eine Aufgabe der iKOST HG ist es, das Verfahren nach diesem Konzept durch gemeinsame Koordination, bindende Definition von Verfahren sowie Aus- und Weiterbildung der involvierten Abteilungen kontinuierlich zu verbessern. Mit der Koordinationsstelle werden die vorhandenen, bereits gut arbeitenden Einrichtungen unterstützt und ergänzt. Das interdisziplinär arbeitende Koordinationsbüro für Häusliche Gewalt in der Braunschweiger Umgebung ist ein Vorbild und hat - auch aufgrund seiner innerkommunalen Zusammenstellung und Arbeitsmethoden - eine überregionale Wirkung mit der Botschaft: Wir engagieren uns für die Prävention der häuslichen Gewalt! 2.

Eckehard Niestroj, Generalstaatsanwalt und Generalstaatsanwalt in Braunschweig, bekräftigt: "Ein wirksames Eingreifen zum Schutze der Betroffenen und eine wirksame Verfolgung sind uns allen ein großes Anliegen. 3. Es freut mich, dass mit dem Vertragsabschluss zur Errichtung einer fachübergreifenden Koordinationsstelle für Häusliche Gewalt für die Braunschweiger Landeshauptstadt ein bedeutender zusätzlicher Grundstein für die optimale Gestaltung des Kampfes gegen das Phänomen der häuslichen Gewalt gelegt wurde".

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