Beziehungsunfähigkeit

Unvermögen, eine Beziehung herzustellen

Das Unvermögen, eine Beziehung herzustellen, ist ein ernstes Problem. Wenn Sie keine feste Bindung wollen, halten Sie sich in der Regel für beziehungsunfähig. Sie wird heute heiß diskutiert und zum Teil sogar als en vogue, beziehungsunfähig angesehen. Wie ist die Unfähigkeit zur Beziehung gemeint, wie wird sie erkannt und wie kann sie überwunden werden? Ist eine Generation beziehungsunfähig?

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Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Schlüsselwort und der umgangssprachlichen Anwendung des Begriffs; für geistige Erkrankungen, die mit einer verringerten Beziehungsfähigkeit einhergehen, vgl. Bindungsstörungen und Traumata (Psychologie). Der Begriff der Beziehungsunfähigkeit beschreibt ein grundsätzliches Problem im umgangssprachlichen deutschsprachigen Raum, das der Nutzer des Begriffs bei Menschen vermuten lässt, die eine Zusammenarbeit anstreben und immer wieder versuchen, sie aber nicht immer aufrechterhalten.

Dieser Begriff wird nur in der alltagspsychologischen und beratenden Literatur benutzt und richtet sich an Menschen mit veränderten Verhältnissen und nicht an völlig ungeübte Menschen. In der modernen wissenschaftlichen Psyche ist keine "Unfähigkeit zur Beziehung" bekannt. Unter anderem weiß die psychiatrische Praxis von erworbenen Traumen, Bindungs- und Verhaltensstörungen sowie angeborenen Störungen der Entwicklung wie frühkindlichem Selbstmord oder dem Asperger Syndrom, die die Prognosen von stabilen Kooperationen erheblich reduzieren können, aber meist nicht unter dem Begriff "Beziehungsunfähigkeit" zu verstehen sind.

Der Begriff wird, wie Nina Perauer gezeigt hat, immer häufiger von Menschen verwendet, die so zu einer Form des Byronischen Helden werden können: "Ich kann nicht, ich bin unfähig zu Beziehungen", diese Formulierung könnte als Menschenmigräne in die Geschichte eingegangen sein, eine Entschuldigung, um die angebliche Vielschichtigkeit der eigenen Seele zu ergründen.

"Michael Nast: Generationenbeziehung unfähig. Edeldeutschland, ISBN 978-3-8419-0406-5 (eingeschränkte Preview in der Google Buchsuche). Vertrautheit, Geschlechtlichkeit, Beziehungsunfähigkeit: berechtigte Bestandteile der Komödie in der zeitgenössischen Literatur. Verlagshaus Dr. Müller, 2008, ISBN 978-3-8364-7740-6. Beziehungsunfähigkeit im Roman: Adelle Waldman: The Love Affairs of Nathaniel P. Henry Holt and Co. 2013, ISBN 978-0-8050-9745-0. Christian Müller-Götzmann: Künstliche Fortpflanzung und homosexuelle Elternschaft: Eine medizinische Abklärung der Anwendbarkeit von reproduktiven Massnahmen in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft.

Springer, Deutschland, Heidelberg, London, New York 2009, ISBN 978-3-642-01282-2, S. 58 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche). dopp, München 2015, ISBN 978-3-95824-083-4, S. 24 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche). Der Manncheck: Wie man jeden Mann richtig einschätzt und den Lebenspartner findet. mvg Verlag, München 2016, ISBN 978-3-86882-646-3, S. 60 (begrenzte Voransicht in der Google-Buchsuche).

Nicole Maibaum: Preferably Lover: Happy without a wedding ring. Dotbooks, München 2015, ISBN 978-3-95824-083-4, S. 24 (begrenzte Voransicht in der Google-Buchsuche). Bücher auf Abruf, Norderstedt 2001, ISBN 3-8311-1526-5, S. 51 (begrenzte Voransicht in der Google-Buchsuche). Ausgabe Octopus, Münster 2013, ISBN 978-3-86991-968-3, S. 122 (begrenzte Voransicht in der Google-Buchsuche).

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