Beziehungsanalyse

Verwandtschaftsanalyse

Webseite des Arbeitskreises Beziehungsanalyse München (AKBAM). Dipl.-Psych. Thea Bauriedl (Gründerin der Beziehungsanalyse). Der Berliner Arbeitskreis für Beziehungsanalyse e.

V.:: Angewandte Psychoanalyse in der Therapie und Beratung von Familien, Paaren und Gruppen. Bei der astrologischen Beziehungsanalyse wird die Wechselwirkung zweier Geburtskonstellationen berücksichtigt.

Das ist Beziehungsanalyse

Wie ist Beziehungsanalyse? Seit 1970 hat Thea Bauriedl das Prinzip der Beziehungsanalyse mitentwickelt. Sie setzt die Theorie der psychoanalytischen Objektbeziehung fort, indem sie die Fokussierung auf die Beziehungsstruktur zwischen Psychotherapeut und Analyt, Psychotherapeut und Patient(en), Consultant und Klient(en), Betreuer und Supervisor(en), etc. vornimmt. Die Verzahnung von Transmission und Countertransference beider Parteien schafft ein Netzwerk von unbewussten Wechselwirkungen oder Botschaften, die sowohl als Äußerung der wiederholten Beziehungsszenarien des Betroffenen, Kunden oder Vorgesetzten als auch als Äußerung der korrespondierenden Beziehungsszenarien des Therapeuten/Beraters oder Vorgesetzten zu verstehen sind.

Der Begriff entstand vor allem aus der Erforschung der Psychoanalyse der Familien-Dynamik und -Therapie. Dabei wird besonders klar, dass der Therapeut als Teil des "therapeutischen Systems" zu begreifen ist, das von der Erhaltung und dem Wandel der Familie oder des Therapiesystems mitbetroffen ist. Hier, wie in der Beziehung zwischen Analyst und Analysator, Consultant und Kunde bzw. Betreuer und Betreuer usw., wird die gewünschte Änderung der Beziehungsstruktur dadurch erzielt, dass sich der Analyst/Berater/Supervisor auf seine innerpsychischen Reflexionen im Therapie-, Beratungs- oder Betreuungsprozess fokussiert und über seine Beteiligung nachdenkt.

Diese Überlegungen können zu Veränderungsimpulsen und Eingriffen führen, die durch Veränderungen in der Beziehungslandschaft einen nachhaltigen Strukturwandel bei PatientInnen, KlientInnen oder SupervisandInnen in Gang setzen und vorantreiben. Abgesehen von dieser Verwendung in der Psychotherapie, Beratung oder Supervision ist das Verständnis der Beziehungsanalyse für das landschaftliche Verständnis aller interpersonellen Zusammenhänge förderlich, da jede Person aus Szenen familiärer Zusammenhänge kommt, die sie in Gestalt von Beziehungsfantasien und Verteidigungsmechanismen aufnimmt.

Diese Beziehungsfantasien transferiert er in jede interpersonelle Lage und wiederum auf die korrespondierenden Transfermuster seiner Beziehung. Bei allen Formen der Anwendung unterstreicht dieser Zugang die Macht der Psychoanalyse, die sowohl im Psychoanalyseablauf als auch in der Psychoanalyse sowie in der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Sachverhalten und Ereignissen nicht (de-)bewertet, sondern vielmehr kritische Aspekte versteht.

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