Beziehung Partnerschaft

Partnerschaftliche Beziehung

Engagement: Wichtiger Grundstein für eine glückliche Partnerschaft! Engagement in der Beziehung, Partnerschaft Wofür steht Engagement in einer Beziehung, Heirat, Partnerschaft? Der Wille beider Seiten, für die Beziehung zu arbeiten, ist ein wesentlicher Eckpfeiler einer glücklichen Partnerschaft. Dazu zählt natürlich auch, sich nicht zu ergeben, wenn die ersten Schwierigkeiten auftreten, sondern seine ganze Energie in die Aufrechterhaltung der Partnerschaft zu stecken.

Oft wird in diesem Kontext der Ausdruck "Engagement" verwendet - zum Beispiel in meiner Kanzlei für Ehe- und Partnerberatung in Bergisch Gladbach. Engagement in einer Beziehung heißt Engagement erzeugen. Genauer gesagt, diese Bezeichnung steht für eine liebende, feste und zugleich ernsthafte Gewissheit, dass es für beide Seiten richtig ist, auch in schwierigen Momenten an der Beziehung festhalten zu können.

Engagement ist daher eine Grundvoraussetzung für eine gute und dauerhafte Partnerschaft. Engagement ist heute wie vor Jahrhunderten ein brennender Wille der meisten Ehepaare, denn ohne die Nachhaltigkeitsbereitschaft und ohne emotionales Engagement kann eine Partnerschaft auf Dauer nicht gelingen. Engagement heißt nicht, eine Beziehung um jeden Preis zu erhalten und auszubauen.

Das ist vor allem dann nicht empfehlenswert, wenn die Partnerschaft von Gewalttätigkeiten geprägt ist. Engagement heißt dagegen, an der Partnerschaft festhalten, auch wenn Sie mit Ihrem Gesprächspartner in stürmischen Situationen sind. Engagement steht damit im Kontrast zur modernen Austausch- und Einweggesellschaft, in der fast jeder und alles austauschbar ist.

Möglicherweise ist gerade diese Geisteshaltung heute der Anlass, warum immer mehr Menschen nach einer tragfähigen und bindenden Partnerschaft suchen. Gerade wenn man als Jugendlicher "von den Hörnern gestoßen" ist, kommt die Zeit, in der man einen ständigen Begleiter an seiner Seite haben will, neben dem man Tag für Tag aufstehen kann.

Genauso ist es mit einer glücklichen Beziehung, für die es auch andere Inhaltsstoffe gibt. Ausschlaggebend für die Güte der Partnerschaft ist die Haltung zur Beziehung, d.h. das Engagement. Es begünstigt eine Beziehung: Das gemeinsame Gehen durch dicke und dünne Schichten ist ein schweres Unternehmen für jede Partnerschaft, besonders in Krisenzeiten einer Beziehung.

Beziehungsprobleme wirken sich immer auf beide Seiten aus. In einigen Kooperationen geht der Weg heute in die Verbrauchergesellschaft: Wenn es nicht mehr gut geht, kann der Gesprächspartner ganz leicht ersetzt werden. Ein Verhältnis sollte nicht als ein solches Verbrauchsgut angesehen werden. Dieses Verhalten hat zur Folge, dass viele Verbindungen bereits mit den ersten Schwierigkeiten aufhören.

Natürlich sind Krisensituationen in einer Partnerschaft immer ein Stolperstein und schwierig zu überwinden, aber sie begünstigen die Entwicklung beider Parteien und bringen sie näher zusammen. Engagement heißt, sich in einer Beziehung engagiert zu sein. Denn je mehr sich beide Parteien in die Beziehung einbringen und sie als bindend betrachten, desto besser sind die Aussichten auf eine langfristige Beziehung, die für beide Parteien erfüllt ist.

Das ist in den schönen Tagen natürlich ganz leicht. Es ist jedoch auch bei Beziehungskrisen von Bedeutung, dass Engagement gezeigt wird. Das klingt sicher erschöpfend, aber: Verbindungen sind oft schlichtweg mühsam. Man kann sich selbst als Teil der Beziehung verstehen und die Betroffenen nicht nur für seinen Lebenspartner, sondern auch für sich selbst und eine fröhliche Beziehung mitbringen.

Andererseits gibt es aber auch den lndividualismus, der einer fröhlichen Beziehung entgegenwirkt. Alle sollten sich die Frage stellen, ob eine Beziehung der richtige Platz ist, um die eigene Persönlichkeit zu leben. Natürlich heißt das nicht, dass man sich in einer Beziehung aufgibt. Es tut aber nicht weh, sich nicht immer zu ernst zu nehmen, sondern auch die Wünsche des Gesprächspartners im Blick zu haben.

Vor dem Versuch einer Scheidung sollte ein Ehepaar zunächst einmal die Probleme in der Beziehung selbst überwinden. Das heißt aber nicht, dass für diesen Arbeitsschritt keine Fremdhilfe eingeholt werden sollte. Die Paare-Therapie ist eines dieser äußeren und zugleich beruflichen Hilfsangebote.

Allerdings sollte man es meiden, die Beziehungsprobleme unter Freunden und Bekannten zu verbreiten. Oftmals beraten sie nur aufgrund von Einzelfallerfahrungen, was dem Ehepaar in der Krisensituation nicht wirklich hilft. Professioneller Support dagegen heißt sachliche Hilfestellung durch einen Fachmann, der das Problem neutral und unparteiisch analysiert.

In einer Pärchentherapie können Lösungen für vorhandene Problemstellungen, die die Beziehung beeinträchtigen, zusammen erarbeitet werden. Deshalb sollte ein Ehepaar vor einer Trennungs- oder Scheidungsphase prüfen, ob eine Therapie oder ein Beratungsgespräch die Beziehung wieder in eine harmonische Beziehung zurückführen kann. Eine zweite Möglichkeit in einer Beziehung ist immer eine gute Idee, vor allem wegen der großen "emotionalen Kosten" bei Trennungen oder Scheidungen, von denen beide Parteien gleichermaßen profitiert haben.

Jedes Verhältnis geht durch seine Auf und Ab. Das ist letztendlich ganz natürlich und buchstäblich das Speisesalz in der Brühe einer Beziehung oder Eheschließung. Obwohl es nicht notwendigerweise um mühevolles Bergsteigen geht, sondern um Einzigartigkeit und Freiräume, belegen diverse Untersuchungen, dass sich viele Menschen noch immer nach einer fröhlichen und dauerhaften Partnerschaft verzehren.

Um eine fröhliche und erfüllende Beziehung zu haben, braucht es jedoch ein emotionales Engagement. Engagement und die Bereitwilligkeit, in Partnerschaft zu investieren, kurz gesagt, sind heute unerlässliche Grundwerte, um eine fröhliche Beziehung aufbauen zu können.

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