Beratung auch Telefonisch

Telefonische Beratung

Wer hat mich beraten? Diskussionsleistungen Durch die immer wiederkehrenden Unterschiede bei der Honorarabrechnung von Beratungsdienstleistungen durch die Kostenträger werden wir im Verlauf dieses Jahr - in der Regel für alle Fachkreise - einen genaueren Blick auf die korrespondierenden GOÄ-Positionen werfen können. GOÄ-Nr. Nur als einziger Service kalkulierbar - ohne ärztlichen Kontakt. Kalkulierbar nur als Einzelleistung oder zusätzlich zu den Prüfungen nach GOÄ 5-8, 800, 80 01 Eine mehr als einmalig durchgeführte Kalkulation im Falle einer Behandlung muss gerechtfertigt sein.

Kann nur einmalig im Falle einer Behandlung errechnet werden. N. n. GOÄ 30, 34, 801, 806, 807, 816,817, 835. 1,8, kann auf 2,5 erhöht werden. Die Konsultationen oder Leistungen nach den Nummern 1, 3 und 4 können nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt errechnet werden. Mitarbeitergespräche über die Übermittlung von Befunden oder die Ausstellung von Mehrfachrezepten oder Empfehlungen können nach GOÄ 2 errechnet werden.

Diese Zahl kann nur errechnet werden, wenn kein ärztlicher Kontakt besteht, daher ist es empfehlenswert, die jeweilige Zeitangabe aufzuführen. Ruft der Pflegebedürftige wieder an, kann GOÄ 2 unter Anzeige der Zeit neu errechnet werden. Redet der Kranke dann mit dem behandelnden Arzt, kann auch GOÄ 1 oder 3 errechnet werden.

Bei einem Arztbesuch in der Arztpraxis oder einem späteren Arztbesuch müssen die Zeiten für diese Dienstleistungen dokumentiert werden, damit alle (Beratungs-)Leistungen abgerechnet werden können. Wünscht der Kranke mehrere Rezepte und/oder Einweisungen, kann GOÄ 2 mit der entsprechenden Rechtfertigung auch bis zum 2,5-fachen des Satzes erhöht werden.

Selbst wenn GOÄ 2 nur mit 3,15 /1,8 mal so hoch eingestuft wird, ergeben 10 übersehene Erfolge 31,50 ?! Die Beratung nach GOÄ 1 oder 3 ist grundsätzlich auf den Betroffenen ausgerichtet, kann aber auch eine indirekte Beratung durch eine Kontakt- oder Pflegeperson (Eltern, Kinder) sein. Die GOÄ 4 kann nur berechnet werden, wenn eine komplexe externe Anamnese und/oder Instruktion/Management der Referenzperson erwünscht ist.

Ausgehend von der Auswertung von GOÄ 4 - im Gegensatz zu GOÄ 3 - ist davon auszugehen, dass ein zeitlicher Aufwand von mehr als 10 min erforderlich ist und dementsprechend zu dokumentieren ist. Bei nicht nahestehenden Personen können Anweisungen/Führungen nicht nach GOÄ 4 berechnet werden, sondern es ist eine aufwendige Analyse (z.B. durch Pflegepersonal) erforderlich. Werden Anweisungen von mehreren Referenzpersonen für den selben Fall erteilt, kann der GOÄ 4 nur einmal berechnet werden; aufgrund des höheren Zeitaufwands kann der Factor jedoch bis zum 3,5-fachen des Satzes (44,87 ) errechnet werden.

Die GOÄ 3 kann im Falle einer Behandlung nur einmal kalkuliert werden, eine mehr als einmalig erfolgende Verrechnung muss gerechtfertigt sein. Die GOÄ 1 bzw. 5 kann bei einer Behandlung (Monat/Krankheit) zusätzlich zu den besonderen Leistungen nach GOÄ 200 ff. nur einmal errechnet werden. Im Falle einer neuen Erkrankung tritt aber auch vor Ende des Monats ein erneuter Krankheitsfall ein, so dass GOÄ 1 bzw. 5 zusätzlich zu GOÄ 200 ff. neu kalkuliert werden kann.

Auch wenn sich das klinische Bild dauerhaft verändert, z.B. eine Erkrankung zu einer Lungenentzündung wird, ein mit Medikamenten behandeltes Diabetis insulinabhängig wird, etc. Bei Bedarf kann die günstigere Verrechnung dadurch erreicht werden, dass neben GOÄ 1 bzw. 5 die günstigeren Spezialleistungen (z.B. GOÄ 200 mit 6,03 ) mit einem Wert von 0,00 aufgelistet werden.

Aufwendungen gemäß 10 (z.B. Verbandsmaterial) können in jedem Falle nachberechnet werden.

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