Bedeutung von Spiritualität

Die Bedeutung der Spiritualität

Für mich bedeutet Spiritualität, das Geistige, das Unsichtbare zu erkennen und es existieren zu lassen. Geistigkeit Die Spiritualität ist die Wiederkehr des Ichs vom Ich ins Selbst. Bei der Spiritualität gehen viele nicht weit genug. Ich bin ein Teilchen in der Realität. lch gehe durch die ganze Stadt.

lch bin die Realität der Erde. Die Spiritualität (lateinisch: spiritus = seele, spirit) ist die Orientierung des Bewußtseins an der Essenz des spirituellen Raumes.

Zur Erkenntnis seiner Essenz konzentriert sie sich zunächst auf die inhaltlichen und strukturellen Aspekte der inner-mentalen Dynamiken, die beim Hineinschauen zu beobachten sind. Die Spiritualität beschäftigt sich mit der eigenen Persönlichkeit. Das Subjektive ist von Natur aus grenzenlos. Die Sicht nach drinnen geht über die eigenen Möglichkeiten hinaus.

Anders als das bloße psychologische Verständnis, das auch die Basis der psychotherapeutischen Arbeit ist, geht die Spiritualität jedoch weiter. Es geht davon aus, dass der Verstand eine überpersönliche Realität hat, als Realität wird das, was wirklich funktioniert, begriffen. Realität ist nur das, was entscheiden kann was mehr ist als eine Abhängigkeit von materiellen Gebilden und dass die Präsenz von materiellen Objekten auf einer von allen Sachen verschiedenen subjektiven Einstellung beruht.

Die Spiritualität geht über persönliche Anliegen und Gebilde hinaus. Die Spiritualität ist bestrebt, Identität im Ungebildeten zu finden. lch suche eine Beziehung zu psychischen Lebewesen. Spiritualität ist von Spiritualität zu trennen. Wenn Spiritualität mit sich selbst verbunden zu sein meint, geht der Spiritualist davon aus, dass es eine Beziehung zwischen ihm und übergeordneten Kräften oder übernatürlichen Lebewesen gibt.

Die Spiritualistin interpretiert ungewohnte Erfahrungsweisen als Kontakterfahrungen mit geistigen Lebewesen oder als deren gezielte Beeinflussung der eigenen Persönlichkeit. Sie können durch endogene Psychosen ausgelöst werden, zum Beispiel durch Wahnvorstellungen oder Egoerkrankungen. Die Hinwendung zu außersinnlichen Lebewesen - z.B. der Muttergottes - ist integraler Teil der entsprechenden Sitten.

Spirituell interpretierbare Erfahrungsmöglichkeiten können durch Drogenkonsum mitgestaltet werden. Der Umgang mit Spiritualismus kann das Ergebnis von narzisstischen oder theatralischen Motiven sein, denn der angebliche Umgang mit "höheren Wesen" und "medialen Fähigkeiten" betont die Spiritualisten aus der Umwelt und stärkt so sein Selbstwertgefühl. Ohne Zweifel bringt das Label eine übernatürliche Wertschätzung der Persönlichkeit mit sich, die so in den Fokus der Betrachtung gerät.

Nicht nur der Geistliche empfindet sich selbst inmitten aufmerksamer Laie, die ihn vor dieser Welt schützen, sondern auch von geistigen Wesen, die zwischen ihm und einer Leerheit auf der anderen Seite steht, die der Geistliche möglicherweise als Bedrohung empfinden könnte, wenn er nicht selbst von persönlichen Kontaktstellen durchdrungen wird. Die Spiritualität strebt nach innerer Verbundenheit. Die Spiritualität strebt nach Verbundenheit mit dem Äußeren.

Durch den Versuch, eine Beziehung zwischen seinem eigenen und dem Ich der übersinnlichen Lebewesen aufzubauen, bleibt er im Blickfeld des Ichs. Die Spiritualität will es herausfinden. Die Bewusstheit des Kindes trennt nicht zwischen sich und der Zeit. Stimmt meine Aufgabe mit meiner Natur überein? So wird die Orientierung geistlich. Das Bewußtsein ist ausgerichtet....

Es geht um die optimale Platzierung meiner Persönlichkeit, das Funktionieren des Egos. Die psychodynamischen Verhältnisse der seelischen Struktur, deren Gegenstand die Position des Menschen ist, die Essenz des Verstandes, die die Dynamiken des Egos aufnimmt. Verbesserung der Position der Person, Selbsterkenntnis der anderen. Bessere Anpassung an wechselnde Verhältnisse, Überlegenheit der Personen. Das Ausrichten der Position ist original.

Eine Positionierungsorientierung ist für ein gelungenes Innenleben fast unerlässlich. Doch da das Ich nicht die Natur des Subjektes, sondern nur einen Teil davon erfasst, ist die Positionsorientierung nicht in der Lage, dauerhafte Befriedigung zu erwirken. Nichts, was das Ich in der ganzen Erde erreichen könnte, kann das Leid des Menschen in seiner Hälfte heilen.

Jedoch kann eine grundlegende geistige Genesung nur erreicht werden, wenn der Horizont des geistigen Rahmens der Existenzberechtigung erweitert wird. Mit zunehmendem Alter des Patienten ist es sinnvoller, geistige Fragestellungen in die Behandlung miteinzubeziehen. Durch die psychische Orientierung kann das Leiden gelindert werden. Selbsterfahrung bringt eine Klugheit hervor, die vor einer dornigen Hecke bewahrt, in die ein blinder Fleiß zum eigenen Nutzen eindringen kann.

Auch wenn sie sich bereits mit Geistesstrukturen beschäftigt, kann die psychische Orientierung purer Egoismus sein: wenn mein Eigeninteresse nur einer verbesserten Positionsbestimmung diene. Allerdings zeigt der Ausblick auf die Struktur des Ichs in die gleiche Richtung, der auch geistiges Interesse nachfolgt. Die Spiritualität stellt schließlich den Verstand in den Mittelpunkt des Geschehens.

Dies beinhaltet den Umgang mit dem Ich, jedoch nicht, um das Ich für seinen Positionskampf zu stärken, sondern um die Begrenzungen zu überschreiten, die eine eigennützige Orientierung dem Sein auferlegt. Das spirituelle Bewusstsein erkennt die Verbindung zwischen der Tendenz, sich selbst bis zum Ich zu denken und dann aufzuwachsen.

WÃ?hrend die reine psychische Orientierung das Ich zu begreifen sucht, um es dann im eigenen Interesse zu gestalten, sucht die geistige Orientierung das Ich durch VerstÃ?ndnis zu durchleuchten. Der geistliche Orientierungssinn blickt durch das Ich. Sie versteht sie als reine Funktionshypothese der Persönlichkeit und schreibt ihr keine Selbstständigkeit zu.

Das spirituelle Ich tritt als temporäres Phänomen auf, dem nur ein verminderter Grad an Bedeutung und Kraft zugeordnet werden kann. Ansatzpunkt für die Erarbeitung einer geistigen Orientierung ist das Positionierungsbewusstsein. So kann mein eigentliches Sein weder im Zimmermann noch im Gartenbauer sein. Mit dieser und jener Funktion identifiziere ich mich.

Als ich merke, dass meine Persönlichkeit das selbe Los verdient wie alle Objekte der Erde, wird sich das Thema in mir selbst bewußt. Meine Orientierung wird mit jedem einzelnen Arbeitsschritt spirituell, der mich aus der Identifizierung mit mir selbst herausführt. Der psychologische Ekstasemechanismus ist die völlige Entfremdung des Egos von der Persönlichkeit, mit der es im normalen Bewusstsein gleichgesetzt wird.

Ich sehe in Extase die Realität aus dem Jenseits von mir. Erfahrungen, die von geistlichen Überlieferungen als Erweckungserfahrungen bezeichnet werden. Geistiges lnteresse entsteht oft durch Depressionen. Im präspirituellen Handeln lässt sich der Mensch der Umwelt und ihren Unbeständigkeiten überlassen. Was er in der ganzen welt für nützlich hält. Aber es ist auch üblich, dass das Glücksgefühl, nach dem der Mensch die Erde absucht, meist nur als Folge zu haben ist.

Dies kann zur ersten Etappe einer geistlichen Orientierung führen: dem Fliegen. Derjenige, der in der ganzen Welt enttäuscht ist, versucht, aus der ganzen Erde zu fliehen. Die Betrübten wenden sich dann nicht an das Selbst, um aus der Außenwelt zu fliehen. Wenn er sich von der Außenwelt abwendet, um sich selbst zu erobern.

Und wenn er sich jenseits von ihr befindet, wird er noch mehr in der ganzen Welt sein. Die Spiritualität hat für die psychische Verfassung Vorteile: Sie ordnet inneren psychologischen Geschehnissen Priorität zu und ist damit die Basis für ein autonomes Selbstwertgefühl. Weil die objektiven Bedingungen dem aktuellen Wohlergehen oft im Weg sind, reduziert die Spiritualität den Zeitdruck.

Die Spiritualität macht uns von den Höhen und Tiefen des Geschehens auf der Erde los. Die Spiritualität löste die Täuschung eines von seiner Umgebung getrennten Ichs auf. In den meisten Fällen richten die Menschen ihre Augen nicht auf das Erlebnis der Realität. Nicht in der Gegenwart, wo sich die ganze Realität sammelt, sondern in der realen Lebenswelt ihrer Ideen, Ansichten und Erlebnisse.

Sie urteilen dort, ordnen das Wenige, was sie über die Realität wissen, nach ihrem Nutzen und erstellen Planungen, wie die Realität ablaufen soll, damit sie "in Ordnung" gefunden werden kann. Wenn die Realität anders als gewünscht abläuft, denken sie, dass etwas Schlechtes geschehen ist. Wüsste man, dass man nicht Häftling der Realität ist, sondern ihr Gesichtsausdruck, würde man der Realität und sich selbst anders gegenüberstehen.

Die Spiritualität hat nicht nur für die psychische Verfassung Vorzüge. Wenn ich mich bei der Bestimmung dessen, was ich bin, irre, kann ich kaum noch nach meiner Natur handeln. Aber wenn ich mich anders benehme als ich bin, ergibt sich in mir ein Gegensatz, der meine eigene Sicherheit in Frage stellen würde.

Wenn es wahr ist, was die mystischen Überlieferungen als die Beziehung zwischen dem Ego und der Realität bezeichnen, und zwar die Gleichheit ihrer Essenz, kann der Normalzustand des Bewusstseins des Menschen nicht als gesünder verstanden werden. Angesichts der heilenden Kraft der Spiritualität ist es erstaunlich, dass sich so wenige damit auseinandersetzen. Die Spiritualität bedeutet, sich von der Welt abzuwenden. Das Glaubensbekenntnis, das in Europa geprägt wurde, hat die Entfaltung einer geistlichen Überlieferung tatkräftig verhindert.

Die kapitalistische Wachstumsidee wärmt die Spiritualität nicht mehr auf als die des Penizillins. Die Spiritualität ist kein Denken, Urteilen und Streben nach Profit. Diejenigen, die sich geistig verhalten, sehen das Hauptziel ihres Handelns in der Kenntnis dessen, was wirklich ist. Weil alles, was wirklich ist, im Jetzt erscheint, ist die Orientierung der Aufmerksamkeit auf das, was jetzt erlebt werden kann, die erste Möglichkeit aller Spiritualität.

Es wird nicht nur als der Platz verstanden, an dem spürbare Inhalt erscheint, sondern auch als die Essenz dessen, was Gegenstand der Erkenntnis ist und als gegenwärtige Präsenz wirkt. Pure Spiritualität erfahren die Gegenwärtigkeit und denjenigen, der ihren Inhalt als identisch erfährt. Hieraus ergibt sich die zweite Art der Spiritualität: die Annahme dessen, was ist.

Erst wenn es Teil der Essenz des absolut Selbst wäre, sich selbst zu verleugnen, wäre es logisch, sich der Realität zu widersetzen.

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