Autodidaktisch Bedeutung

Selbstlernende Bedeutung

Die Bildungs- und Entwicklungswege haben sich zu einer herausragenden Bedeutung in Kunst und Wissenschaft entwickelt. Der nächste Schritt ist, Fakten miteinander in Beziehung zu setzen und mit Bedeutung zu füllen. Historie">Edit | | | Quellcode bearbeiten]> Eine Autodidaktin (altgriechisch www. autos'selbst' und didaskein'lehren') ist eine Person, die sich Wissen oder Fähigkeiten, z.B.

durch Lesen, Üben, Beobachten und Experimentieren, selbstständig erlernt hat. Autodidaktinnen und -darsteller können ihre ganze Ausbildung, einschließlich technischer Fähigkeiten, auf eigene Faust, wie der Philosophie - und Autor Jean-Jacques Rousseau, der Porsche-Gründer Ferdinand Porsche und der amerikanische Staatspräsident Abraham Lincoln, oder nur auf einem anderen als ihrem eigenen Fachgebiet erwerben, wie z.B.

Die Bezeichnung autodidaktisch wird dem dt. Denker Gottfried Wilhelm Leibniz zugeordnet, der als Doktor der Rechtswissenschaften als Bibliothekare in der Duke August Bibliothek in Wolfenbüttel arbeitete und sich in einem seiner Arbeiten als "erstens, dass ich beinahe vollständig autodidaktisch war" bezeichnete. Der Leibniz wird oft als der einzige Universalforscher genannt, der sich den größten Teil seines umfangreichen Wissens autodidaktisch erarbeitete.

Es gab weniger Menschen, die gezwungen waren, Autodidakt zu werden, wenn sie sich selbst erziehen wollten. Neugierige, aber bedürftige Menschen und Mütter, denen damals der Zutritt zu Gymnasien und Universitäten weitestgehend verwehrt war, wurden auch von Experten manchmal als ernstzunehmende Selbstdarsteller anerkannt. So hat sich die Britin Mary Anning von einer arme, ungebildete Fossiliensammlerin zu einer der wichtigsten Paläontologen des neunzehnten Jahrhundet.

Autodidaktinnen und -darsteller erreichen manchmal bemerkenswerte bis hervorragende Ergebnisse, heute vor allem in den Bereichen Bildende Künste und Sprachen. Besonders ungewöhnlich war der afro-amerikanische Konstrukteur Bill Traylor, ein früherer Knecht, der im Alter von 80 Jahren mit dem Malen begann und weltbekannt wurde. Auf Fachgebieten, in denen ein Institutsbesuch weder Pflicht noch Vorschrift ist, wie z.B. Schachspieler, Athleten, Artisten wie Pop-Musiker, Rockgitarristen, Kunstmaler, Publizisten, Schauspieler oder Schriftsteller (reine Unterhaltungsliteratur), wird nicht von Selbstdarstellern gesprochen.

Selbst Wissenschaftler, die ihr Hochschulstudium beenden und durch eigene Fortbildung auf ihrem Fachgebiet noch Erfolge erzielen, sind nicht unbedingt selbstlernend. Menschen, die mit wenig Geld oder aus dem Nichts und aus eigener Kraft wirtschaftlichen Fortschritt erzielen (wobei Erziehung keine Bedeutung hat), werden dagegen als Steigerer oder selbstgemachte Männer bezeichnet.

Holzfäller Böning; Iwan-Michelangelo D'Aprile; Hanno Schmitt; Reinhart Siegert (Hrsg.): Selbst lesen, selbst denken, selbst schreiben. Selbsterziehungsprozesse von "Autodidakten" unter dem Eindruck von Erleuchtung und populärer Erleuchtung aus dem XVII. bis XIX. Jh., Bremen 2015, Heinrich Bosse: Die Autodidaktenstunde. Das literarische Schaffen in Süd-Baden um 1800, herausgegeben von Achim Aurnhammer.

Rombach, Freiburg im Breisgau 2002 (= Literarische Lebenswelt im deutschsprachigen Raum von der Erleuchtung bis zur Neuzeit, Band 1), ISBN 3-7930-9284-4, S. 571-592 Otto Luschnat: Selbstdarstellung. Der Autodidakt. Herausgegeben von Jutta Held. Muenchen 2002, ISBN 3-7705-3731-9, S. 55-81 Albert Wittstock (Hrsg.): Autodidaktisches Wörterbuch. Lebensentwürfe jener Menschen aller Epochen und Menschen, die sich in außergewöhnlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu einer herausragenden Bedeutung in den Bereichen Bildende Künste und Wissenschaften hochgearbeitet haben.

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