Astrologisch Klassisch

Klassische Astrologie

Klassische Astrologie basierte auf einem deterministischen und fatalistischen Weltbild. mw-headline" id="History">Geschichte> Neue Akzente wurden gesetzt, wie die Fixsterninterpretation in der Horoskopinterpretation oder die vielen lateinischen Tupfen. Es behandelt die Einflussfaktoren und die Entwicklung des antiken Ägypten, Mesopotamiens, der Spätantike Griechenland und des arabisch-islamischen Mittels. Frankfurt/M. 1967.

S. 96. Hohe Quellen Gleichzeitig wurden im Westen (= Renaissance) die philosphischen Werke der Römer- und Griechenzeit wiederentdeckt.

Classical Astrology > Modern Astrology (Moderne Astrologie)

In der klassischen Sterndeuterei der vergangenen Jahrzehnte war geprägt â nach dem Weltanschauungsbild der Menschen dieser Zeit â strengeterministisch. Die Fatalismusorientierung führte in der Astrologiepraxis zu der Tatsache, dass man das Wissen der Sterndeuterei überwiegend für die prognostizierten und prognostizierten führte Veranstaltungen genutzt hat. In der traditionellen, klassischen Sterndeuterei wurde der Mensch hauptsächlich in Bezug auf seine Grenzen betrachtet.

Im Zuge der Entstehung einer humoristisch ausgerichteten Psyche änderte auch die Orientierung der Sterndeuterei. C.G. Jung (1875-1961) war es, der eine Beziehung zwischen Religionen, Psychologien, Philosophie und Astrologien aufbaute. Seitdem basiert die heutige astrologische Forschung auf seinen Lehren, insbesondere auf seiner Archetypentheorie. Heutzutage ist die Sterndeuterei in erster Reihe die Anthropologie.

Selbstverständlich gibt es nicht nur eine einzige Sterndeutung. Sie orientieren sich an ähnlich vielfältig und verzweigen sich wie die der Theologie. Sternenpsychologie ist heute die interessanteste.

Traditionelle Astrophysik

In der klassischen Sterndeuterei im Sinn des griechisch-klassischen Klassizismus kommt ein epochaler kultureller Zusammenhalt zum Vorschein, der vor allem im Kaiserreich Alexander des Großen stattfand. Allerdings wurde diese alte Tradition der Tschaldäer und Ägypter maßgeblich von der philosophischen und astronomischen Forschung Griechenlands beeinflusst. In der klassischen Sterndeuterei bestand eine enge Verbindung zur Weltkunde und den spirituell-religiösen Erkenntnissen der Zeit. Sie kann ohne sie nicht verstanden werden.

Sie ist nicht an eine besondere Glaubensrichtung geknüpft, sie hat immer den charakteristischen Aspekt einer Naturwissenschaft bewahrt - im klass.... Es kann gesagt werden, dass die Sterndeuterei (einschließlich der frühen astralen Mythen und Kulte) zur urzeitlichen Tradition par excellence zählt, zu jenem Kernbereich der religiösen Tradition, der das Thema der heutigen Geisteswissenschaften ist oder sein sollte.

Insbesondere die Hermetik stellt den wesentlichen spirituellen Strom dar, in den die astrologische Erkenntnis der damaligen Zeit einfloss. Nicht umsonst wurde die Sterndeuterei damals in Europa wieder entdeckt. Ausgehend von der antiken Weltanschauung und der Gnose kann man folgende grundlegende Annahmen treffen, die die spirituelle Grundlage der astrologischen Forschung sind. Die Gestirne gelten als unzerstörbar oder als der Ort der göttlichen Kräfte, während die submunare Erde dem Werden und Sterben ausliefert.

Denn sowohl die Gestirne als auch das Erdenleben haben einen Anteil an der Seele der Welt und befinden sich somit in einer mitfühlenden Wechselbeziehung. Soweit dieses Konzept weiter entgeistigt wird und zu einem reinen mechanischen oder physikalischen Erklärungsmodell führt, leistet es einen Beitrag zum Verfall der Sternenkunde.

Gemäß der Emanationslehre stellen die Planetenkugeln auch hierarchiegeordnete Ebenen dar. Mit anderen Worten, die Planten sind sichtbares Zeichen spiritueller Hierarchie. In diesem Zusammenhang sind viele Aspekte des Gebäudes der Astrologielehre zu begreifen, wie die Gestaltung der Tierkreiszeichenregenten und die Vermittlung von Empfängen. Das Sternbild am Beginn einer Zeit - und das trifft auch auf die Entstehung eines Menschen zu - ist charakteristisch für das Geschick dieser Zeit oder dieses Leben im oben erwähnten Sinn.

Mit den Sternen werden Anzeichen der Fügung sichtbar, und erst durch die Verschränkung mit der realen Wirklichkeit - die ihren eigenen Kausalgesetzen folgte - wird sie zur Todesursache. Nur durch die exakte Erkenntnis der "Natur der Sache" und ihrer Korrespondenzen, auf die sich die Aufstellung beruft, ist eine Vorhersage überhaupt möglich, aber auch eine entsprechende, präventive Zustandskorrektur.

Die zwei- oder dreimalige Eigenschaft des Menschen. In seiner Laufbahn ist der Mensch an die Sternenbewegung insofern geknüpft, als er an der submondänen Welten der Elementarteilchen teilnimmt. So sind die körperlichen Merkmale, die Beschaffenheit, die daraus resultierenden Charaktereigenschaften, die Passionen sowie die Lebensumstände, in denen er hineingeboren wird und die er im Verlauf seines Leben finden wird, astrologisch in ihrem Kern bestimmt.

Enge damit zusammenhängt die Reinkarnations- und Karmalehre, die für die meisten Sterndeuter und Denker jener Zeit selbstverständlich war. Zahlreiche ketzerische und sagenumwobene Strömungen des Mittleren Altertums, die der neuplatonischen und hermetikalen Überlieferung (und damit auch der Astrologie) nahe waren, belebten die Idee der Wiedergeburt. Der Geist steht am Beginn, die Masse ist eine verkürzte Darstellung des Geistes.

Das sind die wesentlichen Voraussetzungen, die der astrologischen Praxis zugrunde liegen. Ein weiterer Lehrsatz der antiken Geistwissenschaft ist die Anwesenheit einer Weltgeistes, einer Animation der Menschheit. Das bedeutet den Geist des Lebens, der die Erde füllt und sie in Schwung bringt. Die Macht der Weltseele lässt die Erde in Schwung kommen, sie verändern, verwandeln und vervielfältigen, ohne ihren Kontext, ihre innerliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit zu untergraben.

Die Hermesstäbe sind ein Sinnbild des Tierkreises: Die Plus- und Minuszeichen formen die Drehungen der Schnecke um die Längsachse 0°Löwe-Wassermann. Daraus können wir bereits ersehen, wie viel astrologische Aspekte mit der Vorstellung der Welt-Seele verbunden sind. Sie ist in ihrer Struktur harmonisch und zeugt von der Arbeit der ewigen und zugleich immer neuen Zyklen.

Denn die Sterne und die kreisförmigen Gebilde und harmonischen Formen sind nicht nur Anzeichen, sondern lebendige Ausdrucksformen dieser Weltgeistes und ihrer Grundsätze. Wir haben es in der astrologischen Praxis buchstäblich mit realen Sinnbildern zu tun. Inzwischen ist klar geworden, dass die Ältesten mindestens drei verschiedene Lebenswelten unterscheiden: eine physische, leibhaftige Lebenswelt, in der gewisse Mächte inhärent sind, die sich direkt unseren Sinnesorganen offenbaren und für die Veränderung der Materie verantwortlich sind; eine Lebenswelt, in der die verschiedenen Lebenswelten durch ihre Verbundenheit, Polaritaet und Korrespondenz verwandt und ineinander verflochten sind und so ein koordiniertes Ganzes werden; und eine spirituelle Weltwirklichkeit, aus der die unendlichen Lebenswirklichkeiten hervorgehen, die der Lebenswelt Ordnung und Eintracht geben.

Astrophysik, oder was wir mit Unterstützung der Asstrophysik umschreiben und erleben, verweist in erster Linie auf die Herrschaft der Welt Seele. Das astrologische Symbol wie die antiken Gottheiten werden am besten in metaphorischen Darstellungen festgehalten. Weltereignisse können mit Unterstützung der Sterilisation beschrieben werden. Der Beruf der Sterndeuterei im klassischem Sinn ist nichts anderes als Astroskopie.

Das Wissen über die Bewegung der Himmelskörper, über ihre Position, Zusammensetzung, Rhythmus und gegenseitige Verbindungen bildet das Fundament der astrologischen Forschung. Heute wird oft behauptet - wahrscheinlich als weitere Geste der Versöhnung zwischen Sternenkunde und dem heutigen Verständnis der Wissenschaft -, dass die Tschaldäer die Signifikanz der Sterne mehr oder weniger empirisch erreicht hätten.

Dass sich in den Naturgewalten - auch in den Gestirnen - geistig-emotionale Kraft- und Wesensformen zeigten, die der Mensch wörtlich nehmen, sozusagen mit der Geistlichkeit erkennen konnte, war eine Selbstverständlichkeit. So lange der Weltraum als Wesen, als Zeichen der göttlichen Macht angesehen wurde, die in und durch ihn herrscht und so alle Gebilde belebt und zusammenhält, gab es keinen Unterschied zwischen Intra- und Astroskopie.

Nur als der Mensch anfing, den Weltraum zu beruhigen und als reines Zufallsprodukt von mechanistischen - und damit toten - Kräften zu begreifen, musste es logisch zu einer Trennung kommen, sogar zu einer Feindseligkeit zwischen Sternenkunde und Astrowissenschaft. Aber das bedeutet nicht, dass wir Astrologe auf die Sternenkunde verzichten können oder sollen.

Das Vermächtnis der antiken Sternenkunde heute fortzusetzen, heisst im Gegensatz dazu auch, das Wissen der heutigen Zeit zu erwerben. Aber wir müssen sie aus der spirituellen Sicht erwerben, das heisst, wir müssen, ausgehend von den Erscheinungen, das Lebewesen anerkennen, das sich in ihnen zeigt, und sie so der sternkundlichen Beobachtung erschliessen.

Die beiden Eckpfeiler - Weltkunde und Gnade - wiederzubeleben und in den Mittelpunkt zu stellen, heißt auch, die aus diesem Geist entstandene astrologische Überlieferung mit Achtung, wenn auch mit kritischem Blick zu sehen. Andererseits sind die antiken Schriften auch keine Schreine. Wenn man die astronomischen Schriften aus dieser Zeit lest, hat man oft den Anschein, dass etwas weitergegeben wird, dessen ursprünglicher Sinn bereits verloren gegangen ist.

An einem Beispiel möchte ich zeigen, wie man das Verstehen von astrologischen Zusammenhängen aus der Überlieferung unter Einbeziehung dieser beiden Gesichtspunkte tiefgreifender und bereichernder gestalten kann. Ausgangspunkt sollte die Vermittlung der vier Gestaltungselemente und deren Zusammenhang mit dem so genannten Wesen eines Menschen sein. Zunächst möchte ich kurz darlegen, wie Aristoteles' klassischer Theorie der Dinge gestaltet wurde.

Der Aristoteles hat die 4 Bestandteile definiert als die Waren, deren Transformation Erzeugung und Verderben verursacht - Werden und Verschwinden. Aber diese Urmaterie hat keine abgetrennte Existensweise, sondern scheint immer mit einer Sinnlichkeit verbunden zu sein, die als ein Paar Gegensätze wie Hitze und Kühle bezeichnet werden kann.

Diese elementare Urqualität führt zu vier Zusammensetzungen, die den vier "einfachen" Körpertypen, die die Erde bilden, entsprechen: Auch diese Ordnung korrespondiert mit der naturgemäßen Position der Elementarteilchen im Universum: Auf natürliche Weise steht das Feuerzeug an der Spitze oder am Rande, gefolgt von der Sonne oder der Erdatmosphäre. Das sind die beiden Wärmeelemente, die von Natur aus nach oben wandern (vor allem Feuer).

Brände und Erden formen extrem ere und reiner wirkende Bestandteile, während Wind und Wetter mediale Bestandteile formen und sich besser verbinden. Das Fruchtbarste an diesem Verfahren ist, dass die Umwelt nicht nur in vier grundlegende Bestandteile im Sinn unterschiedlicher Materialien aufgeteilt wird, sondern dass es Eigenschaften sind, die den Sinnesorganen zugänglich sind, die die Bestandteile sind.

Im Rahmen der antiken Sternzeichenkunde werden die oben genannten ursprünglichen Qualitäten und Merkmale den Sternzeichen und Sternzeichen zugewiesen. Heute kennen die meisten Menschen nur noch die Zugehörigkeit der einzelnen Bestandteile zu den Sternzeichen, und sie versuchen, das Wesen eines Menschen durch die Aufteilung der Sterne in diesen Sternzeichen zu ergründen. Obwohl wir damit bestimmte generelle Charaktertrends der Native darstellen können, war die antike Temperamentstheorie viel ausgeprägter und zeichenhafter.

Dabei reproduziere ich den von Ibn Ezra verfassten Test, der uns aufzeigt, wie wir die "Natur des Geborenen" aus dem Geburtenbild herausbekommen. Grundsätzlich haben alle anderen Mittelalterautoren den gleichen Ansatz: "Wenn du die Art des Gewordenen wissen willst, beachte, welche Art das Sternzeichen auf dem Aufsteiger ist. Achten Sie auf die Art des Wohnsitzlineals dieses Zeiches.

Aber der Herr der Erhabenheit und Dreifaltigkeit und der Herr der Begrenzung und der Herr des Dekans, der unter ihnen den Rang des Aufsteigers berücksichtigt, denn du musst seine Beschaffenheit mit der des Aufsteigers verbinden. Bei einem Planeten im gleichen Sternzeichen wie der Aufsteiger vermischt sich auch seine Beschaffenheit mit ihm.

Ebenso, wenn ein Satellit auf dem Mars steht oder ihn betrachtet, mischen Sie seine Charakteristika mit denen des Sternzeichens, in dem sich der Mars aufhält, und kombinieren Sie alles miteinander. Beobachten Sie auch die Beschaffenheit des Monds und wie er sich in Relation zur Sonneneinstrahlung ändert.... "Es wird also nur das Sternzeichen am Aufstieg und am Vollmond verwendet werden, und sonst jene Sterne, die in erster Linie Dispositive dieser Einflüsse sind, und in zweiter Linie sie Aspekte.

Temperatur ist eine Frage der Beschaffenheit und damit stark mit dem physischen Zustand und damit mit der submunaren Dimension, mit der Kugel der Elementarteilchen verbunden. Natürlich kann man die temperamentvolle Stimmung nicht von dem Planet unterscheiden, der den Aufstieg formt. Wenn wir mit Temperatur auch den Rhythmus von Bewegung, Stärke und Geschwindigkeit der natürlichen Lebensprozesse meinen, dann muss ein ausschlaggebender Punkt berücksichtigt werden, nÃ?

Ascendant und Moon - oder deren qualitativer Verfärbung durch Sternzeichen und Planten - sind daher logischerweise die alleinigen Parameter, die für die Temperamentanalyse verwendet werden sollten. Der Rest der über der Mondkugel liegenden Planten ist für die Temperafärbung kaum von Bedeutung. "Im Bereich des Monds steckt die Macht der Natur", sagt Ibn Ezra, und Albert beschreibt den Vollmond unter anderem als "die Fortbewegung, den Gang".

Das belebende Prinzips par excellence ist der Mensch, er gibt den Menschen ihr Aussehen, ihr typisches Benehmen, ihren Gang oder generell ihre Art. Die vier Gestaltungselemente sind bei genauerem Hinsehen nicht nur Gewebe nach klassischem Vorbild. In den vier primordialen Qualitäten werden genau jene Sinnesqualitäten oder Zustandsformen des Materials oder des Physischen beschrieben, die für die Sinne wahrnehmbar sind.

Zu den vier Elementen im herkömmlichen Sinn gehört das Lebenssubstrat par excellence - die Atemluft, die Hitze, ohne die Stoffwechselprozesse nicht möglich wären, das fliessende Gewässer, die Lebensmatrix, die nährende Boden. Eigenschaften von vier Elementen sind nicht durch atomare - und damit subsensuale - Gebilde zu erklären.

Subsensible Materialien werden zu Trägern bestimmter Mächte, die dieser Materialität sinnliche Qualitäten geben. Für die klassische Astrologie war diese Form der Beobachtung eine Selbstverständlichkeit. Somit steht der Vollmond für eine prägende Kraft des Seins, die die Charakteristik der Ereignisse entwickelt. Dies wird besonders in der Parallele zwischen Mensch und Tier ersichtlich.

Dieser Prozess wird durch den Vollmond und die Phasen des Mondes beschrieben. Aus astronomischer Sicht ist die Ähnlichkeit offensichtlich. Auf der einen Seite ist der Mars ein spiegelbildliches Bild, er spiegelt das Sonnenlicht wider. So ist der Vollmond nicht die Lebensenergie selbst oder gar die Willensstärke, sondern der Schöpfer, der Multiplikator der Lebensenergie. Das Mondlicht, die tiefstgelegene Kugel direkt neben der Erdkugel, ist gewissermaßen die Endphase, bevor die Naturgewalten der Sonnen- und Planetenkräfte in das Erdenleben eintreten.

Das Mondsystem stellt eine Systemzusammenhang mit der Erdkugel dar, der sich vom gesamten Solarsystem unterscheidet und ihr unterordnet ist. Man sieht, dass im astronomischen Moment genau dieses prinzipielle Wesen der Welt Seele besonders deutlich wird. Anders als die immer gleichbleibende Sonneneinstrahlung symbolisiert der Mars Veränderung und Flüchtigkeit, also auch Lebensfreude.

In der jüdischen Mythologie ist eines der spannendsten und perfektesten Beispiele für das Verstehen der Kreation und der spirituellen Lebenswelten im so genannten Lebensbaum entstanden. In den zehn Sefioren wird im Wesentlichen der Prozess der Erschaffung dargestellt, sie werden gezeigt, wie das Unbenennbare die Erde durch das Stichwort - den Logo - schafft. Die Malkuth repräsentiert die greifbare, sensuelle und körperlich manifestierte Unterwelt.

Dies betrifft vor allem Gaia, die lebende Masse, die Kugel der Momente. In diesem Kontext bezieht sich die israelitische Mystologie auf die Shekinah, den Aspekt des Frauenaspekts von Gott, der in der Gesellschaft lebt und sie inspiriert. Kalkut ist der Gottestempel, die körperliche Wirklichkeit, in der die hohen geistlichen Fähigkeiten letztendlich fließen.

The Tree of Life zeigt, wie diese Mondkräfte etwas von übergeordneten spirituellen Mächten aufnehmen und transformieren und es dann in Malkuth manifestieren. Diese greifen den spirituellen Antrieb auf und geben ihm Ausdruck, Unterschrift, eine spezielle Art von Erfahrung und Gefühl. Auch heute noch legen uns die Schulwissenschaften - und übrigens die schulpsychologische Forschung - nahe, dass die Phänomene unserer Erde sozusagen Zufallsphänomene sind und dass sie aus den blassen, subsensiblen Naturgewalten der Natur herausgewachsen sind.

Dies ist ein grundlegender Gegensatz zu der spirituellen Sichtweise, wie sie in der Kabbala zum Ausdruck kommt. Bei Jod konzentrieren sich die formenden, formenden und formenden Naturkräfte. Gemeinsam mit Nezach und Hod formen sie die so genannte Designwelt, Yezirah genannt. In Verbindung mit Jod und Malkuth entwickeln sich Sensualität, Wollust und Begehren, die Vorstellung von Schönheit in der ganzen Weltgeschichte, vor allem Elend und Sittlichkeit.

In der klassischen psychoanalytischen Forschung werden die Erscheinungen sehr biologisch verstanden, vom materiellen Instinkt, sozusagen nur von Malkuth aus gesehen, und es wird die bloße Anwesenheit einer überlegenen intellektuellen Leitung unterdrückt. Allerdings geht die klassiche Sterndeuterei noch einen weiteren Weg. Die psychologische Sichtweise der Ebenen Yetzirah, mit dem Vollmond in der Mitte, ist der Bildung der Persönlichkeit, oder besser gesagt der Menschen in uns angemessen.

Dabei ist zu beachten, dass dieses Niveau außerhalb der astrologischen Effektivität ist. Darin begründet sich die säkulare Feindseligkeit zwischen der christlichen Religionen und der Sternenkunde, die immer wieder aufflackert. Wenn der Körper und dieser Teil der lebendigen oder erlebten Seelen dämonisiert werden, ist es nur folgerichtig, auch die Sternenkunde zu dämonisieren.

Von der Anbetung des Geists und des Logos bis hin zur Überlegenheit von Verstand und Logis in der heutigen Zeit. Die Annahme des Erbes der antiken Sterndeuterei bedeutet, dass wir uns auch an die Belehrungen erinnern, die uns zeitgleich durch die Geistlichkeit und durch die geistigen Mächte übermittelt worden sind.

Durch die Befreiung von den starren Glaubenssätzen und sozialen Strukturen, die die Entdeckungsreise von Oranus begleiteten, wurden wir befreit und entfesselten gewaltige Schöpfungskräfte, aber dadurch trennten wir uns gefährlich von der Wirklichkeit der Geistes- und einer Weltseele. Durch die (!) Unterwerfung der Erde unter uns, ihre Reduktion und letztendlich den Menschen zu sehr auf das reine Quantitative und auf das Zufallsprinzip, die Willkür, haben wir die Erde entkeimt.

Ausgehend von dieser neuen gewonnenen Befreiung ist es dringlich erforderlich, den Zugriff auf das Geistige wiederzuerlangen, das sich sowohl in uns als auch in der Außenwelt und im Weltall offenbart. Dann riskieren wir, eine Bauchnabelschau zu betreiben, die zu keinem Wissen im geistig-wissenschaftlichen Sinn anführt. Beides findet sich auch in der heutigen Praxis der astrologischen Praxis wieder.

Vor allem in der Sterilisation haben wir eine ausgezeichnete Möglichkeit, das materielle Weltanschauung der heutigen Wissenschaft zu hinterfragen und zu durchbrechen. Die Erforschung der antiken Sternenkunde kann uns jedoch viele Dinge beibringen, besonders wenn wir versuchen, sie aus dem geistigen und kosmologischen Kontext dieser Zeit zu ergründen.

Man kann viel darüber erfahren, wie das heutige Wissen über Stereowissenschaften und Weltkunde von den Geisteswissenschaften penetriert werden kann. Meiner Meinung nach ist das essentielle Vermächtnis der antiken Sterndeuterei, dass wir die Sterndeuterei im Zusammenhang mit der Geisterwissenschaft kultivieren und auf dieser Grundlage das astrologische PhÃ?nomen verstehen und die Raumwirkung der Raumordnung weiter entwickeln.

Ein Astrologiesystem, das sich mit dem Mainstream einer materiell ausgerichteten Naturwissenschaft zurechtzufinden sucht, ist ebenso befremdet wie eine Astrologe, die meint, ohne genauere Untersuchung und Untersuchung der Astronomie zurechtzukommen, und schließlich nichts anderes als ein inner-mentales Bildband in den Horoskopsymbolen vorweisen kann.

Selbst wenn es widersprüchlich erscheint, haben beide Strömungen den gleichen Grund in der Trennung und Leugnung der geistigen Welt, die vor allem im VIII. Jh. stattfand. Die damals die astrologische Welt zerstörte, das dürfen wir nicht zugeben! Auch die drei Magier und Sterndeuterinnen sind zu dem Christuskind gekommen, um ihm Ehre zu erweisen, eine klare Erkenntnis der Erhebung des Logos, des fleischlichen Worts.

Möglicherweise ist es an der Zeit, dass theologische und andere mehr oder weniger versteckte fundamentalistische Menschen des reinsten Geists die Geschenke, die die Sterndeuterei und das Wissen um das Arbeiten und Flechten der lebenden Seele der Welt verleihen können, dankbar entgegennehmen, ohne dass sie den Geiste betrügen müssen.

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