Angststörung

Angststörung

Ängstlichkeitsstörungen sind ein Sammelbegriff für psychische Störungen, die mit Angst verbunden sind. Niemand ist frei von Angst. Ist die Angst besonders ausgeprägt, hält lange an oder bricht wiederholt in Panikattacken aus, kann sie durch eine Angststörung verursacht werden. Man unterscheidet verschiedene Arten von Angststörungen. Zu den sechs häufigsten Angststörungen gehören

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Die Phobie hingegen ist auf Konkretes fokussiert und an gewisse Auslöseobjekte, Zustände oder Räume (z.B. Tier, Mensch oder Platzmangel) geknüpft. Allerdings kann nach den Ergebnissen der Risikoforschung eine Beeinträchtigung des Angstlebens auch in zu wenig Furcht existieren, was zu unkontrollierbaren Risiken führen kann. Obgleich Ängste ein "Affekt" sind und der ICD-10 eine moderne Klassifikation ist, werden Ängste (einschließlich Panikattacken und Phobie ) dort nicht als affektive Erkrankung eingestuft (Kategorie F3).

Vielmehr sind sie im Subkapitel F4 (Neurotische, Stress- und Somatoformstörungen) aufgelistet, wo zwischen Atrophobie, Sozialphobie und Einzelphobie zu unterscheiden ist. Auch die einzelnen Phasen lassen sich in die folgenden Untertypen unterteilen: Die Phobien: Dennoch steht die Furcht bei diesen klinischen Bildern symbolisch im Mittelpunkt. Weil sich grundsätzlich bestimmte Phänomene gegen alle möglichen Zustände oder Objekte ausbilden können, ist ein spezieller Begriff für jede phobische Erkrankung auch innerhalb der einzelnen zu unterscheiden.

Zum anderen ist es für die ärztliche Versorgung von Bedeutung, die exakten Phobie-Reize (z.B. Spinnen, Aufzüge) zu erfassen, da die Verhaltens-Therapie u.a. mit der Auseinandersetzung mit den ängstlichen Phobie-Reizen funktioniert. Bei Menschen mit einer Angststörung ist oft nicht einmal die Furcht das wichtigste Anzeichen. Vielmehr werden oft zuerst die körperlichen Beschwerden wie Schwindel, Herzklopfen, Tremor, reduzierte Spannkraft oder Magen-Darm-Beschwerden erwähnt.

Der ICD-10 ist wie folgend unterteilt: Agoraphobia (ICD-10 F40. 0): Angst vor oder Vermeiden von Menschenmassen, öffentliche Plätze, allein oder von zu Hause wegreisen auch: Engelshaar. Sozialphobie (ICD-10 F40.1): Angst vor oder Vermeiden von gesellschaftlichen Zuständen, in denen die Möglichkeit der Verlegenheit oder Verlegenheit droht, z.B. Parurese.

Spezielle Phasen (ICD-10 F40.2). Panikstörung (ICD-10 F41. 0): Spontane Panikattacken, die nicht auf ein bestimmtes Ziel oder eine bestimmte Lage zurückzuführen sind. Verallgemeinerte Angststörung (ICD-10 F41.1): Eine verbreitete Ängstlichkeit mit Spannungen, Ängsten und Ängsten über einen längeren Zeitabschnitt von wenigstens sechs Monate, die von weiteren seelischen und physischen Beschwerden flankiert wird.

Ängstlichkeit und Depressionen, vermischt (ICD-10 F41. 2): Ängstlichkeit und Depressionen treten zeitgleich auf, ziemlich mild ohne Übergewicht des einen oder anderen. Ausgehend von den beschriebenen Symptomen kann der/die PsychiaterIn oder PsychotherapeutIn eine erste verdächtige Diagnose aufstellen. Zur Unterscheidung von physischen Angstbeschwerden (z.B. Kurzatmigkeit und Tachykardie) von einer Organerkrankung muss zunächst eine detaillierte ärztliche Abklärung durchgeführt werden, um eine physische Verursachung auszuschließen.

Nur wenn eine körperliche Krankheit ausgeschlossen ist, sollte eine psychische Krankheit erkannt und eine Therapie eingeplant werden. Für eine Angststörung spricht zum Beispiel das Empfinden, wahnsinnig zu werden, das Empfinden, dass man selbst "nicht da" ist, dass man keine Beherrschung mehr über die eigenen Gefühle hat, Schläfrigkeit, Todesangst, generelles Auslöschen.

Angstzustände zeigen eine starke Co-Morbidität - sowohl unter sich als auch bei Depression, systemischen Erkrankungen und Stoffstörungen (intrapersonal kontrollierter Einsatz von Psychopharmaka). Am wahrscheinlichsten ist die Entwicklung einer weiteren Erkrankung bei Panikattacken und Agostoma. Sekundärdepressionen sind am weitesten verbreitet bei panischen Erkrankungen, danach folgen generalisierte Angstzustände und Agoraphobien.

Stoffliche Störungen infolge einer Angststörung gelten als Selbstmedikationsversuche. In bestimmten (isolierten) Phasen entwickeln sich die Angstzustände in Abhängigkeit von einem bestimmten Gegenstand, einer bestimmten Lage oder einem bestimmten Ziel. Von den Angstsymptomen gibt es eine klare Anspannung. Furchteinflößende Gegenstände oder Zustände werden umgangen. Die oben genannten Symptome treten auf, wenn man das angstauslösende Element oder die Zustände betrachten.

Das Wort "-phobie" wird an das angstauslösende Element angehängt: Allium-Phobie (Knoblauchangst), Spitalangst (Nosokomiophobie), Hydropobie (Wasserangst, Hydrophobie), Todeangst (Thanatophobie) etc. Die Phobie ist vielfältig, da Phobie fast auf alles gerichtet sein kann. Es gibt noch mehr bekannte spezielle Phobien: Oft wird sie mit Platzangst vermischt, der Furcht vor Enge.

10 ] Im Allgemeinen bedeutet dies Furcht vor öffentlichem Raum, Menschenmassen oder Situation, in der es schwer zu entkommen oder zu helfen ist. Besonders intensiv ist diese Form der Furcht, wenn der Betreffende an diesen Stellen allein ist. Man geht daher davon aus, dass sich die Angoraphobie nicht durch Modelllernen und klassische Konditionierung wie die spezifische Phobie ausbildet, sondern durch eine Angststörung entsteht.

In der Sozialphobie sind die Zustände, die den Kontakt mit anderen Menschen verlangen, von Furcht erfüllt. Die möglichen Anzeichen sind: Panik-Erkrankungen sind gekennzeichnet durch das wiederholte Vorkommen von schweren impulsiven Ängsten oder Panikzuständen, die sich nicht auf bestimmte Zustände begrenzen und daher unvorhersehbar sind. Wieder und wieder entstehen Entspannungsgefühle und die Furcht, durchzustarten.

Hinzu kommen die anderen geschilderten Beschwerden. Weil diese Zustände unvorhersehbar und unerwartet eintreten, kommt es endlich zu einer Furcht vor Furcht. Speziell bei der Angststörung ist es so, dass die Betreffenden oft den Bezug zwischen den physischen Beschwerden und ihrer Ängstlichkeit nicht wahrnehmen und die Beschwerden falsch interpretieren. Verallgemeinerte Angstzustände umfassen hartnäckige Angstsymptome, die auch nicht auf gewisse Zustände beschränkt sind.

Folgende Beschwerden sind zu beobachten:: nervös, zitternd, Muskelverspannungen, Schweißausbrüche, Schläfrigkeit, Herzrasen, Überbelüftung, Schluckbeschwerden, Schwindel, Unbehagen im Oberbauch, Unruhe, Konzentrationsprobleme, Gereiztheit und Einschlafschwierigkeiten durch ständige Ängste und Ängste. Betroffene wissen oft nicht, warum sie sich fürchten. Neben den Angstsymptomen gibt es auch solche der depressiven Verstimmung. Es hat sich herausgestellt, dass die oft zunächst nicht als solche erkannten Angstzustände auch zu depressiven Zuständen führen können.

Das kann sich mit der Zeit bis zur Depressionen aufbauen. Die Beobachtung, dass die Furcht, in der eigenen Leistungsfähigkeit und Arbeit unter Druck beschränkt zu sein, oft auch dazu führen kann, dass sich die Betreffenden unter- oder abgeschwächt fühlten. Dazu kommt die Schande über die erkennbaren Beschwerden oder darüber, dass sie nicht "voll funktionsfähig" sind.

Bei den meisten seelischen Erkrankungen gibt es keine schlüssigen Aussagen über ihre Erreger. Die in der Psyche entwickelten Modelle der Persönlichkeitsmodelle, die im Grunde genommen mit der Vermutung übereinstimmen, dass es eine genetische Veranlagung zur "Angst" gibt, die bei starkem Ausdruck (Dimensionierung) einen Schwachpunkt (vulnerable area) in der psychologischen Verfassung repräsentiert, der zum Kristallpunkt einer Angststörung werden kann.

Das spätere Entstehen von Ängsten und die kindliche Furcht vor Verlegenheit mit hohem elterlichem Anspruch (Parker, 1979), soziophobes Modellverhalten von Müttern (Bruch et al. 1989) oder übertriebene Sorge der Erziehungsberechtigten vor Fremdkritik (Bruch und Heimberg, 1994) werden dadurch behindert bzw. unterdrückt.

Die von Orval Hobart Mowrer erarbeitete Vorgehensweise geht davon aus, dass Befürchtungen aus (klassischer und operanter) "Konditionierung" im Sinn pathologischer (=kranker, unangemessener) Überempfindlichkeitsreaktionen auf ursprüngliche Neutralreize erwachsen, die durch temporale und/oder raumbezogene Kontingente zu einer echten angstverursachenden Lage im Kontext der Lernerfahrung zu einem bedingten Angstreiz werden. Die Vermeidung dieser Situationen vermeidet den Reiz und verringert somit auch die Anspannung.

Es ist wie bei den Kognitionsschemata (siehe oben) ein fehlangepasstes, d.h. nicht realistisches Erlernen, bei dem es nicht mehr möglich ist, zwischen der tatsächlichen Quelle der Angst und dem Symbolreiz zu unterscheiden. Durch die anhaltende Umgehung gibt es keine korrektive Lernerfahrungen, so dass eine krankhafte Ängstereaktion "etabliert" ist.

In Panikstörungen spielen die positiven Rückkopplungen "zwischen physischen Empfindungen (z.B. empfundene Veränderungen der Herzfrequenz) und Erkenntnisprozessen als Gefährdung (z.B. "drohender Herzinfarkt") mit einer daraus folgenden zunehmenden Angstreaktion" eine große Bedeutung. Schwere, negative (und traumatisierende) Lebensereignisse sind besonders wichtig für die Entwicklung einer verallgemeinerten Angststörung (Blazer, 1987), aber auch einer Angststörung (Finlay-Jones and Brown, 1981; Goldtein and Chambless, 1978; Farbavelli and Pallanti, 1989).

Huber (1999) versuchte, das Psychodynamikverständnis von Angstzuständen aus der heutigen Perspektive zusammenzufassen: "Die nicht motivierte, nicht an Objekte gebundene Furcht kann als Existenzangst (Untergrundangst) im gewöhnlichen und nicht neuronalen seelischen Leben als generelle menschliche Basiserfahrung auftreten (....). Es kann aber auch das führende Symptom der Neurose bei Angstneurosen sein; jedoch müssen körpereigene, Schizophrenie- oder Zyklothymerkrankungen immer prioritär ausgeklammert werden.

In Angstneurosen (FREUD, 1895) tritt die Ängstlichkeit bei den hilflos anhaftenden Patientinnen als Angstattacke mit vegetativer Symptomatik (die in phänomenologischer Hinsicht der'neurotischen Herzphobie',.... und den'dysästhetischen Krisen' bei körpereigenen Psychen entpuppen kann) oder als ein nicht objektbezogenes, freischwebendes, intensives, verlängerndes Angsterkrankung-Syndrom auf. Die FREUD wurde zunächst als Auslöser für einen gegenwärtigen Streit in Gestalt von sexuellem Frust mit Umwandlung der unterdrückten Libido in einen Angst-Effekt (....) angenommen, z.B. bei Koitus interruptus oder Verzicht auf die Psychiatrie (Onanismus).

In der Biografie von Menschen, die Anzeichen von Trennungssensitivität (angstneurotische Familienkonstellation) aufweisen und in starkem Maße von Schutzzahlen abhängen, denken wir später und bis heute mehr an die Angst vor Trennung (Verlassenwerden und damit Hilflosigkeit); Ähnlich der Herz-Phobie (....) kann die Präsenz von Schutzzahlen, z.B. einem Arzt, das Beschwerdebild lindern.

Neurotische Angstsymptome treten allein oder in Kombination mit anderen neurotoxischen Phänomenen auf, z.B. - lokalisierte - Aphobien. Konsens ist, dass Ängste wie z. B. die Phobie ein Zeichen für ungelöste Probleme sind, bei denen die ungewollte Furcht, Zuneigung zu verlieren, in Ruhe gelassen zu werden, die Hemmung von Aggression und Inversion die entgegengesetzte Bedeutung hat.

1999, S. 460 Sigmund Freud kennt das Furchtphänomen in zwei Zusammenhängen: als Äußerung oder als Konsequenz eines inneren psychologischen Konflikts, zum Beispiel zwischen einem unerlaubten impulsiven Antrieb und einem strikten Bewußtsein. Furcht entsteht durch die lückenhafte Verdrängung einer Wunscherregung, z.B. sexuelles Verlangen und Bestrafungsangst, sie ist das Resultat eines Abwehrprozesses (Freud, 1895). als Furcht vor Signalen.

Furcht ist in dieser Eigenschaft ein Signal an das Ego, dass es eine innere Gefahr gibt, z.B. durch die oben erwähnten ähnlichen Auseinandersetzungen. Psychoanalytisch gesehen ist die Entstehung einer solchen Phase in erster Linie ein aktiver psychologischer Erfolg, insbesondere das Resultat einer innerpsychischen Abwehr: Furcht erregende Wahrnehmungsinhalte werden unterdrückt, wodurch unbedeutende externe Zustände an die Stelle der Originalinhalte treten (es kann sich um Ideen oder Empfindungen handeln).

Damit wird die Ängste an einen anderen "harmlosen" Platz verlagert, an dem der "tatsächliche (verbotene und damit ängstliche und verdrängte) Inhalt" nicht mehr eingesehen und zugewiesen werden kann. Auch für den Betroffenen ist die Veränderung nicht mehr bewußt, auch er ist erstaunt, woher die Ängste kommen. Indem sie den speziellen Gehalt der Imagination unterdrückt, erlebt die zuvor gefesselte und gelenkte Ängste einen Rückfall in eine ungebundene, ungebundene, diffuse Ängste, die durch die freie Flotation extrem schwer zu verkraften ist.

Grünson hat es einmal so formuliert: "Eine Art von Furcht wird als Verteidigung gegen eine andere Furcht eingesetzt. Entsprechend konzentriert sich dieser Zugang auf drei verschiedene Perspektiven: zum einen auf den Menschen, zum anderen auf das Objekt der Unruhe und zum anderen auf die Verbindung zwischen ihm und dem Objekt der Unruhe. Diese drei Sichtweisen stehen auch für drei Therapieansätze, die je nach Situation und Fragestellung ausgewählt werden können:

Kräftigung ("Vergrößerung") des Betroffenen, realistische Beurteilung ("Reduktion") des Angstobjektes und Änderung der Relation zwischen dem Betroffenen und dem Angstobjekt( "Ermutigung"), wodurch auch der Einflussbereich anderer auch eine temporäre Zusatzfunktion übernehmen kann. 16 ] Es beinhaltet keine case-unabhängige Definition einer bestimmten Angstätiologie. GABA (Inhibitorische Gamma-Aminobuttersäure) ist der am häufigsten mit Angstzuständen und deren medikamentöse Therapie assoziierte Sender.

Diese mittelbare Wirkung der Amplifikation der gaba-mergischen Inhibition durch die Verwendung von Benzodiazepinen bewirkt eine klinische Verminderung der Angstsymptome. Die noradrenergen Systeme sind im Wesentlichen für die begleitenden physischen Symptome der Ängste zuständig und werden über die postsynaptischen ß1-Rezeptoren vermittel. Neben der Hyperfunktion (Ursache: meistens Graves' disease oder Schilddrüsenautonomie) und der Hypothyreose (Ursache: meistens Hashimoto's thyroiditis) der Schilddrüsen kann es zu Angstattacken und Panikanfällen kommen.

Ängstlichkeitsstörungen resultieren in der Regel aus einer Diskrepanz zwischen der externen Beurteilung der Situation und dem eigenen Bewusstsein. Deshalb wird nach dem Gesetz von Yerkes-Dodson über Furcht in der Psychotherapie ein regulierter, geistig und seelisch kontrollierter Herangehensweg an übertriebene Ängste gesucht. 17 ] Es geht um eine adäquate Kontrolle der Furcht, aber nicht um vollständige Freiheit von Furcht, denn die objektive Wahrnehmung der Gefahr und das Frühwarnsystem des persönlichen Nutzens müssen aufrechterhalten werden.

Verhaltenstherapien bei Angst -, Angst- und Panikstörung bestehen in erster Linie darin, sich zielgerichtet und in steigenden Dosen Angst- und Angstzuständen zu unterwerfen, bis alle bisher vermiedenen Zustände wieder gemeistert und in das alltägliche Alltagsleben eingegliedert werden können. Überschwemmung: Unter gleichzeitiger Therapieführung findet eine Auseinandersetzung mit einer Lage statt, die maximale Ängste auslöst, die es zu ertragen gilt, bis eine physische Gewohnheit entsteht und der Betroffene erfährt, dass die befürchteten Katastrophenfolgen nicht eintreten.

Theoretisch wird davon ausgegangen, dass vor allem eine "Fehleinschätzung" der angstverursachenden Lage die gewalttätige Furcht und Ausweichreaktion verursacht und verschärft. Es kann sehr nützlich sein, die Endgültigkeit der Furcht zu hinterfragen: Wie will der Betroffene mit seiner Furcht (unbewusst) etwas ausrichten. Die psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Methoden der Psychotherapie beruhen auf den grundlegenden Annahmen der psychoanalytischen Analyse, wonach die Symptome der Ängste ein unbewusster Konflikt mit einer erfolglosen Einigungslösung sind.

Das Aufdecken dieses Konflikts und das "Durcharbeiten" mit Reaktivieren der originalen Wirkungen soll dann den Furchteffekt entbehrlich machen und ihn wieder auflösen. Angst geht meist mit physischen Beschwerden einher, vor allem auch mit Spannungen, die sich auf die Angst- und Körpersymptome auswirken und diese intensivieren oder wenigstens beibehalten.

Daher ist ein wichtiges Konzept der Angst-Therapie die Entspannung durch Relaxation. Wenn die Erkrankung selbst keine Probleme für den Patienten verursacht, können sie eine sehr bedeutende Bereicherung der Therapieformen sein und/oder dazu beitragen, deren Erfolg nach Beendigung der Therapie zu gewährleisten. So können beispielsweise Angstzustände aus einer "ganz normalen", medizinisch noch nicht bedeutsamen Scheu entstehen.

Im Falle einer Angststörung zum Beispiel erleben nur 10 bis 30% der Erkrankten eine vollständige Heilung (d.h. ohne oder nicht durch Behandlung). Diese vereinzelten Phänomene sind sehr einfach zu therapieren. Prinzipiell gilt: Je früher eine Therapie beginnt, umso besser ist der Ablauf.

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