Angstattacken

Panikattacken

Wie kann man im Falle einer Panikattacke vorgehen? Kann man Angstzustände besiegen, die Panik überwinden? Die Panikattacken werden auch als Angstattacken bezeichnet. Scheint aus dem Nichts zu kommen und verursacht starke Angst. Hast du immer wieder Angstattacken?

Panikattacke Symptome, Ursache, Abhilfe

Wie kann man im Falle einer Panikattacke vorgehen? Kann man Angstzustände bekämpfen, die Angstzustände auslösen? Panikattacken oder Angstzustände gehören zu den intensivsten seelischen Erfahrungen, die eine Person machen kann. Das macht es zu einem der gefürchtetsten Symptome einiger Angststörungen. Die tatsächlich sinnvolle Aufgabe der Furcht wird zur Folter. Dabei geht es darum zu erklären, was Angstattacken sind, was sie nicht sind, woher sie kommen und wie man damit umgeht.

Panikattacken oder Angstzustände bezeichnen ein starkes, vorübergehendes Angstgefühl, dessen Intensität oft als unbeherrschbar bezeichnet wird. Angstattacken übernehmen somit eine wichtige Aufgabe und verhindern, dass wir zum Beispiel eine fremde Schlangenart anfassen oder zu nahe an eine bedrohliche Felswand vordringen. Bei einigen Angststörungen wird diese jedoch mehr oder weniger unabhängig:

Statt auf eine aktuelle Drohung zu antworten, erscheinen Panikanfälle aus dem Nichts oder verweisen auf Sachverhalte und Gegenstände, die in Wirklichkeit wenig oder gar keine Gefährdung darstellen. Zunächst einmal ist die Ermittlung der zugrundeliegenden Angststörung(en) von Bedeutung. Dies ist oft eine so genannte Angststörung, deren Hauptsymptom Angstzustände (Panikstörungssymptome) sind.

Aber auch bei anderen Angstzuständen wie z. B. bestimmten Angstzuständen, Sozialphobien (siehe Sozialphobie), Agoraphobien oder der allgemeinen Ängstlichkeit. Äußerlich sind in erster Linie Angstzustände von unterschiedlichen physischen Krankheiten zu unterscheiden. Dies ist besonders schwer, da die physischen Beschwerden oft sehr stark sind und von den Betreffenden als dominierend empfunden werden (siehe auch Symptomatik von Angststörungen).

Andererseits besuchen sie oft eine große Anzahl von Spezialisten, bevor man erkennt, dass es sich um eine Angststörung handelt. 2. Manche Betroffenen sind immer noch mit dem Präjudiz konfrontiert, dass ihre Krankheit nur in ihrer Phantasie besteht und oft ernstzunehmen ist. Die Bandbreite der physischen Krankheiten, gegen die Angststörungen differenziert werden müssen, ist aufgrund der vielen Symptome sehr groß.

Es ist daher zweckmäßig, zunächst physische Erkrankungen auszuschliessen, die entsprechende Beschwerden aufzeigen. Hierzu gehören Herzinfarkt und Arterienverkalkung, hormonelle Erkrankungen, Schilddrüsenstörungen, Bluthochdruck, Innenohrprobleme und Kopfschmerzen sowie verschiedene Verdauungsbeschwerden. Angstzustände sind durch eine Vielzahl unterschiedlicher körperlicher und seelischer Beschwerden gekennzeichnet, die von Person zu Person variieren können (siehe auch Panikattackensymptome).

Dazu gehören unter anderem Zusammen mit diesen Beschwerden kommt es häufig zu Denkprozessen, die sich um die Erfahrung der Panikattacke drehen. Manche Krankheitssymptome, wie z.B. der Verlust der Kontrolle oder die Gefahr der Schwäche, müssen nicht immer auftauchen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil einer Angststörung im Zusammenhang mit einer Panikattacke ist die Erwartungsängstlichkeit - "Angst vor Angst". Die erste Panikattacke wird zwar immer noch als völlig erstaunlich empfunden und oft nicht einmal wiedererkannt. Ständiger Kontakt mit Triggern oder mögliche Auslöser einer Panikattacke und Ängste vor deren Folgen verursachen bleibende Spannungen.

Diese Teufelskreise können eine Angsterkrankung schnell verschlechtern oder auf einem hohen Level aufhalten. Dadurch wird die Therapie schwieriger. Menschen, die unter einer Panikattacke leidet, achten sehr genau auf ihren Organismus und seine Signalwirkung. Der Betroffene hat die Wahl, davon auszugehen, dass die Zeichen Zeichen einer physischen Krankheit oder eines neuen Angstanfalls sind.

Leider kann die letztere Annahme selbst nur einen Angriff auslösen und die betroffene Person auf diese Weise nachweisen. Dies führt oft zu einer so genannten Angstempfindlichkeit. Wenn Angstattacken über das in der Situation Angemessene hinausgehen, liegt die Ursache in der vorhandenen Angststörung. Es wird vermutet, dass viele andere Gründe für Angstzustände wie Drogenkonsum oder gewisse Persönlichkeitsmerkmale verantwortlich sind.

Menschen, die unter einer Panikattacke leiden, haben ein breites Spektrum an professionellen Behandlungs- und Selbsthilfeoptionen. Die Angststörung kann bei einigen Patienten komplett geheilt werden, während andere wenigstens besser behandelt werden können, was die Alltagsbelastung erhöht und die Krankheit von ihrem Entsetzen befreit. Das Verstehen der Krankheit ist einerseits notwendig, um die Menschen von ihrer Furcht vor physischen Schäden zu befreien und andererseits, um sie im richtigen Verhalten zu erziehen.

Die verschiedenen Therapien ermöglichen es, Angstattacken unterschiedlich zu bekämpfen. Die am weitesten verbreitete Methode ist die der kognitiven Behandlung, die das Bewußtsein für die Dynamiken einer Angstattacke schärft und auf dieser Grundlage das Selbstbewußtsein fördert und den Zugang zur Krankheit vereinfacht (siehe auch die kognitiven Umstrukturierungen). Es gilt, die Spiralen des Denkens und der Ängste zu durchbrechen, die nur zur fortwährenden Rückkehr von Angstattacken anregen.

Treten Panikanfälle im Zusammenhang mit einer bestimmten Angst auf, z.B. vor einer Spinne, kann auch eine Auseinandersetzungstherapie in Betracht gezogen werden (siehe insbesondere Spinnenangst und auch allgemeine Phobien). Schließlich verwenden einige Therapeutinnen und Therapeuten tiefe psychologische Methoden, um mögliche versteckte Gründe, wie z.B. Traumata, zu identifizieren und die Angstattacken zu durchbrechen. Das ist jedoch nicht immer möglich, da ein solcher Ausgangspunkt nicht immer identifiziert werden kann (siehe Verständnis und Überwindung von Ängsten).

Für die Therapie von Angstattacken existieren mehrere Arzneimittelgruppen, die entweder permanent oder als Medikament für akute Fälle genommen werden können. Die einsetzbaren Angstlöser zählen zu verschiedenen Substanzklassen und werden entsprechend dem individuellen klinischen Bild adaptiert (siehe auch Angstlöser, Panikmittel pflanzlich). Bei den meisten Angststörungen werden im Großen und Ganzen zwei pharmakologisch relevante Gruppierungen eingesetzt:

Ersteres ist vor allem als akutes Medikament vor einem Panikanfall oder in kürzeren, sehr ängstlichen Stadien vorzusehen. Ein längerer Gebrauch wird jedoch wegen des erhöhten Abhängigkeitsrisikos (siehe z.B. Benzodiazepinbus) und der damit verbundenen starken Entzugserscheinungen nicht empfohlen. In der anderen Kategorie befinden sich antidepressive Mittel mit ängstlicher Wirksamkeit, die über einen langen Zeitraum hinweg zur Linderung des Leidens und zur Erleichterung der Behandlung einnehmen.

In der Regel gibt es keine Abhängigkeitsrisiken (siehe Nebeneffekt von Antidepressiva), aber es sollte ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Effekt und Nebeneffekten bestehen. Allerdings sind die Ergebnisse hier sehr differenziert, da die Menschen einzeln auf diese Art von Symptomen reagieren (siehe Hypnotherapie gegen Angst). Auf jeden Fall sollte jedoch ein versierter Mediziner oder Psychotherapeut ausgewählt werden, der mit dem Thema vertraut ist und sich auf die Therapie von Angststörungen spezialisieren kann.

Vereinzelt gibt es gute Meldungen über homöopathische Erkrankungen im Rahmen von Angststörungen. Deshalb sollte keine andere Therapie zugunsten einer homeopathischen Therapie verschoben werden. Der Vorschlag, bei einer Panikattacke noch "mehr" zu verlangen, anstatt sich dagegen zu verteidigen, kann einigen Menschen zu einem großen Erfolg im Kampf gegen die wachsenden Gefühle von Angst und Panik verhilft.

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