Altenburger Skatkarten

Skat Karten Altenburger

Die Trumpffarbe wurde nun zur niedrigsten Skatkarte. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit | | | Quellcode bearbeiten]> ASS Altenburger startet seine Firmengeschichte an zwei Orten in Deutschland: in Stralsund und in Altenburg. 1765 gründet Johann Kaspar Kern in Stralsund eine Spielkarten-Fabrik, die ab 1793 von Georg Friedrich Schlüter geführt wird und seit 1823 mehrere Dekaden im Familienbesitz der Herren von der Osten ist.

Im Jahre 1823 übernimmt Ernst Joachim von der Osten die Manufaktur, 1845 Ludwig von der Osten, 1859 Carl Ludwig von Zinsen und 1859 G. Mie, der 1859 auch zum Geschlecht von der Osten zählte. Im Jahre 1846 gründet Ludwig Heidborn eine Spielzeugfabrik, die bis 1848 und erst nach einer langen Pause ab 1857 produziert wird.

1848 gründete Gustav Friedrich Diekelmann eine weitere Spielkarten-Fabrik in Stralsund. Die Firma Ludwig von der Osten aus Stralsund (im Eigentum von G. Mie) wurde am 1. 10. 1872 mit den beiden Werken Ludwig Heidborn und Theodor Wegener (im Eigentum von Fritz Wegener) zur Vereinigte St alsunder Spielkarten-Fabriken Aktien-Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.) zusammengelegt.

Die VSS AG erwirbt 1882 mit der Übernahme der Kartenfabrik Lennhoff & Heuser in Frankfurt am Main mehrere sehr beliebte Spielkartenbilder, die ihren weiteren Geschäftserfolg begünstigen. Im Jahre 1883 zog der frühere Miteigentümer dieser Anlage nach Stralsund und wurde Geschäftsführer der VSS AG. Der Betrieb wächst stetig: 1888 wird die Fa. Falkenberg & Co.

1891 die Tiedemann-Fabrik in Rostock, 1894 die Rochus Sala-Spielzeugfabrik in Berlin, 1895 die Halle der Halleschen Manufaktur Ludwig & Schmidt, 1897 die Altenburger Spielkartenfabrik, 1901 die Sutorin aus Naumburg (Saale), 1905 die Firma Bouch in Werdau und 1907 die Firma Berlin BÜttner & Cie. Weitere Werke wurden erworben und in die Firma Stralsund eingliedert.

So sind die traditionellen Bilder der VSS A.G. verschwunden, heute noch bewahrt, aber fälschlicherweise als Berlinbild bekannt, ist ein Stralsundschema mit franz. In den Werken in Stralsund wurden die meisten der auf dem Inlandsmarkt verwendeten Karten hergestellt und auch für den Exportmarkt.

Im Jahre 1907 produzierte die Firma Stralsund 3.340.000 Karten. Bayrisches Gemälde Stralsund-Typ, Bayrisches Gemälde München-Typ, Bongobild, Darmstadt Doppelfoto (1872 bis 1931), Feinstes Deutsches Stralsund (1855 bis 1892, fälschlicherweise als Berlinbild bezeichnet), Frankfurt Gemälde (ab 1882), Frankenbild (ab 1885), Französiches Gemälde und Doppelfoto, Preußenbild (ab 1840), Renaissancebild (ab 1882), Rheinländisches Gemälde (ab ca.

1920 ), Rokokomalerei (ab 1913), Königliche Malerei, Sächsische Malerei (1882 bis 1931), Sondermalerei mit deutschem Farbschema, Tarockmalerei mit französischem Farbschema, Württembergische Doppelmalerei (1882 bis 1908). Im Stralsundemuseum befinden sich viele, zum Teil sehr rare Kopien der produzierten Karten und werden in einer ständigen Ausstellung gezeigt. Doch schon bald hatte die Firma Stralsund ein kleines Handicap am Stammsitz in Stralsund: Die Geschäfts- und Produktionsräumlichkeiten waren zu eng, und eine Vergrößerung war aufgrund der Beschränktheit und des Charakters der Festung Stralsund nicht möglich.

Auch geografisch und logistisch hatte der Ort Altenburg Vorzüge. Die Gebrüder Bernhard und Otto Bechstein erhalten am 17. Dezember 1832 die Genehmigung zur Herstellung deutscher und französischer Karten unter dem Titel Herzogsche Scheideanstalt in der Landeshauptstadt von Sachsen-Altenburg. Das Unternehmen war bekannt für gute und günstige Waren.

Im Jahre 1874 verkauft Bernhard Bechstein die Manufaktur an den Händler Theodor Gutmann. 1886 verwandelten die beiden Herrschaften Artur Pleißner und Richard Kühner die Manufaktur in eine AG, die nur bis 1891/92 dauerte. Von 1892 bis 1897 war die Firma wieder im Besitz von Carl Schneider, bevor sie 1897 von der Vereinigte St alsunder Spielkartenfabrik AG erworben wurde.

Das Unternehmen firmiert bis 1931 unter dem Firmennamen "Vereinigte St alsunder Spielartenfabrik AG Abt. Altenburg ehemals Schneider & Co. Im Jahre 1931 wurde das Werk in Stralsund aufgelöst und der Hauptsitz in das zentrale Altenburg verlagert. Die ordentliche Generalversammlung vom 14. 2. 1931 entschied, die Werke Stralsund und Altenburg zusammenzulegen und das Unternehmen nach Thüringen zu verlegen.

Die Firma was renamed "Vereinigte Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken, A. G., Altenburg". Noch im gleichen Jahr verlegt das Traditionsunternehmen seinen Firmensitz von Stralsund nach Altenburg. In Stralsund wurde die Fertigung im August 1931 eingestellt. 1946 wurde die Vereinigten Altenburger und Straßenkinderfabrik ( "ASS AG") beschlagnahmt und abgebaut, die Firma wurde von ehemaligen Gesellschaftern in Mannheim erneut begründet und 1956 nach Leinfelden umgesiedelt.

Wiederaufnahme des Betriebes in Altenburg am 03. 05. 1946. Das Spielkartenwerk war nun ein Staatsbetrieb des Freistaates Thüringen. Nach elf Jahren wurde sie zur staatlichen Altenburger Spielkartenfabrik, Altenburg-Thüringen. Die Altenburger wurden 1991 unter dem Titel "Altenburger Spielkartenfabrik" wieder privatisiert und von der Treuhand an die Vereinigten Münchner Spielkartenfabriken F.X. verkauft.

Das Spielkartensortiment von F. X. Schmid wurde 1996 in die Altenburger Fertigung aufgenommen; F. X. Schmid wurde von Ravensburger, dem grössten Spiel- und Puzzlehersteller Europas, aufgekauft. Das Spielkartenwerk musste seinen Namen ändern, der neue Firmenname lautete "Spielkartenfabrik Altenburg GmbH".

Wenig später musste das in Leinfeld ansässige Untenehmen Insolvenzantrag stellen und kam als ASS Spielkarten Verlagsgesellschaft mbH zur Blatz-Gruppe. Ravensburger übernimmt 1999 die Fa. Berlin Spiegelkarten. Die Produktion für diese Niederlassung erfolgt ebenfalls in Altenburg. Im Jahr 2000 wurde die Spielkartenmarke Berlin mit den weiteren Produktbereichen Games und Puzzles in die Altenburger Kartenfabrik eingegliedert.

Das Werk Altenburg wurde zu einer der wichtigsten Fertigungsstätten für Karten aller Arten in Europa entwickelt. Im Jahr 2002 übernimmt der international tätige Spielkartenproduzent Cartamundi, der ein Jahr vorher den ASS Spielkartenverlag in Steinenbronn erworben hatte, die Spielplatzfabrik Altenburg von der Ravensburger Unternehmensgruppe. 2003 erlebten auch die beiden Markennamen "ASS" und "Altenburger" ihren Zusammenschluss: Die neue Dachmarke heisst "ASS Altenburger".

Verlagerung der Fertigung in Steinenbronn nach Altenburg. Im Jahr 2005 wurde das Betriebsgebäude in Altenburg durch einen neuen Bau auf dem verlassenen Gelände des Bezirkskrankenhauses erheblich vergrößert. Einige der deutschen Karten von 1509 sind von Altenburger Kartenmacher in Hockendorf beibehalten. Deshalb feiert die Hansestadt 2009 mit dem Unternehmen "500 Jahre Altenburger Spielkarten".

In der Folge wurde die Scheer-Spieleproduktion nach Altenburg verlegt. Damit ist ASS Altenburger auch in der Lage, Spielbretter, Großkisten und Lochteile für Brettspiele zu produzieren. Wildfried Kaschel: Stralsund Playing Cards 1872-1931. ed.: Kulturgeschichtliches Museum Stralsund, Ausgabe: Gerd Matthes: Spielkartenstadt Altenburg. Gerd Matthes: Germanische Karten 1650-1900, Deutsches Nationales Freilichtmuseum Nürnberg, ISBN 3-926982-76-4. Gerd Matthes: Kleines Skatbuch Kleines Rhino Verlagsbuch - Jahrgang 15, 2013, ISBN 3-9556001-5-7. Annika Ross: Wie ein Kartenspiel gemacht wird.

Gespräch mit Sandra Thielbeer, Produktleiterin und Entwicklerin der Spielkarten-Fabrik ASS Altenburger. - Es wird weiter gesagt: "Wenn Sie ein Kartenspiel kaufen, haben Sie gute Chancen, dass die Karte aus Altenburg kommt. Gespräch mit Sandra Thielbeer, Produktleiterin und Entwicklerin der Spielkarten-Fabrik ASS Altenburger. - Wenn man Karten erwirbt, hat man gute Chancen, dass die Karte aus Altenburg kommt", sagt er weiter.

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