Altenburger Blatt

Das Altenburg-Blatt

noch zwei Karten übrig, die dem Dealer in der elften und zwölften Hand ausgeteilt werden. Individuelle Skatkarten Deutsches Blatt und Ihre Fotos und Motive werden sicher gut ankommen! Weltweit erste Rommézeitung aus Thüringen veröffentlicht -TH 24

"Sie gehen weg wie heiße Kuchen!" Pressesprecherin Jessica Paeschke freut sich über den derzeitigen Staatsstreich der Altenburger Tourist-Manager. "Die Menschen nehmen uns das neue Spiel buchstäblich aus den Händen", sagt sie. In Altenburg gibt es seit Dienstag (22. Februar) eine Neuheit zu erwerben: das erste Rommé-Blatt mit deutschem Bildmaterial.

Anstelle von Keulen, Diamanten und Pik können die Teilnehmer nun das französiche Spiel Rummy mit Eichel, Glocken und Blättern ausprobieren. Sieht aus, als würde sich die neue Zeitung großer Popularität erfreuen. "Man ruft an und bestellt im Internet. Die ersten 1000 Partien werden hoffentlich mindestens über das ganze Wochende dauern", so Jessica Paeschke und ergänzt: "Es sieht so aus, als müssten wir bald eine zweite Ausgabe in Betrieb nehmen.

Das Altenburger Rommé-Blatt ging im Jänner in Druckerei. Zusätzlich findet in den Blättern Oben und Unten eine Reihe von Frauen und Jungen statt. Es gibt vier Assen, Königinnen, Königinnen, Jacks und Pips von 10 bis 2. Die Altenburger Touristik griff zudem die Herausgabe der Rommékarten zum Anlaß, die Event-Reihe "Spielflächen" ins Leben rief.

Das neue und ältere Spiel soll einmal im Jahr den Altenburger und Urlaubern nahe bringen.

Die 500-jährige Tradition: Altenburger Spielkartens

und die ersten Altenburger Karten. Der Holzschnitt zeigt nicht nur das Jahr 1509, sondern neben dem Altenburger Wappen und dem Firmennamen des Kartenherstellers Hockendorf auch die ersten Neuigkeiten über die Produktion von Erzeugnissen, für die es vor 500 Jahren scheinbar gute Verkaufsbedingungen nicht nur in Altenburg, sondern in der gesamten Gegend gab.

Doch auch die für ihren Wohlstand berühmten Altenburger Landwirte haben ihre Freizeit in den zahlreichen Gasthäusern verbracht und rasch Geschäftspartner für ein Spiel gefunden. Inwiefern auch die Kurfürstin Whist, Boston oder L`hombre in ihrem in Altenburg produzierten L`hombre gespielt hat, ist nicht bekannt.

Jedenfalls wurden Altenburger Karten von Bundeskanzler Hans Carl Leopold von der Gabelentz von 1787-1831 verwendet. Im Jahre 1813 spielt der Gutsbesitzer von Poschwitz (weitere Informationen über das Gut Altenburg) zusammen mit seinem Cousin, dem späten Sachsenstaatsminister Bernhard August von Lindenau, dem Herausgeber Friedrich Arnold Brockhaus und dem Hofanwalt Friedrich Ferdinand Hempel erstmals auf seinem Land.

Im Jahre 1832 gründen die Gebrüder Otto (1800-1859) und Bernhard Bechstein (1810-1897) die Altenburger Spielzeugfabrik. Die Altenburger "German Cornflower Leaf" und die "French Club Cards" sind auch heute noch populär. In Altenburg lebten unzählige Lithografen. Kartenspiel und Skaten wurden zum kulturellen Gut und haben Altenburg weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Der Altenburger Spielkartenhersteller Carl Schneider schlug nach dem Ersten Weltkrieg vor, im Schloß ein Kartenmuseum zu errichten.

Mittlerweile wurden neue Kollektionen aufgebaut und das Schloss- und Kartenmuseum vermittelt einen Einblick in die Spielkartengeschichte Altenburgs. Altenburg ist heute Hauptsitz des Bundesverbandes Skat und des Bundesgerichts.

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