Akute Krise

Die akute Krise

Eine akute Krise kann jederzeit im Leben auftreten, wenn unsere Expositionsgrenzwerte aufgrund interner oder externer Umstände überschritten werden. Die akute Krise bedeutet, dass eine Person nicht mehr weiß, was sie alleine tun soll, oder dass ihre Angehörigen erkennen, dass sie nicht mehr helfen kann. ist, die mit der Krise verbundene Gefahr abzuwenden und die Krise zu überwinden.

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Eine akute Krise kann jederzeit im Laufe des Lebens eintreten, wenn unsere Expositionsgrenzwerte aufgrund interner oder externer Gegebenheiten übertroffen werden. In manchen Fällen können Änderungen im Alltag zu einer Krise werden, auch wenn sie auf den ersten Blick weniger drastisch sind. Man denke zum Beispiel an den Abgang von erwachsenen Kindern, die Betreuung von Verwandten oder einen Schritt, der den Betreffenden von seiner gewohnten Umgebung wegführt, oder an den Verlust von körperlicher oder geistiger Kraft.

Wir schaffen es nicht immer, ernsthafte Krisensituationen allein zu meistern und gut zu ertragen. Manchmal werden unsere Möglichkeiten und Mittel überstrapaziert, so dass es nötig wird, Hilfe zu bekommen, um die Probleme zu überwinden. Das wird immer dann der Fall sein, wenn die stressige Wohnsituation oder das alltägliche Umfeld es schwierig macht, den Betreffenden zu stabilisieren.

Eine ausreichende Entfernung zu den Ereignissen ist dann nicht möglich. Aber es kann auch passieren, dass es trotz aller Stille und Entspannung, z.B. durch einen Ferienaufenthalt, nicht möglich ist, den inneren Stress abzubauen. Die eigenen Lastgrenzen werden dann so weit übertroffen, dass eine alltägliche Stabilität kaum zu erreichen ist. Akutkrisen können sich auf sehr verschiedene Arten manifestieren:

In solchen Situationen kann eine ambulante Intervention zur Sicherung und Verstärkung der eigenen Kräfte, wie sie in unserer Praxis praktiziert wird, für Distanz und Linderung gesorgt werden. Wenn Sie, Ihre Verwandten oder Ihr Hausarzt den Eindruck haben, dass Sie sich in einer akute Krise befindet, können Sie sich an unsere Institutsambulanz wenden, wo wir Sie in einem Beratungsgespräch persönlich betreuen und Sie bei Bedarf über unsere Angebote zur Behandlung ambulanter und stationärer Patienten unterrichten.

Reicht Ihnen die Ambulanz nicht aus und ist eine größere Entfernung zum Wohnumfeld notwendig, kann die Einweisung in unsere Kurzzeit- und Kriseninterventionsstation hilfreich sein. Die Betroffenen benötigen in akutem Krisenfall schnelle Hilfe und Distanz zum heimischen Milieu. Ausgehend von der aktuellen Lage erarbeiten wir mit Ihnen das akute Übel oder den aktuellen Streit, das zur Stationäraufnahme führte.

Am Anfang einer ambulanten Versorgung in unserer Praxis stehen eingehende Besprechungen, in denen wir zunächst auf Ihre derzeitigen Probleme und Anliegen eingehen. Als nächstes wollen wir auch Ihre innerliche und äussere Lebenslage und - wenn nötig - Ihre Lebensumstände sowie Ihre Vorerkrankungen und deren Therapie kennen lernen.

Auf diese Weise können wir mit Ihnen zusammen ein ganzheitliches Problemverständnis entwickeln und mit Ihnen zusammen an der Lösung arbeiten. Mit jedem einzelnen Patient stimmen wir einen Behandlungsfokus ab, auf den die unterschiedlichen Therapieformen abgestimmt sind. Dabei kommen unterschiedliche Vorgehensweisen zum Tragen, die wir mit Ihnen zusammen an Ihre individuellen Krankheitssituationen anpassen. Darüber hinaus werden weitere Behandlungen durchgeführt, um die Patientinnen und Patienten auf dem Weg zu den gemeinsamen Behandlungszielen zu unterstützen:

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