Aids Bluttest

Aids-Bluttest

Weil dann klar ist, dass man sich mit dem AIDS-Erreger infiziert hat. Mit dem Test wird festgestellt, ob eine Infektion mit dem AIDS-Erreger HIV vorliegt. Es gibt verschiedene Tests zur Diagnose von HIV und AIDS.

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Diese erkennen körpereigene Viren oder RNA aus HIV oder Antikörpern gegen HIV. Es wird akzeptiert, dass sogar einige nicht infizierte Menschen falsch diagnostiziert werden (anti-HIV-reaktiv). Bei einem positiven Screening-Test ist in vielen Staaten (in Deutschland und den USA: Western-Blot-Bestätigungstest) ein Bestätigungs-Test erforderlich, um eine falsch-positive Befundung auszuscheiden.

Die HIV-Tests werden in der Regel in einem eigenen Testlabor vorgenommen. Bereits seit einigen Jahren gibt es auch Point-of-Care-Tests ("Schnelltests"), die bereits nach einer knappen Stunde nach der Blutzugabe ein Resultat zeigen. Die Schnelltests werden in Ländern ohne gut ausgestattete Laboratorien und in Fällen verwendet, in denen schnelle Ergebnisse unerlässlich sind, z.B. bei der Entscheidungsfindung zur Prophylaxe nach einer Nadelstichverletzung.

Patientinnen und Patienten, die in Deutschland um Aufklärung über eine HIV-Infektion ersuchen, werden per Immunoassay geprüft, sofern sie nicht auf einer anderen Untersuchungsart beharren. Wenn sich der Kranke in ein medizinisches Fachlabor begibt, kann das Resultat oft noch am selben Tag eingelesen werden. Immunoassays bis einschließlich der dritten Gerätegeneration können nur gegen HIV-1 und HIV-2 gerichtet sein, nicht aber gegen das Erbgut selbst.

Weil es jedoch mehrere Monate dauert, bis der Organismus diese Abwehrstoffe als Teil einer Immunreaktion produziert, kann nur angenommen werden, dass der Befund bei nahezu allen erkrankten Personen zwölf Monate nach einer eventuellen Infizierung mit HIV erfolgreich ist. Diese Zeitspanne zwischen einer eventuellen Infizierung und dem zuverlässigen Antikörpernachweis wird als "diagnostische Lücke" bezeichnet.

Immunoassays der vierten Genration (seit 1999) können auch das so genannte p24-Antigen im Gehirn detektieren, ein Eiweiß, das sich im Kapsid von HIV-1 wiederfindet. 1 ] Dies ist bereits vor der Entstehung von HIV-Antikörpern im Körper vorhanden, was die Diagnoselücke in Bezug auf HIV-1 abkürzt. In der HIV-Diagnostik wird der für die Messreihen konzipierte ELISA mit Mikrotiterplatte aufgrund der dringenden Notwendigkeit für den Betroffenen nur sporadisch verwendet.

Die Blutkörperchen werden durch Zentrifugieren von der zu untersuchenden Blutentnahme getrennt und die restliche gelblich-klare Lösung, das so genannte Bluteserum, wird in die Labormaschine eingelegt, die die Prüfung vollautomatisch vornimmt und das Resultat an die Labor-EDV übermittelt. Liegen bei einem HIV-Infizierten die durch das Abwehrsystem produzierten Proteine im Blut vor, binden sie sich an die im Testsatz befindlichen Inaktivierungen.

Die Auswertung erfolgt immer im Verhältnis zu HIV-positiven und HIV-negativen Kontrollstichproben. Die Kosten für den Eingriff betragen ca. 20-25 EUR (Gebührenordnung für Mediziner 2010), wovon viele Gesundheitsbehörden auch solche Untersuchungen billiger oder kostenfrei durchführen (in der Regel aber nur 12 Monate nach Risikokontakt). Wenn der Immunoassay mit ausreichendem Zeitabstand nach dem letzen Risiko-Kontakt ausgeführt wird, sind die Resultate sehr hoch.

In 60 bis 65% der Fällen ergibt der Versuch nach vierzehn Tagen ein richtiges Resultat, nach sechs Monaten in 80%, nach acht Tagen in 90%, nach zwölf Monaten in 95% (andere Ursachen sind 99%). Zur Verkürzung der diagnostischen Kluft zwischen Risiko-Kontakt und Infektionserkennung wurden die Immunoassays so weiter entwickelt, dass die Testverfahren der vierten Gerätegeneration neben dem reinem Antiköpernachweis nun auch den HIV-1-p24-Antigennachweis mitführen.

Allerdings ist zu beachten, dass das HIV-1-p24-Antigen im Organismus nur für etwa vier Monate nachgewiesen werden kann. Das ist in der Regel kein weiterer Nachteil, da sich die Erkennbarkeit des HIV-1-p24-Antigens und die Erkennbarkeit von HIV-Antikörpern überlappen, so dass die Kombinations-Tests (4. Immunoassay) entweder auf die eine oder auf die andere oder auf beide Komponenten reagieren.

Das p24-Antigen war jedoch in einzelnen Fällen bereits unter die Detektionsgrenze von HIV-Tests der vierten Genration gefallen, während die HIV-Antikörper die Detektionsgrenze noch nicht überschritten hatten. Wenn in dieser Zeit eine Blutentnahme mit einem Immunoassay (4. Generation) durchgeführt wurde, wurde bei diesen Patientinnen ein falsch-negatives Resultat festgestellt.

Das würde heißen, dass von 1000 HIV-positiven Menschen 999 als solche anerkannt werden und man ein falsch-negatives Resultat erfährt. 7 ( "Gedankenmodell zur Verdeutlichung: Würde jeder der 80 Millionen Menschen in Deutschland getestet, würden 80.000 Menschen ein falsch-positives Resultat erhalten, wenn der ELISA-Test allein angewendet würde; zum Vergleich: etwa 78.000 sind mit HIV infiziert).

Die Prädiktion, d.h. die Eintrittswahrscheinlichkeit einer positiven Testperson, ist abhängig von der Häufigkeit in der geprüften Personengruppe und kann daher nicht generell genannt werden. Falschpositive Meldungen an Patientinnen und Patienten werden durch den unten aufgeführten Western Blot Confirmationstest jedoch fast gänzlich umgangen. Ist der Immunoassay entweder negativ oder grenznah und liefert damit einen ersten Hinweis auf eine bestehende HIV-Infektion, wird vom Labor routinemässig ein Serologietest vorgenommen.

Der Bestätigungs-Test wird mit der komplexeren Western-Blot-Methode (genauer Immunoblot) durchgeführt, die auch HIV-spezifische Antibiotika nachweisen kann. Dieser wird in eine verwässerte Serum-Probe des Probanden gelegt. Liegen im Patient Abwehrstoffe gegen HIV vor, binden sie sich an die viralen Proteine auf dem Streif. Diese geben an, gegen welche viralen Proteine der Mensch bisher erfolgreich Antibiotika produziert hat.

Eine Differenzierung zwischen den beiden Virusarten können auch Immunkomplexe, in denen virale Proteine von HIV-1 und HIV-2 vertreten sind, sein. Wenn im Immunoassay kein positiver Befund durch einen Westernblot nachgewiesen werden kann (der nur den Nachweis von Antikörpern ermöglicht), muss die HIV-PCR zum unmittelbaren Krankheitserregernachweis erfolgen, da der Immunoassay möglicherweise nur auf das p24-Antigen des Viruses anspricht, ohne dass dafür weitere Antigene vorliegen.

Kann der Immunoassay weder durch Blots noch durch HIV-PCR bestätigt werden, kann davon ausgegangen werden, dass der Immunoassay "unspezifisch", d.h. aufgrund einer anderen als der HIV-Infektion, negativ war. 9] In solchen FÃ?llen kann die betroffene Person mehrere Monaten nach einem Immunotest erneut ein negatives Ergebnis erhalten.

Nur wenn sowohl der Screening-Test als auch der Western-Blot negativ sind, d.h. zuverlässig nachzuweisen sind, oder wenn das Erbgut durch PCR unmittelbar im Patient detektiert werden kann, wird dem Probanden ein positiver Befund angezeigt. Wie beim Immunoassay der vierten Klasse, bei dem die Virusnachweise unmittelbar aus dem p24-Antigen erfolgen können, ermöglicht der PCR-Test den direkten Test auf spezifische Virusnukleinsäure-Sequenzen.

Ist ein solcher Nachweis positiv, ist entweder keine HIV-Infektion vorhanden oder die Virusbelastung unterschreitet die Nachweissgrenze. Weil in der Startphase einer HIV-Infektion aufgrund des Fehlens körpereigener Abwehrstoffe eine außergewöhnlich große Virusbelastung vorhanden ist, kann ein negativer so genannter so genannter Negativtest, der spätestens 15 Tage nach dem Risiko-Kontakt vorgenommen wurde, in der Praxis als deutliches Indiz dafür angesehen werden, dass keine HIV-Infektion vorlag.

Der PCR-Test wird zudem standardmässig bei einem akuten HIV-Verdacht im Rettungszentrum durchführt. Die Blutuntersuchungen werden in der Regel vierteljährlich vorgenommen, so dass die Entstehung der Virusbelastung im Körper des Betroffenen überwacht werden kann. Für Blutspenden und Blutspenden sind PCR-Tests zwingend erforderlich, um Positivspenden zu vermeiden.

Bei positivem Ergebnis werden die Blutentnahmen aus kleinen und noch feineren Subgruppen überprüft, um die Entstehung des Virusgenoms bis zum jeweiligen Donor zurückverfolgen zu können. Im Vergleich zur ELISA-Methode hat die PCR/RT-PCR-Methode eine geringere Diagnoselücke, da bereits 15 Tage nach einem Risiko-Kontakt eine Aussage über eine mögliche HIV-Infektion getroffen werden kann.

13] Der Nutzen der Früherkennung einer HIV-Infektion besteht in dem vermeintlich günstigen Effekt, der auf den Beginn der Behandlung in der Akutphase der HIV-Infektion zurückzuführen ist. Eine rasche Klärung einer vorhandenen HIV-Infektion kann in gewissen Fällen ausreichen. Als Beispiel sei hier der unerwünschte Kontakt des Blutes während eines operativen Eingriffes genannt, z.B. wenn der Chirurg eine Kanüle einstecht und der HIV-Status des Betroffenen nicht bekannt ist.

Wird eine HIV-Infektion beim Menschen festgestellt, kann die HIV-Post-Expositionsprophylaxe durch den Arzt initiiert werden, deren Gelingen wesentlich davon abhängig ist, wie kurz der Abstand zwischen Befeldung und Prophylaxebeginn ist. Bereits nach 15-30 min. ergibt der Schnell-Test ein Resultat mit einem höheren Fehlerrisiko als andere Testverfahren.

Bei grenzwertigen oder positiven Ergebnissen muss immer ein erneuter Versuch (meist Western Blot) zur Überprüfung erfolgen, bevor die Diagnostik "HIV-positiv" erfolgen kann. Jetzt kann der Testpatient einen Blutstropfen in die Probenwanne des Blutplättchens geben und einen tropfen Puffer-Lösung zugeben. Wenn nur ein Hautausschlag im Kontrollbereich auftritt, wurde der Versuch korrekt ausgeführt und (noch) keine HIV-Infektion festgestellt.

Tritt sowohl im Kontrollbereich als auch im Testbereich ein Hautausschlag auf, wurde der Versuch korrekt ausgeführt und der Versuch ist erfolgreich. Durch die schnelle Einwirkzeit ( "15 Min.") muss im Vergleich zum herkömmlichen Laborversuch nicht auf die Ergebnisse des Labors gewartet werden. Ab 2010 sind auch Point-of-Care-Tests ähnlich dem des ELISA-Tests der 4.

Neben der Suche nach Antigenen wird auch nach dem HIV-1-p24-Antigen geforscht, das 15 Tage bis 45 Tage nach der Ansteckung durch den Nachweis nachgewiesen werden kann. Häufig werden Point-of-Care-Tests von der potenziell betroffenen Personen ohne die Hilfe einer qualifizierten Laborperson durchführt. Bei einer solchen Gelegenheit droht die Möglichkeit, dass eine positive getestete Testperson einen Kurzschluss begehen kann (z.B. Selbstmord), da es niemanden gibt, der sie fachmännisch aufklären kann.

Weil oft kein Bestätigungs-Test stattfindet, gibt es weitere Gefahr. Damit kann ein fälschlich negativer Befund zu nachlässigem Handeln und damit zur Infektion anderer Menschen beizutragen. Weil die meisten Point of Care-Tests nur auf den Nachweis von Antikörpern zielen, ist - ähnlich wie bei einem ELISA-Test der dritten Gerätegeneration - ein Zeitintervall von mind. drei Monaten erforderlich, um eine fast 100%ige Aussage zum Ausschluss einer HIV-Infektion machen zu können.

Die aktuellen Point-of-Care-Tests zeigen auch Antigene gegen HIV-2 an. Nur ein Point of Care-Test untersucht auch das HIV-p24-Antigen (siehe ELISA-Test der 4. Generation). Retrieved March October 2014. High Jumping T. Meier, E. Knoll, M. Henkes, G. Enders, R. Braun: Evidenz für ein diagnostisches Fenster in Tests der vierten Testgeneration für HIV.

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Hochsprung-PCR: HIV-1-Test. "Dieser Test ist nicht dazu bestimmt, als HIV-1-Screening-Test für Spender oder als diagnostischer Test zur Bestätigung einer HIV-1-Infektion verwendet zu werden. "Hochsprung-Test ? CIOBAS® Verstärker/COBAS® TaqMan® HIV-1 Test, v2. 0 (Produktblatt). "Der Test für den Einsatz von TaqMan® HIV-1, v2. 0 von AmpliPrep® ist nicht als HIV-1-Test in Blut oder Blutprodukten oder als diagnostischer Test zum Nachweis einer HIV-1-Infektion vorgesehen.

Hochsprung ? Hochsprung-Test, HIV-1-Test für alle. Vollautomatische Ermittlung der HIV-1 Viruslast.

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