Aberglaube

Abtrünnigkeit

mw-headline" id="term history">term history Aberglaube wird seit dem XII. Jh. (Ende des XIX. Jh. abergloube) verwendet und wurde im XVI.

Jh. ausgebreitet. 13] Der Ausdruck wurde aus dem Nachglauben hergeleitet und steht für "falsche", d.h. von der Glaubensdoktrin abgewichene Überzeugungen und Formen. Der Aberglaube wurde als Heide, Unmoral und Ketzerei angesehen.

Darüber hinaus sollte der Ausdruck Aberglaube den neuen präreformatorischen und konfessionellen Beeinflussungen zuwiderlaufen. Der Augustiner nahm den Ausdruck "Aberglaube" an, um nicht-christliche Glaubensrichtungen zu bezeichnen. Die theoretische Grundlage der Mittelalterlehre über die Aberglaube. De civitate Dei, De doctrina christiana, De divinatione daemonum und De natura daemonum behandelte er intensiv den Aberglaube.

19] Die magische Praxis war heidnischer Herkunft, und der Aberglaube wurde von Augusto als ein Bemühen gesehen, mit Unterstützung der Heidengötter, die mit den Teufeln in Verbindung gebracht wurden, Geborgenheit zu erlangen. Der Aberglaube wurde also mit heidnischer Götzenverehrung gleichgesetzt. 20] Thomas Aquin begriff den Aberglaube auch als moralischen, geistigen und religösen Untergang.

Er deutete Idolatrie als eine Art "Aberglaube", befasste sich aber auch mit Aberglaube der wahren Verehrung Gottes, die jedoch sündig war. Der Aberglaube wurde als Abweichen von der Logik betrachtet und war in erster Linie ein geschichtliches und sozialpädagogisches Problem. Unter anderem wandte sich die Erleuchtung gegen den Glauben an den Glauben und entwickelt eine "Religion der Vernunft".

Der Aberglaube ist die Tendenz, mehr auf das zu bauen, was als nicht-natürlich angesehen wird, als auf das, was nach den natürlichen Gesetzen erklärt werden kann - sei es physisch oder moralisch. "21 ] Heute bezieht sich der Ausdruck Aberglaube - nach einer Begriffsbestimmung des Psychologen Judd Mor - auf Überzeugungen und Verhaltensweisen, die naturwissenschaftlich nicht fundiert sind und nicht dem Wissensstand einer Gemeinschaft genügen.

Aberglaube ist in der Psyche stark verbunden mit Bezeichnungen wie z. B. magischem Gedankengut, sich selbst erfüllender Prophetie, dem Glauben an das "sure-fire-System" des Glücksspiels (siehe Wahrscheinlichkeit). Sie entspringt beispielsweise nicht-deterministischen Versuchen (z.B. den Versuchen mit Haustauben[24][25] und den von Burrhus Frederic Skinner verfilmten so genannten buttrigen Ratten). Auch in der Entwicklungspsychologie sind Aberglaube und Magie von Bedeutung, da sich das Kind in einer so genannten Egozentrik zu einer magisch-abergrabischen Weltanschauung entwickeln kann.

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